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Mo, 30. November 2009, 16:15

Software::Spiele

Open-Source-Spielehandheld Pandora kurz vor Marktstart

OpenPandora hat auf der Webseite des Open-Source-Spiele-Handhelds Pandora bekannt gegeben, mit der Massenproduktion von 3895 Pandora-Boards begonnen zu haben.

Spielehandheld Pandora

openpandora.org

Spielehandheld Pandora

3895 klingt nicht nach Masse, aber OpenPandora ist kein großer Hersteller, sondern ein fünf Köpfe zählendes Team und eine große Gemeinschaft, die das Pandora-Projekt ohne Fremdfinanzierung auf den Weg bringen.

Sobald in den nächsten Wochen die nötigen Gehäuse produziert worden sind, soll der Spiele-Handheld zusammengesetzt und ausgeliefert werden. Im Inneren des mobilen Gerätes versehen eine ARM Cortex-A8 CPU mit 600 MHz, ein 430-MHz TMS320C64x+ DSP Core, PowerVR SGX OpenGL 2.0 ES kompatible 3D Hardware, die auf dem 4,3 Zoll großen Touchscreen 16,7 Millionen Farben bei einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln darstellen kann, 256 MB SD-RAM und 512 MB NAND-Speicher ihren Dienst. Kontakt zur Außenwelt nimmt der Pandora-Handheld über Wifi 802.11b/g, Bluetooth 2.0, einen USB-Host und einen Hochgeschwindigkeits-USB-Host auf, die Steuerung erfolgt über eine QWERTY-Tastatur mit 43 Tasten und ein numerisches Keypad. Weiterhin verfügt Pandora über zwei analoge Controller, ein digitales DPad, zwei SDHC-Kartenslots und Ausgänge für SVideo und Audio. Der intergrierte Akku soll ca. zehn Stunden lang halten.

Laut den Entwicklern ist der Pandora-Handheld das leistungsfähigste Gerät seiner Klasse. Die Leistung des 140 x 83,4 x 27,5 mm großen und 335 Gramm schweren Gerätes soll ausreichen, um einen Amiga zu emulieren. Nutzer sollen damit nicht nur spielen, sondern auch mit Firefox surfen können. Das Gerät läuft mit einem angepassten Angström Linux, welches auf einem Kernel 2.6 basiert.

Pandora wird vorerst nicht im stationären Handel erhältlich sein, sondern kann derzeit nur per E-Mail und gegen Vorkasse beim Projekt-Team bestellt werden. Diesen Weg wählten die Entwickler, weil es bisher noch keinen konkreten Liefertermin gibt, sie keine falschen Erwartungen bei den Kunden wecken wollen und das Geld aus den Vorbestellungen in die Produktion investiert wird. Die Pandora schlägt mit 299 Euro zu Buche. Ab der zweiten Lieferung kann die handliche Spielkonsole in ausgewählten Webshops geordert werden.

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