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Mi, 7. Oktober 2009, 15:36

Unternehmen

Open Source Initiative verliert Status als Unternehmen

Aufgrund bisher nicht eingereichter Formulare hat die Open Source Initiative ihren Status als nicht gewinnorientiertes Unternehmen vorübergehend verloren.

Ein Artikel der 451 Group brachte das Problem der Open Source Initiative (OSI) in die Öffentlichkeit. Die OSI ist in Kalifornien als nicht gewinnorientiertes Unternehmen registriert. Um diesen Status zu erhalten, muss man jährlich ein zweiseitiges Formular an die Behörden senden und 25 US-Dollar Gebühr zahlen. Doch wurde dieses Formular von der OSI offenbar zu langsam bearbeitet - nun ist die Organisation nach Auskunft der Webseite der Staatssekretärin von Kalifornien suspendiert.

Ähnliches war bereits einmal der Gentoo-Organisation widerfahren, die in New Mexico registriert war Nach einigen Wochen war ihr Status aber wieder hergestellt. Genauso kann die OSI durch Ausfüllen eines weiteren Formulars ihren Status wieder herstellen. Michael Tiemann, der Präsident der OSI, und Mark Radcliffe, ihr rechtlicher Beistand, sagten auf Anfrage der 451 Group, dass die Formular-Bearbeitung lediglich verzögert wurde. Man habe den Papierkram seit einigen Monaten in Arbeit, sei aber nicht rechtzeitig fertig geworden.

Anscheinend ist das also keine große Sache, aber die 451 Group sieht dennoch einige mögliche Probleme. So ist es der OSI, solange sie suspendiert ist, offiziell nicht erlaubt, geschäftlich tätig zu werden. Dazu gehört auch die Anerkennung von Lizenzen und die Verteidigung ihres Namens und ihrer Marke. Es existiert zwar keine Markeneintragung für »Open Source«, jedoch eine für die Open Source Initiative und ihr Logo. Theoretisch könnte nun jemand anderes diese Marken in Besitz nehmen. Auch wenn dies nicht passiert und auch sonst keine Folgen auftreten, so besagt diese Episode zumindest, dass es zu wenige oder nicht ausreichend engagierte aktive Mitarbeiter bei der OSI gibt.

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