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Do, 27. August 2009, 18:11

Unternehmen

Nokia stellt »N900« und Maemo 5 vor

Nokia hat das Linux-basierte Smartphone N900, den lange erwarteten Nachfolger des N810, angekündigt.

Nokia N900 mit Maemo 5

Nokia

Nokia N900 mit Maemo 5

Anders als seine Vorgänger wie das vor fast zwei Jahren erschienene N810 besitzt das N900 das Format eines Smartphones wie dem iPhone oder dem Android-Phone G1.

Das N900 läuft mit der neuen Version 5 von Maemo, der Nokia-eigenen mobilen Plattform auf Linux-Basis. Wo aber die Konkurrenz, selbst wenn sie freie Software einsetzt, es den Benutzern aber oft schwer macht, die Freiheit tatsächlich zu nutzen, setzt das N900 mit Maemo 5 keine Grenzen. Wie Quim Gil, der Marketing Manager für Open Source bei Nokia, versichert, vertraut der Hersteller auf die Anwender. Es sei ohne »Entsperrung« möglich, auf dem N900 Root zu werden, neue Anwendungen zu installieren, das System zu verändern und so weiter.

Die Software verspricht ein Arbeiten fast wie auf dem Desktop. Es können mehrere Anwendungen gleichzeitig geöffnet sein. Der Webbrowser Firefox wird mit dem Adobe-Flashplayer 9.4 ausgeliefert. Software-Updates können über das Internet automatisch bezogen werden. Das System nutzt einen X-Server, GStreamer und einige GNOME-Infrastruktur, bietet aber auch die Qt-Bibliothek.

Das Nokia-Gerät enthält einen ARM-Prozessor Cortex-A8 mit bis zu 1 GB Speicher und OpenGL. 32 GB Flash-Speicher stehen zur Verfügung, der mittels einer Micro-SD-Karte auf 48 GB erweiterbar ist. Der Touchscreen ist 3,5 Zoll groß und bietet die Auflösung 800 x 480. Auch eine Fünf-Megapixel-Kamera aus dem Hause Carl Zeiss ist eingebaut. Das N900 ist 111 x 60 x 18 mm groß und wiegt 181 Gramm. Eingaben können auch mit der Tastatur getätigt werden, die man aufschieben kann. Das Gerät soll ab Oktober für 500 Euro erhältlich sein.

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