Von kannsNichtGlauben am Di, 24. November 2009 um 13:31 #
Welcher Lobbyist im Auftrag welchen grossen Softwareherstellers hier wieder erstklassige Schmierarbeit geleistet hat, ist ja wohl offensichtlich. Wenigsten hat sich der dumme Penner bis auf die Knochen blamiert. Weiter so.
Quelloffen ist nicht gleich kostenlos. Wenn der gute Mann auf die Kalkulationen schaut sieht er keine kostenlose Software, was gerne mit OpenSource in Verbindung gebracht wird, denn auch OpenSourceSoftware muss gepflegt werden. Dass hinter den klangvollen Namen wie bind, Apache, Linux OSS steht, bemerkt er nicht.
Für einen ordentlichen Verkäufer (und ein guter Manager ist nichts anderes als ein Verkäufer, er verkauft eben sich selbst zum besten Preis) ist es nicht wichtig, Ahnung von etwas zu haben. Man muss reden können, ohne dass einem der Mund fusselig wird. Wichtig ist nur, dass man sein Gegenüber kennt und nur die Dinge erwähnt, die dieser hören möchte bzw. unschöne Dinge so verpackt, dass sie sich schön anhören.
Von Flying Circus am Di, 24. November 2009 um 13:56 #
Für einen ordentlichen Verkäufer (und ein guter Manager ist nichts anderes als ein Verkäufer, er verkauft eben sich selbst zum besten Preis) ist es nicht wichtig, Ahnung von etwas zu haben.
Unfug. Ein ordentlicher (i.S.v. "guter") Verkäufer hat Ahnung von dem, was er verkauft. Ein Kunde, der keine Ahnung hat, kann den Unterschied natürlich nicht beurteilen. Kunden mit Ahnung dagegen zerreißen eine Laberbacke in der Luft.
Nein, er hat recht. Ein guter Verkäufer ist jemand der viel verkauft. Welch überraschung. In solchen Fällen zählt eben die Meinung des Arbeitgebers, nicht die des Kunden. Wenn ein Affe jemanden dazu bekommen könnte etwas zu kaufen, könnte auch er ein guter Verkäufer sein.
Du meinst einen kompetenter Verkäufer. Auch nicht übel, und mir als Kunde lieb.
Aber er hat doch Recht. Mit quelloffener Software geht man ein Risiko ein. Wer Apache ins Netz hängt, muss damit rechnen, dass sich Hacker mal an ihm versuchen. Und der Bind hatte ja nun wirklich genug Lücken. Grundsätzlich stimmt es also, dass jede weitere Open Source Software ein weiteres Sicherheitsrisiko ist.
Man darf aber natürlich nicht außer Acht lassen, dass man Closed Source Sofware noch weniger ins Netz hängen sollte Insofern...
Aber für Apache haben sich die Administratoren im Normalfall selbst entschieden. Wer Windows auf dem PC hat, hat das zu 99% weils dabei war. Also würde ich schon sagen, dass ein Program zu dem es verschiedene Alternativen gibt, und keine Alternative vorinstalliert ist, etwas zu bieten haben muss...
Das ist Meinungsmache, und der dumme Mensch der keine Ahnung hat bildet sich keine eigene, sondern übernimmt die die ihm die Medien vorlügen. Such mal nach Sprechern für die privatisierung der Bahn und guck mal von wem die bezhalt werden.
Von Heckmeckeckdreckweg am Di, 24. November 2009 um 14:49 #
1.) Die linke Hand weiß nie, was die rechte Hand macht. 2.) In diesem Bereich wird gelogen und betrogen, daß die Schwarte kracht 3.) Halbwahrweiten, Lügen, Urban Legends, IT Myths und anderer Schwachsinn werden kolportiert, bis der Arzt kommt. 4.) Es wird nur auf das Geld geschaut, aber nie auf Funktionalität der Programme (Auf die Funktionalität der Mitabeiter schon, aber das rutscht in den soz. Bereich) 5.) Wahrheit interessiert keinen.
Summa summarum: Eine Gehaltserhöhung (oder ein Lob Magna cum laude) für diesen Gyorgy springt dabei heraus, weil er frühzeitig diese Risiken erkannt hat und nun zu einem anderen Unternehmen wechseln kann, daß keine quelloffene Software betreibt.
4.) Es wird nur auf das Geld geschaut, aber nie auf Funktionalität der Programme (Auf die Funktionalität der Mitabeiter schon, aber das rutscht in den soz. Bereich)
Kann ich nur bestätigen.
In der Firma in der ich früher gearbeitet habe, wurden wir von Unix Maschinen auf Windows umgestellt, weil die "TCO" angeblich bei Windows geringer war.
Tja, wir saßen dann vor Computern, die als Editor Wordpad und Notepad hatten. Wie man damit spaltenweise kopiert hat mir nie wer zeigen können. Dann gab es als "Zuckerl" ein Cygwin installiert, und den Nedit. Der hat einen halben Tag lang unter cygwin funktioniert, dann hat sich irgendwie die Zwischenablage vertschüsst. Die Folgekosten der Arbeitsunterbrechungen durch reboots, oder schlimmer (wenn gerade eine Rechnung lief) durch nicht erledigte Arbeit waren jedoch enorm, nur wurden sie nirgends sichtbar, weil es die Buchungsnummer "EDV spinnt" nicht gab. Dann wollten wir einen starken (kommerziellen) Editor, UltraEdit hätte sich da angeboten. "Zu teuer" war die Antwort. Tja, man hätte auch ein Linux nehmen können, und für das bisschen Berichte schreiben ein OpenOffice, aber das war dem Management nicht recht, weil es nicht in den internen IT-Standard gepasst hätte.
6) Je höher die Hierarchie, um so weniger Kenntnis hat man von der Situation derer, die später damit arbeiten müssen 6b) s/Kenntnis/Interesse/ 7) Nachgefragt wird niemals 7b) Ich sagte "NIEMALS!" 8) Je höher die Hierarchie, um so beeinflussbarer wird man durch Prospekte und blumige Versprechen und glaubt bedingungslos allen Versprechen, dass es mit dem vorgestellten Produkt viel besser wird
Ich habe in meinem Berufsleben schon diverse Firmen als Arbeitgeber gehabt, aber das war überall gleich. Dass so häufig MS-Produkte eingesetzt werden, obwohl diese überall ein ständiger Quell des Ärgers waren, wundert mich nicht im Geringsten.
Von Heckmeckeckdreckweg am Mi, 25. November 2009 um 00:21 #
Mir ist da auch passiert, bevor ich die Firma verließ, hat mir der Schwachkopf von Geschäftsführer gesagt, in seiner Firma wird nur stabile Software eingesetzt (Win2000 m. Office 2000 auf Notebooks, keine Desktop-PCs gab es). Ich mußte jedenfalls pausenlos den Support ranpfeifen, damit das stabil läuft. Geschäftsführer hat das ignoriert. Naja, heute ist diese Firma zu Recht pleite.
Weiter so.
Der Kerl hat überhaupt keine Ahnung, was quelloffene Software eigentlich ist (woher auch).
Sonst hätte er sich ja nicht so köstlich blamiert...
Unfug. Ein ordentlicher (i.S.v. "guter") Verkäufer hat Ahnung von dem, was er verkauft.
Ein Kunde, der keine Ahnung hat, kann den Unterschied natürlich nicht beurteilen. Kunden mit Ahnung dagegen zerreißen eine Laberbacke in der Luft.
Wenn ein Affe jemanden dazu bekommen könnte etwas zu kaufen, könnte auch er ein guter Verkäufer sein.
Du meinst einen kompetenter Verkäufer. Auch nicht übel, und mir als Kunde lieb.
Logisch, ein guter Menscher hat ahnung von dem was er verkauft. Er verkauft sich selber .... sonst nix.
Man darf aber natürlich nicht außer Acht lassen, dass man Closed Source Sofware noch weniger ins Netz hängen sollte
Insofern...
Wobei das (für sich alleine genommen) allerdings kein Argument ist.
Auch Windows wird schließich ein paar hundert Millionen Mal eingesetzt.
Sebalin.
Schämen sollte er sich trotzdem. Was für ein Schaumschläger...
2.) In diesem Bereich wird gelogen und betrogen, daß die Schwarte kracht
3.) Halbwahrweiten, Lügen, Urban Legends, IT Myths und anderer Schwachsinn
werden kolportiert, bis der Arzt kommt.
4.) Es wird nur auf das Geld geschaut, aber nie auf Funktionalität der Programme
(Auf die Funktionalität der Mitabeiter schon, aber das rutscht in den soz. Bereich)
5.) Wahrheit interessiert keinen.
Summa summarum: Eine Gehaltserhöhung (oder ein Lob Magna cum laude) für
diesen Gyorgy springt dabei heraus, weil er frühzeitig diese Risiken erkannt hat
und nun zu einem anderen Unternehmen wechseln kann, daß keine quelloffene
Software betreibt.
So einfach ist das.
(Auf die Funktionalität der Mitabeiter schon, aber das rutscht in den soz. Bereich)
Kann ich nur bestätigen.
In der Firma in der ich früher gearbeitet habe, wurden wir von Unix Maschinen auf Windows umgestellt, weil die "TCO" angeblich bei Windows geringer war.
Tja, wir saßen dann vor Computern, die als Editor Wordpad und Notepad hatten. Wie man damit spaltenweise kopiert hat mir nie wer zeigen können. Dann gab es als "Zuckerl" ein Cygwin installiert, und den Nedit. Der hat einen halben Tag lang unter cygwin funktioniert, dann hat sich irgendwie die Zwischenablage vertschüsst. Die Folgekosten der Arbeitsunterbrechungen durch reboots, oder schlimmer (wenn gerade eine Rechnung lief) durch nicht erledigte Arbeit waren jedoch enorm, nur wurden sie nirgends sichtbar, weil es die Buchungsnummer "EDV spinnt" nicht gab.
Dann wollten wir einen starken (kommerziellen) Editor, UltraEdit hätte sich da angeboten. "Zu teuer" war die Antwort. Tja, man hätte auch ein Linux nehmen können, und für das bisschen Berichte schreiben ein OpenOffice, aber das war dem Management nicht recht, weil es nicht in den internen IT-Standard gepasst hätte.
6b) s/Kenntnis/Interesse/
7) Nachgefragt wird niemals
7b) Ich sagte "NIEMALS!"
8) Je höher die Hierarchie, um so beeinflussbarer wird man durch Prospekte und blumige Versprechen und glaubt bedingungslos allen Versprechen, dass es mit dem vorgestellten Produkt viel besser wird
Ich habe in meinem Berufsleben schon diverse Firmen als Arbeitgeber gehabt, aber das war überall gleich. Dass so häufig MS-Produkte eingesetzt werden, obwohl diese überall ein ständiger Quell des Ärgers waren, wundert mich nicht im Geringsten.
Firma wird nur stabile Software eingesetzt (Win2000 m. Office 2000 auf Notebooks, keine Desktop-PCs gab es). Ich
mußte jedenfalls pausenlos den Support ranpfeifen, damit das stabil läuft. Geschäftsführer hat das ignoriert. Naja, heute
ist diese Firma zu Recht pleite.
Gruß
lg
Erik
Steve Ballmer wird nicht mehr ewig CEO von Microsoft sein. Da positioniert man sich besser frühzeitig entsprechend.