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Do, 5. November 2009, 14:20

Software::Entwicklung

Subversion soll ein Apache-Projekt werden

Wie CollabNet und die Apache Software Foundation bekannt gaben, wird das Versionsverwaltungssystem Subversion künftig unter den Fittichen der Organisation entwickelt.

Die Apache Software Foundation entwickelt sich zunehmend zu einem Sammelbecken für Projekte auch abseits der bekannten Felder. Nachdem die im Juni 1999 gegründete Organisation bereits seit längerem für eine Vielzahl an Web-Projekten als Träger fungiert, wendet sich die ASF nun auch relativ branchenfremden Systemen zu. Die mittlerweile knapp 70 Projekte umfassende Liste der offiziell von der ASF unterstützten Projekte wird nun durch einen weiteren prominenten Vertreter von quelloffener Software erweitert - Subversion.

Das überwiegend von CollabNet entwickelte Versionsverwaltungssystem Subversion versteht sich selbst als eine »bessere Alternative« zu CVS. Das System beseitigt viele der Mängel und führt neue Konzepte ein. CVS-Benutzern dürfte allerdings der Umstieg auf SVN wegen der Ähnlichkeiten recht leicht fallen. Wie bei CVS sind bereits zahlreiche Tools entstanden, die Subversion unterstützen.

Wie nun einer Ankündigung entnommen werden kann, wurde Subversion formal in den Inkubator der ASF eingebracht. Der Inkubator dient dabei als Ablage und Brutstätte für künftige Projekte der Apache Software Foundation. Dort abgelegte Systeme werden einer Prüfung und schlussendlich einer Aufnahme als offizielles »Top-Level«-Projekt der ASF unterzogen.

Laut Aussagen der Projektbeteiligten arbeiten die Subversion- und die ASF-Entwickler bereits seit längerer Zeit zusammen. Viele Entwickler beider Organisationen engagieren sich in beiden Projekten. So nutzen beispielsweise alle Projekte der ASF Subversion als Versionsverwaltungssystem und Subversion selbst setzt wiederum auf Projekte der ASF wie der Apache Portable Runtime (APR) oder dem Apache HTTP Web Server auf.

Während der »Inkubationszeit« soll Subversion weiterhin an der bekannten Stelle gepflegt werden. CollabNet will darüber hinaus auch nach der Eingliederung des Systems in die ASF weiterhin binäre Versionen von Subversion anbieten.

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