Von Captn Difool am Di, 1. September 2009 um 09:44 #
Ich finds ja schon recht amüsant, wenn sich die selbsternannten Linux-Halbgötter genötigt sehen, Linux-Kompetenz an einfache User abgeben zu müssen. Die klerikalen Forderungen, "Linux" bestehe nur aus Konsole und Shellhacking sind reichlichst antiquiert. Klar, bei einem unfertigen "Studentenbastelsystem" müssen Tante Paula und Onkel Bert immer demütig den Superadmin um Hilfe bitten, da fühlt sich jener Superadmin natürlich gebraucht und hilft natürlich gerne. Es ist so, als wenn man die User wie kleine Kinder in ihr Laufstellchen zum brav spielen setzt, immer schön in ihren zugewiesenen Grenzen und alles unter Kontrolle.
Mit einer sich weiter entwickelnden Distri wie Ubuntu wird jener "Halbgott" zunehmend entbehrlich. Stolz verkündet nämlich Onkel Bert, das er sein Openoffice selbst geupdatet hat, nur mit ein paar Mausklicks, die vorher nur der über alles stehende Halbgott schubsen durfte. Und Tante Paula konnte ihre Lieblingsanwendungen selbst ins Menu konfigurieren. Da wurde der Halbgott ein "sterblicher", kann mit seinem so überlegenen Fachwissen keinen mehr dominieren und sich wichtig machen, welch Frusterlebnis. )
Linux ist ein System mit einer weit größeren Entwicklungsdynamik als es selbst ein Windoofs schafft. Eben es macht die Computerwelt auch für Leute zugänglich, die bisher sonst weniger damit anfangen konnten. Ein sehr begüßenswerter Schritt, denn ich nur unterstützen kann, denn Linux ist nicht mehr das elitäre Bastelsystem. Es ist eine unumgängliche Entwicklung, möglichst viele Leute damit zu ereichen, denn immer mehr Anwendungen sind digital. Linux als Bastelbude klerikal aufrecht erhalten zu wollen heißt auch, bewußt eine breitere Masse von Leuten von vornherein ausschließen zu wollen.
Wer weiterhin basteln will, es gibt Gentoo oder Slackware und weitere Rohdistries, aus der man sich ein eigenes Derivat schrauben kann. Aber nicht jeder, der Fernsehen will, muß dazu gleich ein Fernsehtechniker sein. So auch bei Linux, oder will jemand auch unbedingt seine Armbanduhr administrieren, bevor er die Zeit ablesen kann?
Von Ubuntu bin ich nach anfänglicher Skepsis jedenfalls angenehm angetan und ein wenig zu "schrauben" gibt es auch dort immer noch.
Mit einer sich weiter entwickelnden Distri wie Ubuntu wird jener "Halbgott" zunehmend entbehrlich. Stolz verkündet nämlich Onkel Bert, das er sein Openoffice selbst geupdatet hat, nur mit ein paar Mausklicks, die vorher nur der über alles stehende Halbgott schubsen durfte. Und Tante Paula konnte ihre Lieblingsanwendungen selbst ins Menu konfigurieren. Da wurde der Halbgott ein "sterblicher", kann mit seinem so überlegenen Fachwissen keinen mehr dominieren und sich wichtig machen, welch Frusterlebnis.
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Linux ist ein System mit einer weit größeren Entwicklungsdynamik als es selbst ein Windoofs schafft. Eben es macht die Computerwelt auch für Leute zugänglich, die bisher sonst weniger damit anfangen konnten. Ein sehr begüßenswerter Schritt, denn ich nur unterstützen kann, denn Linux ist nicht mehr das elitäre Bastelsystem. Es ist eine unumgängliche Entwicklung, möglichst viele Leute damit zu ereichen, denn immer mehr Anwendungen sind digital. Linux als Bastelbude klerikal aufrecht erhalten zu wollen heißt auch, bewußt eine breitere Masse von Leuten von vornherein ausschließen zu wollen.
Wer weiterhin basteln will, es gibt Gentoo oder Slackware und weitere Rohdistries, aus der man sich ein eigenes Derivat schrauben kann. Aber nicht jeder, der Fernsehen will, muß dazu gleich ein Fernsehtechniker sein. So auch bei Linux, oder will jemand auch unbedingt seine Armbanduhr administrieren, bevor er die Zeit ablesen kann?
Von Ubuntu bin ich nach anfänglicher Skepsis jedenfalls angenehm angetan und ein wenig zu "schrauben" gibt es auch dort immer noch.