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Do, 24. September 2009, 13:16

Unternehmen

IBM engagiert sich in Afrika

IBM hat für Afrika eine Ubuntu-basierte Distribution und dazugehörige Anwendungen und Cloud-Services für Netbooks und Thin-Clients zusammengestellt.

Das Produkt von IBM wird auch als »Microsoft Alternative« betitelt und enthält verschiedene Lotus-Anwendungen. Nach Afrika soll die Microsoft-Alternative auch auf anderen Entwicklungsmärkten angeboten werden.

Das lotuslastige Ubuntu, der IBM Client for Smart Work, verwendet zudem das Virtual Enterprise Remote Desktop Environment (VERDE) von Virtual Bridges und IBMs Open-Collaboration-Client-Solution-Software. Durch die Virtualisierungsmöglichkeiten kann es lokal, aber auch via VERDE eingesetzt werden. Zu den Standard-Anwendungen gehören das Büropaket Lotus Symphony, der Mail-Client Lotus Notes und die Messaging-Applikation Lotus Sametime, sowie die webbasierten Komponenten iNotes und LotusLive. Die Softwarezusammenstellung ist auf die in Afrika populären Netbooks zugeschnitten, läuft aber auch auf Laptops, älteren Computern und mobilen Geräten. Die Software-Ausstattung kann auf Wunsch noch durch die Intranet-Software WebSphere Portal, Lotus Connections und Lotus Quickr ergänzt werden. Durch den Einsatz freier Formate können laut IBM mit dem Paket bis zu 50 Prozent der Lizenz-, Administrierungs- und Wartungskosten gespart werden, die bei einem Microsoft-basierten Desktop fällig wären.

Neben den schon genannten Programmen können Kunden auch IBMs Voice-Integration-Software verwenden und so Sprachanhänge untereinander austauschen. Das IBM Ubuntu soll über verschiedene Service-Anbieter, beispielsweise Inkululeko und ZSL Inc. an die Kunden gebracht werden, Zielgruppe sind Behörden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen.

Laut einer Studie des Forschungsinstituts AIB Research steigt die Anzahl der Netbooks in Afrika von heute 35 Millionen bis 2013 auf 139 Millionen Geräte. 2012 sollen mehr Geräte mit Linux als mit Microsoft Windows laufen. Der Preis für IBMs Client for Smart Work richtet sich nach Konfiguration und Unterstützungsbedarf.

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