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Fr, 21. August 2009, 14:08

Software::Desktop::KDE

OpenSuse wählt KDE zum Standarddesktop

Die OpenSuse-Distribution wird in der kommenden Version KDE als Standarddesktop voreinstellen - GNOME soll allerdings weiterhin voll unterstützt werden.

Wie die Entwickler der freien Distribution OpenSuse in einer E-Mail an die Liste des Projektes bekannt gaben, wird bereits ab Opensuse 11.2 KDE als Desktop vorausgewählt sein. Sofern also der Anwender die Standardeinstellungen übernimmt und nicht GNOME oder eine andere Umgebung wählt, wird KDE automatisch installiert. Zu diesem Schluss kam der OpenSuse-Vorstand in einer Diskussion.

Laut OpenSuse-Produktmanager Michael Löffler wird GNOME allerdings weiterhin voll und ganz unterstützt. Außer der Standardeinstellung wird sich nichts ändern. Das Team plant, die GNOME-Umgebung weiterhin so zu pflegen und zu erweitern, wie sie es schon immer getan hat.

Die Entscheidung, den Standarddesktop der OpenSuse-Distribution auf KDE zu ändern, geht auf auf einen Vorschlag von KDE-Vorstandsmitglied Frank Karlitscheck im OpenSuse-Feature-Tracking-System (openFATE) zurück. Binnen nicht einmal einer Woche erklomm die Idee die Spitze der am meisten gewünschten Funktionen. Darin forderte der Entwickler, dass KDE wieder zum Standard auserkoren wird und GNOME, bedingt durch den weitaus geringeren Einsatz in OpenSuse, als Alternative zur Verfügung gestellt wird. Indirekt sollte OpenSuse damit der Vorgehensweise anderer Distributoren folgen und sich für eine Umgebung aussprechen.

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