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Mi, 28. Oktober 2009, 13:08

Software::Systemverwaltung

Nagios IPMI Plugin zur Hardware-Überwachung

Ein neues Plugin für die freie Netzwerk-Monitoringsoftware Nagios ermöglicht die Überwachung von IPMI-kompatibler Serverhardware.

Das von dem deutschen Anbieter Thomas-Krenn.AG anlässlich der »Open Source Monitoring Conference 2009 on Nagios« (OSMC) vorgestellte Plugin für Nagios und Icinga kann alle IPMI-Sensoren eines Servers abfragen - etwa Lüfterdrehzahlen, Temperaturen, Stromspannungen, Netzteilstatus usw. Der Administrator wird bei Problemen mit der Serverhardware von Nagios automatisch verständigt. Für die Abfrage der Sensorwerte nutzt das Plugin das ipmitool. Dieses wird auf dem Nagios-Server installiert. Die Sensorabfrage läuft über das Netzwerk direkt auf das IPMI-LAN-Interface des überwachten Servers. Am überwachten Server muss somit keinerlei Software installiert werden.

Für numerische Daten wie Lüfterdrehzahlen, Temperaturen, Stromspannungen etc. werden zusätzlich Leistungsdaten an Nagios übergeben. Damit kann beispielsweise der NagiosGrapher grafische Auswertungen generieren. Unterschiedliche Temperaturen je nach Tageszeit werden so etwa sichtbar.

Das Intelligent Platform Management Interface (IPMI) ist eine Sammlung von standardisierten Schnittstellen in Computer-Hardware und Firmware, die dazu genutzt werden kann, Systeme zu warten, zu überprüfen oder zu verwalten. Die Schnittstellen sind betriebssystemunabhängig und ermöglichen, je nach Konfiguration oder Ausführung, auch eine Konfiguration oder Abfrage sogar bei einem abgeschalteten System, sofern die Firmware in der Lage ist, im Standby-Modus zu funktionieren.

Das Plugin steht unter der GPLv3 ab sofort auf dem Server des Anbieters bereit. Ein deutschsprachiges Wiki erläutert die Installation und gibt auch weitere Grundlagen-Informationen zu IPMI.

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