Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Do, 1. Oktober 2009, 11:24

Software::Büro

Schulen in Lyngby-Taarbaek wechseln zu OpenOffice

Die Verwaltung der dänischen Gemeinde Lyngby-Taarbaek hat bekannt gegeben, dass zukünftig auf 1.700 Schulcomputern OpenOffice installiert werden soll. Die erste Schule, die von der freien Bürosoftware profitiert, ist die Lindegard-Schule, in welcher Bürgermeister Rolf Aagaard-Svendsen bereits gestern den ersten Desktoprechner zeigte, auf welchem OpenOffice läuft.

Laut der dänischen Nachrichtenseite Version2 will die Gemeinde mit dem Wechsel auf freie Bürosoftware die Schüler davor bewahren, zu unlizenzierter proprietärer Software zu greifen. Daneben hilft der Wechsel auch, Kosten zu sparen, womit mehr Gelder in neue IT-Technik fließen können. Die Schulen der Gemeinde Lyngby-Taarbaek brauchen 600 neue Rechner, um in die Jahre gekommene Hardware zu ersetzen. Die eingesparten Kosten machen 25 Prozent dessen aus, was die Gemeinde für die neuen Computer bezahlen müsste. »Durch den Wechsel auf freie Software sind 150 dieser Computer bezahlt«, so Jens Kjellerup, Leiter der IT-Abteilung.

Laut der Danish National IT and Telecom Agency (ITST) hat sich Lyngby-Taarbaek die Empfehlungen des dänischen Wissenschaftsministeriums zu Herzen genommen, welches zur Verwendung freier Software geraten hatte. Freie Software einzusetzen bringt mehr als ökonomische Vorteile, schreibt die ITST weiter. Weil die Software frei verteilt wird, kann sie auch von den Schülern auf den heimischen Rechnern verwendet werden. »Sie sollten es leichter haben, ihre Hausaufgaben zu erledigen«, meint einer der beteiligten Administratoren. Neben OpenOffice installieren die Schulen zwei weitere Open-Source-Anwendungen: Åben Skrivestøtte (open writing assistance) und OpenOffice FarvOrd (colour word), welche mit Hilfe der ITST-Software-Entwicklungsseite Softwareborsen von den Gemeinden Arhus und Tonder entwickelt wurden. Erstere hilft beim Lernen der Aussprache, letztere soll die Schüler unterstützen, wenn es um Grammatik und Punktsetzung geht.

Werbung
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung