Hipp, hipp, hurra! Gratulation auch von meiner Seite!
Die Videounterstuetzung bei Impress 2.4 war noch grausam (Impress hat eingebundene Videos immer wieder im Vordergrund abgespielt, egal auf welche Folie ich gewechselt bin), aber seit 3 oder 3.1 so richtig gut (Videos werden als Platzhalter in der Folie angezeigt, unten im Fenster blendet Impress ein paar Abspielknoepfe ein)
Wer ist eigentlich zu erst auf die Idee gekommen, im Programmfenster rechts unten einen Schieberegler für den Zoom einzubauen? Oo.o oder M$?
Na dann, Herzlichen Glückwunsch! Und vorallem Danke für diese tolle Software!
Ohne OpenOffice.org müsste ich mir für meine Schularbeiten eine teure Microsoft Office Lizens kaufen und man denke auch an die imensen Kosten, die Ämtern, Firmen und Schule durch OpenOffice.org erspart bleiben.
Entweder steht es nicht da, oder ich hab es überlesen, aber interessant wäre eine Aufstellung, für welche Plattformen das Paket wie oft heruntergeladen wurde. Ich würde fast wetten, dass Win* und MacOS X den Großteil ausmachen, da alle anderen ihr Paketsystem bzw. (Gentoo) git benutzen.
Interessant finde ich, dass Linux immer noch höher als Mac OS X ist (irgendwie kommen mir Mac-Anwender ein wenig unflexibel vor .. aber kann mich auch täuschen).
Was auch nicht im Artikel steht - die deutschen Downloads, die über de.openoffice.org angestoßen werden sind nicht in der Statistik. Es werden bisher nur Downloads von download.openoffice.org gezählt.
Von BSD Variante am Do, 29. Oktober 2009 um 19:06 #
Das heisst einfach nur das die Bürosoftware OOo besonders oft auf dem "Büro und Spiele BS" Windows benutzt wird. Benutzer von Mac (Clone) Computern haben meist andere Anwendungsgebiete, sehr produktives Multimedia das weit über einfältige Funktions Präsentation hinausgeht.
Office, Datenbank und Server ist nicht die ganze Welt der modernen IT. Mir zB reicht zum Schreiben das einfache TextEdit (Mit eingebauter Rechtschreibprüfung) meist aus, während ich mich im produktiven Audio und Videobereich eher zum "Overkill" neige. Ich denke vielen meiner Mac benutzenden Kollegen geht das ähnlich. PDF Export ist bei Mac auch schon an Bord.
Na, dann gibts noch die Fraktion der iWork Fans - Creative Art Direktoren überzeugen lieber mit Keynote. Der Bürohase bekommt es dann schön als PDF, mov oder sogar interaktives Mov serviert. Alles Dinge die sich dickliche 40jährige oOO Experten kaum vorstellen können. Mac ist so anders... ganz anders als jetzt Windows! Das kann man sich gar nicht vorstellen...
Achja, und weil ich ja nicht so bin (fette Leitung, gigantische Festplatte, netter Sportwagen vor der Tür) habe ich zum Öffnen von Bürovolkdateien mir auch noch oOO installiert, einer der 2,7 %
> Interessant finde ich, dass Linux immer noch höher als Mac OS X ist > (irgendwie kommen mir Mac-Anwender ein wenig unflexibel vor .. aber kann mich auch täuschen).
1. Gibt es nicht "den" Mac-Anwender. Genausowenig, wie es "den" Linux-Anwender oder "den" Windows-Anwender gibt. 2. Gibt es von OpenOffice seit längerem eine für die Mac-Oberfläche bzw. das Look&Feel unter MacOSX optimierte Version: NeoOffice, http://www.neooffice.org/neojava/de/. Die hatte besonders da noch ihre Berechtigung und ihre Fürsprecher, als OpenOffice auf dem Mac nur in der X11-Version zu haben war, und der durchschnittliche Mac-Anwender mag X11 bzw. X11-Anwendungen überhaupt nicht (weil es unter MacOSX standardmäßig nicht X11 als Fenster- und GUI-Untergrund gibt, sondern eigene Technologien namens Aqua (http://de.wikipedia.org/wiki/Aqua_%28Mac_OS_X%29), Quartz (http://de.wikipedia.org/wiki/Quartz) und Cocoa (Cocoa = Weiterentwicklung von OPENSTEP, http://de.wikipedia.org/wiki/Cocoa). NeoOffice bildet die Aqua-Widgets (Buttons, Dialoge etc.) via Java APIs nach.
Seit OpenOffice 3 gibt's OpenOffice nun auch nativ als Cocoa-Version, welche kein X11 mehr benötigt. Es gibt aber immer noch einige Mac-Anwender, die aus welchen Gründen auch immer, immer noch NeoOffice gegenüber OpenOffice bevorzugen. NeoOffice verliert jedenfalls mit fortschreitener Entwicklung der Mutter-Anwendung OpenOffice seine Daseinsberechtigung bzw. die Unterschiede und die Vorteile von NeoOffice schwinden zunehmend dahin. Deshalb versuchen die weniger als eine handvoll NeoOffice-Entwickler zunehmend Unterscheidungsmerkmale zwischen beiden herbeizuführen, die dem Benutzer signalisieren sollen, weshalb er NeoOffice gegenüber OpenOffice verwenden soll: http://www.neooffice.org/neojava/de/features.php Diese Unterscheidungsmerkmale werden aber von OOo-Release zu OOo-Release kleiner bzw. immer wieder aufgefressen, weil man im Mutter-Projekt OOo auch nicht schläft und dort auch ganz andere Entwickler-Kapazitäten zur Verfügung hat als bei dem 3-Mann-Projekt NeoOffice (unter anderem auch der Grund, warum NeoOffice der verwendeten Upstream-OOo-Version immer so stark hinterherhinkt).
3. Gerade auch unter den Mac-Anwendern gibt es durchaus eine nicht kleine Anzahl von Nutzern, welche wie viele Windows-Nutzer ebenfalls, diese kostenfreien OpenOffice-Alternative(n) nicht nutzen, nicht kennen oder trotzdem immer noch nicht gewechelt sind (und die möglicherweise auch ihre guten Gründe haben mögen, bisher nicht gewechselt zu sein) und die immer noch oder/und trotzdem Microsofts Office verwenden, welches es ja auch seit jeher für den Mac gibt (MS Office für den Mac kam ursprünglich und ganz zu Anfang der Office-Historie bei MS erst für den Mac raus und dann erst für Windows).
4. Der durchschnittliche, langjährig gewachsene Mac-Benutzer ist wohl eher von der Gewöhnung her der Closed-Source-Typ und weniger der Open-Source-Typ wie das der durchschnittliche Windows-Nutzer wohl ist, weil er damit so groß geworden ist. Das mag sich, je mehr OSS auch auf dem Mac durchdringt und deutlich wird, dass die Grenzen da fließend sind, ändern. Und dem Mac-Nutzer bewusst wird, dass sein OS im Kern bzw. in seinen überwiegenden Bestandteilen, die MacOSX ausmachen, selber aus großen Teilen OSS besteht (Stichwort: Darwin) und die Wahrnehmung und die Bereitschaft in den Köpfen der Mac-Benutzer, OSS an sich ranzulassen und sie wo es geht und wo es Sinn hat zu bevorzugen, mit der Zeit zunimmt.
Es ist aber die große Frage was jetzt daraus nach der Oracle-Übernahme von SUN wird.
Aus meiner Sicht sollte die öffentliche Hand sich engagieren und Entwickler bezahlen, damit die Digitale Unabhängigkeit unsere Volkswirtschaft ein Stück weit gesichert bleibt. Der Steuerzahler und der Markt zahlen sich dumm und dämlich aufgrund der strategischen Abhängigkeiten im Softwarebereich. Das gefährdet auch die nationale Sicherheit.
Das OO.org Projekt als Hoffnungsträger braucht eine Art unabhängige Stiftung, die von Anwendern getragen wird, und freie Entwickler in Hamburg finanziert.
Von André Schnabel am Do, 29. Oktober 2009 um 14:36 #
>Es ist aber die große Frage was jetzt daraus nach der Oracle-Übernahme von SUN wird.
Siehe FAQ von Oracle dazu. (Es wird weiterhin in OOo investiert.)
> Aus meiner Sicht sollte die öffentliche Hand sich engagieren und Entwickler bezahlen, ... > Der Steuerzahler und der Markt zahlen sich dumm und dämlich ...
Die Institutionen in der öffentlichen Hand nehmen ja am Markt Teil - und haben über diesen Weg auch schon Entwicklung für OOo bezahlt (für München und das Auswärtige Amt wurden einige Features und auch Bugfixes implementiert, die meines Wissens über Service-Verträge bezahlt wurden).
> Das OO.org Projekt als Hoffnungsträger braucht eine Art unabhängige Stiftung, die von Anwendern getragen wird, und freie Entwickler in Hamburg finanziert.
Unabhängige Stiftung - ja. Allerdinge finde den Zweck "freie Entwickler *in Hamburg*" zu bezahlen etwas zu eng gefasst. Wenn freie Entwickler unterstützt werden, dann sollte das nicht an eine Lokalität gebunden sein, sondern nur an die tatsächliche Tätigkeit (Entwicklung für das OOo-Projekt).
Im moment sichert aber genau die sehr starke Position der Hamburger Entwickler innerhalb des OOo-Projektes deren weitgehende Freiheit ab. Auch wenn die FAQ kein verbindliches Strategie-Papier sind - dass Oracle OOo weiterhin unterstützen will, ist sicher auch dem Erfolg des Hamburger Teams zu verdanken.
Nur weil ein Unternehmen wie Oracle eine Absicht bekundet, gerade wo jetzt die Übernahme strittig vor den Wettbewerbsbehörden ist , heisst das nicht, dass man auf den Aufbau von Backupstrukturen verzichten darf. Sich absichern, Risiken minimieren.
Vielleicht sind die Hamburger dafür zu schwach aber im Umfeld von SUN wird nachgedacht. Es geht hier nicht um Business sondern eine nachhaltige Bewahrung des Projektbestands.
Von André Schnabel am Do, 29. Oktober 2009 um 16:14 #
> heisst das nicht, dass man auf den Aufbau von Backupstrukturen verzichten darf
Das hab ich auch nirgendwo gesagt. Nur macht es meiner Meinung nach keinen Sinn, ein "Backup in Hamburg" zu schaffen mit dem man im Zweifelsfall "das Produktiv-System in Hamburg" ersetzen kann.
Das beste "Backup" ist es (imho) von vorherein auf ein möglichst weit verteiltes System (von Entwicklern) zu setzen. Daran wird gearbeitet - allerdings werden viele Beteiligte immer unzufrieden mit dem aktuellen Stand dieser Bemühungen sein. (Was nur natürlich ist, wenn alles zufriedenstellend wäre, bräuchte man sich nciht weiterentwickeln).
Da Du "Governanz" als Betreff gewählt hast, nur der Hinweis, dass diese bereits jetzt in unabhängigen Händen liegt. Dafür gibt es den Community Council (für den gerade Wahlen anstehen). Die "Governanz" hat aber nicht direkt etwas mit dem Thema "Bezahlung von Entwicklern" zu tun (ist in vielen FLOSS-Projekten so). Mehr zu dem Thema dürfte es nach der OOoCon auf der OOo-Website in Form eines Interviews geben
Von Officeanwender am Do, 29. Oktober 2009 um 14:57 #
...ist in Impress ein grafisches Objekt das wie eine Tabelle aufgebaut ist und in der vertikalen Mitte einer jeden Zeile einen Magnetpunkt hat. Soetwas gibt es im Prinzip schon bei der Anzeige der Beziehungen in Base!
Bitte bringt dieses Objekt doch endlich mal in Impress unter und ändert die Entwicklersprache von Englisch auf Deutsch um. Schließlich war OOo ja mal 'Made in Germany'.
Von Ergon, der Prächtige am Do, 29. Oktober 2009 um 16:52 #
100 Mio. Downloads: Als ob das eine Software auszeichnet.
Stabilität, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit, sowie Markttauglichkeit sind die Kriterien, dies ist im Businessbereich umso wichtiger, da dort ganz andere Vorgaben eine Rolle spielen als im Privatbereich.
Von Erbsenzähler am Do, 29. Oktober 2009 um 20:27 #
Zählt bouncer eigentlich auch die Updates, die installiert werden, wenn man in der Windows-Version auf diesen grünen Updatepfeil klickt?
Weiss das jemand? Dann sind die Zahlen nämlich überhaupt nicht brauchbar: Ich hatte 3.0, 3.0.1, 3.1 und 3.1.1. Also wurde ich wohl viermal gezählt? Richtig?
Dafür wurde zumindest meine Ubuntu-Version nie gezählt, also 4:1.....Mmh.
Ist schon merkwürdig: Da gibt es das eindeutig bessere Officepaket kostenfrei und auch noch als OpenSource - und die Redmonder können ihre Hum-Bug-Ware immer noch für teures Geld verkaufen.
Das Problem ist das für OOo keine Werbung gemacht wird. Würden weltweit ein paar Spots zur Hauptsendezeit im TV laufen, sähe die Verbreitung von OOo mit Sicherheit schon anders aus.
Na na na! Eindeutig besser ist deine subjektive Meinung.
Wenn du 2 Produkte zur Auswahl hast, dann nimmst du das welches deine Anforderungen besser erfüllt. Eine andere Person mag andere Anforderungen haben und sich eben nicht so wie du entscheiden.
Guck mal, mir hat mal ein Freund gesagt, dass der VW Golf das beste Auto sein muss weil es am häufigsten Verkauft wird. Das stimmt aber nur bedingt, der Golf trifft halt die Durchschnittlichen Anforderungen der Mitteleuropäer am besten. In Frankreich siehts ganz anders aus, in USA nochmal usw. Weltweit meine ich ist der Corolla das meistverkaufte Auto.
Wir können auch den VW Käfer als vergleich nehmen. Dieses Auto konnte nichts besonders gut, aber fast alles ein wenig. Nicht umsonst war er ein Erfolg.
MS Office scheint zur Zeit der weltweite VW Käfer zu sein. Man kann damit "leben", d.h. es erfüllt seine zentrale Aufgabe.
Eine wichtige Anforderung der Industrie lautet, kann mein Personal damit arbeiten ohne geschult zu werden? Bei Office trifft das häufiger zu als bei Oo. Oder wie sieht es mit der Zukunftssicherheit aus? Oo mit Oracle?
Und das zu Recht, bin sehr zufrieden seit Jahren mit OOo
Gratulation auch von meiner Seite!
Die Videounterstuetzung bei Impress 2.4 war noch grausam (Impress hat eingebundene Videos immer wieder im Vordergrund abgespielt, egal auf welche Folie ich gewechselt bin), aber seit 3 oder 3.1 so richtig gut (Videos werden als Platzhalter in der Folie angezeigt, unten im Fenster blendet Impress ein paar Abspielknoepfe ein)
Wer ist eigentlich zu erst auf die Idee gekommen, im Programmfenster rechts unten einen Schieberegler für den Zoom einzubauen? Oo.o oder M$?
Und vorallem Danke
für diese tolle Software!
Ohne OpenOffice.org müsste ich mir für meine Schularbeiten eine teure Microsoft Office Lizens kaufen und man denke auch an die imensen Kosten, die Ämtern, Firmen und Schule durch OpenOffice.org erspart bleiben.
Eure Software bringt die Welt voran!
Interessant finde ich, dass Linux immer noch höher als Mac OS X ist (irgendwie kommen mir Mac-Anwender ein wenig unflexibel vor .. aber kann mich auch täuschen).
Was auch nicht im Artikel steht - die deutschen Downloads, die über de.openoffice.org angestoßen werden sind nicht in der Statistik. Es werden bisher nur Downloads von download.openoffice.org gezählt.
Es sieht fast so aus, das Openoffice bei Windows nicht mit in der Distribution dabei ist
Office, Datenbank und Server ist nicht die ganze Welt der modernen IT. Mir zB reicht zum Schreiben das einfache TextEdit (Mit eingebauter Rechtschreibprüfung) meist aus, während ich mich im produktiven Audio und Videobereich eher zum "Overkill" neige. Ich denke vielen meiner Mac benutzenden Kollegen geht das ähnlich. PDF Export ist bei Mac auch schon an Bord.
Na, dann gibts noch die Fraktion der iWork Fans - Creative Art Direktoren überzeugen lieber mit Keynote. Der Bürohase bekommt es dann schön als PDF, mov oder sogar interaktives Mov serviert. Alles Dinge die sich dickliche 40jährige oOO Experten kaum vorstellen können. Mac ist so anders... ganz anders als jetzt Windows! Das kann man sich gar nicht vorstellen...
Achja, und weil ich ja nicht so bin (fette Leitung, gigantische Festplatte, netter Sportwagen vor der Tür) habe ich zum Öffnen von Bürovolkdateien mir auch noch oOO installiert, einer der 2,7 %
Ja, nett muss man sein dann lächeln alle!
MAC- User machen mit ihrem PC nur die grossartigsten Sachen. Und den längsten Schniedel haben sie auch noch ... ach, die Welt ist ja so ungerecht ....
Große Klappe nichts dahinter ...
> (irgendwie kommen mir Mac-Anwender ein wenig unflexibel vor .. aber kann mich auch täuschen).
1. Gibt es nicht "den" Mac-Anwender. Genausowenig, wie es "den" Linux-Anwender oder "den" Windows-Anwender gibt.
2. Gibt es von OpenOffice seit längerem eine für die Mac-Oberfläche bzw. das Look&Feel unter MacOSX optimierte Version: NeoOffice, http://www.neooffice.org/neojava/de/. Die hatte besonders da noch ihre Berechtigung und ihre Fürsprecher, als OpenOffice auf dem Mac nur in der X11-Version zu haben war, und der durchschnittliche Mac-Anwender mag X11 bzw. X11-Anwendungen überhaupt nicht (weil es unter MacOSX standardmäßig nicht X11 als Fenster- und GUI-Untergrund gibt, sondern eigene Technologien namens Aqua (http://de.wikipedia.org/wiki/Aqua_%28Mac_OS_X%29), Quartz (http://de.wikipedia.org/wiki/Quartz) und Cocoa (Cocoa = Weiterentwicklung von OPENSTEP, http://de.wikipedia.org/wiki/Cocoa). NeoOffice bildet die Aqua-Widgets (Buttons, Dialoge etc.) via Java APIs nach.
Seit OpenOffice 3 gibt's OpenOffice nun auch nativ als Cocoa-Version, welche kein X11 mehr benötigt. Es gibt aber immer noch einige Mac-Anwender, die aus welchen Gründen auch immer, immer noch NeoOffice gegenüber OpenOffice bevorzugen. NeoOffice verliert jedenfalls mit fortschreitener Entwicklung der Mutter-Anwendung OpenOffice seine Daseinsberechtigung bzw. die Unterschiede und die Vorteile von NeoOffice schwinden zunehmend dahin. Deshalb versuchen die weniger als eine handvoll NeoOffice-Entwickler zunehmend Unterscheidungsmerkmale zwischen beiden herbeizuführen, die dem Benutzer signalisieren sollen, weshalb er NeoOffice gegenüber OpenOffice verwenden soll: http://www.neooffice.org/neojava/de/features.php
Diese Unterscheidungsmerkmale werden aber von OOo-Release zu OOo-Release kleiner bzw. immer wieder aufgefressen, weil man im Mutter-Projekt OOo auch nicht schläft und dort auch ganz andere Entwickler-Kapazitäten zur Verfügung hat als bei dem 3-Mann-Projekt NeoOffice (unter anderem auch der Grund, warum NeoOffice der verwendeten Upstream-OOo-Version immer so stark hinterherhinkt).
3. Gerade auch unter den Mac-Anwendern gibt es durchaus eine nicht kleine Anzahl von Nutzern, welche wie viele Windows-Nutzer ebenfalls, diese kostenfreien OpenOffice-Alternative(n) nicht nutzen, nicht kennen oder trotzdem immer noch nicht gewechelt sind (und die möglicherweise auch ihre guten Gründe haben mögen, bisher nicht gewechselt zu sein) und die immer noch oder/und trotzdem Microsofts Office verwenden, welches es ja auch seit jeher für den Mac gibt (MS Office für den Mac kam ursprünglich und ganz zu Anfang der Office-Historie bei MS erst für den Mac raus und dann erst für Windows).
4. Der durchschnittliche, langjährig gewachsene Mac-Benutzer ist wohl eher von der Gewöhnung her der Closed-Source-Typ und weniger der Open-Source-Typ wie das der durchschnittliche Windows-Nutzer wohl ist, weil er damit so groß geworden ist. Das mag sich, je mehr OSS auch auf dem Mac durchdringt und deutlich wird, dass die Grenzen da fließend sind, ändern. Und dem Mac-Nutzer bewusst wird, dass sein OS im Kern bzw. in seinen überwiegenden Bestandteilen, die MacOSX ausmachen, selber aus großen Teilen OSS besteht (Stichwort: Darwin) und die Wahrnehmung und die Bereitschaft in den Köpfen der Mac-Benutzer, OSS an sich ranzulassen und sie wo es geht und wo es Sinn hat zu bevorzugen, mit der Zeit zunimmt.
Aus meiner Sicht sollte die öffentliche Hand sich engagieren und Entwickler bezahlen, damit die Digitale Unabhängigkeit unsere Volkswirtschaft ein Stück weit gesichert bleibt. Der Steuerzahler und der Markt zahlen sich dumm und dämlich aufgrund der strategischen Abhängigkeiten im Softwarebereich. Das gefährdet auch die nationale Sicherheit.
Das OO.org Projekt als Hoffnungsträger braucht eine Art unabhängige Stiftung, die von Anwendern getragen wird, und freie Entwickler in Hamburg finanziert.
Siehe FAQ von Oracle dazu. (Es wird weiterhin in OOo investiert.)
> Aus meiner Sicht sollte die öffentliche Hand sich engagieren und Entwickler bezahlen, ...
> Der Steuerzahler und der Markt zahlen sich dumm und dämlich ...
Die Institutionen in der öffentlichen Hand nehmen ja am Markt Teil - und haben über diesen Weg auch schon Entwicklung für OOo bezahlt (für München und das Auswärtige Amt wurden einige Features und auch Bugfixes implementiert, die meines Wissens über Service-Verträge bezahlt wurden).
> Das OO.org Projekt als Hoffnungsträger braucht eine Art unabhängige Stiftung, die von Anwendern getragen wird, und freie Entwickler in Hamburg finanziert.
Unabhängige Stiftung - ja. Allerdinge finde den Zweck "freie Entwickler *in Hamburg*" zu bezahlen etwas zu eng gefasst. Wenn freie Entwickler unterstützt werden, dann sollte das nicht an eine Lokalität gebunden sein, sondern nur an die tatsächliche Tätigkeit (Entwicklung für das OOo-Projekt).
Im moment sichert aber genau die sehr starke Position der Hamburger Entwickler innerhalb des OOo-Projektes deren weitgehende Freiheit ab. Auch wenn die FAQ kein verbindliches Strategie-Papier sind - dass Oracle OOo weiterhin unterstützen will, ist sicher auch dem Erfolg des Hamburger Teams zu verdanken.
Vielleicht sind die Hamburger dafür zu schwach aber im Umfeld von SUN wird nachgedacht. Es geht hier nicht um Business sondern eine nachhaltige Bewahrung des Projektbestands.
Das hab ich auch nirgendwo gesagt. Nur macht es meiner Meinung nach keinen Sinn, ein "Backup in Hamburg" zu schaffen mit dem man im Zweifelsfall "das Produktiv-System in Hamburg" ersetzen kann.
Das beste "Backup" ist es (imho) von vorherein auf ein möglichst weit verteiltes System (von Entwicklern) zu setzen. Daran wird gearbeitet - allerdings werden viele Beteiligte immer unzufrieden mit dem aktuellen Stand dieser Bemühungen sein. (Was nur natürlich ist, wenn alles zufriedenstellend wäre, bräuchte man sich nciht weiterentwickeln).
Da Du "Governanz" als Betreff gewählt hast, nur der Hinweis, dass diese bereits jetzt in unabhängigen Händen liegt. Dafür gibt es den Community Council (für den gerade Wahlen anstehen). Die "Governanz" hat aber nicht direkt etwas mit dem Thema "Bezahlung von Entwicklern" zu tun (ist in vielen FLOSS-Projekten so). Mehr zu dem Thema dürfte es nach der OOoCon auf der OOo-Website in Form eines Interviews geben
Gruß,
André
Bitte bringt dieses Objekt doch endlich mal in Impress unter und ändert die Entwicklersprache von Englisch auf Deutsch um. Schließlich war OOo ja mal 'Made in Germany'.
Stabilität, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit, sowie
Markttauglichkeit sind die Kriterien, dies ist im Businessbereich
umso wichtiger, da dort ganz andere Vorgaben eine Rolle spielen
als im Privatbereich.
Tja, die Windows Leuz, (die anderen haben dies meist mit on board) welche es mal anders wollen
> Stabilität, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit
Und aus diesem Grund findet auch die Substitution statt
http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,636283,00.html
http://www.proka.de/service/edv_info/sicher/winsich/sich-lueck/ms-office.htm
... damit wir diese weiter nutzen können, haben wir unsere IT-Abteilung mit Security-Spezialisten und Firewallhardware aufgestockt
Weiss das jemand? Dann sind die Zahlen nämlich überhaupt nicht brauchbar: Ich hatte 3.0, 3.0.1, 3.1 und 3.1.1. Also wurde ich wohl viermal gezählt? Richtig?
Dafür wurde zumindest meine Ubuntu-Version nie gezählt, also 4:1.....Mmh.
Würden weltweit ein paar Spots zur Hauptsendezeit im TV laufen, sähe die Verbreitung von OOo mit Sicherheit schon anders aus.
Na na na! Eindeutig besser ist deine subjektive Meinung.
Wenn du 2 Produkte zur Auswahl hast, dann nimmst du das welches deine Anforderungen besser erfüllt. Eine andere Person mag andere Anforderungen haben und sich eben nicht so wie du entscheiden.
Guck mal, mir hat mal ein Freund gesagt, dass der VW Golf das beste Auto sein muss weil es am häufigsten Verkauft wird. Das stimmt aber nur bedingt, der Golf trifft halt die Durchschnittlichen Anforderungen der Mitteleuropäer am besten. In Frankreich siehts ganz anders aus, in USA nochmal usw. Weltweit meine ich ist der Corolla das meistverkaufte Auto.
Wir können auch den VW Käfer als vergleich nehmen. Dieses Auto konnte nichts besonders gut, aber fast alles ein wenig. Nicht umsonst war er ein Erfolg.
MS Office scheint zur Zeit der weltweite VW Käfer zu sein. Man kann damit "leben", d.h. es erfüllt seine zentrale Aufgabe.
Eine wichtige Anforderung der Industrie lautet, kann mein Personal damit arbeiten ohne geschult zu werden? Bei Office trifft das häufiger zu als bei Oo. Oder wie sieht es mit der Zukunftssicherheit aus? Oo mit Oracle?
Bei der Software zählen Fakten. OpenOffice IST besser. Ist so.