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Di, 15. September 2009, 13:18

Unternehmen

ARM tritt Linux Foundation bei

ARM, das Entwicklungsunternehmen der gleichnamigen Prozessorarchitektur, ist Mitglied der Linux Foundation geworden.

ARM-Prozessoren werden von ARM entwickelt, aber nicht selbst produziert. Stattdessen lizenziert das Unternehmen das Design an verschiedene Hardwarehersteller. Deren Prozessoren sind weit verbreitet in Mobilgeräten, eingebetteten Anwendungen, Speichersystemen und Unterhaltungselektronik. Die Zahl der im Einsatz befindlichen Geräte soll bei 10 Milliarden liegen.

Genau in diesen Bereichen ist Linux oft das Betriebssystem der Wahl, mit weiterhin zunehmender Tendenz. Für Amanda McPherson, Vizepräsidentin der Linux Foundation für Marketing und Entwicklung, ist ARM eines der führenden Unternehmen in der »mobilen Linux-Revolution«. Die Firma zeigt seit Jahren ihr Engagement für Linux und offene Standards unter anderem durch zahlreiche Beiträge zum Linux-Kernel. Mit dem Beitritt zur Linux Foundation dürfte sich der Markt für Linux-basierte Produkte nach Ansicht der Foundation noch vergrößern.

Ian Drew, Vizepräsident für Marketing bei ARM, sieht einen Übergang in der Industrie vor sich gehen, der die Arbeit von PCs mehr auf mobile und andere Geräte verlagert. Diese Geräte sind trotz der Mobilität ständig mit dem Internet verbunden. ARM will mit dem Beitritt zur Linux Foundation die Innovation des freien Betriebssystems in dieser Richtung voranbringen. Das Unternehmen will an Veranstaltungen der Linux Foundation wie der bevorstehenden LinuxCon teilnehmen und in den Arbeitsgruppen für Mobilgeräte und Desktop mitarbeiten.

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