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Di, 3. November 2009, 19:01

FAI 3.3 erschienen

Nach mehreren Monaten Arbeit ist die neue Version 3.3 von FAI (Fully Automatic Installation) erschienen.

FAI ist ein Tool zum vollautomatischen Installieren und Verwalten von Rechnern, virtuellen Maschinen und chroot-Umgebungen. Es dient auch der Erstellung von maßgefertigten Softwarekonfigurationen, die automatisch verteilt werden. Dies kann bei kleinen Netzwerken bis hin zu großen Infrastrukturen und Clustern eingesetzt werden.

Das Projekt m23 hat eine ähnliche Zielsetzung wie FAI, beschränkt sich aber auf die Verteilung und ist weit weniger fortgeschritten als FAI. Das OPSI-System dagegen konzentriert sich auf die Installation, Software-Verteilung und Wartung von Windows-Clients.

Das Projekt FAI ist mittlerweile bereits zehn Jahre alt. In der neuen Version 3.3 haben einige Kommandos zusätzliche Optionen erhalten. Die lange gewünschte Funktion, von einem Installations-Server, der mit einem 64-Bit-Linux läuft, einen Client zu installieren, der ein 32-Bit-System benötigt, ist nun vorhanden. Als Partitionierungstool wird nun standardmäßig »setup-storage« eingesetzt, das stark verbessert wurde.

Eine weitere Verbesserung ist die Unterstützung von automatischem Testen. APT-Schüssel können über die Dateien package_config/*.asc hinzugefügt werden. In der Standardkonfiguration werden die geografisch nächstgelegenen Debian-Spiegelserver genutzt. Das FAI-Handbuch ist nun in AsciiDoc geschrieben.

FAI 3.3 wurde mit Debian 5.0 »Lenny« getestet und kann von allen Debian-Spiegelservern heruntergeladen werden. Durch geeignete Konfiguration der Paketquellen sollte FAI in der Lage sein, jede Version von Debian, Ubuntu oder davon abgeleiteten Distributionen oder gar RPM-basierten Distributionen zu installieren. CD-Images für i386 und amd64 stehen auf der Webseite des Projekts zur Verfügung. (Thomas Lange/hjb)

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