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Di, 6. Oktober 2009, 11:06

Gesellschaft::Politik/Recht

Unity Linux entwickelt LiveCD weiter

Nachdem die Entwicklung von LiveCD, einem der wichtigsten Werkzeuge für viele Live-Distributionen, seit dem letzten Jahr stagniert, hat sich jetzt ein Team von Unity Linux bereiterklärt, die Entwicklung fortzuführen.

LiveCD ist das Kernprojekt, auf dem viele Funktionen von anderen Anwendungen wie remasterme oder mklivecd basieren. Anfangs wurde es hauptsächlich von Mandriva-Entwicklern betreut, später von PCLinuxOS-Entwicklern. Im letzten Jahr machte die Entwicklung von LiveCD kaum noch Fortschritte. Anfang 2009 setzte sich bei Unity Linux ein 25 Köpfe starkes Team zusammen, um dem darbenden Projekt neues Leben einzuhauchen.

Seitdem das Unity-Team LiveCd unter seine Fittiche genommen hat, unterstützt LiveCD auch neuere Kernel als 2.6.28. Hwdetect musste dem von Mandriva entwickelten harddrake weichen, welches Hardware zuverlässiger erkennt und besser mit modernen Kerneln zusammenarbeitet. Die Entwickler erweiterten das Projekt um 64-Bit-Unterstützung und sorgten für il8n-Einhaltung, so dass LiveCD nun auch mit anderen Sprachen als Englisch klarkommt. LiveCD unterstützt nun LZMA-Komprimierung und zukünftig soll es dank LiveCD Image Editing möglich sein, Änderungen an ISO-Dateien vorzunehmen, ohne diese anschließend neu bauen zu müssen.

Momentan ist das LiveCD-SVN auf Unity-Entwickler beschränkt. Zukünftig soll das Werkzeug jedoch in ein externes Repositorium kommen, so dass es auch unabhängig von Unity Linux weiter entwickelt werden kann. Wer sich beteiligen möchte, kann das in der Unity Linux Developers Google Group kund tun. Der aktuelle Entwicklungsstand kann auf svn.unity-linux.org betrachtet werden.

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