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Mo, 21. September 2009, 17:31

Software

FSFE stellt Politiker-Antworten zu freier Software vor

Nach Ansicht der Free Software Foundation Europe ist freie Software im deutschen Wahlkampf angekommen.

Vor elf Tagen erst hatte die Free Software Foundation Europe (FSFE) ihre Kandidaten-Befragung zur Bundestagswahl in Deutschland angekündigt. Jeder Interessierte war aufgerufen, Fragen an die Bundestags-Kandidaten zu formulieren. Die Abwicklung erfolgte über die Plattform Abgeordnetenwatch.de, auf der der Anreiz für Politiker, Fragen zu beantworten, wegen der Bekanntheit der Plattform laut FSFE relativ groß ist.

Nun liegen erste Antworten von den Politikern mehrerer Parteien vor. »Freie Software ist im deutschen Wahlkampf angekommen«, stellt die FSFE dazu fest. Die Politiker haben das Potential freier Software und offener Standards für Deutschland erkannt. In Antworten auf Fragen von Unterstützern der FSFE wiesen sie darauf hin, dass freie Software für mehr Wettbewerb steht, Innovation begünstigt und Kosteneinsparungen ermöglicht. Andere Aspekte wie die Vorteile freier Software in der Bildung wurden bisher noch kaum erkannt.

Dennoch fehlt den Parteien laut FSFE ein Gesamtkonzept, wie sie die Vorteile freier Software für Deutschlands Wirtschaft und Gesellschaft nutzen wollen. Die FSFE hat eine Analyse der Parteiprogramme hinsichtlich freier Software und verwandten Themen durchgeführt und stellt die Zusammenfassung dieser Analyse neben den gestellten Fragen und Antworten auf ihren Seiten zur Verfügung.

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