Von André Schnabel am Di, 15. September 2009 um 15:45 #
> Am Besten wäre wohl ein entsprechender TV-Beitrag
Deren gab es schon so einige. RTL (Akte 09 ...), ZDF, WDR .. hatten alle schon entsprechende Beiträge und standen vor Briefkästen, leeren Wohnungen und Büros oder auf dem Flughafen nach Dubai.
Aber auf einen, gegen den ermittelt wird, kommen drei, die Ihr tun weiter betreiben (und auch fleißig im Internet werben).
Ein Teilerfolg war immerhin, dass einige PC-Magazine auf das Thema hinweisen und in Ihren Online-Angeboten entsprechende Werbelinks unterdrücken. Beschwerden bei Google haben bisher nur zu sehr bescheidenem Erfolg geführt.
> Ihr müßt IMHO alles tun,
OpenOffice.org ist ein freies Projekt - und jeder, der erkannt hat, dass etwas getan werden muss, darf sich auch gerne beteiligen und etwas tun.
Von Flying Circus am Mi, 16. September 2009 um 17:28 #
Diese reflexartige Bemerkung finde ich in diesem konkreten Zusammenhang völlig deplaziert.
Dein Anspruchsdenken finde ich in diesem Zusammenhang völlig deplaziert.
Die OOo-Jungs sind Softwareentwickler, keine Anwälte.
Woher Du die Denke nimmst, sie hätten auch noch Typen, die ein schmieriges Geschäft betreiben, das Handwerk zu legen, ist mir ein Rätsel. Mach doch selbst.
Ich bin ebenfalls kein Softwareentwickler und ich bin auch kein Anwalt. Sollen nun aber Privatpersonen wie ich z.B. www.openoffice.de kaufen, damit zukünftigen OpenOffice-Nutzern weniger passiert? OpenOffice kann hier (hoffentlich) ganz konkret etwas tun, etwas, was ich in diesem konkreten Zusammenhang nicht vermag. Zurück zu www.openoffice.de: Die Domain gehörte vor kurzem noch anscheinend dem Autoren des Debiananwenderhandbuches und ist demzufolge vor kurzem (wahrscheinlich direkt an die DENIC) abgegeben worden. Das Ganze geht mich insofern natürlich nichts an, es sind aber nicht meine Fehler (wenn es im Hinblick auf diese Domain denn überhaupt welche gibt) bzw. nicht mein Pech und die oben von mir als "reflexartig" titulierte Bemerkung thematisierte in diesem konkreten Zusammenhang den Freien Software-Gedanken und das war meiner persönlichen Meinung nach deplaziert. Meine Mitarbeit könnte die Abzocke z.B. über openoffice.de nicht verhindern. Dafür müßte man eine Stange Geld ausgeben, vielleicht ganzseitige Anzeigen in Tageszeitungen schalten und eben auf der Hand liegende Domains aufkaufen. Nur: Wer soll das bezahlen? Das OpenOffice-Team tut natürlich Einiges, dafür haben sie meine vollste Anerkennung. Die zwei Kumpels, die in meinem Bekanntenkreis als letzte Verbliebene noch Windows benutzen, kennen das Problem mittlerweile auch. Mehr kann ich nicht tun. Die ganze Kampagne, so wichtig und gut sie ist, verliert stark an Wert, wenn solche auf der Hand liegende Domains wie www.openoffice.de in der Hand von Leuten sind, die dort offensichtlich Links auf Abzockerseiten zum Anklicken anbieten. Das ist wirklich ein Riesenpech für OpenOffice.org.
Ihr habt aber auch viel Pech: Wenn ich - so wie ich das bei einem unbedarften Nutzer erwarten würde - www.openoffice.de eingeben, lande ich leider nicht bei http://de.openoffice.org, sondern auf einer anderen, etwas merkwürdigen (?) Seite. Wurde openoffice.de bis vor kurzem nicht von dem Autoren des Debiananwenderhandbuches mitbenutzt? Auf dessen openoffice.de-Seite gab es jedenfalls immer einen Link auf Euer echtes OpenOffice.de-Angebot und eine Abzockerwarnung.
Von André Schnabel am Di, 15. September 2009 um 16:54 #
> Wurde openoffice.de bis vor kurzem nicht von dem Autoren des Debiananwenderhandbuches mitbenutzt?
Ja, war bisher so. Und wir kennen auch die (ehemaligen?) Inhaber. Dass die Domain an einen anderen Inhaber gewechselt ist, war mir neu - aber ich versuch mich, drum zu kümmern.
Deren gab es schon so einige. RTL (Akte 09 ...), ZDF, WDR .. hatten alle schon entsprechende Beiträge und standen vor Briefkästen, leeren Wohnungen und Büros oder auf dem Flughafen nach Dubai.
Es gibt glücklicherweise auch Ermittlungen gegen einige Abzocker.
Aber auf einen, gegen den ermittelt wird, kommen drei, die Ihr tun weiter betreiben (und auch fleißig im Internet werben).
Ein Teilerfolg war immerhin, dass einige PC-Magazine auf das Thema hinweisen und in Ihren Online-Angeboten entsprechende Werbelinks unterdrücken. Beschwerden bei Google haben bisher nur zu sehr bescheidenem Erfolg geführt.
> Ihr müßt IMHO alles tun,
OpenOffice.org ist ein freies Projekt - und jeder, der erkannt hat, dass etwas getan werden muss, darf sich auch gerne beteiligen und etwas tun.
"> Ihr müßt IMHO alles tun,
OpenOffice.org ist ein freies Projekt - und jeder, der erkannt hat, dass etwas getan werden muss, darf sich auch gerne beteiligen und etwas tun."
Diese reflexartige Bemerkung finde ich in diesem konkreten Zusammenhang völlig deplaziert.
Dein Anspruchsdenken finde ich in diesem Zusammenhang völlig deplaziert.
Die OOo-Jungs sind Softwareentwickler, keine Anwälte.
Woher Du die Denke nimmst, sie hätten auch noch Typen, die ein schmieriges Geschäft betreiben, das Handwerk zu legen, ist mir ein Rätsel. Mach doch selbst.
Sollen nun aber Privatpersonen wie ich z.B. www.openoffice.de kaufen, damit zukünftigen OpenOffice-Nutzern weniger passiert?
OpenOffice kann hier (hoffentlich) ganz konkret etwas tun, etwas, was ich in diesem konkreten Zusammenhang nicht vermag.
Zurück zu www.openoffice.de:
Die Domain gehörte vor kurzem noch anscheinend dem Autoren des Debiananwenderhandbuches und ist demzufolge vor kurzem (wahrscheinlich direkt an die DENIC) abgegeben worden.
Das Ganze geht mich insofern natürlich nichts an, es sind aber nicht meine Fehler (wenn es im Hinblick auf diese Domain denn überhaupt welche gibt) bzw. nicht mein Pech und die oben von mir als "reflexartig" titulierte Bemerkung thematisierte in diesem konkreten Zusammenhang den Freien Software-Gedanken und das war meiner persönlichen Meinung nach deplaziert.
Meine Mitarbeit könnte die Abzocke z.B. über openoffice.de nicht verhindern. Dafür müßte man eine Stange Geld ausgeben, vielleicht ganzseitige Anzeigen in Tageszeitungen schalten und eben auf der Hand liegende Domains aufkaufen. Nur: Wer soll das bezahlen?
Das OpenOffice-Team tut natürlich Einiges, dafür haben sie meine vollste Anerkennung.
Die zwei Kumpels, die in meinem Bekanntenkreis als letzte Verbliebene noch Windows benutzen, kennen das Problem mittlerweile auch. Mehr kann ich nicht tun.
Die ganze Kampagne, so wichtig und gut sie ist, verliert stark an Wert, wenn solche auf der Hand liegende Domains wie www.openoffice.de in der Hand von Leuten sind, die dort offensichtlich Links auf Abzockerseiten zum Anklicken anbieten.
Das ist wirklich ein Riesenpech für OpenOffice.org.
Wenn ich - so wie ich das bei einem unbedarften Nutzer erwarten würde - www.openoffice.de eingeben, lande ich leider nicht bei http://de.openoffice.org, sondern auf einer anderen, etwas merkwürdigen (?) Seite.
Wurde openoffice.de bis vor kurzem nicht von dem Autoren des Debiananwenderhandbuches mitbenutzt? Auf dessen openoffice.de-Seite gab es jedenfalls immer einen Link auf Euer echtes OpenOffice.de-Angebot und eine Abzockerwarnung.
> Wurde openoffice.de bis vor kurzem nicht von dem Autoren des Debiananwenderhandbuches mitbenutzt?
Ja, war bisher so. Und wir kennen auch die (ehemaligen?) Inhaber. Dass die Domain an einen anderen Inhaber gewechselt ist, war mir neu - aber ich versuch mich, drum zu kümmern.