Die Diskussion kam im Golem-Forum auch schon hoch, ein augenscheinlicher Vertreter von nova media hat sich dann gemeldet.
Die Möglichkeit UMTS-Verbindungen mit gängigen Modems aufzubauen hat NetworkManager schon, ebenfalls die Datenbank mit den Provider-Daten. launch2net bietet angeblich zusätzlich noch eine GUI mit Zeit/Volumen-Erfassung, Unterstützung für mehr Modems und einen SMS-Manager.
Erklärtes Ziel ist laut dem Herrn eine Software zu liefern die auch die schwierigeren Fälle abdeckt, also jene in denen man sonst UMTSMon statt NetworkManager genommen hätte, dem user aber die Komplexität von UMTSMon abzunehmen.
Die Mac-Version kostet 49,90 , der Preis für die Ubuntu-Version ist wie erwähnt noch nicht bekannt. Ganz billig wirds aber wohl nicht.
Von Flying Circus am Di, 13. Oktober 2009 um 16:25 #
Naja, sehen wir es so: wenn sich genügend Käufer finden ...
Ich kenne genügend Leute, die wenig Zeit, dafür aber Geld haben. Wenn die sich ein wenig Arbeit sparen können, nehmen sie dafür gerne Geld in die Hand. Und das herausfummeln der korrekten Einstellungen z.B. für den mobilen Internet-Zugang ist nicht jedermans Sache ...
Von Jörg Zweier am Di, 13. Oktober 2009 um 17:11 #
Ja, die Karte läuft laut The Irish Penguin unter Linux. Zu b) kann ich leider nichts Genaueres sagen.
PS: Die Installation in dem verlinkten Blog-Artikel sieht sehr simpel aus. Dafür würde ich mir nicht extra eine Software kaufen von welcher man noch niemals weiß, ob sie auch wirklich gut über einen längeren Zeitraum funktioniert. Wer weiß schon, ob das nur ein Wrapper um PPP und WvDial ist oder, ob sie das Protokoll selbst implementiert haben? Wie man an IMAP-Servern schon sehen kann, variiert die Qualität bei Implementierungen von Protokollen sehr stark, sodass die Entwickler viele (eigentlich unnötige) Workarounds einbauen müssen, um dennoch mit den Fehlern der Server einen ordnungsgemäße Nutzung gewähren können. Daher würde ich solche Programme min. 8 Stunden laufen lassen, um zu schauen, ob die Verbindung so lange am Stück wirklich stabil bleibt. Ob die Demo das erlaubt, weiß ich nicht.
Wie wäre es eine Live-CD zu benutzen und dort zu testen, ob die Karte geht? Dann sparst du die eine Installation, bevor du weißt ob es funktioniert. Falls es unter 9.04 nicht klappt, kannst du auch mal die Beta von 9.10 probieren, die unterstützt noch mehr Hardware.
Von Jörg Zweier am Di, 13. Oktober 2009 um 17:00 #
Ich sehe es immer gerne, wenn sich auch kommerzielle Firmen auf das Linux-Terrain begeben und versuchen, ihre Programme auf Linux zu portieren oder für Linux gezielt Programme zu entwickeln.
Allerdings sehe ich proprietäre Software speziell unter Linux mit einigen Problemen verbunden. Normal ist es so, dass Entwickler einfach nur ihren Quellcode veröffentlichen und dann kümmern sich die Maintainer der jeweiligen Distribution darum, die Programme "kompatibel" zu machen. Andernfalls hat man sowieso sehr selten überhaupt Probleme, dass Linux-Quellcodes unter den Distributionen inkompatibel sind und mit dem üblichen "Kompilierdreisatz" in binäre Form gebracht werden können.
Bei proprietärer Software sehe ich jedoch das Problem, dass man sich zunehmend auf spezielle Distributionen fixiert. Den Quellcode kann oder möchte man ja nicht rausrücken, sodass die Maintainer es in ihre Distribution mitaufnehmen können. Auf die Fixierung auf eine bestimmte Distribution, folgt auch eine Fixierung auf bestimmte Versionen von Bibliotheken, die vom Programm benötigt werden. Da kann es schnell mal zu Problemen mit System-Upgrades kommen. Oft löst man es so, dass die Programme einfach statisch kompiliert werden, aber effizient kann man das aus Nutzersicht nicht bezeichnen. Außerdem kann man nicht die Vorteile von Sicherheitsupdates in neueren Versionen genießen. Potentiell sind proprietäre Programme also anfälliger auf Sicherheitslücken. Unter Windows ist es üblich, dass die Enwickler einfach alle Bibliotheken mit dem Programm mitliefern. Wie das mit GPL-Bibliotheken aussieht, weiß ich nicht genau, aber ist es nicht so, dass man dann den Quellcode mitliefern muss? Das könnte für viele Entwickler eine Hürde sein, freie Bibliotheken zu nutzen, weil ihnen der Aufwand einfach zu groß ist. Außerdem würde das Mitliefern der Bibliotheken nicht das Problem der Sicherheitslücken lösen.
Viele Anwender sind den Komfort gewohnt, einfach über die Paketverwaltung ein Programm zu installieren. Dank AUR und ähnlicher Projekte ist es heutzutage fast zur Seltenheit geworden, dass man überhaupt noch selbst Hand anlegen muss. Die Pakete sind qualitativ hochwertig und integrieren sich bestens ins System. Mit proprietärer Software wäre das alles nur umständlich realisierbar.
Kurz: Unter Linux sehe ich auf lange Sicht keine große Zukunft für proprietärer Software, wenn der Quellcode nicht vorliegt.
Sieh doch nicht alles so schwarz. Es gab in der Verganngenheit kommerzeille Software für Linux und die wird es auch in Zukunft geben. Ich sage nur Amazon, Loki, Matlab, Maple usw. Wenn man nicht gerade die letzte Freak Distro marke Eigenbau benutzt kriegt man alle diese Prokdute zum laufen. Versprochen !
Von Jörg Zweier am Di, 13. Oktober 2009 um 22:42 #
Richtig, das will ich auch gar nicht bestreiten. Ich sage ja auch selbst, dass diese Entwicklung sehr schön anzusehen ist, aber in meinem Beitrag ging es auch eher darum, die kritischen Seiten von proprietärer Software in einer komplett freien Umgebung herauszuarbeiten. Es ist ja nicht so, dass meine Punkte weit hergeholt sind, sondern sie entsprechen ja der Realität. Man sollte immer die Risiken kennen, bevor man sich für eine spezielle Lösung entscheidet. Manchmal kann es durchaus lohnenswert sein, eher eine proprietäre Anwendung zu nutzen, wie hier zum Beispiel. Bestünde kein Bedarf, würden Firmen erst gar nicht Programme für Linux schreiben.
Das sehe ich anders. NVIDIA zum Beipiel hat für Linux hervorragende Treiber abgeliefert und ständig wird verbessert und optimiert. Und geschadet hat das auch niemand, weder Linux noch den Grakahersteller ansich, im Gegenteil. Dadurch wurden nur mehr Karten verkauft. ATI hatte da wesentlich mehr Probleme.
Von Jörg Zweier am Di, 13. Oktober 2009 um 22:37 #
Doch, ich würde derzeit nur noch Intel-Grafikkarten kaufen. Einmal, weil sie günstig sind und ich nicht spiele und dann, weil die Linux-Unterstützung perfekt ist. Alle meine Karten laufen bestens im Framebuffer und können DRM.
NVIDIA würde ich schon aus dem Grund nicht nehmen, dass ihre Treiber nur mit bestimmten Kernel-Versionen zusammenarbeiten und die Treiber nicht out-of-the-box funktionieren. Unter Linux ist es in der Regel üblich, dass man das Gerät anschließt und es dann einfach funktioniert. Nur bei meiner TV- und WLAN-Karte musste ich noch selber Hand anlegen und die Firmwares aus dem Internet laden und in /lib/firmware platzieren, aber wenn ich eine benutzerfreundliche Distribution (z.B. Ubuntu) benutzen würde, käme sicherlich ein nettes Popupfenster, was das für mich automatisch tut. Dafür kann ich problemlos auf einen neuen Kernel upgraden ohne Angst zu haben, dass dann die Grafik nicht mehr geht.
Deshalb bleibe ich dabei: Proprietäre Software ist unkomfortabel, potentiell unsicher und passt deshalb nicht in das Linux-Ökosystem.
Von Flying Circus am Mi, 14. Oktober 2009 um 09:12 #
Außerdem würde das Mitliefern der Bibliotheken nicht das Problem der Sicherheitslücken lösen.
Doch, sofern die Sicherheitslücken in den entsprechenden Bibliotheken lagen. Dann wird eine neue Version statisch kompiliert - mit den gepatchten Bibliotheken - und verteilt. Es geht, ist aber natürlich weniger bequem und bläht das System auf ...
Von Kevin Krammer am Mi, 14. Oktober 2009 um 10:28 #
Bei proprietärer Software sehe ich jedoch das Problem, dass man sich zunehmend auf spezielle Distributionen fixiert.
Natürlich trifft das vorrangig proprietäre Software, aber es ist im Grunde eine Eigenschaft von Software aus einem herstellerspezifischen Vertriebskanal.
Es ist dann halt eine Frage der zur Verfügung stehenden Arbeitszeit und interner Regeln/Policies ob man versucht ein distributionsübergreifendes Binary zu erstellen (z.B. LSB kompatibel) oder speziell für die von den Kunden eingesetzten Distributionen gebaute.
Wie das mit GPL-Bibliotheken aussieht, weiß ich nicht genau, aber ist es nicht so, dass man dann den Quellcode mitliefern muss?
Wie immer kann man den Quellcode dieser Bibliotheken (und auch von LGPL Bibliotheken) auch auf Anfrage zur Verfügung stellen, z.B. als extra Download.
Im Falle der Verwendung von GPL Bibliotheken ergibt sich natürlich die Frage, warum man nicht gleich den gesamten Code den Paketierern der Distributionen zur Verfügung stellt.
Von Jörg Zweier am Mi, 14. Oktober 2009 um 19:00 #
Wahrscheinlich, weil sie auf ihr geistiges Eigentum beharren. Dass sie mit den Binaries im Prinzip auch ihren Quellcode, zwar in Assembler, weitergeben, ist denen wohl nicht richtig bewusst.
Von Kevin Krammer am Mi, 14. Oktober 2009 um 20:25 #
Im Falle der Verwendung von GPL Bibliotheken müssen sie den Quellcode ohnehin zumindest auf Anfrage verfügbar haben, insofern erschließt sich mir nicht ganz der Vorteil, das Paketieren nicht den Distributoren zu überlassen.
Huh? Habe ich was verpasst? Wenn ich einem USB-HDSPA-Stick einstecke (Ubuntu 9.04) werde ich nach dem PIN und dem Provider (ist in der Liste auswaehlbar) gefragt und schon gehts los. Kein Vergleich mit der muehseligen Softwareinstallation in anderen OS.
Du hast aber schon so viel Phantasie dir vorstellen zu können, dass das nicht bei jedem Stck so klappt? Ich kenne so einen Stick nicht, aber kann mir gut vorstellen, das sowas existiert.
Von Webbutterfly am Di, 13. Oktober 2009 um 20:26 #
Wird gut Werbung für dieses Programm gemacht... nur hat sich es anscheinend niemand angesehen... Genau nach 30 Sekunden Connection, wird getrennt und die Hand aufgehalten. Habe es getestet, nur zB. ein ZTE-MF628 kennt auch dieses Programm nicht... Also bestenfalls in Moment zum testen, ob es mit einem Modem funktioniert. Sorry, das geht gratis mit dem Networkmanager auch und das was es mehr bieten soll ist im Moment alles nicht implementiert... außer SMS Ne kleine Flash-Demo gibt es hier: http://webbutterfly.com/flash/ln2-umts.swf
Von Jörg Zweier am Di, 13. Oktober 2009 um 22:47 #
Das Design gefällt mir sehr gut.
Um es länger zu testen, kann man sicherlich auch den Assembler-Quellcode etwas modifizieren. Trotzem finde ich 30s zum Testen schon etwas unverschämt. Es ist ja nicht so, dass man ein paar Euro für diese Software hinblättert. Man erwartet schließlich auch eine funktionierende Anwendung, die auch auf neueren Versionen von Ubuntu in Zukunft läuft.
Weißt du, ob es externe Programme benutzt? Vielleicht ruft es ja einfach nur pppd auf? Dann könnte man sich einfach die Parameter und die Konfigurationsdatei aufheben und bräuchte nicht extra dieses Programm.
Von Jan Fuellemann am Do, 15. Oktober 2009 um 10:25 #
Hallo,
das ist noch ein Bug in der Beta mit Modems, die nicht in der Liste aufgeführt sind. Also für alle: Die Beta läuft ohne Verbindungszeit- oder Mengenbeschränkung. Wenn bei Euch die Verbindung nach 30 Sekunden abbricht, dann bitte (!) setzt Euch mit uns in Verbindung: linux@novamedia.de, damit die nächste Betaversion diesen Bug nicht mehr hat.
Das mobile internet steckt noch in den Kinderschuhen,aber langsam kommt es in Fahrt.Ihr Artikel ist sehr gut geschrieben,man ist gut beraten,weiter so LG Birgit
Die Möglichkeit UMTS-Verbindungen mit gängigen Modems aufzubauen hat NetworkManager schon, ebenfalls die Datenbank mit den Provider-Daten. launch2net bietet angeblich zusätzlich noch eine GUI mit Zeit/Volumen-Erfassung, Unterstützung für mehr Modems und einen SMS-Manager.
Erklärtes Ziel ist laut dem Herrn eine Software zu liefern die auch die schwierigeren Fälle abdeckt, also jene in denen man sonst UMTSMon statt NetworkManager genommen hätte, dem user aber die Komplexität von UMTSMon abzunehmen.
Die Mac-Version kostet 49,90 , der Preis für die Ubuntu-Version ist wie erwähnt noch nicht bekannt. Ganz billig wirds aber wohl nicht.
Ich kenne genügend Leute, die wenig Zeit, dafür aber Geld haben. Wenn die sich ein wenig Arbeit sparen können, nehmen sie dafür gerne Geld in die Hand. Und das herausfummeln der korrekten Einstellungen z.B. für den mobilen Internet-Zugang ist nicht jedermans Sache ...
a) unter Linux funktioniert
b) mit dieser Software...
Würde mir ersparen den Laptop neu zu installieren (von Windows auf Kubuntu 9.04) -> wenn es nicht möglich ist, spare ich mir den Aufwand...
Danke!
PS: Die Installation in dem verlinkten Blog-Artikel sieht sehr simpel aus. Dafür würde ich mir nicht extra eine Software kaufen von welcher man noch niemals weiß, ob sie auch wirklich gut über einen längeren Zeitraum funktioniert. Wer weiß schon, ob das nur ein Wrapper um PPP und WvDial ist oder, ob sie das Protokoll selbst implementiert haben? Wie man an IMAP-Servern schon sehen kann, variiert die Qualität bei Implementierungen von Protokollen sehr stark, sodass die Entwickler viele (eigentlich unnötige) Workarounds einbauen müssen, um dennoch mit den Fehlern der Server einen ordnungsgemäße Nutzung gewähren können. Daher würde ich solche Programme min. 8 Stunden laufen lassen, um zu schauen, ob die Verbindung so lange am Stück wirklich stabil bleibt. Ob die Demo das erlaubt, weiß ich nicht.
Falls es unter 9.04 nicht klappt, kannst du auch mal die Beta von 9.10 probieren, die unterstützt noch mehr Hardware.
a.) Die Karte läuft unter Linux mit dem Networkmanager ohne Probleme
b.) Hab ich nicht ausprobiert da a.) für mich ausreichend ist.
Allerdings sehe ich proprietäre Software speziell unter Linux mit einigen Problemen verbunden. Normal ist es so, dass Entwickler einfach nur ihren Quellcode veröffentlichen und dann kümmern sich die Maintainer der jeweiligen Distribution darum, die Programme "kompatibel" zu machen. Andernfalls hat man sowieso sehr selten überhaupt Probleme, dass Linux-Quellcodes unter den Distributionen inkompatibel sind und mit dem üblichen "Kompilierdreisatz" in binäre Form gebracht werden können.
Bei proprietärer Software sehe ich jedoch das Problem, dass man sich zunehmend auf spezielle Distributionen fixiert. Den Quellcode kann oder möchte man ja nicht rausrücken, sodass die Maintainer es in ihre Distribution mitaufnehmen können. Auf die Fixierung auf eine bestimmte Distribution, folgt auch eine Fixierung auf bestimmte Versionen von Bibliotheken, die vom Programm benötigt werden. Da kann es schnell mal zu Problemen mit System-Upgrades kommen. Oft löst man es so, dass die Programme einfach statisch kompiliert werden, aber effizient kann man das aus Nutzersicht nicht bezeichnen. Außerdem kann man nicht die Vorteile von Sicherheitsupdates in neueren Versionen genießen. Potentiell sind proprietäre Programme also anfälliger auf Sicherheitslücken. Unter Windows ist es üblich, dass die Enwickler einfach alle Bibliotheken mit dem Programm mitliefern. Wie das mit GPL-Bibliotheken aussieht, weiß ich nicht genau, aber ist es nicht so, dass man dann den Quellcode mitliefern muss? Das könnte für viele Entwickler eine Hürde sein, freie Bibliotheken zu nutzen, weil ihnen der Aufwand einfach zu groß ist. Außerdem würde das Mitliefern der Bibliotheken nicht das Problem der Sicherheitslücken lösen.
Viele Anwender sind den Komfort gewohnt, einfach über die Paketverwaltung ein Programm zu installieren. Dank AUR und ähnlicher Projekte ist es heutzutage fast zur Seltenheit geworden, dass man überhaupt noch selbst Hand anlegen muss. Die Pakete sind qualitativ hochwertig und integrieren sich bestens ins System. Mit proprietärer Software wäre das alles nur umständlich realisierbar.
Kurz: Unter Linux sehe ich auf lange Sicht keine große Zukunft für proprietärer Software, wenn der Quellcode nicht vorliegt.
Es gab in der Verganngenheit kommerzeille Software für Linux und die wird es auch in Zukunft geben. Ich sage nur Amazon, Loki, Matlab, Maple usw.
Wenn man nicht gerade die letzte Freak Distro marke Eigenbau benutzt kriegt man alle diese Prokdute zum laufen.
Versprochen !
VG
Mr Zuversichtlich
NVIDIA würde ich schon aus dem Grund nicht nehmen, dass ihre Treiber nur mit bestimmten Kernel-Versionen zusammenarbeiten und die Treiber nicht out-of-the-box funktionieren. Unter Linux ist es in der Regel üblich, dass man das Gerät anschließt und es dann einfach funktioniert. Nur bei meiner TV- und WLAN-Karte musste ich noch selber Hand anlegen und die Firmwares aus dem Internet laden und in /lib/firmware platzieren, aber wenn ich eine benutzerfreundliche Distribution (z.B. Ubuntu) benutzen würde, käme sicherlich ein nettes Popupfenster, was das für mich automatisch tut. Dafür kann ich problemlos auf einen neuen Kernel upgraden ohne Angst zu haben, dass dann die Grafik nicht mehr geht.
Deshalb bleibe ich dabei: Proprietäre Software ist unkomfortabel, potentiell unsicher und passt deshalb nicht in das Linux-Ökosystem.
DKMS.
Ich grüß dich
Doch, sofern die Sicherheitslücken in den entsprechenden Bibliotheken lagen. Dann wird eine neue Version statisch kompiliert - mit den gepatchten Bibliotheken - und verteilt.
Es geht, ist aber natürlich weniger bequem und bläht das System auf ...
Natürlich trifft das vorrangig proprietäre Software, aber es ist im Grunde eine Eigenschaft von Software aus einem herstellerspezifischen Vertriebskanal.
Es ist dann halt eine Frage der zur Verfügung stehenden Arbeitszeit und interner Regeln/Policies ob man versucht ein distributionsübergreifendes Binary zu erstellen (z.B. LSB kompatibel) oder speziell für die von den Kunden eingesetzten Distributionen gebaute.
Wie das mit GPL-Bibliotheken aussieht, weiß ich nicht genau, aber ist es nicht so, dass man dann den Quellcode mitliefern muss?
Wie immer kann man den Quellcode dieser Bibliotheken (und auch von LGPL Bibliotheken) auch auf Anfrage zur Verfügung stellen, z.B. als extra Download.
Im Falle der Verwendung von GPL Bibliotheken ergibt sich natürlich die Frage, warum man nicht gleich den gesamten Code den Paketierern der Distributionen zur Verfügung stellt.
Wenn ich einem USB-HDSPA-Stick einstecke (Ubuntu 9.04) werde ich nach dem PIN und dem Provider (ist in der Liste auswaehlbar) gefragt und schon gehts los.
Kein Vergleich mit der muehseligen Softwareinstallation in anderen OS.
Genau nach 30 Sekunden Connection, wird getrennt und die Hand aufgehalten.
Habe es getestet, nur zB. ein ZTE-MF628 kennt auch dieses Programm nicht...
Also bestenfalls in Moment zum testen, ob es mit einem Modem funktioniert.
Sorry, das geht gratis mit dem Networkmanager auch und das was es mehr bieten soll ist im Moment alles nicht implementiert... außer SMS
Ne kleine Flash-Demo gibt es hier: http://webbutterfly.com/flash/ln2-umts.swf
Webbutterfly
Um es länger zu testen, kann man sicherlich auch den Assembler-Quellcode etwas modifizieren. Trotzem finde ich 30s zum Testen schon etwas unverschämt. Es ist ja nicht so, dass man ein paar Euro für diese Software hinblättert. Man erwartet schließlich auch eine funktionierende Anwendung, die auch auf neueren Versionen von Ubuntu in Zukunft läuft.
Weißt du, ob es externe Programme benutzt? Vielleicht ruft es ja einfach nur pppd auf? Dann könnte man sich einfach die Parameter und die Konfigurationsdatei aufheben und bräuchte nicht extra dieses Programm.
das ist noch ein Bug in der Beta mit Modems, die nicht in der Liste aufgeführt sind. Also für alle: Die Beta läuft ohne Verbindungszeit- oder Mengenbeschränkung. Wenn bei Euch die Verbindung nach 30 Sekunden abbricht, dann bitte (!) setzt Euch mit uns in Verbindung: linux@novamedia.de, damit die nächste Betaversion diesen Bug nicht mehr hat.
Danke!
Das mobile internet steckt noch in den Kinderschuhen,aber langsam kommt es in Fahrt.Ihr Artikel ist sehr gut geschrieben,man ist gut beraten,weiter so LG Birgit
mobiles-internet-preisvergleich.de