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Do, 26. November 2009, 16:14

Gesellschaft::Politik/Recht

LiSoG orientiert sich neu

Das Open-Source-Netzwerk »Linux Solutions Group« (LiSoG) legt den Schwerpunkt künftig auf Interoperabilität und baut mit einem Büro in Berlin Kontakte in der Bundeshauptstadt aus.

Die LiSoG, die sich als Netzwerk für Open-Source-Geschäftslösungen im deutschsprachigen Raum begreift, richtet sich neu aus. Bei der LiSoG dreht sich künftig alles um das Thema Interoperabilität zwischen Open-Source- und proprietärer Software. In drei so genannten »Virtual Labs« werden Zukunftsthemen wie Interoperabilität, Cloud Computing und Open Source als Geschäftsmodell beleuchtet. Im LiSoG Public Sector Solution Center werden künftig alle Aktivitäten rund um Open Source in der öffentlichen Verwaltung gebündelt. Zudem wird das Vorstandsteam um Dr. Karl-Heinz Strassemeyer erweitert und ein Kontaktbüro in Berlin eröffnet. Die Änderungen wurden Anfang November von den Mitgliedern der LiSoG mit großer Mehrheit beschlossen.

Wie Dr. Karl-Heinz Strassemeyer, Vorstandsvorsitzender der LiSoG, erläutert, wurde das ursprüngliche Ziel der LiSoG, die Förderung linuxbasierter Lösungen, erreicht, so dass es jetzt darum gehe, Open-Source-Lösungen untereinander sowie mit kommerzieller Software kompatibel zu machen.

Die Struktur der LiSoG ruht künftig auf vier Säulen, die sich nach ihren Angaben an den Bedürfnissen der Mitglieder orientieren. Im ersten Arbeitsbereich, dem LiSoG Interop vLab, dreht sich alles um das Thema Interoperabilität. Die Integration von freien und proprietären Programmen sowie die Erarbeitung und Pflege eines LiSoG Cloud Stacks zur gemeinsamen Definition von Standards stehen dabei im Vordergrund. Die zweite Säule bildet das LiSoG Cloud vLab, in dem Themen wie Virtualisierung, Grid- und Clustercomputing in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen adressiert werden. Dass man mit der richtigen Strategie im Open-Source-Bereich Geld verdienen kann, zeigt das LiSoG Business Practice vLab. Hier werden die Ziele einer Open-Source-Strategie definiert, Geschäfts- und Lizenzmodelle erarbeitet sowie Unternehmen im Open-Source-Umfeld zu Gründungs- und Finanzierungsthemen beraten. Im LiSoG Public Sector Solution Center bündelt die LiSoG ihr Wissen rund um Themen wie eGovernment und Government Compliance.

Auch im Vorstand der LiSoG gab es Veränderungen. Der im Juli in den Vorstand berufene Dr. Jürgen Müller von Novell wurde als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Als weiterer stellvertretender Vorsitzender wurde Thomas Uhl von der Topalis AG gewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Henriette Baumann von der integratio GmbH und Martin Jähn von der Unternehmensberatung Martin Jähn & Partner.

Ferner eröffnet die LiSoG ein neues Kontaktbüro in Berlin. Martin Jähn setzt sich künftig u.a. für die Vernetzung der LiSoG auf politischer Ebene ein. In die ehrenamtliche Arbeit bringt er über zwanzig Jahre Erfahrung im Umfeld der Informationstechnologie mit.

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