Habe auch gerade testweise E17 laufen und mir gefällts verdammt gut. Extrem hübsch, gut konfigurierbar (musste Einiges umstellen, weil mir der default Kram garnicht gepasst hat), verdammt schnell, aber leider noch nicht so stabil wie xfce oder lxde.
Von Jack Jerck am Do, 19. November 2009 um 22:24 #
Ironie, wo gibt's hier Ironie?? Ich mein wenn E17 endlich zu einer echten Konkurrenz für Suse und Fedora und Co wird kann das nur helfen! Endlich ein universelles einsetztbares Linux Desktop Environment dass auch Treiber für Mobile Geräte mit an Bord hat! Dazu noch die Unicodefähigkeit der ELF C++ Basis. Was Anderes kann doch Samsung gar nicht wollen...
Ich glaube es müssen erst einmal ein paar Begrifflichkeiten definiert werden.
Enlightenment E17 = Desktop Umgebung (wie im Artikel auch richtigerweise erwähnt). Damit steht es bestenfall in Konkurrenz mit anderen Desktop Umgebungen wie KDE, Gnome, LXDE, usw.
Suse, Fedora, Ubuntu, Debian, usw. = Distribution. Das sind diejenigen, die aus den einzelnen Sourcen der Programme ein gut abgestimmtes System basteln. Meist hat man auch die Wahl verschiedene Desktop Umgebungen zu installieren und zu benutzen.
Was genau Linux ist ist etwas unscharft definiert. Genau genommen ist es nur der Kernel mit dem man alleine ziemlich wenig anfangen kann. GNU/Linux ist ein System mit dem Kernel von Linux und den GNU Tools. Damit kann man schon einen Rechner Betreiben. Oft ist mit "läuft unter Linux" ein System gemeint bei dem der Linux Kernel benutzt wird, egal welche Distribution, Desktop Umgebung, usw. Das gilt also für ein Tomtom genauso wie die für meisten Supercomputer der Top500 Liste.
e17 hat ein paar gute bibliotheken. imlib2 stammt aus diesem projekt. aber diese werden unabhängig weiter entwickelt. ansonsten gibts genug leistungsfähige toolkits unter aktiver entwicklung. ich denke die meldung ist ein versehentlicher oder gezielter irrläufer.
da hat elive , als e17 distro , wesentlich mehr zu bieten. dazu ist die ubuntuvariante weeeesentlich instabiler gewesen , elive hingegen rocksolid .. und vorallem hübscher
Was hast Du gegen Thunar? Ich dagegen ziehe Thunar sogar dem PCMan vor; kopiert wie der Wind und bringt noch ein Programm zum stapelweisen Umbenennen von Dateien mit.
Ja Enlightenment ist schon lange in Entwicklung und es gibt immernoch kein Release. Aber wer braucht das schon? Was bringt bitteschön irgendjemanden hier ein Release? e17 kann schon lange verwendet werden, wer interesse daran hat benutzt ein Script wie easy_e17.sh oder installiert die Distributionspakete und schon hat er den Windowmanager laufen. Ein Release ist nichts anderes als das rausbringen einen Snapshots mit einer Versionsnummer. Aber was daran ist jetzt so unbedingt notwendig? e17 ist nicht fertig, es finden ständig Weiterentwicklungen statt, weil die darunter liegenden Libs (EFL) immer weiter entwickelt werden. Man sollte sich lieber mal die Frage stellen - warum setzt ein so großes Unternehmen wie Samsung auf einmal Enlightenment ein? Die haben doch gewisse Gründe. Warum haben Sie sich nicht für GTK oder QT entschieden? Warum nicht für KDE oder Gnome? Alles beides ist released - warum entscheidet sich ein so großes Unternehmen also für Software die noch nicht mal released ist? Vielleicht wird einigen dann ja klar, das es jenseits von Versionsnummern oder Releases auch noch eine Welt gibt, die man mit etwas mehr Übersicht und weniger unvoreingenommenen Idealius entdecken kann. Dann würde man nämlich erkennen das es dort sehr gute Software gibt, die ledliglich die Versionspolitik anders gestalten als wie die meisten anderen. Der, der Linux einsetzt, sollte aber genau das nicht als Kritikpunkt nehmen - denn Linux macht auch vieles anders als die meisten anderen (Windows).
Von aasdasdasf am Do, 19. November 2009 um 15:48 #
Naja ein Release würde Distributoren sicher mal zu einem Package im Repository bewegen. Ich find e17 installieren immer ein wenig nervig, auch wenns mittlerweile ein einfaches Repository zum Einbinden gibt.
Ein Release würde sicher auch mehr Leute zum Testen/Ausprobieren bewegen.
Einen Release zu erzwingen halt ich jetzt aber auch nicht für klug, wie ich das letzte Mal e17 getestet hab, war ich natürlich beeindruckt, aber es mangelt teilweise an Inkonsistenten und auch an fehlenden (e-)Applikationen (sofern e17 ein komplettes DE darstellen will).
warum setzt samsung e17 ein ? nun..... sie tun es nicht ! sie sagen es blos. nach dieser trivialen festellung wollen wir mal abwarten ob den worten auch die entsprechenden taten foglen werden.
klar ist das samsung aus irgendeinem grund nicht android will. aber aleine können sie das nicht stemmen. also versuchen sie ein paar opensource leute einzubinden, die dan quasi billig für sie ein vernünftiges release anfertigen sollen.
das wird nicht funktionieren. weil sie kooperationen mit anderen _firmen_ eingehen müssen um gegenseitig zu profitieren.
android machts vor, nokia hat mit intel und deren moblin einen ultra competenten partner und samsung hat sich nun bei ein paar freizeitprogramier angebiedert.
Natürlich bringt ein Release etwas. Schau Dir einfach z.B. die Fvwm-Seite an. Fvwm veröffentlicht immer seine Unstable Releases (2.5.x), auch wenn es immer noch eine Stable-Serie gibt (2.4.x). Wenn Fvwm noch niemals eine 2.5.x-Version als "Release" veröffentlicht hätte, dann wären die Zustände ähnlich wie bei Enlightenment. Außerdem gibt es für Fvwm u.a. recht aktuelle rpm-Pakete direkt von der Autorenseite, das ist etwas, was Enlightenment mit E17 bis heute leider fehlt. Enlightenment verzichtet so gewissermaßen freiwillig auf mehr Nutzer.
Es geht doch bei einem Realease echt nicht (nur) darum, dass die Distris ein x.y.z hinter ihre Pakete schreiben können. Ein Realease bedeutet für ein großes Projekt die Veröffentlichung in sich konsistenter und kompatibler Pakete. Ich glaub nicht jeder von euch hat schon über nen längeren Zeitraum über cvs/svn/git... direkt die Sourcen aktualisiert und neu gebaut, sondern eher die daras gebauten Pakete der Distris verwendet. Denn da ist es an der Tagesordnung, dass man sich gerade ein Update geholt hat, in dem ein API-Change in einer Bibliothek in einem Programm noch nicht übertragen wurde. Oder es gibt während der Laufzeit einen doofen Fehler, der nur selten auftritt. Oder eine Änderung des binären Formats, mit dem die Settings gespeichert werden, und dann sind alle Einstellungen auf einmal futsch, weil noch keine Aktualisierungsroutine implementiert wurde. usw.
Diese Probleme findet man erst nach ausgiebigem Testen, am besten mit automatischen Testsuites. Und die lässt man nicht nach jedem svn-commit laufen. Darum ist das für Otto-normal-User bald ziemlich frustrierend, wenn es immer Probleme gibt.
Ich selber hab schon mehrfach den Versuch abgebrochen, mit e17 zu arbeiten. Maximal 15 Minuten ging das gut, bis ich wieder irgend ein Problem hatte. Zuletzt selbst nach 3 Updates in einer Woche immer noch nen WM-Freeze, da ging gar nix mehr, nur kill mit sys-rq.
Ich werde zwar weiterhin regelmäßig e17 bauen und testen, aber einen Versuch das DE wirklich zu wechseln gibts erst mit dem Release. Und bis dahin gibts schon kde5, noch bessere Rechner, und da ist es dann für mich eigentlich total uninteressant... Naja, mal schaun.
Das Problem mit E17 oder warum es gerne belächelt wird und darüber rumgeunkt, das es nie fertig wird liegt doch eher daran, das die meisten Bestandteile nicht weiter sondern immer wieder neu entwickelt werden. Apps u. Funktionen werden ständig wieder eingestampft und neu "erfunden". Das merkt man auch wenn man alle jubel Jahre mal wider an testet. Was es einst noch gab ist nu nicht mehr und was man beim letzten mal vermisste ist jetzt neu aufgegossen .... und natürlich immer alles noch nicht ganz fertig . Da dreht sich der entwicklungsfortschrit einfach irgendwo im Kreis und ich kann heute nicht empfinden das E17 fertiger ist als vor drei Jahren obwohl sicherlich viel dran gearbeitet wurde.
> Ein Release ist nichts anderes als das rausbringen einen Snapshots mit einer Versionsnummer. Aber was daran ist jetzt so unbedingt notwendig? e17 ist nicht fertig,
Siehst du und das verstehst du hier nicht.
Ein 1.0 Release wäre fertig und zwar in dem Sinne, daß er keine nennenswerten Bugs enthält und die angebotene Funktionalität auch benutzbar ist.
Ich konnte carsten im sommer in zürich treffen was sehr intressant war. ich finde es toll das er dieses top5 unternehmen mit seinen konzepten überzeugen konnte. wenn das unternehmen alle die ideen übernehmen wird, werden wir sehr viel freude haben mit den produkten.
Spricht er denn eigentlich Deutsch ? Also, ich glaub er ist im Ausland aufgewachsen und er hat einen deutschen Namen, aber ich hab nie eine deutsche Zeile von ihm gelesen.
Jepp er spricht deutsch und denkt english japanisch kann er nebenbei auch noch.
bye the way dort wo er arbeitet sind auch viele ehemalige openmoko angestellte. Ich hoffe das er seine ideen zu 100% durchsetzen kann es würde der Community sehr viel bringen!
:-)
Enlightenment E17 = Desktop Umgebung (wie im Artikel auch richtigerweise erwähnt).
Damit steht es bestenfall in Konkurrenz mit anderen Desktop Umgebungen wie KDE, Gnome, LXDE, usw.
Suse, Fedora, Ubuntu, Debian, usw. = Distribution. Das sind diejenigen, die aus den einzelnen Sourcen der Programme ein gut abgestimmtes System basteln. Meist hat man auch die Wahl verschiedene Desktop Umgebungen zu installieren und zu benutzen.
Was genau Linux ist ist etwas unscharft definiert. Genau genommen ist es nur der Kernel mit dem man alleine ziemlich wenig anfangen kann. GNU/Linux ist ein System mit dem Kernel von Linux und den GNU Tools. Damit kann man schon einen Rechner Betreiben. Oft ist mit "läuft unter Linux" ein System gemeint bei dem der Linux Kernel benutzt wird, egal welche Distribution, Desktop Umgebung, usw. Das gilt also für ein Tomtom genauso wie die für meisten Supercomputer der Top500 Liste.
e17 hat ein paar gute bibliotheken. imlib2 stammt aus diesem projekt. aber diese werden unabhängig weiter entwickelt.
ansonsten gibts genug leistungsfähige toolkits unter aktiver entwicklung. ich denke die meldung ist ein versehentlicher oder gezielter irrläufer.
grüsse
dazu ist die ubuntuvariante weeeesentlich instabiler gewesen , elive hingegen rocksolid .. und vorallem hübscher
Hier mal auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=me4Jl0VGE6I
Grueße
Ignatz
Spekulation? Klar.
Originell? Nein - bisheriger Entwicklungverlauf einfach in die Zukunft projiziert
Ein Release ist nichts anderes als das rausbringen einen Snapshots mit einer Versionsnummer. Aber was daran ist jetzt so unbedingt notwendig? e17 ist nicht fertig, es finden ständig Weiterentwicklungen statt, weil die darunter liegenden Libs (EFL) immer weiter entwickelt werden.
Man sollte sich lieber mal die Frage stellen - warum setzt ein so großes Unternehmen wie Samsung auf einmal Enlightenment ein? Die haben doch gewisse Gründe.
Warum haben Sie sich nicht für GTK oder QT entschieden? Warum nicht für KDE oder Gnome? Alles beides ist released - warum entscheidet sich ein so großes Unternehmen also für Software die noch nicht mal released ist? Vielleicht wird einigen dann ja klar, das es jenseits von Versionsnummern oder Releases auch noch eine Welt gibt, die man mit etwas mehr Übersicht und weniger unvoreingenommenen Idealius entdecken kann. Dann würde man nämlich erkennen das es dort sehr gute Software gibt, die ledliglich die Versionspolitik anders gestalten als wie die meisten anderen. Der, der Linux einsetzt, sollte aber genau das nicht als Kritikpunkt nehmen - denn Linux macht auch vieles anders als die meisten anderen (Windows).
Ein Release würde sicher auch mehr Leute zum Testen/Ausprobieren bewegen.
Einen Release zu erzwingen halt ich jetzt aber auch nicht für klug, wie ich das letzte Mal e17 getestet hab, war ich natürlich beeindruckt, aber es mangelt teilweise an Inkonsistenten und auch an fehlenden (e-)Applikationen (sofern e17 ein komplettes DE darstellen will).
Anders ausgedrückt: Es herrscht ein Überfluss an Inkonsistenzmangel... oder wie?
klar ist das samsung aus irgendeinem grund nicht android will. aber aleine können sie das nicht stemmen. also versuchen sie ein paar opensource leute einzubinden, die dan quasi billig für sie ein vernünftiges release anfertigen sollen.
das wird nicht funktionieren. weil sie kooperationen mit anderen _firmen_ eingehen müssen um gegenseitig zu profitieren.
android machts vor, nokia hat mit intel und deren moblin einen ultra competenten partner und samsung hat sich nun bei ein paar freizeitprogramier angebiedert.
viel glück
Nun,laut Phoronix finden sich in den commit-logs bereits Einträge zu Samsung-Beiträgen. Die wurden unter die LGPL3 gestellt.
Schau Dir einfach z.B. die Fvwm-Seite an.
Fvwm veröffentlicht immer seine Unstable Releases (2.5.x), auch wenn es immer noch eine Stable-Serie gibt (2.4.x).
Wenn Fvwm noch niemals eine 2.5.x-Version als "Release" veröffentlicht hätte, dann wären die Zustände ähnlich wie bei Enlightenment.
Außerdem gibt es für Fvwm u.a. recht aktuelle rpm-Pakete direkt von der Autorenseite, das ist etwas, was Enlightenment mit E17 bis heute leider fehlt. Enlightenment verzichtet so gewissermaßen freiwillig auf mehr Nutzer.
Oder eine Änderung des binären Formats, mit dem die Settings gespeichert werden, und dann sind alle Einstellungen auf einmal futsch, weil noch keine Aktualisierungsroutine implementiert wurde. usw.
Diese Probleme findet man erst nach ausgiebigem Testen, am besten mit automatischen Testsuites. Und die lässt man nicht nach jedem svn-commit laufen. Darum ist das für Otto-normal-User bald ziemlich frustrierend, wenn es immer Probleme gibt.
Ich selber hab schon mehrfach den Versuch abgebrochen, mit e17 zu arbeiten. Maximal 15 Minuten ging das gut, bis ich wieder irgend ein Problem hatte. Zuletzt selbst nach 3 Updates in einer Woche immer noch nen WM-Freeze, da ging gar nix mehr, nur kill mit sys-rq.
Ich werde zwar weiterhin regelmäßig e17 bauen und testen, aber einen Versuch das DE wirklich zu wechseln gibts erst mit dem Release. Und bis dahin gibts schon kde5, noch bessere Rechner, und da ist es dann für mich eigentlich total uninteressant... Naja, mal schaun.
Siehst du und das verstehst du hier nicht.
Ein 1.0 Release wäre fertig und zwar in dem Sinne, daß er keine nennenswerten Bugs enthält und die angebotene Funktionalität auch benutzbar ist.
go raster, go harald
Mandrake ist schon lange tot.
Spricht er denn eigentlich Deutsch ? Also, ich glaub er ist im Ausland aufgewachsen und er hat einen deutschen Namen, aber ich hab nie eine deutsche Zeile von ihm gelesen.
VG
A
japanisch kann er nebenbei auch noch.
bye the way dort wo er arbeitet sind auch viele ehemalige openmoko angestellte. Ich hoffe das er seine ideen zu 100% durchsetzen kann es würde der Community sehr viel bringen!
greez
mandrake0
Das mit Versionsnummern ist sehr psychologisch, was man halt als komplett ansieht.