... auf die internen Querelen der letzten Wochen. Das CentOS-Team macht einen hervorragenden Job, CentOS 4.x wird noch bis 2012 unterstützt und CentOS 5.x bis 2014. Besser geht es kaum. Und danke an RedHat für die Veröffentlichung der RHEL-Sourcen und deren Zugänglichmachung für jedermann auf den eigenen Webseiten. Das ist sehr "human".
> Und danke an RedHat für die Veröffentlichung der RHEL-Sourcen und deren Zugänglichmachung für jedermann auf den eigenen Webseiten. Sonst würden Sie auch gegen die GPL verstoßen.
Sie veröffentlichen aber auch eigene Entwicklungen unter der GPL _UND_ sie müssen die Quellen nur Kunden zugänglich machen die dieses wünschen, nicht der ganzen Welt.
schon vergessen, dass Redhat vor weniger als 7 Jahren erst die Umstellung gemacht hat? Redhat 9 war noch komplett kostenlos und frei für alle, dann kam erst die Trennung in RHEL und Fedora.
Gut, das war vor Ubuntu überhaupt existierte. Aber damals hatte Redhat schon praktisch 100% des Marktes erobert, gerade wegen der offenen Art der Verbreitung. Ohne den Rückzug nach Fedora 9 (und später von Suse) wäre ein Ubuntu mit dem Erfolg auch kaum denkbar gewesen.
Red Hat hat zu der Zeit RHEL gestartet, RHL wurde aber nach einem ähnlichen Modell vertrieben, nur hatte man dort noch ISO Images für die Öffentlichkeit parat. Getrennt wurde gar nichts. RHL ging in Fedora auf und RHEL war einfach nur eine Sammlung der Fedora Erfahrungen plus Enterprise Projekte. Es war einfach zu einer Zeit als längere aber planungssichere Releasezyklen sich behauptet hatten. Aber genauso wie damals gibt es auch heute neben dem Riesen Red Hat, dem Zwerg Novell und dem Plankton Mandriva zig hunderte Systemhäuser die eigene Lösungen auf Gentoo, Slackware, Debian und LFS Basis angeboten haben und noch heute anbieten. Diese Anbieter kann man freilich schlecht zählen, wenn man sich aber mit vielen Dienstleistern unterhält merkt man schnell, dass dieser eher versteckte Teil des Marktes gewaltig ist.
Das würden sie nicht. Sie müßten die Sourcen nur ihren zahlenden Kunden zur Verfügung stellen, nicht unbeteiligten Dritten. Das wäre nämlich auch GPL-konform.
Die Veröffentlichen an alle ist implizit, denn es entzieht sich Red Hats Kontrolle. Sobald der Kunde GPL-Code von Red Hat erhalten hat, darf er ihn weitergeben wie er mag.
"Sobald der Kunde GPL-Code von Red Hat erhalten hat, darf er ihn weitergeben wie er mag."
Ich kenne genügend Beispiele, um Dir sagen zu können, dass Kunden genau das (gewissermaßen "freiwillig") nie tun. Deshalb ist RedHats RHEL-Sourcenangebot so wichtig.
Das CentOS-Team macht einen hervorragenden Job, CentOS 4.x wird noch bis 2012 unterstützt und CentOS 5.x bis 2014. Besser geht es kaum.
Und danke an RedHat für die Veröffentlichung der RHEL-Sourcen und deren Zugänglichmachung für jedermann auf den eigenen Webseiten. Das ist sehr "human".
Sonst würden Sie auch gegen die GPL verstoßen.
schon vergessen, dass Redhat vor weniger als 7 Jahren erst die Umstellung gemacht hat? Redhat 9 war noch komplett kostenlos und frei für alle, dann kam erst die Trennung in RHEL und Fedora.
Gut, das war vor Ubuntu überhaupt existierte. Aber damals hatte Redhat schon praktisch 100% des Marktes erobert, gerade wegen der offenen Art der Verbreitung. Ohne den Rückzug nach Fedora 9 (und später von Suse) wäre ein Ubuntu mit dem Erfolg auch kaum denkbar gewesen.
Ǵruss,
Kay
Das würden sie nicht.
Sie müßten die Sourcen nur ihren zahlenden Kunden zur Verfügung stellen, nicht unbeteiligten Dritten.
Das wäre nämlich auch GPL-konform.
Ich kenne genügend Beispiele, um Dir sagen zu können, dass Kunden genau das (gewissermaßen "freiwillig") nie tun.
Deshalb ist RedHats RHEL-Sourcenangebot so wichtig.