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Thema: Google stellt Quellcode von Chromium OS vor

89 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von catconfuser am Fr, 20. November 2009 um 10:11 #
Das ist schon ein interessantes Projekt. Meiner Meinung nach steht und fällt das Ganze aber damit, ob Datenflatrates für mobiles Internet endlich erschwinglich werden.
Wenn diese ChromeOS Netbooks dann wie jetzt Handys inklusive Vertrag mit eingebauter SIM-Karte vermarktet werden, wäre das schon ein schönes Gimmick.
Ob ich mich dafür von meinem "herkömmlichen" Laptop trennen würde? Wohl nicht. Vielleicht bin ich aber auch nur schon zu alt :-)
  • Score: 3 Von Mark am Fr, 20. November 2009 um 10:59 #
    Mein Vertrag (Flat) kostet zusammen mit der Hardware (eeepc 701, Huawei 220 Funkmodem) 32€/Monat.
    Abgeschlossen vor etwas über einem Jahr.
    Ich finde den Preis durchaus erschwinglich. Wenn man es viel nutzt (wie ich) ist es eigentlich sehr preiswert.
    Score: 3 Von dertisch17 am Fr, 20. November 2009 um 14:35 #
    Aldi Talks Flatrate ohne Vertrag kostet monatlich 15 Euro.
    Score: 3 Von Thomas D. am Fr, 20. November 2009 um 15:34 #
    Lokal (d.h. national) sind mobilfunkflatrates inzwischen durchaus erschwinglich - der Punkt ist doch, dass das durch die roumingkosten im Ausland unerschwinglich ist. Was nutzt mir ein eigentlich ein mobiles Gerät, das nur im Inland nutzbar ist? (und etwas OT: was auch derzeit gegen ein Android Mobiltelefon spricht). Wobei - diese Problematik sollte Google sehr bekannt sein - und die sollten die Marktmacht haben um die Preisschraube in Ihrem Sinn zu beeinflussen.
    Score: 3 Von Michael am Fr, 20. November 2009 um 17:20 #
    Diese UMTS-Flatrates haben aber derzeit allesamt ein Download-Limit von 5GB/Monat, danach gibts nur noch Modem/ISDN Speed und das ist heutzutage zu langsam außer zum Mails checken. Und 5GB sind schnell zusammen, wenn man auf Youtube surft oder sowas.
    • Score: 3 Von Mark am Fr, 20. November 2009 um 20:50 #
      Mag sein, aber ich kümmere mich nie um die Downloadmenge und ich bin noch nie über das Limit gekommen.
      5G sind doch recht viel.
      • Score: 3 Von itchy67x am Fr, 20. November 2009 um 21:23 #
        5GB sind ein Witz wenn mehr tun will als nur seine Emails und die neuesten Nachrichten lesen möchte. Aber es ist unglaublich gut zu wissen das du dich darum nicht kümmerst und auch im Edge Modus glücklich wärst. Danke das du uns das gesagt hast.
        • Score: 3 Von Mark am Sa, 21. November 2009 um 09:51 #
          Wenn man sich von morgens bis abends Filmchen anschauen muss kann man eben Verträge mit höherem Traffic wählen.
          Für mehr als 90% der Nutzer sind 5G mehr als ausreichend.
          Es reicht sogar um sich neben Email und Internet noch Google Earth zu nutzen und sich ab und zu eine neue Distribution aufzuspielen. Programme Installieren ist auch noch drin und selbst die regelmäßige ssh Verbindung zu meiem Heimatrechner passt noch in die 5G.

          Ich habe nicht geschrieben das ich im edge Modus glücklich währe.

          Gern geschehen!

          Score: 3 Von leeth am Sa, 21. November 2009 um 13:26 #
          Je nach Vertrag muss man für alles was über die 5GB geht nichts dazu bezahlen sondern hat lediglich eine stark gedrosselte Bandbreite, was hinnehmbar ist. Und wer will sich schon Videos auf nem Handybildschirm angucken oder damit ne Linux Distro runterladen. Für E-Mail, Chat, Internet, etc. ist es völlig ausreichend und da ist auch der Hauptnutzen, also ein vollkommen faires Angebot.
      Score: 3 Von Wolfi am Sa, 21. November 2009 um 08:55 #
      stimmt nicht ganz, ich hab 19 GB um € 19 pro monat, das ganze mit HSDPA, reicht mir :-)
    Score: 3 Von asdf am Fr, 20. November 2009 um 20:03 #
    > Meiner Meinung nach steht und fällt das Ganze aber damit, ob
    > Datenflatrates für mobiles Internet endlich erschwinglich werden.

    Von der Hinsicht wird das nicht viel anders sein als mit einem "klassischen" Betriebssystem. Google macht sich ja schon seit einiger Zeit Gedanken über solche Probleme. Für das Offline-Problem wurde schon vor einiger Zeit Google Gears veröffentlicht. Eine Art Client seitige Datenbank für Webanwendungen. Damit kannst du auch offline deine Mails lesen - vorausgesetzt sie wurden zuvor herunter geladen - wie bei einem klassischem (nativen) Mail Client.

Score: 3 Von siy am Fr, 20. November 2009 um 10:16 #
Ich stehe der Idee Chrome OS wirklich offen gegenüber, aber in der Abstraktion gefällt mir der Punkt "Customized Firmware" absolut nicht.
  • Score: 3 Von blubb am Fr, 20. November 2009 um 10:20 #
    "Customized Firmware" bedeutet soviel wie ein schlankes bios dass nicht nach nem floppy sucht und das alles etwas schneller geht
    • Score: 3 Von chris am So, 22. November 2009 um 15:37 #
      es soll auch damit zu tun haben, dass die Hardware vom Kernel parallel initialisiert wird und nicht sequentiell von der Firmware.
Score: 3 Von Heiner am Fr, 20. November 2009 um 10:20 #
Technisch ist das sicher nicht uninteressant. Aber wer sich bisher schon an der Monopolstellung von Microsoft gestört hat, sollte vielleicht mal an die Abhängigkeiten denken, in die sich die Nutzer eines solchen Systems bringen. Microsoft hat bislang lediglich eine enorme wirtschaftliche Macht. Google könnte dadurch zum Herrn über die Daten seiner Nutzer werden. Dagegen sind die feuchten Träume von Schäuble und ZensUrsula noch harmlos.
Ich mag mir so etwas lieber nicht vorstellen...

Gruß
Heiner

  • Score: 3 Von paraNeu am Fr, 20. November 2009 um 10:44 #
    Deine Daten kannst du doch verschlüsseln. Der Code liegt offen. Bei anderen Distris steht auch ne Firma dahinter.
    • Score: 3 Von Mops am Fr, 20. November 2009 um 11:16 #
      > Deine Daten kannst du doch verschlüsseln.

      Was sollten lokal verschlüsselte Daten nutzen, wenn remote darüber gerechnet wird?

      Score: 3 Von Heiner am Fr, 20. November 2009 um 12:48 #
      Chromium sieht aber keine lokale Datenspeicherung vor, alles soll in der Cloud gespeichert werden. Wie gesagt - technisch sicher sehr interessant und ressourcenschonend - aber ohne mich.
      • Score: 3 Von Sputnik am Fr, 20. November 2009 um 13:18 #
        Hm. https nutzen??
        • Score: 3 Von jajan am Fr, 20. November 2009 um 13:23 #
          Mit https werden die Daten verschlüsselt übertragen, bei google liegen sie dann aber natürlich doch wieder unverschlüsselt vor. Zumindest nicht verschlüsselt durch https. Da müsste man schon Client-Apps-Seitig die Daten vor der Übertragung verschlüsseln.
          • Score: 3 Von Heiner am Fr, 20. November 2009 um 13:33 #
            Da müsste man schon Client-Apps-Seitig die Daten vor der Übertragung verschlüsseln.
            Eben! Und selbst wenn Google etwas in der Richtung anbieten sollte, könnte ich damit allenfalls meine Daten vor Dritten in Sicherheit bringen, aber nicht vor Google selbst.
        Score: 3 Von greenIT am Fr, 20. November 2009 um 14:59 #
        Ressourcenschonend? Was ist daran ressourcenschonend, wenn extra Rechenzentren installiert und betrieben werden, um Aufgaben im Netz-Nirvana zu lösen, für die der vor sich hin idlende lokale Multicore mehr als genug Zeit hätte? Macht es viel Sinn, anderswo xmal soviel Energie zu verbraten, damit der Akku 20 min länger hält?
        • Score: 3 Von Keno am Fr, 20. November 2009 um 16:02 #
          Eben: Deine lokalen Multicores idlen in der Regel sinnlos vor sich hin (=verschwendete und nicht ausgelastete Ressourcen). Die meisten User bezahlen daher für CPU und Speicher viel mehr als sie eigentlich benötigen. Beim grid computing werden Ressourcen wesentlich besser genutzt.

          Nur macht das natürlich nur Sinn, wenn ich aufs grid immer und überall zugreifen kann. Dem traue ich noch nicht so ganz (erst recht nicht mobil). Doch wird sich das sicher in den kommenden Jahren noch ändern.

    Score: 3 Von wurzel am Fr, 20. November 2009 um 14:16 #
    im Augenblick ist nirgendwo zu sehen dass google mit chrome ein Monopol schaffen könnten. Man kann jederzeit ein Netbook mit windows oder irgendwelchen anderen Betriebssystemen erwerben .. u. die Google-services trotzdem nutzen.

    Das bei MS schon fundamental anders .. dort gibt es ein Quasi-Monopol in mehreren überlappenden Bereichen ..
    So lange du kein Monopol hast bist du frei - frei dazu jeden beliebigen Blödsinn zu machen .. wenn der Kunde es denn kauft. Also Monopolist musst du dir die Frage nach Monopolmissbrauch gefallen lassen.

    mfg

    Wolfgang

    • Score: 3 Von Heiner am Fr, 20. November 2009 um 14:47 #
      Aber Hallo - in Sachen Websuche hat Google bereits ein ziemlich heftiges Monopol! Die haben mit Sicherheit bereits jetzt mehr Daten abgegriffen als Microsoft es jemals könnte. Und das Chrome-Konzept passt doch wunderbar in diese Linie.
      • Score: 3 Von wolfgang am Fr, 20. November 2009 um 15:40 #
        das Google-Monopol sehe ich nirgendwo. Google hat einen starken marktanteil der ständig durch Innnovation der Wettbewerber gefährdet ist .. und es gibt keinerlei Zwänge für einen Internet-Nutzer bei Google zu bleiben wenn er es nicht möchte. Ganz anders bei Windows. Jemand aus dem Business muss quasi windows und msoffice nehmen weil alle Kunden und Lieferanten mit den Formaten arbeiten, alle potentiellen Mitarbeiter damit geschult sind und und und .. massive Probleme beim Wechsel.

        Wenn du google ade sagst .. ja .. was passiert dir .. nimm bing oder yahoo und du findest auch alles ..

        Aussagen über Monopole sollten sollten - wenn schon nicht qualitativ und quantitiv belegt - zumindest plausibel gemacht werden. Ein dummes Gefühl reicht nicht hin.

        mfg

        Wolfgang

        • Score: 3 Von romantic gorilla am Fr, 20. November 2009 um 20:31 #
          du verwechselst monopol mit "lock-in".
          google hat ein monopol. eines das zwar, wie du richtig sagst, von ständigem wettbewerb bedroht ist und den user auch nicht zwingen kann, mitzumachen; aber ein monopol ist es eben doch.
          • Score: 3 Von Mark am Fr, 20. November 2009 um 20:55 #
            Worauf haben sie denn das Monopol?
            • Score: 3 Von romantic gorilla am Fr, 20. November 2009 um 21:31 #
              auf dumme fragen qualifizierte antworten liefern und auf diese weise werbeeinnahmen generieren.
              • Score: 3 Von Mark am Sa, 21. November 2009 um 10:07 #
                Das können die Wettbewerber aber auch.
                Und die haben ja auch einen deutlichen Marktanteil.

                Kann also kein Monopol sein.

                • Score: 3 Von romantic gorilla am Sa, 21. November 2009 um 13:49 #
                  ist mir wurscht, ob es ein monopol, ein quasi-monopol oder nur eine marktbeherrschende stellung ist. der kern meiner aussage war doch:
                  - dass sie ihre stellung nicht ausnutzen können wie es beim lock-in der fall wäre.
                  - dass wolfgang die begriffe monopol und lock-in durcheinander gebracht hat. um zu begründen, dass google kein monopol hat, führte er lauter punkte an, die eigentlich für den lock-in gelten.
                  • Score: 3 Von Mark am Sa, 21. November 2009 um 15:14 #
                    Es ist aber weder ein Monopol noch ein quasi Monopol.
                    Es gibt verschiedene Anbieter vergleichbarer Dienstleistungen.
                    Alle mit erheblichem Marktanteil.
                    Diese machen sich gegenseiteig konkurenz.

                    Es kann also kein Monopol sein.

                    Ein lock-in ist mir so nicht bekannt.
                    Bitte verwende in einem deutschsprachigem Forum keine nicht allgemein bekannten fremdsprachigen Fachbegriffe.
                    Wenn doch bitte mit ein paar Worten erklären.

                    • Score: 3 Von romantic gorilla am Sa, 21. November 2009 um 20:18 #
                      vielleicht unterschätze ich wirklich den marktanteil der konkurrenzangebote - ich kenne halt niemanden, der sie nutzt. aber wie gesagt, darum gings mir eigentlich nicht, auch wenns vielleicht so rübergekommen ist.

                      > Ein lock-in ist mir so nicht bekannt. Bitte verwende in einem
                      > deutschsprachigem Forum keine nicht allgemein bekannten
                      > fremdsprachigen Fachbegriffe.
                      > Wenn doch bitte mit ein paar Worten erklären.

                      der wiki-artikel http://en.wikipedia.org/wiki/Vendor_lock-in erklärts recht gut. kurz: vendor lock-in bedeutet, dass man von einem einmal gewählten hersteller nur schwer wieder wegkommt. in der regel ist das vom hersteller bewusst so angelegt (zb durch absichtliche inkompatibilitäten).
                      leider kenne ich keine passende übersetzung. "abhängigkeit" triffts nicht, weil da die aktive rolle des anbieters nicht zum ausdruck kommt, der diese abhängigkeit bewusst herbeiführt.

                    Score: 3 Von gerd am So, 22. November 2009 um 14:52 #
                    Es gibt schon einen Unterschied zwischen einer marktbeherrschenden Stellung und einem lock-in Monopol. Das erste ist nämlich bestreitbar.
                    • Score: 3 Von romantic gorilla am So, 22. November 2009 um 17:00 #
                      > Es gibt schon einen Unterschied zwischen einer marktbeherrschenden Stellung und einem lock-in Monopol.

                      hat jemand etwas anderes behauptet?
                      (es ging doch die ganze zeit gerade um die unterschiede.)

                      > Das erste ist nämlich bestreitbar.

                      was meinst du mit "bestreitbar"?

                      Score: 3 Von romantic gorilla am So, 22. November 2009 um 17:31 #
                      ps: jetzt sehe ich erst, dass du "lock-in monopol" geschrieben hast. und was soll das nun bedeuten?
                      wenn jemand seine drucker-patronen immer brav beim hersteller seines druckers kaufen muss, weil die von der konkurrenz nicht passen (-->lock-in) ist es völlig egal, wie gross der marktanteil dieses herstellers ist.
                      natürlich kann lock-in im zusammenhang mit einem monopol auftreten (und ist dann umso wirksamer), aber zunächst mal haben die beiden gar nichts miteinander zu tun.
      Score: 3 Von wolf3 am Sa, 21. November 2009 um 16:46 #
      Mit dieser Logik kaufte sich MS seine Kunden und nun ach Google. wie man sieht ist wieder eine willfährige Generation vorhanden, die alles frißt und nichts begreift.
    Score: 3 Von Anonymous am Fr, 20. November 2009 um 14:18 #
    Ich könnte mir vorstellen, daß Google da einen sehr breiten Pfad reinbaut,der direkt zu Googles Diensten führt (und die meisten Nutzer werden ihn auch gehen, weil sie kein Problembewusstsein haben und den bequemsten Weg nehmen), aber es möglich sein wird, Daten auf einem USB- Datenträger oder einer SD- Card zu speichern und einen Mailclient zu installeren - notfalls ohne Paketmanager direkt nach /usr/local.

    Vielleicht gibts dann ja sogar (analog zu XP Antispy oder xpy) ein vergleichbares Antispy- Paket für Chrome OS ;-)

    Score: 3 Von fuffy am Sa, 21. November 2009 um 12:45 #
    Zwingt dich Chrome OS dazu, Googles Dienste zu nutzen? Du kannst beispielsweise auch einen anderen Anbieter nehmen (Windows Live ;-)) oder selbst hosten.
    • Score: 3 Von chris am So, 22. November 2009 um 15:49 #
      In meinen Augen hat Chrome OS einen anderen Hintergrund. Es geht nicht in erster Linie darum, die Leute auf Google Produkte zu lenken, sondern es geht um einen epischen Kampf zwischen Google und Microsoft um die _Entwickler_.

      Face it, MS versucht die Entwickler mit .NET + Silverlight in die MS-Box zu locken. Damit wären andere Anbieter wie Google ausgeschlossen oder zumindest schwer behindert. Google versucht mit allen Kräften (siehe die Releases Ihrer diversen OS-tools) Entwickler dazu zu bringen auch weiterhin auf offene Standards zu setzen (HTML5, Java-Script, Java, Python, XML, etc), da Google nur in einer Welt überleben kann, in der MS keine Kontrolle über das Web und seine Standards hat. Falls das Web von der gleichen MS Monokultur überzogen würde wie der Desktop, wäre es Game Over für Google.

Score: 3 Von plop am Fr, 20. November 2009 um 10:24 #
für mich persönlich wär das zwar nichts, aber ich kenne so einige frauen die nur den browser nutzen (social networks, googeln, youtube,...) und maximal noch nen IM. für die zielgruppe wär chrome OS finde ich perfekt (datenschutz etc. mal nicht beachtet).
  • Score: 3 Von blubb am Fr, 20. November 2009 um 12:27 #
    ich kenne so einige männer die nur den browser nutzen und maximal noch nen IM. für die zielgruppe wär chrome OS perfekt...

    Den gleichen Satz dann noch mit Kinder, Jugendliche und jede beliebige andere Gruppierung verwenden :) Dass Chrome OS für Leute dir nur den Browser benutzen gedacht ist klar, denn "Chrome OS arbeitet ausschließlich mit Web-Anwendungen". Aber meiner Meinung nach, ist da weder Mann/Frau/Alt/Jung besonders davon angesprochen, das zieht sich doch durch alle Gruppen.

Score: 3 Von Barristan am Fr, 20. November 2009 um 10:25 #
Schade, dass kein X Ersatz verwendet wird, das hätte Linux evtl. vorangebracht.
  • Score: 3 Von Xler am Fr, 20. November 2009 um 11:06 #
    Und warum hätte der Verzicht auf eine der Kernkomponenten eines jeden Linux-Systems (im Desktopbereich) Linux denn voran gebracht?
    • Score: 3 Von peder am Fr, 20. November 2009 um 11:12 #
      Weil es Zeit für ein besseres X wird.
      Score: 3 Von mööp am Fr, 20. November 2009 um 14:09 #
      Weil X in vielen Bereichen ziemlich überholt ist. Beispielsweise ist beim Rekonfigurieren von Ausgabegeräten über xrand oft immer noch ein Neustart von X notwendig. Das ist übelste Computer-Steinzeit. Ich hoffe das die neuen Technologien, die jetzt in den Kernel fließen (KMS, DRI2, Gallium3D, ...) dieses Problem irgendwann mal lösen werden und dann endlich die Möglichkeit für eine Alternative gegeben ist.
      • Score: 3 Von Wolfi am Fr, 20. November 2009 um 15:09 #
        xrandr ist dafür da das man den X-Server eben nicht neustarten muss. Und an all die "X-ist-scheiße"-Jünger hier: Ich prophezeie das es in absehbarer Zukunft keine Alternative zu X geben wird. Die Treiber und die Toolkits werden besser werden, ebenso die von dir erwähnten Kernel-Technologien - und irgendwann kräht kein Hahn mehr nach Alternativen. Das Problem ist nicht das X-Protokoll sondern die Implementierung und die Treiber. Vielleicht wird auch in Zukunft immer weniger das eigentliche X-Protokoll benutzt sondern irgendwelche Extensions, oder OpenGL - wer weiß. Das ist aber kein Grund die normalen X11-Codepfade einzustampfen.
        • Score: 3 Von mööp am Fr, 20. November 2009 um 17:56 #
          > xrandr ist dafür da das man den X-Server eben nicht neustarten muss.
          Das sieht in der Realität aber meist ganz anders aus.

          > ... benutzt sondern irgendwelche Extensions, oder OpenGL - wer weiß
          Hört sich fast wie das Eingeständnis an, dass man auf anderen Plattformen schon weiter ist.

          • Score: 3 Von LH am Sa, 21. November 2009 um 09:34 #
            "Das sieht in der Realität aber meist ganz anders aus."

            Kann ich so nicht bestätigen.

            • Score: 3 Von mööp am Sa, 21. November 2009 um 12:04 #
              Xrandr unterstütz das Hotplugging von externen Monitoren (bei Beamern ist es of sogar noch etwas fummeliger) erst seit Version 1.2. In den meisten Distributionen erst seit Ende 2007 enthalten. Da kann man wirklich begeistert sein was X uns so für technische Innovationen bereit hält, obwohl das schon seit viele Jahren Standard sein sollte. Ich weiß, das war alles offenbar vor deiner Zeit. Aber selbst seit Hotplug verfügbar ist funktioniert es nicht immer reibungslos. Die Linux-Foren sind voll von Beitägen wie "Mein Beamer geht nicht", "Auflösung nicht erkannt", "Musste X neustarten damit es klappt", ...
              Das alles deckt sich mit meinen Erfahrungen und der von Freunden, die X ebenfalls für externe Beamer konfigurieren wollten. Der Grafikstack (speziell X) ist - gelinde gesagt - immer noch sehr verbesserungswürdig under Linux.
              • Score: 3 Von glasen am Sa, 21. November 2009 um 17:10 #
                Worin liegt eigentlich das Problem, wenn man den Xserver gegebenenfalls neu starten muss, damit ein angeschlossener Beamer erkannt wird? Ein Neustart besteht aus Ausloggen und wieder Einloggen. Das ist kein Hexenwerk und zudem geht es sehr schnell.
                • Score: 3 Von pinky am Sa, 21. November 2009 um 19:31 #
                  >Worin liegt eigentlich das Problem, wenn man den Xserver gegebenenfalls neu starten muss, damit ein angeschlossener Beamer erkannt wird? Ein Neustart besteht aus Ausloggen und wieder Einloggen.

                  Genau daran: Ausloggen und wieder einloggen.

                  Beispiel: Ich sitze in einem Seminar mit meinem Notebook. Der nächste Vortrag ist meiner. Mein Notebook ist an, ich habe mir notizen von den bisherigen Vorträgen gemacht und in den lätzen paar Minuten meinen Vortrag schon vorbereitet (1. Desktop: PDF geöffnet, 2. Desktop: Browser mit der Webseite die ich zeigen will, 3. Desktop: Fenster Texteditor/Programm/*WasAuchImmer* das ich live demonstrieren will, 4. Desktop mein Texteditor mit meinen Notizen wo ich bei dem Vortrag nach mir nahtlos weiter notieren will). Jetzt bin ich dran. Ich will jetzt vor gehen, mein Notebook anschließen und los legen. Hier wäre ein Ausloggen/Einloggen absolut kontra produktiv.

                  Zum Glück ist das ja seit xrandr nicht mehr nötig!

    Score: 3 Von Barristan am Sa, 21. November 2009 um 12:30 #
    http://www.youtube.com/watch?v=-oFxhqYn-g0

    Ist leider aus 2007, aber einige der Punkte, die da angesprochen werden, sind sicher immernoch aktuell.

    Besonders witzig die Aussage: "Wir haben nur nicht X komplett neu geschriebene, weil der Netscape Navigator dann nicht mehr funktioniert hätte"

Score: 3 Von Scherfi am Fr, 20. November 2009 um 10:36 #
und hier auch gleich zum ausprobieren
http://derstandard.at//1256745251298/Download-ChromeOS-zum-Ausprobieren

danke an den/die verantwortlichen

  • Score: 3 Von romantic gorilla am Fr, 20. November 2009 um 20:37 #
    hm, da auf dem system ja nur eine einzige applikation läuft, der browser, frage ich mich, was man da gross ausprobieren soll. wie ein browser aussieht und bedient wird, dürfte ja allgemein bekannt sein.
Score: 3 Von aasdasdasf am Fr, 20. November 2009 um 11:29 #
Intressant wären vorkompilierte Pakete für zb Ubuntu, wenn das ganze ja eh nur eine Oberfläche ist? Vllt weiß ja jemand etwas.
  • Score: 3 Von blubb am Fr, 20. November 2009 um 11:47 #
    es ist schon etwas mehr bei golem gabs da zugeschnittene videos zur vorstellung. google hat u.a. das ganze init zeugs in den kernel gepackt um eine schnellere bootzeit zu realisieren. gibt atm nur vmware images und ne iso zum richtigem install (google account wird benötigt @google.com)
    • Score: 3 Von Karlchen am Sa, 21. November 2009 um 14:13 #
      Denn Sinn von diesem OS habe ich auch noch nicht so recht verstanden. Das Einloggen bei Google sollte doch mit jedem Browser möglich sein. Wo ist hier das OS?
      • Score: 3 Von romantic gorilla am Sa, 21. November 2009 um 20:23 #
        die idee ist ja eben, dass das OS praktisch unsichtbar wird.
        so wie es ja eigentlich sein sollte.
        (ob es in dieser form praxistauglich ist, ist eine andere frage).
Score: 3 Von SamVimes am Fr, 20. November 2009 um 13:03 #
Der Vorteil an OpenSource ist ja, dass jetzt jeder sich das System zu seinen Wünschen konfigurieren kann. Es wird mit sicherheit schnell Forks geben, die zum Beispiel besser auf den Datenschutz abgestimmt sind.
Score: 3 Von BuBuMacher am Fr, 20. November 2009 um 14:22 #

Moblin finde ich da wesentlich besser.
Dürfte auch in 7 Sekunden arbeitsbereit sein.
Und mein UNR bootet in 9 Sekunden bis zum Login-Screen...
  • Score: 3 Von Yogort am Fr, 20. November 2009 um 18:59 #
    muss dir Recht geben, finde Moblin auch wesentlich besser nachdem ich jetzt mal ein komplierte Testversion von ChromeOS ausprobiert habe. Die Vorteile überwiegen bei Moblin einfach:

    1. ausgereifter als ChromeOS und bereits als Image auf www.moblin.org verfügbar
    2. startet wahnsinng schnell und hat bisher ne bessere HW Unterstüzung als ChromeOS
    3. Daten und Programme können nach wie vor lokal gespeichert werden
    4. alles was man mit ChromeOS machen kann, kann man mit jedem anderen OS auch tun, nur ohne Datenrakete Google vertrauen zu müssen.

    • Score: 3 Von wolf3 am Sa, 21. November 2009 um 16:48 #
      Exakt! Aber wie man bei vielen Kommentaren sieht besitzt Google schon ein Monopol auf die Logik diverser Zeitgenossen.
    Score: 3 Von Stephan am Sa, 21. November 2009 um 19:15 #
    keine Ahnung was Ihr für Probleme habt aber mein opensuse11.2 ist in 5 Sekunden beim Loginscreen. Gut vielleicht liegt es auch an der SSD
Score: 3 Von Seren am Fr, 20. November 2009 um 15:45 #
Mandrivalinux soll demnächst eine instantOn Lösung
anbieten, die den PC in 10 Sekunden startbereit hat.
  • Score: 3 Von TeaAge am Sa, 21. November 2009 um 09:24 #
    Wusste ich auch noch nicht.
    Ist aber wohl den OEM Produkten vorbehalten:
    http://www2.mandriva.com/instanton/

    Gruß

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