Auch wenn Microsoft und meines Wissens auch SUN die Bezeichnung x64 für x86 mit 64 Bit verwenden, so nennt die Architektur bitte nicht x64, das ist zu Nahe an IA-64 dran. Und x64 meint eben nicht IA-64 sondern AMD64 bzw. EM64T bzw. Intel64, oder eben ganz eindeutig: x86-64.
Das Kürzel x64 passt einfach gar nicht. Schliesslich sind es nach wie vor x86-Prozessoren.
Ist ähnlich wie die ganze Diskussion über Linux das es ja nur der Kernel is etc.
Letztenendes kann man etwas als "Marke" nur etablieren, wenn man dem Kind einen kurzen wohlklingenden Namen gibt und x64 ist kurz und knapp, leicht zu merken und wird sich genau deswegen durchsetzen. Das muss nicht unbedingt immer technisch korrekt sein, sondern nur funktionieren im Marketing!
Aber ProLinux ist doch nicht dafür da um die Marketing-Leute zu unterstützen falsche Begriffe zu prägen. Vor allem wegen der möglichen Verwechslung mit IA-64.
Die UNIX-Derivate mit den größten Verlusten waren laut der Studie im letzten Jahr HP-UX (40,9%) und AIX (18,2%).
Was will uns das sagen?
Laut aktueller Studien von http://www.raad.de/ halten HP und IBM zusammen etwas über 80% der SAP Installationen. Außer HP-UX und AIX gibt es also praktisch keine UNIX Plattform mit beachtlichen Marktanteilen (wobei HP neben der Hauptplattform HP-UX auch mit Linux, Tru64 und VMS am Start ist - IBM hingegen hat als unixoides OS nur AIX und Linux im Programm), wer sonst könnte also hohe Verluste haben?
Bei HP-UX sieht man wohl (zumindest zum größten Teil), dass deren HP-UX-Plattform "Itanium" seit längerem stagniert und mit den Performance- und Service-Zuwächsen der x86-64 Systeme wohl auf Dauer nicht mithalten können wird und daher allmählich das Vertrauen der Kunden verliert. Auch stagniert HP-UX, zumindest im Vergleich zu Linux oder Windows und wird von kritischen Geistern auch schon todgesagt. Linux ist auch auf HP-Hardware flexibler und nicht wie HP-UX nur auf HP-Integrity Server beschränkt, sondern für praktisch alle Server, Workstations und PCs bis hin zum Notebook verfügbar. Fall es also mit Itanium doch nix werden sollte, ist der, der heute schon auf Linux (anstatt UX) setzt sicher im Vorteil. Natürlich könnte man auch aus den gleichen Gründen auf Windows setzen, auch das ist für praktisch alle HP-Server, Workstations und PCs bis hin zum Notebook verfügbar. Das ist aber eine ganz andere Frage.
Das Kürzel x64 passt einfach gar nicht. Schliesslich sind es nach wie vor x86-Prozessoren.
Wird wohl jeder wissen was gemeint ist, oder?
Das sehe ich genauso.
(Und dies zu sagen, hat meiner Meinung nach auch nix mit angeblicher "Besserwisserei" zu tun.)
Sebalin.
Ist ähnlich wie die ganze Diskussion über Linux das es ja nur der Kernel is etc.
Letztenendes kann man etwas als "Marke" nur etablieren, wenn man dem Kind einen kurzen wohlklingenden Namen gibt und x64 ist kurz und knapp, leicht zu merken und wird sich genau deswegen durchsetzen. Das muss nicht unbedingt immer technisch korrekt sein, sondern nur funktionieren im Marketing!
Nur weil Microsoft zu faul für die Komplettschreibung ist, muß sich nicht die ganze Welt unterordnen.
was ist COM1 & was tty0 ??
pfft
das lässt sich auch sehr einfach beweisen: 86 > 64 qed!
Was will uns das sagen?
Laut aktueller Studien von http://www.raad.de/ halten HP und IBM zusammen etwas über 80% der SAP Installationen. Außer HP-UX und AIX gibt es also praktisch keine UNIX Plattform mit beachtlichen Marktanteilen (wobei HP neben der Hauptplattform HP-UX auch mit Linux, Tru64 und VMS am Start ist - IBM hingegen hat als unixoides OS nur AIX und Linux im Programm), wer sonst könnte also hohe Verluste haben?
Bei HP-UX sieht man wohl (zumindest zum größten Teil), dass deren HP-UX-Plattform "Itanium" seit längerem stagniert und mit den Performance- und Service-Zuwächsen der x86-64 Systeme wohl auf Dauer nicht mithalten können wird und daher allmählich das Vertrauen der Kunden verliert. Auch stagniert HP-UX, zumindest im Vergleich zu Linux oder Windows und wird von kritischen Geistern auch schon todgesagt. Linux ist auch auf HP-Hardware flexibler und nicht wie HP-UX nur auf HP-Integrity Server beschränkt, sondern für praktisch alle Server, Workstations und PCs bis hin zum Notebook verfügbar. Fall es also mit Itanium doch nix werden sollte, ist der, der heute schon auf Linux (anstatt UX) setzt sicher im Vorteil. Natürlich könnte man auch aus den gleichen Gründen auf Windows setzen, auch das ist für praktisch alle HP-Server, Workstations und PCs bis hin zum Notebook verfügbar. Das ist aber eine ganz andere Frage.