schon die Konfiguration ist nicht ohne. Zarafa benötigt ja weitere Programme wie z.B. Postfix, wenn man einen kompletten Mailserver mit Groupwarefunktionalität selbst aufsetzen will.
Soll das ganze dann noch an LDAP/Active Directory angebunden werden, wirds nochmal etwas aufwändiger. Ich setze so ein System gerade selbst auf, und bin schon einige Tage/Wochen damit beschäftigt (Zarafa/Postfix/Primary Domain Controller etc., getrennt in DMZ und internes Netz). Da kann eine vorkonfektionierte Komplettlösung mit sauber aufeinander abgestimmten Komponenten für ca. 1000 Euro preislich eine im Unternehmensbereich durchaus interessante Alternative sein. Zumal die diversen Howtos oft kleine aber entscheidende Punkte auslassen (-> langwierige Fehlersuche), oder für andere Szenarien entworfen wurden.
Ich weis ja nicht was du brauchst, aber Zimbra ist ein guter Groupwareserver mit so gut wie keinem Konfigurationsaufwand. Einfach z.B. Ubuntu LTS installieren, dann Zimbra drauf machen und gut ist. Wenn man noch paar Tips zum RAM-sparen einsetzt, dann laeuft das ganze auf einem virtuellen Server mit 512 MB RAM ziemlich gut.
ich brauche was für ca. 6.000 Mailboxen, die auf einem NAS System (NFS) abgelegt werden sollen. Dann brauch ich noch Outlook Unterstützung. Für OpenExchange soll es ein Thunderbird Plugin geben, dass angeblich auch mit Lightening und den Adressbüchern funktioniert. Wenn das klappt, hätten wir einen Outlook Ersatz *träum*.
ich habe bereits Zarafa Installationen in dieser Größenordnung geplant. Wenn Du an einem Erfahrungsaustausch interessiert bist (oder Unterstützung benötigst) kontaktiere mich doch gerne. Auch der Einsatz von Outlook / Thunderbird klappt mittlerweile ziemlich gut. Ich habe einen ziemlich direkten Draht zu Zarafa, und in dieser Größenordnung kann man das ein oder andere fehlende Feature beschleunigt behandelt wissen...
Auch wenn Du technische Frage hast zu diesem Thema melde Dich an meine Email Adresse.
Jau, wenn ich überlege, wenn wie viel Zeit ich investieren musste, um vor einiger Zeit einen kleinen Server für eine Firma aufzusetzen. Alleine die Installation des rohen Systems hat mich 6 oder 8 Stunden gekostet, da der Controller nur von den zu der Zeit neusten Kernels supported wurde und daher zB Debian ohne größeren Aufwand nicht einmal installierbar war. Insgesamt habe ich glaube ich so 20-25 Stunden gebraucht, um das Teil alltagsbereit zu machen. Hinzu kamen in den darauf folgenden Monaten noch verschiedene Sachen. Unter anderem ein Problem mit dem überpatchten Ubuntukernel, welches das System bei hoher Netzwerklast zusammenbrechen ließ. Das hat locker nochmal akkumuliert 20 Stunden gefressen plus die ausgefallene Zeit, in der der Fileserver sowie der SVN-Server nicht verfügbar waren.
Unter dem Kontext fände ich es auch mal interessant, wie da ein Windowssystem abgeschnitten hätte...
unter Windows dauert das 5-10 Min. CD rein - 3mal Ok drücken - fertig. Bei Linux-Systemen dauern Installation im Durchschnitt 60-130 Stunden, du hattest also noch Glück.
Das absichern geht bei Windows auch automatisch, z.B. die Groupware MS Exchange, konfiguriert und repariert sich selber. Und die Windows-Updates machen es sichern und bereinigen Fehler vollautomatisch.
Auch bei nicht-unterstützter Hardware, wie Festplatten-Controllern, hat man bei Windows keine Probleme.
Nicht wirklich. Auf dem Server habe ich es zwar nie wirklich eingesetzt, aber alleine schon auf dem Desktop muss man einen Virenscanner installieren, darauf achten, dass jegliche Software aktuell gehalten ist (nicht nur die von MS) usw. usf.
Dass man ein Windwosserversystem nicht zu konfigurieren braucht ist vermutlich ein Irrglaube, der Windows auf dem Server einen ziemlich schlechten Ruf eingebracht hat.
Und was ist mit der Firewall? Rät Windows automatisch, wer auf welche Ports zugreifen darf, auf welchen Ports SSL nötig ist, auf welchen nicht, welcher User was machen darf?
Software die man nicht konfigurieren braucht gibt es ja eigentlich eh nur von Apple.
mmmh, also ist Windows auch nicht so gut...Mailserver von Apple gibts auch. Aber bei MacOSX läuft doch auch eine Art Linux im Hintergrund?
Ich habe eine bessere Lösung: Man nehme einfach Linux-Kompatible Hardware, dann fallen die 6-8 Stunden Einrichtung weg, Debian kann man mit 10 mal Enter und einmal "Cursor rechts" installieren.
Dann zieht man sich egroupware oder horde per apt (2 Befehle) und schon ist alles installiert. Konfigurieren muss man natürlich noch. Das schöne bei Debian ist, ich habe dann auch keinen Müll drauf und keine überflüssigen, offenen Ports. Und sicher ist Debian-Stable auch.
Zarafa benötigt ja weitere Programme wie z.B. Postfix, wenn man einen kompletten Mailserver mit Groupwarefunktionalität selbst aufsetzen will.
Soll das ganze dann noch an LDAP/Active Directory angebunden werden, wirds nochmal etwas aufwändiger.
Ich setze so ein System gerade selbst auf, und bin schon einige Tage/Wochen damit beschäftigt (Zarafa/Postfix/Primary Domain Controller etc., getrennt in DMZ und internes Netz).
Da kann eine vorkonfektionierte Komplettlösung mit sauber aufeinander abgestimmten Komponenten für ca. 1000 Euro preislich eine im Unternehmensbereich durchaus interessante Alternative sein.
Zumal die diversen Howtos oft kleine aber entscheidende Punkte auslassen (-> langwierige Fehlersuche), oder für andere Szenarien entworfen wurden.
ich bin auch grade dabei, hab ein gutes howto gefunden
http://wanderingbarque.com/howtos/mailserver/mailserver.html
Gruß
ich brauche was für ca. 6.000 Mailboxen, die auf einem NAS System (NFS)
abgelegt werden sollen. Dann brauch ich noch Outlook Unterstützung. Für
OpenExchange soll es ein Thunderbird Plugin geben, dass angeblich auch
mit Lightening und den Adressbüchern funktioniert. Wenn das klappt, hätten
wir einen Outlook Ersatz *träum*.
Gruß
ich habe bereits Zarafa Installationen in dieser Größenordnung geplant. Wenn Du an einem Erfahrungsaustausch interessiert bist (oder Unterstützung benötigst) kontaktiere mich doch gerne. Auch der Einsatz von Outlook / Thunderbird klappt mittlerweile ziemlich gut. Ich habe einen ziemlich direkten Draht zu Zarafa, und in dieser Größenordnung kann man das ein oder andere fehlende Feature beschleunigt behandelt wissen...
Auch wenn Du technische Frage hast zu diesem Thema melde Dich an meine Email Adresse.
Viele Grüße,
Florian
Hinzu kamen in den darauf folgenden Monaten noch verschiedene Sachen. Unter anderem ein Problem mit dem überpatchten Ubuntukernel, welches das System bei hoher Netzwerklast zusammenbrechen ließ. Das hat locker nochmal akkumuliert 20 Stunden gefressen plus die ausgefallene Zeit, in der der Fileserver sowie der SVN-Server nicht verfügbar waren.
Unter dem Kontext fände ich es auch mal interessant, wie da ein Windowssystem abgeschnitten hätte...
Bei Linux-Systemen dauern Installation im Durchschnitt 60-130 Stunden, du hattest also noch Glück.
Und die Windows-Updates machen es sichern und bereinigen Fehler vollautomatisch.
Auch bei nicht-unterstützter Hardware, wie Festplatten-Controllern, hat man bei Windows keine Probleme.
Dass man ein Windwosserversystem nicht zu konfigurieren braucht ist vermutlich ein Irrglaube, der Windows auf dem Server einen ziemlich schlechten Ruf eingebracht hat.
Und was ist mit der Firewall? Rät Windows automatisch, wer auf welche Ports zugreifen darf, auf welchen Ports SSL nötig ist, auf welchen nicht, welcher User was machen darf?
Software die man nicht konfigurieren braucht gibt es ja eigentlich eh nur von Apple.
Ich habe eine bessere Lösung: Man nehme einfach Linux-Kompatible Hardware, dann fallen die 6-8 Stunden Einrichtung weg, Debian kann man mit 10 mal Enter und einmal "Cursor rechts" installieren.
Dann zieht man sich egroupware oder horde per apt (2 Befehle) und schon ist alles installiert. Konfigurieren muss man natürlich noch. Das schöne bei Debian ist, ich habe dann auch keinen Müll drauf und keine überflüssigen, offenen Ports. Und sicher ist Debian-Stable auch.
Also fast so einfach wie die nachfolgende Installation von schädlicher Software.
Für die genügt dann ja ein einfacher Klick.