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Mi, 4. November 2009, 07:44

Software::Distributionen::Mandriva

Mandriva Linux 2010.0

Mandriva hat Mandriva Linux 2010.0, Codename Adelie, veröffentlicht.

Wie gewohnt gibt es wieder vier Editionen: Mandriva One mit Gnome oder KDE, Mandriva Powerpack und Mandriva Free, das ausschließlich freie Software enthält. Neu ist das Bootsystem Plymouth, das den Platz von Splashy einnimmt.

Mandriva 2010.0 beruht auf einem Kernel 2.6.31 bzw. 2.6.30 mit Xen und kommt mit den Desktopumgebungen KDE 4.3.2 und/oder Gnome 2.28.1. Xorg ist in Version 7.5 mit dem X.Org-Server 1.6.5 dabei. Mandriva Linux unterstützt KDE 3 nicht mehr, so dass in diesem Bereich einige Programme, die noch nicht auf KDE 4 portiert wurden, beispielsweise KMyMoney2 oder Kbudget, fehlen. Das Partitionierungs-Tool in den Installern von Free und One haben die Entwickler so überarbeitet, dass es auch von Laien bedient werden kann. Als Standard-Dateisystem setzt Mandriva 2010 Ext4 ein. Ein Passwort-Check soll Anwender vor leicht zu knackenden Passwörtern warnen und ein standardmäßiges Gastkonto Anwender schützen, wenn sie andere Personen an ihren Rechner lassen.

Mandriva Linux One und Powerpack unterstützen die Poulsbo-Treiber und neben Xen bietet das System auch die Virtualisierungslösungen VirtualBox 3 und Qemu an. AppArmor wurde durch Tomoyo samt dem neuen Frontend Tomoyo-Gui ersetzt. Die Verwaltung der Netzwerkprofile wurde überarbeitet und wurde anwenderfreundlicher. Das Update-Tool mdkonline erlaubt nun, dass die Anwender die Zeitintervalle einstellen können, innerhalb derer Mandriva Linux prüft, ob es Updates gibt. Das Kernel-Update wurde verbessert, so dass Anwender nun gefragt werden, ob sie neue Kernel installieren wollen und nur die zwei aktuellsten auf dem System installierten Kernel behalten werden.

Weitere Features des neuen Mandriva sind unter anderem die Integration von Nepomuk in KDE4 und eine komplette Moblin-Umgebung. Neben Firefox 3.5 und OpenOffice 3.1.1 enthält Mandriva das Mediacenter Moovida (ehemals Elisa), die Mathematik-Anwendung Sage Math und den Video-Editor Lives. Im Serverbereich sind CUPS 1.4, Apache 2.2.12, PHP 5.3 und Python 2.6 sowie Python 3 enthalten. Letzteres ist aus Kompatiblitätsgründen vorerst im Contrib-Repository zu finden.

Mandriva Linux 2010.0 kann ab sofort in den verschiedenen Varianten heruntergeladen werden.

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Kommentare (Insgesamt: 90 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Kann nicht meckern (benno, Fr, 11. Dezember 2009)
Re[7]: Kann richtig meckern (Hardwarejunkie, Di, 10. November 2009)
Re[7]: Kann richtig meckern (TeaAge, So, 8. November 2009)
Re[6]: Kann richtig meckern (TeaAge, So, 8. November 2009)
Re[5]: Kann richtig meckern (Hardwarejunkie, So, 8. November 2009)
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