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Thema: GNOME 2.28 freigegeben

88 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Michael am Do, 24. September 2009 um 08:15 #
Bin immer wieder beeindruckt von der konsequenten und guten Leistung. Meinen Dank. Nur eine Sache... ich hoffe das Zeitgeist und angebundene Anwendung stylebar sind... dieses schwarz der Demo Anwendungen ist die letzte Hölle. Schwarz geht in UIs ÜBERHAUPT nicht. Ich gehe aber mal davon aus, dass die Distributoren das anpassen können und der User sich das entsprechend einstellen kann.
  • Score: 3 Von vicbrother am Fr, 25. September 2009 um 16:42 #
    Früher fand ich schwarz in GUIs auch nicht prickelnd, aber mittlerweile spart dies auf RGB-LEDs Strom, da diese Bildbereiche abgesschaltet werden können. Sehr nett für Notebooks.

    Leider muss man aber feststellen, dass z.B. im konqueror auf der Googleseite die Suchzeile dann auch schwarz angezeigt wird. Irgendwie unpassend. Ich hoffe, dass sich hier noch etwas tut.

    Score: 3 Von lala am Sa, 26. September 2009 um 11:22 #
    Gnome 3 wird, so habe ich das Gefuehl, viel stabiler und ueberschaubarer als KDE.
    Nun braucht es einfach gDesklets umzuschreiben um einfacher ins Gnome zu integrieren
    und einfach seine Programme an das Niveau der KDE Programme anzupasse (zBsp hinkt
    Brasero k3b einfach noch zu hinterher), schon waeren viele alte KDE Benutzer bei
    Gnome (jedenfalls bis KDE4 noch stabiler wird).

    Ist jetzt kein Trollen, nur meine Meinung.

mehr hmm
Score: 3 Von asdfghjkllöä am Do, 24. September 2009 um 08:22 #
In Menüs und auf Schaltflächen wird standardmäßig kein Icon mehr angezeigt. Dies wird von den Entwicklern mittlerweile als überflüssig erachtet und lenkt ihrer Ansicht nur ab.

selbst als jahrelanger gnome fan greif ich mir da auch manchmal an die stirn... ich finde bilder schneller als texte... aber gut dass mans wenigstens einstellen kann :)

  • Score: 3 Von ahe am Do, 24. September 2009 um 08:25 #
    Und wo genau stellt man das ein?
    • Score: 3 Von sys0 am Do, 24. September 2009 um 08:34 #
      Aha

      Ich dachte Gnome wäre so überaus benutzerfreundlich, intuitiv und durchdacht.
      Wie kann es da zu so einer Frage kommen?

      sys0

      • Score: 3 Von asdfghjkllöä am Do, 24. September 2009 um 08:37 #
        stimmt bei kde muss ma nur rechtsklicken und erhält alle funktionen die einem der desktop, das betriebssystem, der rechner nebenbei und das universum anbietet. ma muss dafür zwar 5 minuten lang das kontextmenü scrollen, aber das is es wert.
        • Score: 3 Von Christopher Roy Bratusek am Do, 24. September 2009 um 09:27 #
          ^_^

          ... werde demnächst mal die F:PL aktualisieren.

          • Score: 3 Von Tscheesy am Do, 24. September 2009 um 20:27 #
            Trifft beim aktuellen KDE mM nach nicht zu ( - ja wir sind bei v4 angekommen).
            • Score: 3 Von Christopher Roy Bratusek am Do, 24. September 2009 um 21:30 #
              Es geht um den Witz, nicht um KDE3, KDE4 oder irgendwelche Wahrheitsfindungen, denn dann dürfte ich ja gar keine aufnehmen, bei dem FUD, der über alles verbreitet wird. Ja, nicht nur die GNOME User sind pöse.
          Score: 3 Von norbo am Do, 24. September 2009 um 09:51 #
          Ach so. Das ist natürlich eine absolut einleuchtende Erklärung. Wenn jemand bei Gnome etwas nicht findet, zeigt man einfach auf KDE, behauptet dort sei alles noch viel schlimmer, und schon ist die Sache erledigt.
          • Score: 3 Von soso am Do, 24. September 2009 um 11:26 #
            Ist mir auch aufgefallen. Angriff ist halt die beste Verteidigung oder so.
            • Score: 3 Von asdfghjkllöä am Do, 24. September 2009 um 13:24 #
              sorry aber die vorherige sinnfreie äußerung musste ich einfach mit einer ebenso sinnfreien äußerung beantwortet werden. warum können gnome / kde /sonstwas user ned in frieden leben....
          Score: 3 Von lala am Sa, 26. September 2009 um 11:44 #
          Emacs kann das bestimmt schon! ;)
    Score: 3 Von alex am Do, 24. September 2009 um 08:59 #
    Diesen absoluten Schwachsinn kann ich mir auch nicht erklären. Das größte Ziel von Gnome soll doch die Erhöhung der Usability sein und genau das wird mit dem Entfernen der Icons gesenkt. Programmübergreifend einheitliche Icons wie z.B. Datei Neu/Öffnen/Speichern/Drucken sind innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde ausgemacht und können angeklickt werden. Nur Text-Menüs bremsen nicht nur den Arbeitsfluss, sondern sieht auch noch aus wie in einem (DOS)-Programm vor 20 Jahren!
    Ich habe bei gnome-Programmen gerade die schönen Icons z.B. auch in Dialogfenstern bei den OK und Abbrechen Buttons als sehr schön und angenehmer empfunden.
    Gut, man kann die Icons dennoch wieder einstellen, aber der default ist gerade für neue User entscheidend - ein hässliches nur-Text-Menü schreckt erstmal ab.

    Da frage ich mich, wieso die gnome-Entwickler Zeit damit verschwenden, so einen Schwachsinn als Option einzufügen und dann noch als default zu setzen, während so viele wichtige Dinge nötiger wären um die Usability zu erhöhen (z.B. optional eine Sicherheitsabfrage vor dem Löschen einer Datei im Nautilus).

    • Score: 3 Von asd am Do, 24. September 2009 um 09:10 #
      das es keine sicherheitsabfrage beim löschen von dateien gibt finde ich sehr praktisch. Ich drücke ja nicht Entf um dann nochmal gefragt zu werden. Falls man sich wirklich mal "verlöscht" hat, kann man die dateien ja immernoch wiederherstellen.
      • Score: 3 Von Christopher Roy Bratusek am Do, 24. September 2009 um 09:26 #
        >> das es keine sicherheitsabfrage beim löschen von dateien gibt finde ich sehr praktisch.

        Falsch. Es gibt eine Abfrage beim *löschen* (Shift-ENTF), welche man abstellen kann, nur beim *in dem Müll verschieben* (ENTF) gibt es keine, weil man da ja keine braucht, die Dateien sind ja noch nicht weg.

        • Score: 3 Von Christopher Roy Bratusek am Do, 24. September 2009 um 09:29 #
          >> *in dem Müll verschieben*

          Ja is gut, in *dem*.

          Score: 3 Von Körperklaus am Do, 24. September 2009 um 11:31 #
          Erklär mal jemanden, wo seine Dateien hin sind und wie er die weiderherstellen kann. Am besten noch per telefon. Das macht einen fertig. Mülleimer sind einfach ein falscher Ansatz. Nur weil Undo fehlt so einen Schrott einzubauen ist wirklich nicht gerade usability.
          • Score: 3 Von Christopher Roy Bratusek am Do, 24. September 2009 um 18:31 #
            Wo fehlt bitte "Undo"? Im Nautilus befindet sich der Mülleimer in "Orte" Menü und in der Seitenleiste. Im Bearbeiten und Kontextmenü gibt es den Punkt "wiederherstellen", abgesehen davon, kannst du die Datei via C-c/C-x + C-v ganz normal kopieren/verschieben, ebenso via D'n'D über Tabs/Orte-Seitenleiste/Zwei Fenster/Auf den Desktop (falls Nautilus als solcher agiert).

            Reicht das nicht?

            • Score: 3 Von Christian Neumair am Sa, 26. September 2009 um 13:18 #
              > Wo fehlt bitte "Undo"? Im Nautilus befindet sich ...

              Also das rückgängig machen von Dateioperationen ist mir schon ein Anliegen. Leider hat das in all den Jahren noch niemand voll durchdacht und umgesetzt. Gerade im Bereich Dateioperationen können wir GNOME-ler uns noch stark verbessern:
              * Unterbrechen von Dateioperationen während des Ausführens
              * Planen und Priorisieren von Dateioperationen, d.h. Warteschlange wenn mehrere Operationen auf dem selben Datenträger arbeiten
              * Chronik von bereits durchgeführten Dateioperationen inkl. Rückgängig-Knopf

              Meines Erachtens ist letzteres sogar sinnvoller als ein Pro-Fenster-Undo, wenn es sehr gut umgesetzt ist.

              • Score: 3 Von Christopher Roy Bratusek am Sa, 26. September 2009 um 15:54 #
                >> * Unterbrechen von Dateioperationen während des Ausführens
                >> * Planen und Priorisieren von Dateioperationen, d.h. Warteschlange wenn mehrere Operationen auf dem selben Datenträger arbeiten

                Das wär' mal was.

                >> * Chronik von bereits durchgeführten Dateioperationen inkl. Rückgängig-Knopf

                * Ausserdem sollten nicht mehr existende Dateien aus der Chronik & Bla verschwinden.

                * Nautilus' UI sollte via GtkBuilder erstellt werden, dann kann man Änderungen am UI einfacher und schneller handhaben.

                * Nautilus' Seitenleiste sollte sich frei positionieren und teilen (z.B. auf der rechten Seite, oben Infoleiste unten Orteleiste) lassen.

                * Nautilus' Infoseitenleiste sollte das Symbol (optional) auch beim Hovern einer Datei anpassen

                * Nautilus' Infoseitenleiste sollte Video/Audio-Dateien abspielen können

                * Nautilusskripte sollten auch systemweit installierbar sein

                * Nautilus' Toolbareditor sollte noch diese Dekade fertig werden (*haben will*) ;)

                ... Achja: es gibt noch ein paar inkonsistenzen in der Infoleiste ... Ich weiß, die patches wollte ich Anfang August fertig haben, hatte dann aber doch keine Zeit dafür T_T ... bis Ende Oktober sollte drin sein.

            Score: 3 Von Christian Neumair am Sa, 26. September 2009 um 13:14 #
            > Mülleimer sind einfach ein falscher Ansatz

            Sie werden aber von vielen mir bekannten Benutzeroberflächen und Programmen (inkl. E-Mail-Clients) verwendet. Wir sind als GNOME-Entwickler natürlich immer offen für Anregungen. Was schlägst Du denn als Alternative vor?

        Score: 3 Von Andre am Do, 24. September 2009 um 09:29 #
        also "entf -> ENTER" zu druecken ist nun wirklich kein problem, oder?
      Score: 3 Von Harry am Do, 24. September 2009 um 09:29 #
      > Nur Text-Menüs bremsen nicht nur den Arbeitsfluss, sondern sieht
      > auch noch aus wie in einem (DOS)-Programm vor 20 Jahren!

      Nein, nicht wie vor 20 Jahren, wie von heute! Weder aktuelle Windows Versionen noch Mac OS X verwendet Icons in der Form!
      Ich selbst komme regelmäßig mit Windows in Kontakt, und muss sagen, bevor es die Diskussion um die Icons in Gnome gegeben hat, ist es mir nicht mal aufgefallen dass sie dort nicht gibt.

      > (z.B. optional eine Sicherheitsabfrage vor dem Löschen einer Datei im Nautilus)

      Nautilus macht es doch genau richtig:
      Hast du die optionale sofort-löschen-Funktion aktiviert, wird automatisch nachgefragt. Ansonsten wird ohne Nachfrage in den Papierkorb verschoben, aus welchem du aber die Dateien problemlos wiederherstellen kannst. Also keine unnötigt "Wollen sie das wirklich machen?"-Dialoge, und auch keine Gefahr durch verklicken Daten zu verlieren.

      • Score: 3 Von Andre am Do, 24. September 2009 um 09:45 #
        Hallo,
        >> Ich selbst komme regelmäßig mit Windows in Kontakt, und muss sagen, bevor es die Diskussion um die Icons in Gnome gegeben hat, ist es mir nicht mal aufgefallen dass sie dort nicht gibt.

        Hehe, ich sehs auch erst jetzt gerade wo ich unter Windows nachsehe - und irgentwie muss ich dann den Gnome-Leuten jetzt sogar recht geben :-)

        Ich finde generell den Gnome-"Layout" sowie die gesamte Desktop-Stabilitaet deutlich besser als beim KDE. Schade finde ich allerdings das viele nette Features welche man von KDE gewohnt ist einfach nicht zur Verfügung stehen, bzw nur über umständliche alternativen. So wird man dann in der Täglichen Arbeit oftmals ausgebremst.

        Beispiele:
        * nautilus spalten-ansicht kam erst mit version 2.24 oder 2.26 (fuer mich ein Absolutes KO-Argument)
        * nautilus - samba/fish/sftp verbindungen, oeffnen eines Dokuments über diese Verbindung, und direktes speichern dann aus der Applikation heraus
        * zb tab-ansicht in der gnome-konsole (neuer Tab)
        * zb erweiterte drucker-einstellungen
        * zb manuelles definieren von icons für bestimmte dateitypen

        * zb: ich bevorzuge an meinem Gesamten PC den "ISO8859-15" -Zeichensatz. Unter KDE wird die Zeichensatz-Einstellung automatisch übernommen, wenn sie auf der konsole via dpkg-reconfigure locale, console-setup sowie an 2-3 anderen stellen aktiviere. Gnome übernimmt die Einstellung so nicht, und ich habe keine Ahnung wo ich diese Aktivieren kann.

        Gruss,
        Andre

        • Score: 3 Von Harry am Do, 24. September 2009 um 10:21 #
          > * nautilus - samba/fish/sftp verbindungen, oeffnen eines Dokuments
          > über diese Verbindung, und direktes speichern dann aus der Applikation heraus

          Funktioniert hier - wie schon seit langer zeit - ganz problemlos!

          > * zb tab-ansicht in der gnome-konsole (neuer Tab)

          Datei -> "Reiter öffnen" (Umschalt+Strg+T)

          > * zb erweiterte drucker-einstellungen

          Ich kann hier problemlos alle standard Einstellungen vornehmen: Farbe/SW, welcher Papiereinzug, Duplexdruck, ...
          Im "Erweitert" Tab, kann ich alle restlichen Einstellungen vornehmen welche der Druckertreiber erlaubt. Wie z.B. Eco-Print, bestimmte Farbprofile, oder auch Farbabgleich für die einzelnen Toner-Einheiten meines Farb-Laser-Druckers, ...

        Score: 3 Von alex am Do, 24. September 2009 um 10:12 #
        > Nautilus macht es doch genau richtig:
        > Hast du die optionale sofort-löschen-Funktion aktiviert, wird automatisch nachgefragt. Ansonsten wird ohne Nachfrage in den Papierkorb verschoben, aus welchem du aber die Dateien problemlos wiederherstellen kannst. Also keine unnötigt "Wollen sie das wirklich machen?"-Dialoge, und auch keine Gefahr durch verklicken Daten zu verlieren.

        Das ist nicht richtig, zumindest nicht bis gnome 2.26 (wurde das geändert?)! Auch wenn, die optionale sofort-löschen-Funktion aktiviert ist (weil ich den Papierkorb nicht mag), werden Dateien sofort ohne Nachfrage gelöscht und das kann in einer Katastrophe enden, wenn man aus Versehen auf ENTF gekommen ist. An _dieser_ Stelle ohne Papierkorb ist eine Nachfrage dringend notwendig!

        Zudem, was bringt es mir, wenn Dateien aus Versehen gelöscht wurden (weil z.B. meine Katze über die Tastatur gewandert ist oder ich ein ungünstiges Tastatur Layout auf dem Notebook habe) und ich es gar nicht bemerke. Bei einem Blick alle paar Wochen in dem Mülleimer bei 1000en von Dateien überfliegt man diese nur und sieht nicht gleich wichtige aus Versehen gelöschte Dateien. Zudem ist das Wiederherstellen nicht so einfach, wenn man den Ursprungsort nicht im Kopf hat.

        Ich sehe das eher so: Wenn ich etwas wirklich löschen möchte, dann tue ich das auch und brauche nicht den Papierkorb. Ein Versehen hätte ich doch lieber durch eine Kurze Nachricht geblockt als, dass ich erst den Papierkorb öffnen muss, mich durch alle Dateien wühlen muss um anschließend umständlich die versehentlich gelöschte Datei wieder herzustellen.

        • Score: 3 Von hb am Do, 24. September 2009 um 10:18 #
          Warnungen sind immer schlecht. Ich hatte in einem anderen Kommentar schon diesen Artikel verlinkt, der recht gut erklärt, warum dies der Fall ist.

          Das "was, wenn meine Katze über die Tastatur gelaufen ist"-Argument (wenn man es so nenne will) trägt regelmäßig zu meiner Erheiterung bei. Danke dafür.

          Python-Code, der den Mülleimer überwacht und eine Warnung ausgibt, wenn eine Datei gelöscht wurde, hat übrigens etwa 10% des Umfangs deines obigen Posts. Wenn es dir so wichtig ist, wäre deine Zeit dort vermutlich besser angelegt gewesen.

          Score: 3 Von Harry am Do, 24. September 2009 um 10:41 #
          > Das ist nicht richtig, zumindest nicht bis gnome 2.26 (wurde das geändert?)!

          Nein, das funktioniert schon seit Ewigkeiten so.

          > Auch wenn, die optionale sofort-löschen-Funktion aktiviert ist
          > (weil ich den Papierkorb nicht mag), werden Dateien sofort ohne Nachfrage gelöscht
          > und das kann in einer Katastrophe enden

          Nein, so ist das auch in Versionen < 2.28 nicht. Wenn du die sofort-löschen Option aktiviert hast, wird sie dir als alternative zur Verfügung gestellt. Du kannst sie entweder über das Kontext-Menü nutzen oder mit Shift+Entf. In diesem Fall kommt wie erwartet die Sicherheitsabfrage. Drückst du nur "Entf" wird weiterhin nur in dem Müll verschoben.

          > weil z.B. meine Katze über die Tastatur gewandert ist

          Ja, und wenn die Katze aufs Notebook pinkelt bringt der "Wollen sie wirklick?"-Dialog auch nichts.

          > Ein Versehen hätte ich doch lieber durch eine Kurze Nachricht geblockt
          > als, dass ich erst den Papierkorb öffnen muss, mich durch alle Dateien
          > wühlen muss um anschließend umständlich die versehentlich gelöschte Datei
          > wieder herzustellen.

          Wie oft musst du aus versehen gelöschte Dateien wieder herstellen und wie oft musst du den "Wollen sie wirklich?"-Dialog mit "Ja" bestätigen? Bei mir überwiegt der zweite Fall den ersteren bei weitem.
          Zumal man diese Dialoge - wenn sie zu oft eingesetzt werden - sowieso irgendwann reflexartig wegklickt, und dann ihr Wert sowieso gegen Null sinkt.

          • Score: 3 Von kelvan am Do, 24. September 2009 um 13:24 #
            > Zumal man diese Dialoge - wenn sie zu oft eingesetzt werden - sowieso irgendwann reflexartig wegklickt, und dann ihr Wert sowieso gegen Null sinkt.

            das ist bei mir mit Shift+Del der Fall, bin froh das ich Backups mache sonst hät ich mir schon mal mittelwichtige Daten gelöscht.

          Score: 3 Von kamome am Do, 24. September 2009 um 19:05 #
          > Zudem ist das Wiederherstellen nicht so einfach, wenn man den Ursprungsort nicht im Kopf hat.

          Wird doch heutzutage am Ursprungsort wiederhergestellt...

          Score: 3 Von Christian Neumair am Sa, 26. September 2009 um 13:25 #
          > > Hast du die optionale sofort-löschen-Funktion aktiviert, wird automatisch nachgefragt.
          > Das ist nicht richtig, zumindest nicht bis gnome 2.26 (wurde das geändert?)!

          Beim In-Den-Müll-verschieben wird nie nachgefragt.

          Beim Leeren des Mülls oder beim direkten Löschen einer Datei (*) wird nachgefragt, falls der GConf-Schlüssel
          /apps/nautilus/preferences/confirm_trash
          wahr ist.

          (*) Man kann eine Datei nur direkt löschen, falls der GConf-Schlüssel
          /apps/nautilus/preferences/enable_delete
          wahr ist.

          Gruß,
          Christian Neumair

      Score: 3 Von HansiHinterseher am Fr, 25. September 2009 um 08:38 #
      Endlich sind die Icons weg! Das hat mich immer gestört an Gnome. Entweder Icons oder Text auf Schaltflächen.
      Score: 3 Von vicbrother am Fr, 25. September 2009 um 16:48 #
      Für GNOME ist dies aber logisch, waren sie doch schon immer Gegner des "Klicki-Bunti", also der Computersteuerung mit visuellen Navigationshilfen. GNOME ist im Denken einfach bei den guten, effektiven aber alten DOS-Anwendungen stehengeblieben.
    Score: 3 Von DerZeitgeist am Do, 24. September 2009 um 09:05 #
    Ich versteh es auch nicht. Von mir aus sollen die das eben anders herum machen: Wer will, darf die Bildchen wegmachen.
    • Score: 3 Von dudel am Do, 24. September 2009 um 09:56 #
      Nein, ich finde die Default-Variante sollte die ästhetischere sein, also keine Icons.
      • Score: 3 Von Jasager am Do, 24. September 2009 um 10:38 #
        Zwispältig. Anfangs war ich als Gewohnheitstier auch irritiert und habe erst mal ablehnend reagiert. Mittlerweile begrüße ich die Entscheidung.

        In der Theorie sind aussagekräftige Icons leichter wiederzufinden. Allerdings muss das konsistent sein und die Icons wirklich hochwertig und leicht zu verknüpfen, da hört es aber jenseits der Basisfunktionen wie Kopieren, Ausschneiden, Einfügen und Drucken schnell auf und dann wird es inkonsistent und unschön. Besonders 3rd-Party-Software kommt oft mit irreführenden, minderwertigen (oder einfach ungewohnten) Icons und bringt oft für einige Menüpunkte gar keine Icons mit, das Ganze wird inkonsistent und plötzlich ist die theoretische Usability der praktischen Unübersichtlichkeit zum Opfer gefallen.

        Ich werde mich schnell daran gewöhnen und die Icons nicht mehr missen. Blöd ist natürlich, dass man sich auf fremdsprachigen Rechnern nicht mehr über die Icons zum Ziel hangeln kann, aber auch das ist eher ein theoretisches, als ein in der Praxis bedeutsames Problem. Streiten kann man immer, aber nachvollziehbar ist die Diskussion und es wurde eine Entscheidung getroffen.

    Score: 3 Von mir am Do, 24. September 2009 um 11:07 #
    ehrlichgesagt wäre mir diese Änderung überhaupt nicht aufgefallen, und wenn, dann sicher nur positiv. Die meisten Metaphern der Icons sind ohnehin verkehrt (Diskette, Schere, irgendwelche undeutbaren Symbole), der Rest bei konsistent gehaltenen Menüs sowieso überflüssig.
Score: 3 Von Jasager am Do, 24. September 2009 um 08:24 #
Ich mag den Gnome und der Gnome mag mich. :)

Schade ist nur, dass Evolution mit Kill-Bonobo und anderen Aufräumarbeiten beschäftigt ist und sich am E-Mailbackend seit Jahren nicht viel tut, der IMAP-Support ist wie gehabt grausam. Epiphany hatte ich ebenfalls mit finaler WebKit-Integration erwartet, das bedeutet für mich noch mindestens einen Zyklus Firefox. Ansonsten wurde wieder vor allem unter der Haube geschraubt und das liebe ich, die User-Experience bleibt unverändert, das Ding ist nicht im Weg, rennt stabil, schnell und recht effizient.

Kudos an all die beteiligten Entwickler, Gnome 2 ist längst ein beachticher Desktop. Gute Arbeit.

  • Score: 3 Von glasen am Do, 24. September 2009 um 11:26 #
    > Schade ist nur, dass Evolution mit Kill-Bonobo und anderen Aufräumarbeiten beschäftigt ist und sich am E-Mailbackend seit Jahren nicht viel tut, der IMAP-Support ist wie gehabt grausam.

    An der Verbesserung des IMAP-Support wird auch gearbeitet. Was bisher daran übrigens grausam sein soll, verstehe ich aber nicht.

    > Epiphany hatte ich ebenfalls mit finaler WebKit-Integration erwartet, [...]

    Die Webkit-Version ist doch fertig. Die Extensions gehen auch wieder, wo liegt also das Problem?

    • Score: 3 Von dudel am Do, 24. September 2009 um 11:30 #
      wo liegt also das Problem?

      GNOME sagt noch Beta, weil die Accessibility-Unterstützung noch nicht zu 100% fertig ist.

      Score: 3 Von mo am Do, 24. September 2009 um 12:09 #
      IMAP-Support ist nicht grausam?
      Ok, mach folgendes:
      1. Sichere deine Emaildaten
      2. Geh in den Offline-Modus
      3. Beantworte wahllost Mails, die liegen geblieben sind und verschieb die dann in einen Unterordner. Mach es mit vielen Mails.
      4. Geh wieder online und synchronisiere.
      5. Viel Spass beim Betrachten der Fehlermeldungen, die du sehen kannst, wenn du Evolution dann von der Konsole aus startest, weil *keine* einzige Mail mehr von einem in einen anderen Ordner verschoben werde kann! :-/
      • Score: 3 Von glasen am Do, 24. September 2009 um 12:52 #
        Ich hab jetzt mal rumgespielt, aber die einzige Fehlermeldung die mir im Offline-Modus begegnet ist, ist die Meldung das man in diesem Modus keine kompletten Ordner verschieben kann. Mit den Emails gab es keine Probleme. Es dauert zwar ein paar Sekunden bis nach dem Anschalten des Online-Modus alle Ordner wieder aktuell sind, aber es geht problemlos.

        P.S. :

        Ja es gab einen einzelnen IMAP-Fehler, welcher aber keinerlei Auswirkungen hatte. Keine einzige Email ging verloren. Ich benutze übrigens Evolution 2.28 aus Ubuntu Karmic.

        Score: 3 Von Jasager am Do, 24. September 2009 um 14:25 #
        Ich mag den hier besonders, feierte unlängst seinen achten Geburtstag:

        allow normal, non-vFolder Trash and Junk folder

        Kommentare, dass sich Evolution spezifikationsgemäß verhalte, bitte direkt an /dev/null senden. Es gibt zahllose User, dei einen feuchten Kehrricht auf eine Spezifikation aus den Frühzeiten der E-Mail geben, IMAP wird weitverbreitet böse geschändet und mißbraucht. Dabei lassen sich ausgesprochen praktische Dinge anstellen und das tut auch niemandem weh, nur Evolution tanzt aus der Reihe und im Zusammenspeil mit Webfrontends oder anderen Mailprogrammen hat man den Salat. Die Spezifikationsliebe wirkt auch arg vorgeschoben, geschuldet ist die Unzulänglichkeit vielmehr dem vFolder-Konzept und damit sind ja nicht mal mehr die Evolution-Macher besonders glücklich. Sobald die vFolder sterben, wird auch Evolution benutzerfreundlich, kann sich nur noch um Jahre handeln.

        • Score: 3 Von Paul am Do, 24. September 2009 um 14:50 #
          wo das hinführt siehst du am IE und der Webentwicklung ...
          Score: 3 Von fuffy am Fr, 25. September 2009 um 00:29 #
          > nur Evolution tanzt aus der Reihe und im Zusammenspeil mit Webfrontends oder anderen Mailprogrammen hat man den Salat

          Gar nicht wahr. Auch verbreitete MUAs wie Thunderbird, ja sogar Webmailer wie Horde IMP sind in der Lage, das Deleted-Flag zu setzen statt Mails zu verschieben. Ist auch die einzige Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass Mails nach Wiederherstellung an ihrem Ursprungsort auftauchen und nicht sonstwo.
          Echte IMAP-Clients wie pine oder Mulberry unterstützen das Flag sowieso.
          Gut, Outlook ist dafür zu blöd, aber wenn wir uns an Microsoft halten, sollten wir eh auf IMAP verzichten und Exchange für Mails verwenden. ;-)

          • Score: 3 Von Jasager am Fr, 25. September 2009 um 08:40 #
            Die Ironie-Tags hat AdBlock gefressen, daher diese ernste Antwort. Thunderbird kann sich natürlich Standardkonform verhalten, der Witz ist aber, das man statt Deleted-Flag eben auch einen Trash-Folder auf dem Server definieren kann und gelöschte Mails dann automatisch dort hin verschoben werden (natürlich kennt IMAP kein Verschieben, die Mail wird kopiert, dann im Ursprungsordner als Deleted geflaggt und am Ende ein Expunge durchgeführt).

            Evolution kann das nicht, viele Webfrontends und Mailprogramme handhaben das aber genau so. In einer perfekten Welt hätten alle Clients ein vFolder-Konzept (oder sonst eine gelungene Visualisierung für Delete-Flags) und würden standardkonform arbeiten. Das ist aber leider nicht der Fall und da hilft mir der Verweis auf die reine Lehre nicht viel, Evolution ist der Aiatollah der Mailclients.

            • Score: 3 Von vicbrother am Fr, 25. September 2009 um 16:57 #
              Standards sind nie die reine Lehre, sondern ein Kompromiss aus Lehre und Praxis (siehe auch den Tanenbaum für "Betriebsysteme"). Und der Praxisteil wird bei Evolution leider unterschlagen. Schade.
              • Score: 3 Von fuffy am Fr, 25. September 2009 um 19:37 #
                Die Praxis sagt, wir sollen Outlook einsetzen. In der Vergangenheit sagte sich auch noch, dass wir den IE einsetze und das W3C ignorieren sollen. Glücklicherweise hat sich bei letzterem wieder das Blatt Richtung Standards gewendet.
                Übrigens: Frag mal Leute, die in Newsgroups zuhause sind, was sie von Outlook (Express) halten. ;-)
              Score: 3 Von fuffy am Fr, 25. September 2009 um 19:30 #
              > In einer perfekten Welt hätten alle Clients ein vFolder-Konzept (oder sonst eine gelungene Visualisierung für Delete-Flags) und würden standardkonform arbeiten. Das ist aber leider nicht der Fall und da hilft mir der Verweis auf die reine Lehre nicht viel

              Ich verweise nicht auf "die reine Lehre", sondern darauf dass Evolution eben nicht inkompatibel zum Rest der Welt ist, sondern an dieser Stelle nur zu Systemen, die eigentlich nur POP3 unterstützen wollen.
              Ich habe Thunderbird, Apple Mail und meinen Webmailer absichtlich so eingestellt, dass das Deleted-Flag verwendet wird, obwohl sie es auch anders können, und das obwohl ich kein Evolution einsetze, also nicht "gezwungen" wäre. Es ist einfach der bessere Weg und auf Outlook nehme ich an dieser Stelle keine Rücksicht. Genauso wie ich für Websites auch möglichst keine Rücksicht auf den IE6 nehme. Der soll einfach sterben.

              • Score: 3 Von Jasager am Fr, 25. September 2009 um 19:42 #
                Prima, Evolution ist kompatibel, wenn der Rest der Welt sich wie Aiatollah Evolution verhält. :(

                Nicht "obwohl sie es auch anders können", das ist ja gerade die Benutzerfreundlichkeit von Thunderbird und Co und macht User glücklich, die irgendwo in der Kette Komponenten haben, die eben nicht IMAP-konform arbeitet.

                • Score: 3 Von fuffy am Fr, 25. September 2009 um 20:20 #
                  > Prima, Evolution ist kompatibel, wenn der Rest der Welt sich wie Aiatollah Evolution verhält.

                  Irgendwer muss ja die Leute dazu bringen, mal drüber nachzudenken. Es gibt sicher viele Leute, die gar nicht wissen, dass sich Thunderbird IMAP-konform verhalten kann, es aber standardmäßig nicht tut, und dann auf Evolution schimpfen, weil es sich nicht so verhält wie Thunderbird standardmäßig. Dabei könnte man in diesem Fall die Kompatibilität herstellen, indem man Thunderbird umkonfiguriert.

                  > Nicht "obwohl sie es auch anders können", das ist ja gerade die Benutzerfreundlichkeit von Thunderbird und Co und macht User glücklich, die irgendwo in der Kette Komponenten haben, die eben nicht IMAP-konform arbeitet.

                  Selbst wenn Evolution beides unterstützen würde, würden die Kritiker doch nicht eher Ruhe geben, bis Evolution das "Verschieben" zum Standard macht, nur weil der Rest der Welt meint, man müsste sich an Outlook orientieren.

                  • Score: 3 Von Christian Neumair am Sa, 26. September 2009 um 13:50 #
                    > Selbst wenn Evolution beides unterstützen würde, würden die Kritiker doch nicht eher Ruhe geben, bis Evolution das "Verschieben" zum Standard macht, nur weil der Rest der Welt meint, man müsste sich an Outlook orientieren.

                    Ich bin kein großer Fan von solchen Kaffeehausdiskussionen. Eine Distribution hat den Auftrag, Nutzer in "der Welt da draußen" zu unterstützen.

                    Man muss Standards pragmatisch sehen: Es gibt nun mal weit verbreitete Implementierungen, die Standards ignorieren oder uminterpretieren und dann den anderen Implementierern ihr Handling aufzwingen. Ob das in diesem Fall auf ein mögliches Problem im Standard selbst zurück zuführen ist (*) - das möglicherweise zum Outlook-Handling geführt hat - oder aber der Ignoranz von Outlook-Programmieren geschuldet ist kann ich nicht beurteilen.

                    Wichtig ist aber, dass unsere Software für möglichst viele Nutzer nützlich ist, und das scheint zur Zeit hier nicht gewährleistet zu sein.

                    Gruß,
                    Christian Neumair

                    (*) Lt. dem verlinkten Bug-Report führt die Evolution-Implementierung u.U. zu Performance-Probleme.

                    • Score: 3 Von fuffy am Sa, 26. September 2009 um 15:06 #
                      > Man muss Standards pragmatisch sehen: Es gibt nun mal weit verbreitete Implementierungen, die Standards ignorieren oder uminterpretieren und dann den anderen Implementierern ihr Handling aufzwingen.

                      Darf ich das so interpretieren, dass die Acid-Tests Blödsinn gewesen sind, weil man sich einfach an die weit verbreitete Implementierung IE6 hätte halten sollen?

                      > Wichtig ist aber, dass unsere Software für möglichst viele Nutzer nützlich ist, und das scheint zur Zeit hier nicht gewährleistet zu sein.

                      Ich bin garantiert kein Gegner, beides zu unterstützen. Nur werden dann - wie schon erwähnt - sicher die nächsten Bugreports kommt, man möge doch bitte das Verhalten des "Weltmarktführers" zum Standard machen. Und im nächsten Schritt wird die bisherige Implementierung mittels Deleted-Flag entfernt, weil man dem Benutzer ja nicht zu viele Einstellmöglichkeiten zumuten will. ;-) Und das wäre wiederum schade, da in diesem Fall Evolution für mich nicht mehr in Frage käme.

          Score: 3 Von Christian Neumair am Sa, 26. September 2009 um 13:41 #
          Ich hab' mal auf einer Mailingliste nachgehakt:

          http://mail.gnome.org/archives/evolution-list/2009-September/msg00248.html

          Gruß,
          Christian Neumair

          • Score: 3 Von fuffy am Sa, 26. September 2009 um 15:19 #
            Welche kaputten IMAP-Server-Implementierungen meinst du da eigentlich? Kaputt sind nur einige Webmailer, z.B. der von GMX, wobei GMX standardmäßig nur POP3 anbietet. Das Deleted-Flag unterstützt der verwendete IMAP-Server natürlich trotzdem. Schließlich besteht eine Move-Operation über das IMA-Protokoll aus Copy, Mark as Deleted, Expunge. Damit verursacht ein Move prinzipiell mehr Last auf dem Server als ein einfaches "Mark as Deleted".
Score: 3 Von Ubuntuanwender am Do, 24. September 2009 um 09:08 #
Gute Morgen,

wo gibt es ein - am besten offizielles - Update-Repository für Ubuntu 9.04 ???

Danke!

Score: 3 Von einem niemand am Do, 24. September 2009 um 13:57 #
Sobald die versuchen ihre sinnfreien "Designer-Desktops" allen aufzuzwingen, ohne Benutzern die Möglichkeiten zu lassen, diese neumodische Zwangs-Scheiße abzuschalten, ist Gnome schneller weg vom Relevanz-Radar, als die "GNU" aussprechen können.

Der Linux-Desktop war grad mal dabei etwas an Fahrt zu gewinnen und nu kommt sowas. Traurig.

Wenn Gnome es sich leisten kann, aus purem Geltungswillen und (ungefragter) Designergeilheit Benutzer zu verscheuchen, bitte. Microsoft und Windows 7 werden jeden Linux-Enttäuschten mit offenen Armen zurück in den Heimathafen empfangen.

  • Score: 3 Von asdfghjkllöä am Do, 24. September 2009 um 14:59 #
    solang ich mir das klassische aussehn optional auswählen kann is mir das wurscht ;)
    Score: 3 Von Harry am Do, 24. September 2009 um 15:19 #
    Kannst du mal erklären was an GnomeShell ein "Designer-Desktop" ist?

    Die GnomeShell hat sich doch bis jetzt durch Funktionalität und Workflows beschreiben. Das Design ist doch eher recht schlicht gehalten und stand von Anfang an im Hintergrund. Die GnomeShell ist endlich mal ein Projekt bei welchem nicht 15-20 Jahre alte Konzepte noch bunter gemacht werden, sondern wo versucht wird Workflows intuitiv grafisch darzustellen (z.B. verwalten von Fenstern auf mehreren Arbeitsflächen) und vorhandene Probleme auch neuen Wegen zu lösen (finden von Anwendungen und Dateien; klare Trennung/Darstellung von Statusinformationen und wichtigen Benachrichtigungen; ...).

    Ich finde die GnomeShell eines der interessantesten Projekte der letzten Jahre. Dadurch kann es "Linux" schaffen sein eigenen Gesicht zu bekommen, und nicht nur so wie MacOS oder Windows "nur etwas anders" zu sein.

    • Score: 3 Von pinky am Do, 24. September 2009 um 16:16 #
      Ich muss Harry recht geben. Am Anfang war ich auch sehr skeptisch. Mittlerweile hat sich die GNOME-shell aber mMn schon sehr gut weiterentwickelt und so langsam gefällt mir die Richtung immer besser. Klar ist es mal was anderes und im Vergleich zu KDE4 (Plasma) auch mal was wirklich anderes, aber ich halte das für eine große Chance, sein eigenes Gesicht zu bekommen, dass dazu auch noch sehr funktionell und gut aussehend ist.
      • Score: 3 Von norbo am Do, 24. September 2009 um 20:01 #
        Klar ist es mal was anderes und im Vergleich zu KDE4 (Plasma) auch mal was wirklich anderes,

        Diese Aussage ist in etwa gleich sinnvoll wie "Gstreamer mag ich nicht, ich nehm lieber Amarok". Plasma ist ein Framework, was man daraus macht, steht jedem Entwickler frei.

        Gnome wird noch am eigenen Leib erfahren, wie gnadenlos Innovationen im Desktop-Bereich abgestraft werden. Bei KDE wurde nicht mal so eine simple Änderung wie FolderViews akzeptiert, ergo sieht der Standarddesktop heute wieder aus wie Windows95. Nicht weil KDE unbedingt Windows kopieren will oder weil Plasma nichts anderes zulässt, sondern weil so lange Zeter und Mordio geschrien wurde, bis alles wieder genauso aussah.

        Microsoft hat es da einfacher. Die drücken so Sachen wie Ribbons einfach auf den Markt, und siehe da, ein Jahr später merken auch die lautesten Kritiker, dass die Idee garnicht so schlecht ist. Ich bin sicher, das hätte mit FolderViews und Kickoff bestens funktioniert. Aber diese Microsoft'sche Art der Zwangsbeglückung stösst in der OSS-Welt verständlicherweise nicht auf grosse Zustimmung. Deshalb schätze ich die Konfigurierbarkeit von KDE. Ich kann die neuen und innovativen Technologien verwenden, und die Ewiggestrigen bekommen ihren Windows95-Desktop. Bin mal gespannt, wie Gnome diesen Spagat meistern will. Eigentlich widerspricht ja das Anbieten zweier völlig unterschiedlicher Oberflächen jeglichen Gnome-Grundsätzen, besser als seine Benutzer zu wissen, was gut für sie ist.

        • Score: 3 Von Paul am Do, 24. September 2009 um 20:46 #
          Du vergisst, das die Userbasis von GNOME eine ganz andere ist als die von KDE.
          Klar wird die GNOME-Shell nicht alle begeistern, aber der großteil der User wird einfach nach ein paar klicks merken wie sinnvoll es ist/sein kann.
          Btw. die GNOME-Shell ist schon mit Plasma zu vergleichen, im Prinzip schafft sie mom. auch nur ein Framework, welches beliebig erweitert werden kann ... z.B. durch Breadcrumbs oder ähnlichen Sachen ..
          Score: 3 Von pinky am Do, 24. September 2009 um 20:48 #
          >Diese Aussage ist in etwa gleich sinnvoll wie "Gstreamer mag ich nicht, ich nehm lieber Amarok". Plasma ist ein Framework, was man daraus macht, steht jedem Entwickler frei.

          Dann nennen wir es den Plasma-Desktop oder den KDE4-Desktop.

          Bei KDE4 hat sich bei der Technologie und dem Framework sehr viel getan, dass finde ich auch sehr gut, da ich als Informatiker schon auch mal gerne die Technik dahinter mit bewerte. Aber der Desktop an sich präsentiert sich jetzt doch nicht viel anders als der bisherige KDE Desktop, Windows Vista (oder 7) usw. Klar gibt es die Folder-View, Plasmoids, etc. Aber nichts, vom Aufbau des Dekstops her, wirklich revolutionäres. Da ist GNOME-shell doch deutlich revolutionärer.

          Wie das am Ende natürlich bei der großen Masse ankommt ist eine andere Frage, dass werden wir ja sehen. Mir gefällt zumindest die Richtung relativ gut.

          Zu deinem Vergleich mit Microsoft, so unterschiedlich ist es in der Freien Software doch auch nicht. Hier machen die Projekte letztlich auch was sie wollen und am Ende gewöhnt sich der Anwender schon daran (wenn es nicht ganz verkorkst ist). KDE4 hat ja seit 4.0 auch deutlich an Akzeptanz gewonnen. Das liegt sicher daran, dass die Software gereift ist, aber bestimmt auch daran, dass sich die Leute mit der Zeit einfach an das neue gewöhnen.

          Score: 3 Von Harry am Fr, 25. September 2009 um 11:49 #
          > Gnome wird noch am eigenen Leib erfahren, wie gnadenlos
          > Innovationen im Desktop-Bereich abgestraft werden.

          So generell würde ich das nicht behaupten. Apple war ende der 90er fast vom Markt verschwunden, hat sich aber mit einem Innovativen Desktop, welcher sich deutlich von vorhandenen Konzepten unterschied, wieder stark gemacht.

          > sondern weil so lange Zeter und Mordio geschrien wurde,
          > bis alles wieder genauso aussah.

          Das ist meiner Meinung ein Problem wenn Software-Projekte zu stark demokratisiert sind. Bei jeder Veränderung gibt es eine - verhältnismäßig - kleine Gruppe welche besonders laut schreit, und schon wird zurück gerudert. Man muss nur zurückdenken wie es bei den ersten Releases von Gnome2.x war. Es war aufgrund des "weniger ist mehr"-Konzepts heftig in der Kritik. Trotzdem ist Gnome2 heute ein akzeptierter Desktop der generell als stabil und gut benutzbar gilt.
          Auch wenn Gnome vorgeworfen wird dass es ein Projekt von kommerziellen Unternehmen ist und die "Community" zuwenig mitzureden hat, ist das bei solchen Entscheidungen meiner Meinung ein Vorteil.

          > Eigentlich widerspricht ja das Anbieten zweier völlig unterschiedlicher Oberflächen
          > jeglichen Gnome-Grundsätzen, besser als seine Benutzer zu wissen, was gut für sie ist.

          Es gibt auch nicht zwei unterschiedliche Oberflächen. Für Gnome 3 ist die Entscheidung eindeutig zugunsten der GnomeShell gefallen. Wenn du dir ein Vanilla Gnome 3 installierst wirst du nicht zwischen dem alten Panel und der Shell auswählen können, stattdessen wirst du sofort die Shell zu Gesicht bekommen. Technisch ist es - zumindest in den ersten Versionen - jedoch noch möglich das alte Panel einzusetzen. Du kannst kannst dir also selbst eine Session zusammenbasteln in der das Panel statt der Shell gestartet wird, ähnlich wie du auch heute noch Metacity durch Sawfish ersetzten kannst. U.U. kann auch der ein oder andere Distributor Gnome 3 mit dem alten Panel ausliefern wenn er meint dass die Shell noch nicht weit genug ist.

          Letztendlich ist die Shell keine alternative zum Panel sondern wird sie ersetzen. Ob die Entwicklung des Panels damit komplett stirbt oder ob sich Leute finden welche dieses weiter entwickeln bleibt abzuwarten. Davon wird es auch abhängen wie lange es technisch möglich dieses weiterhin zu verwenden. Auf jedenfall wird das Panel kein offizieller Teil von Gnome 3 mehr sein.

    Score: 3 Von Christopher Roy Bratusek am Do, 24. September 2009 um 18:35 #
    Keiner zwingt dich die GNOME-Shell zu benutzen. Wenn du MetaCity/Mutter *nicht* benutzt, läuft sie bei dir gar nicht. (Einhalten von EMWH/ICCCM wäre zu einfach gewesen, da hätte man ja auch mit Compiz die GNOME-Shell benutzen können). Ich kann dem Teil eh nichts abgewinnen, für mich ist das nichts weiter als ein gepimptes Panel. (Und seit fdo-menu.jl brauche ich das Panel nur noch 1 oder 2 mal am Tag, von daher.)
    • Score: 3 Von lala am Sa, 26. September 2009 um 11:50 #
      "Wenn du MetaCity/Mutter *nicht* benutzt, läuft sie bei dir gar nicht."

      Echt? Also Leute, nur Metacity mit Openbox ersetzen und das war's! Und da ihr neumodischen Designerkram sowieso nicht braucht,
      werdet ihr Compiz sowieso nicht vermissen... :)

      Sind alle gluecklich?

Score: 3 Von pinky am Do, 24. September 2009 um 16:52 #
Desktop Sharing mit dem Instant Messenger Empathy. Mehr dazu kann man hiere lesen: Empathy 2.28: Easy Desktop Sharing

Ich finde das schon sehr cool und warte darauf es auszuprobieren. Man hat einen Freund in der Kontaktliste, er will mit mir seinen Desktopteilen, klickt einfach auf meinen Namen in seiner Kontaktliste->Share my Desktop und fertig.

Besonders toll und einfach stelle ich mir das vor, wenn meine Eltern oder meine Schwester mal wieder ein Problem an ihrem PC haben. Endlich kann ich dann von mir aus einfach mal auf ihren Desktop zugreifen und bei der Problemlösung so aktiv helfen ohne vor Ort zu sein.

Score: 3 Von Ein Hund lief in die Küche und am Di, 29. September 2009 um 12:24 #
Totem-xine war bisher die einzige GNOME-eigene Möglichkeit, DVDs mit Menu zu benutzen. gstreamer hatte zumindest bislang keine funktionierende DVD-Menü-Unterstützung, nur Xine. Hat sich das geändert? Sonst muss ich gxine installieren.
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