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Do, 22. Oktober 2009, 14:19

Software::Distributionen::Canonical

IBM und Canonical starten Desktop-Angebot in den USA

Der IBM Client for Smart Work, der auf Ubuntu und Eclipse aufsetzt, stellt einen direkten Angriff auf Windows-Desktops in den USA dar.

IBM Client for Smart Work ist nach Angaben von IBM bis zu 50% billiger als eine Migration auf Windows 7. Neben den geringeren Lizenzkosten pro Benutzer entfällt demzufolge auch die Notwendigkeit, die Hardware aufzurüsten, was bei Windows meist nötig sei. Außerdem können auch Netbooks und Thin Clients mit der Lösung verwendet werden.

Laut IBM kann das neue Pakete in Unternehmensvorgänge eingebunden werden. Es ist kompatibel mit Umgebungen, die auf Service-orientierte Architekturen (SOA) setzen, und ist eine vollständige, offene und sichere Alternative zu Windows.

Bis zu 2000 US-Dollar soll es pro Benutzer kosten, von einer früheren Windows-Version auf Windows 7 zu migrieren, zum größten Teil für die Hardware-Aufrüstung. Demgegenüber werden im IBM-Paket nur 3 US-Dollar pro Monat für den E-Mail-Client Lotus Notes oder LotusLive iNotes sowie 10 US-Dollar pro Monat für Cloud-basierte Software für Zusammenarbeit und soziale Vernetzung fällig. Die Office-Suite Lotus Symphony und das Betriebssystem Ubuntu kosten nichts.

IBM hatte den Client for Smart Work am 24. September in Afrika auf den Markt gebracht. Eine Vermarktung in den USA war nicht vorgesehen. Doch die Nachfrage von Kunden hat IBM nach eigenen Angaben zu einem Umdenken veranlasst. Das Softwarepaket wird von Partnerfirmen vertrieben. Zur Zeit sind es erst wenige, IBM und Canonical hoffen jedoch, binnen eines Jahres hunderte von Partnern zu haben, die den Vertrieb übernehmen.

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