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Mi, 12. August 2009, 09:18

Software::Entwicklung

VMware kauft SpringSource

Zur Stärkung seiner Cloud-Infrastruktur kauft VMware, Anbieter von Virtualisierungslösungen, das Unternehmen SpringSource.

Das bisher in privatem Besitz befindliche Unternehmen SpringSource ist die treibende Kraft hinter Web-Technologien wie dem Spring-Framework in Java, dem Servlet-Container Apache Tomcat, dem Anwendungs-Überwachungs- und Verwaltungswerkzeug Hyperic sowie der Programmiersprache Groovy und dem darauf aufsetzenden Anwendungs-Framework Grails. Die Basis der Unternehmensangebote von SpringSource ist somit freie Software. SpringSource mit seiner Firmenzentrale im kalifornischen San Mateo wurde von den führenden Entwicklern dieser Technologien gegründet und besitzt mittlerweile Büros und Kunden auf der ganzen Welt.

Den Kauf von SpringSource lässt sich VMware 420 Mio. US-Dollar kosten, davon 362 Mio. in bar und 58 Mio. in Aktienoptionen. Mit SpringSource will VMware neue Lösungen zum effizienteren Erstellen, Ausführen und Verwalten von Anwendungen in Cloud-Architekturen auf den Markt bringen. Dies wird von VMware als »Platform as a Service (PaaS)« bezeichnet. Laut Paul Maritz, dem Präsidenten und Geschäftsführer von VMware, sind Virtualisierung, Cloud Computing und Anwendungs-Frameworks die wichtigsten Faktoren im heutigen Softwaremarkt.

Auch nach dem Kauf durch VMware sollen die Erfolgskonzepte von SpringSource weiter verfolgt werden. VMware nennt hier insbesondere die Interoperabilität mit einer breiten Auswahl von Middleware und das Open-Source-Modell der Entwicklung.

Erst Ende 2008 hatte VMware Tungsten Graphics übernommen, wohl um die Grafikleistung der Virtualisierung zu verbessern. VMware selbst gehört seit 2004 zu EMC und ging 2007 an die Börse.

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