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Thema: Neue Aufgabenverteilung bei Canonical

65 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von after eight am Fr, 18. Dezember 2009 um 13:42 #
gleich nach Mint. Aber da das auf Ubuntu basiert gehört natürlich Canonical großer Dank. In seiner neuen Position wird Shuttleworth sich hoffentlich noch besser für Ubuntu einsetzen können.
  • Score: 3 Von zzz am Fr, 18. Dezember 2009 um 13:55 #
    Da Mint und Ubuntu auf Debian basieren, gebürt natürlich Debian der großer Dank.
    Und da Debians Errungenschaften zum großen Teil auf der Entwicklungstätigkeit von RedHat, Novell, Intel, IBM und vielen anderen Firmen basieren, gebürt natürlich diesen noch größerer Dank.
    • Score: 3 Von after eight am Fr, 18. Dezember 2009 um 13:57 #
      Klar, aber Canonical hat Linux überhaupt erst endnutzertauglich gemacht.
      • Score: 3 Von TeaAge am Fr, 18. Dezember 2009 um 14:07 #
        >Klar, aber Canonical hat Linux überhaupt erst endnutzertauglich gemacht.

        Das ist zwar Blödsinn aber muss hier nicht wieder diskutiert werden.
        Nichts desto trotz fasziniert mich Marc Shuttleworth an sich. Weniger, dass er Millionen in Linux investiert als viel mehr, wie intensiv er selbst mitarbeitet und den Kontakt zu Community sucht.

        Außerdem betrachtet es das ganze oft sehr objektiv wie ich finde. Das er sich jetzt voll auf die Benutzbarkeit konzentrieren will, finde ich super!

        Gruß

        • Score: 3 Von Mr T am Fr, 18. Dezember 2009 um 15:27 #
          >> Das ist zwar Blödsinn

          Wieso ist das "Blödsinn"? Er hat doch vollkommen Recht.

          • Score: 3 Von Christopher Roy Bratusek am Fr, 18. Dezember 2009 um 15:38 #
            Nein. Die Entwickler der jeweiligen Projekte (GNOME*/X.Org/Linux et cetera) haben Linux Endnutzer tauglich gemacht. Ubuntu hat es *danach* geschafft, diese Endnutzer taugliche Software an die Massen zu bringen. An den Projekten selbst beteiligt sich Ubuntu nur in Grenzen (sprich: ab und an mal 'n patch).

            * KDE wird hier nicht genannt, weil Ubuntus DE GNOME ist.

            • Score: 3 Von Gerd am Fr, 18. Dezember 2009 um 16:12 #
              Ubuntu hat Debian benutzbar gemacht. Das stimmt doch.
              • Score: 3 Von Neuer am Fr, 18. Dezember 2009 um 17:49 #
                Ubuntu hat zunächst mal die Debian-Releases gemacht, die Debian nicht geschafft hat. Es gab für viele praktisch nur Debian Testing, und für mich war das der absolute Gewinn und Grund auf Ubuntu zu wechseln damals. Meine Frau hat mit dem Testing-Desktop von Debian quasi immer wieder sporadisch gehabt, dass irgendwas gerade mal wieder nicht geht, was ich dann erst so sekundär erfahren habe. Insgesamt nicht so gut. Sprich Debian Testing hat für Desktop ziemlich gesaugt, also damals.

                Nicht zu vergessen ist auch, dass Ubuntu leicht zu installieren war. Für Debian galt lange, dass dies sehr schwer war, und der Installer hat nicht wenige Releases verzögert. Damals war Ubuntu das erste Mal, dass man relativ komfortabel installieren konnte, oder so kam es mir jedenfalls vor.

                Dann hat Ubuntu eine Konfiguration für den Default-Desktop gemacht, die besser als Upstream-Default war. Das war mir im Grunde egal, weil es für den falschen Desktop war, ich war ja auf KDE.

                Dann hat Ubuntu sich KDE angenommen. Relativ plötzlich wurde automatischen Mounten der USB-Kamera, etc. unter /media praktisch, Konqueror startet automatisch, etc. und das war alles sehr willkommen. Unter Debian ging das lange Zeit nur, wenn man es selbst eingerichtet hatte, und damals war das einfach nett.

                Dann hat Ubuntu sich immer schneller neueren Technologien angenommen, und wurde aggressiv. Meine Hardware hat Regressionen, meine 2 WLAN-Adapter gingen damals beide nicht mehr, obwohl frühere Kernel es noch konnten. Kernel-Module blacklisten und andere dazubauen ging aber ja noch. Aber immer öfter konnte das neue Ubuntu irgendwas nicht mehr, was beim alten noch ging.

                Dann wurde Ubuntu extrem aggressiv. Man wollte KDE 4.0 als erster releasen und hat dafür KDE 3.5 geopfert, bevor ich bereit war, den Wechsel zu machen. Man wollte ext4 als erster haben, notfalls das allererste Release, dass mehr als 3 Leute getestet hatten.

                Für mich persönlich macht Ubuntu keinen Sinn mehr. Ein Debian ist inzwischen gut installierbar. Debian Testing ist auf dem Desktop regressionsfrei - seit meiner Rückkehr war da jedenfalls Nichts mehr. Die entsprechende Teams sind wohl viel grösser heute. Ich benutze jetzt da wo ich will, neuere Sachen aus Debian Unstable oder gar experimental.

                Für das System Linux finde ich Ubuntu super sinnvoll. Die Gemeinschaft ist die Beste und konstruktivste überhaupt. Es gibt Foren, etc. für Anfänger und Experten, und es gibt viel kreatives Potential. Die Distribution macht viele Dinge vor und zeigt, was möglich ist, und experimentiert auch. Was mir vielleicht nicht mehr gefällt, ihre Notification-Experimente etwa, ist aber dennoch wichtig für das Linux-System, damit man auch Erfahrungen hat. Ich denke da Techniken wie "apport" oder diverse gcc-Migrationen, neue Xorg, etc.

                Aber Ubuntu muss eigentlich garkeine Verdienste haben. Was ich am merkwürdigsten finde ist, ist dass man Freie Software nicht mehr nehmen und anderen geben darf. Dass man sie selbst entwickeln muss. Ja dass man nicht Debian nehmen dürfen soll, und es ändern. Die ganze Denke ist voll von Unfreiheit. Ich finde es richtig Scheisse, dass Ubuntu sich ewig rechtfertigen soll. Und nicht nur, weil Ubuntu Beiträge hat, vorallem, weil Ubuntu an sich schon Beitrag genug wäre.

                Gruss,
                Kay

                • Score: 3 Von G.R. am Fr, 18. Dezember 2009 um 19:23 #
                  Ubuntu muß sich rechtfertigen weil ständig so getan wird, daß man selbst macht, was alle anderen nicht können und dabei verschweigt das die anderen das gemacht haben. Punkt.
                  • Score: 3 Von asdf am Fr, 18. Dezember 2009 um 20:31 #
                    Wenn du das noch Quellen belegen könntest ...

                    > was alle anderen nicht können

                    Ich kann mich nicht Erinnern jemals wo gelesen zu haben dass so etwas von Seiten Ubuntus behauptet wurde.

                    Natürlich baut Ubuntu auf Debian auf, natürlich wird der Großteil der Software von anderen entwickelt. Aber was solls, es ist OSS, so funktioniert OSS.
                    Was Ubuntu geschafft hat ist in eine Lücke zu stoßen die von anderen bis dahin nicht abgedeckt wurden. Zuvor wurde schon ausführlich geschrieben welche Probleme Debian zum Zeitpunkt des ersten Ubuntu Releases hatte, und warum Ubuntu ein deutlicher Mehrwert aus Sicht des Benutzer gegenüber Debian war, teilweise noch immer ist.

                    Was gab es damals noch? Die großen, wirklich verbreitet Distributionen, mit einer ähnlichen Ausrichtung, waren eigentlich nur Fedora, und Suse. Beide haben sich kurz zuvor Markt des Endusers deutlich abgewandt. Redhat hat ihre hat die Kaufbox eingestellt, und Fedora als Spielwiese von RHLE gegründet, in welcher man möglichst viele Technologien möglichst früh gepusht, und den User bei jeder neuen Installation wieder zum Basteln gezwungen hat. Suse wurde kurz zuvor von Novell aufgekauft, welche einen ähnlichen Kurs wie Redhat eingeschlagen haben. Außerdem war Suse damals noch - auf den nicht mehr wirklich zeitgemäßen - sehr auf ihren Konfigurations-Blob ausgerichtet.

                    Ubuntu hat genau diese entstandene Lücke geschlossen. Hat mit "wenig" Aufwand aber konsequenter Umsetzung dem User genau das gegeben was er wollte. Damals gab es ein paar Projekte mit ähnlicher Ausrichtung, wenn ich mich richtig erinnere auch eine auf RedHat basierendes, doch nur Ubuntu hatte die Resourcen das auch wirklich umzusetzen. Der Erfolg gibt Ubuntu auch recht.

                    Ubuntu hat auf jeden Fall einen frischen Wind in die Distributions-Welt gebracht, und auch viele andere Distribution dazu gebracht ihre Wege zu überdenken.

                    • Score: 3 Von LH am Fr, 18. Dezember 2009 um 22:27 #
                      Deiner Darstellung kann ich nur zustimmen. Ubuntu hatte eine Lücke gefüllt, welche von den anderen Distries selbst geöffnet wurde. SuSEs verhalten damals hatte mich von dieser Distribution weggetrieben, Red Hat war nie meines, Debian aber hatte nie die Mühe zum Thema Userfreundlichkeit aufgebracht, die ich bei einem Desktopsystem erwarte.

                      Dazu bot Ubuntu noch verlässliche Releasezyklen, sympatische Ideen (CD zuschicken) und eben als Bonus die Debian Basis. Anders als andere Devirate blieben sie sogar so nahe wie möglich am Original, und blieben es auch, wodurch es keine Abspaltung gab. Ubuntu ist immernoch vor allem Debian.

                      Aber auch die "nur-eine-Version-für-alle" Idee war wichtig. Während man bei SuSE und Red Hat nur noch Bürger 2. Wahl war, war und ist jeder bei Ubuntu gleich viel Wert. Das ist schön, und macht das Leben leichter. Man ist eben nicht User der "Community-Distrie-Abspaltung", sondern des Hauptproduktes.

                      • Score: 3 Von fuffy am Fr, 18. Dezember 2009 um 22:43 #
                        > Während man bei SuSE und Red Hat nur noch Bürger 2. Wahl war, war und ist jeder bei Ubuntu gleich viel Wert.

                        Naja, das hängt davon ab, welche Pakete man benötigt. Aber stimmt schon, auch als "Enterprise-Kunde" kriegst du bei Ubuntu kaputte Pakete. Wobei dieser ja keine Pakete aus universe verwenden sollte.

                        • Score: 3 Von LH am Sa, 19. Dezember 2009 um 11:42 #
                          "Aber stimmt schon, auch als "Enterprise-Kunde" kriegst du bei Ubuntu kaputte Pakete."

                          Zweifellos sind Ubuntus Pakete nicht durchgehend fehlerfrei. Allerdings dürfte kaum ein "Enterprise-Kunde" schon z.B. zwei Wochen nach Release die Versionen nutzen. Man muss sagen das Canonical recht schnell die meisten Fehler fixt, oder hinterlässt wenigstens eine "vorhersehbare Situation" ;)

                          • Score: 3 Von fuffy am Sa, 19. Dezember 2009 um 12:50 #
                            > Man muss sagen das Canonical recht schnell die meisten Fehler fixt, oder hinterlässt wenigstens eine "vorhersehbare Situation"

                            Achja? Wann wird denn z.B. das Paket vim-rails in Karmic gefixt? Es interessiert einfach bei Updates von Paketen in main keinen, dass dadurch Pakete in universe nicht mehr funktionieren. Das ist eine andere Form der Zwei-Klassen-Gesellschaft.

                      Score: 3 Von Niemand am Sa, 19. Dezember 2009 um 00:55 #
                      > Wenn du das noch Quellen belegen könntest ...

                      http://www.linuxfoundation.org/publications/whowriteslinux.pdf

                      Waere alles halb so nervig, wenn die "Ubuntu Community" es wengistens zugeben wuerde.

                      ::Sigh::

                      • Score: 3 Von Idiotenpfleger am Sa, 19. Dezember 2009 um 06:39 #
                        wen interessiert es, wer "Linux" entwickelt? Ubuntu ist eben am nutzerfreundlichsten. Punkt. Wenn das kein großer Verdienst von Ubuntu ist: so what? Warum tun es dann die anderen Distris nicht genauso? Denen steht doch die gleiche Basis zur Verfügung. Warum nutzen sie das nicht?

                        Ganz einfach: weil es einfacher ist, dazusitzen und rumzujammern, dass andere cleverer sind. Jammern und sich beschweren und sinnlose Charts erstellen, die zeigen sollen, dass man selbst ja viel besser ist. Ja, das ist einfacher, als sich Gedanken zu machen, was der Nutzer will. Dass dann andere in diese Lücke springen, ist doch normal!

                        Das extra-peinliche daran ist ja, dass die big player, wie Red Hat und Novell eigentlich fast nix dazu sagen, a la "wir entwickeln das und die bösen Ubuntus ernten unsere Lorbeeren", sondern dass sich meist nur irgendwelche Kellerkinder aufblasen. Was bringt das dem Nutzer? Nix. Ich persönlich schere mich einen feuchten Dreck darum, wer was entwickelt und wer von wem bezahlt wird. Ich will meinen Computer nutzen und nicht dran rumbasteln.
                        Das heißt aber nicht, dass ich undankbar bin und keinen Beitrag dazu leiste. Denn ich bin dankbar und leiste meinen Beitrag. Das sind Dinge, die die meisten Jammerlappen, die sich hier aufplustern eh nicht tun. Und das geht mir richtig auf die Nerven.

                        • Score: 3 Von TeaAge am Sa, 19. Dezember 2009 um 10:04 #
                          < Ubuntu ist eben am nutzerfreundlichsten. Punkt.

                          Warum zum Teufel sollte Ubuntu am nutzerfreundlichsten sein. Ubuntu kocht auch nur mit Wasser und weder der Installationsprozess noch Bedienung noch Hardware-Erkennung hebt sich besonders von den restlichen Distributionen ab.

                          Also, was zum Henker läuft denn bei Ubuntu besser?

                          Gruß

                          • Score: 3 Von energyman am Sa, 19. Dezember 2009 um 14:05 #
                            nichts. Ubuntu ist nur voll mit hirntoten Fanobys die die ganze Zeit Schwachsinn blubbern und sich ganz toll finden.

                            Siehe auch:
                            http://ubuntard.com/

                            Score: 3 Von Idiotenpfleger am So, 20. Dezember 2009 um 17:53 #
                            > was läuft denn bei Ubuntu besser?

                            alles.

                            Das fängt schon damit an, dass der Installer nicht mittendrin abkackt. Bei Fedora keine Seltenheit und bei Suse und Debian wurde das auch schon gesichtet.

                            Weiter: Hardwareerkennung und Anwendung der RICHTIGEN Treiber von vornherein. Bei Fedora und Suse? Wird irgendwas verwendet, was zusätzliche Arbeit macht. Bei Debian stellt sich diese Problematik gar nicht erst, weil da eh das meiste an Treibern fehlt bzw. bewußt nicht serienmäßig ausgeliefert wird.

                            Stabilität: Fedora und Suse... naja. Ubuntu ist so stabil wie Debian, wenn man es nicht zerbastelt.

                            Ubuntu ist von Haus aus so vorkonfiguriert und mit Paketen ausgestattet, dass der Endnutzer eben nicht stundenlang noch irgendwas nachinstallieren und hier und da noch in irgendwelchen config-files rumpfuschen muss. Ubuntu spricht den natürlichen Hang zur Faulheit an. Man kann es aber auch einfach Zufriedenstellung des Kunden nennen.
                            Absichtliches Weglassen von essentiellen Dingen (wie z.B. das ntfs-3-g Paket in Debian, das eben fehlt und man somit keine externen ntfs-Festplatten mounten kann), die heute einfach zum Alltag gehören, ist eben NICHT Zufriedenstellung der meisten Kunden. Durch dieses Weglassen werden eben nur Fundamentalisten zufriedengestellt. Und da wundert man sich, warum die Mehrheit das nicht gut findet? Vielleicht weil die Mehrheit keine Fundamentalisten sind?

                            Wenn Ubuntu nur mit Wasser kocht: warum machen das die anderen nicht auch? Fanboygequatsche? Blödsinn!

                            • Score: 3 Von TeaAge am Mo, 21. Dezember 2009 um 09:10 #
                              Es tut mir leid aber das ist "Fanboygequatsche".

                              Bei keiner Installation der Distributionen die ich zu letzt probiert habe ist der Installer abgekackt. Ich bin mir aber sicher, dass das auch schon bei Ubunutu vorgekommen ist.

                              Die Konfiguration der Treiber von Ubuntu im Vergleich zu openSUSE ist auch eher marginal, bzw. konnte ich bisher nicht feststellen. Bei Mandriva könnte ich sogar sagen, dass hier wenigstens die prop. Treiber für Grafikkarte sofort genutzt wird und nicht erst im Nachhinein gewählt werden muss aber lassen wir das.

                              Stabilität ist genauso Humbug. Da nehmen sich die Distros allesamt nicht viel. Zugegeben, Fedora teste ich eher selten und hat auch den Ruf nicht das Stabilste zu sein. Aber zu behaupten Ubuntu wäre so stabil wie Debian ist einfach nur ein Witz. Ubuntu ist so stabil wie openSUSE, Mandriva, etc..

                              Ich kenne auch keine Distribution wo ich noch was patchen musste. Die Nacharbeit beschränkt sich bei den meisten Distributionen auf das Anpassen des Aussehens. Config-Files muss man schon lange nicht mehr anfassen.

                              Wenn ich mal dein Geschriebenes zusammen fassen darf:
                              Ubuntu hat für den 0815-User gewisse Vorteile gegenüber Debian. Es ist sozusagen ein benutzerfreundliches Debian.
                              Alles andere was du hier sagst, beruht maximal auf persönlichen Erfahrungen und die sind leider nichts wert. Ich hab ähnliche Erfahrungen auch schon gemacht, allerdings mit Ubuntu ... da ging es vorallem und die Hardware-Erkennung bzw. -Einrichtung. Es hat ja auch schließlich einen Grund warum ich nicht Ubuntu nutze.
                              Die Distributionen gleichen sich stark, weil sie aus den gleichen Quellen schöpfen. Die Veröffentlichungen starten immer fast zur gleichen Zeit, das bedeutet die Programmversionen sich sich gleich, genauso der Kernel und die GNU-Tools und so weiter.

                              Unterscheiden tun sich die Distributionen vor allem durch eigene Tools (zur automatischen Hardware-Einrichtung, Konfigurationswerkzeuge, ...) Design und Image. Und was die Tools angeht, so lernen die Distributionen von einander.

                              Ubuntu ist ein super Distributionen, schon allein weil die Basis gut ist. Mich stört das Gerede, das Ubuntu das Non plus ultra ist, das zeigt von einer gewissen Ignoranz.

                              Übrigens, meine ersten Erfahrungen mit Linux hab ich mit Mandrake 10.0 gemacht (2004) und danach eine Pause eingelegt. Und von der Benutzerfreundlichkeit gesehen, hat sich seit her wenig getan. Auch damals war nach der Installation alles den Umständen entsprechend gut vorkonfiguriert.

                              Gruß

                              • Score: 3 Von Idiotenpfleger am Mo, 21. Dezember 2009 um 13:15 #
                                aha, zuerst ist es "Fanboygequatsche", dann ist es "persönliche Erfahrung", die "nichts wert" ist...

                                >>Es hat ja auch schließlich einen Grund warum ich nicht Ubuntu nutze.<<

                                tja, und es hat eben seinen Grund, warum ich Ubuntu nutze.

                                >>Und von der Benutzerfreundlichkeit gesehen, hat sich seit her wenig getan. Auch damals war nach der Installation alles den Umständen entsprechend gut vorkonfiguriert.<<

                                den Umständen entsprechend.... schöne Formulierung. Den Umständen entsprechend ist jede Distri "entsprechend gut vorkonfiguriert". Ob das dann allerdings mit dem Bedürfnissen des 0815-Users zusammenpasst, steht in den Sternen.
                                Wenn man solche schwammigen Formulierungen gelten lässt, stellt sich mir die Frage, warum überhaupt die Frage "was macht Ubuntu anders/besser, dass es so viele Leute nutzen?" gestellt wird?

                                Es wird schon seinen Grund haben, warum Ubuntu am meisten genutzt wird. Für mich ist es die Nutzerfreundlichkeit. Prop. Grakatreiber nachinstallieren mit dieser Auswahlbox z.B. zeigt eben, dass über Usability nachgedacht wird. Es wird nicht irgendeiner installiert, der dann eben garantiert nicht passt, sondern es werden zwei oder drei zur Auswahl gestellt, wovon einer empfohlen ist - und das ist der richtige.
                                Ich habe aber auch kein Problem, die 3 Befehle ins Terminal zu hacken. Nur, zum Henker: WARUM sollte ich?
                                Ich habe auch keine Probleme, alle Pakete, die mir fehlen in ein Debian nachzuinstallieren und zu konfigurieren. Nur: WARUM sollte ich? Bei Suse muss ich ewig am Grakatreiber rumfummeln, damit ich ohne blind zu werden, den Computer nutzen kann. WARUM sollte ich? Bei Mandriva ist es der Soundtreiber, der die Lautsprecher serienmäßig zu einem schönen lauten Pfeifton animiert....Fehlt nur noch so ein gelbes Arbeitsschutz-Schild, dass man Ohrenschützer tragen soll... also rumfrickeln.... WARUM sollte ich? Warum sollte ich jedesmal beim Installieren einer Distri die Treiber für meinen Drucker manuell herunterladen und je nach Distri-Art (deb oder rpm) mehr oder weniger umständlich per Terminal installieren? Warum, wenn bei Ubuntu die Treiber in der Paketverwaltung vorhanden sind?
                                Es gibt eben Leute, die keine Lust haben, irgendwas umständlich zu machen, wenn es auch einfach geht. Und die nutzen Ubuntu.

                                >>Ubuntu wäre so stabil wie Debian ist einfach nur ein Witz. Ubuntu ist so stabil wie openSUSE, Mandriva, etc..<<

                                aha. Nach meiner Erfahrung, die natürlich nichts wert ist, ist es so: Debian: keine Abstürze, Ubuntu: keine Abstürze, Suse: Installer abgestürzt, nach der Installation (Neustart und Restkonfiguration) abgestürzt, nach der Graka-Konfiguration abgestürzt... Mandriva: immer mal zwischendurch, wenn man datenintensive Operationen durchgeführt hat: Absturz... also wenn man was kopiert, sollte man vorher eine Sicherungskopie machen (bei deren Erstellung das System evtl. auch abstürzt)... Fedora: immer mal so zwischendurch, zur Auflockerung: Absturz

                                naja, ich finde es auch witzig. Echt. Meine Güte, dann ist eben Ubuntu so instabil wie alle anderen, damit Debian weiterhin schön fein allein auf dem Thron des unzerstörbaren sitzen kann. Ich wollte keine heilige Kuh schlachten. Ehrlich nicht.
                                Wie war das nochmal mit dem Fanboygequatsche?

                                Wenn man mit Ubuntu in die Linuxwelt einsteigt, stellt sich die Frage: warum sollte man als 0815-User zu einer anderen Distri wechseln? Um dem zu entgehen, als "Fanboy" verteufelt zu werden? Nur, weil man einen Computer einfach nur benutzen will?
                                Selbst wenn eine andere Distri genau den gleichen Funktionsumfang hätte: warum sollte ich, als jemand, der einfach nur ein bißchen Textverarbeitung, Bilder, Internetsurfen mit seinem Computer macht, mir die Arbeit machen, mir erstmal tagelang irgendwelche Doku zusammenzusuchen (die es übrigens für Ubuntu zuhauf gibt) und dann alles, was man so auf dem Computer hat, über den Haufen schmeißen? Nur, um dem Vorwurf von irgendwelchen Kellerkindern zu entgehen, dass man "nichts beiträgt und nur schmarotzt"?

                                Sicher, es wird schon seine Gründe haben, eine andere Distri zu nutzen. Es gibt ja auch Leute, die von Ubuntu auf was anderes wechseln. Für mich stellen sich eben obige Fragen. Und es gibt keine Antwort dazu. Außer "über den Tellerrand schauen" - habe ich gemacht. Und habe jedesmal festgestellt, dass ich bei Ubuntu bleibe. Nicht weil ich zu blöd bin. Nein, nur weil ich zu faul bin und es einfach nicht einsehe, mir mehr Arbeit zu machen, als unbedingt nötig ist.
                                Ich verstehe nicht, warum man das in den Augen von einigen Leuten "nicht darf", ohne als Fanboy und blinder Gefolgsmann eines bösen Menschen, der übrigens niemandem etwas getan hat, der keine Halloween-Dokumente erstellt hat, der keine Konkurrenten zu Tode geklagt hat, usw. verteufelt zu werden während man gleichzeitig als blöde, sinnlos und verblendet hingestellt wird.

                                • Score: 3 Von ggremlin am Mo, 21. Dezember 2009 um 14:18 #
                                  Wenn ich was sagen darf?

                                  Ich benutze Linux seit langem, so ca. 8 Jahren.
                                  Anfangs nutze ich ein Linux, glaube das war irgendson recht spartanisches.
                                  Danach folgte Suse, dann RedHat, danach probierte ich fast alles durch, debian war auch dabei.

                                  debian nutze ich mittlerweile nur als Server.
                                  Sonst nutze ich ubuntu als OS, mittlerweile benutzt die gesamte Familie dies.
                                  Ohne dass ich "missionarsich" aufgetreten bin, es ergab sich mit der Zeit so.

                                  Fakt ist für mich, ubuntu ist tatsächlich leichter zu installieren, einzurichten und zu nutzen.
                                  So gut wie alles, bis auf das WLAN des einen Laptops unserer Tochter, ging out-the-box.
                                  Das war mit debian nur mit sehr viel Konsolenarbeiten möglich.
                                  Ja, ich hätte es unter debian auch geschafft.

                                  NUR, ich hatte keine Lust immerzu bei jeder Installation ständig nachzuarbeiten und rumzu"frickeln" bis alles läuft.

                                  JA; ich arbeite gerne und viel unter der shell, mit der bash gehen so viele Sachen echt flott.
                                  JA, das macht Spass.

                                  NEIN, ich möchte mein Auto nicht immer mit der Kurbel starten....analog, das System sollte gut laufen sobald alles installiert ist.
                                  DAS ist der Vergleich an dem sich debain schon messen lassen muss,
                                  und hat in Punkto "bedienungsfreundlichkeit" für mich persönlich verloren.
                                  Nach Installation landete ich immer auf der Konsole und durfte erstmal das grafische "korrekt" nachinstallieren. Mit der Zeit war mir das zu öde und mühsam.
                                  ubuntu schenkte mir Zeit, installieren, es läuft.

                                  NEIN, ich sehe durchaus so maches kritisch.
                                  Was an Linux bisher doch gut war,
                                  WENN mal was kaputt war, war unter der Konsole fast alles möglich.
                                  DAS ist KLASSE!

                                  Aber das sollte nicht der Standard sein, sondern die Mögichkeit in besonderen Fällen.

                                  So gesehen, debian hatte seine Chancen gehabt, aber mit oft recht rüden "RFTM" und reichlich ruppige Foren wo einem als Anfänger nichts leicht gemacht wurde.
                                  Manuals die man erstmal stundenlang durchlesen darf, vor allem auf englich, da wird der Normaluser schnell abgeschreckt sein.
                                  Ich habe schonmal Manuals umgeschrieben, nämlich Reihenfolge, was macht das Programm, welche Optionen stehen zur Verfügung und klare einfache Beispiele, die ausführlichere Dinge stehen gaaanz unten.
                                  Dies gibt es zwar auch so, aber immer irgendwo mitttendrin. Man sucht sich tot, Beispiele sind manchmal undurchschaubar oder gar nicht da.

                                  ubuntu brachte Foren hervor die freundlich sind, es wird jedem so weit es geht geholfen.
                                  Ich bin zwar kein Anfänger, hatte mir vieles per google mühsam angeeignet und mühsam per Probiere/Irrtum herausgefunden. Dieses Wissen gebe ich da gerne weiter, profitiere dann oft auch am Feedback.

                                  Kurz gesagt, ubuntu hatte es geschafft ein Umfeld zu erzeugen welches freundlich war und man sich eher gegenseitig half.
                                  Bei anderen Distries war man als Anfänger eher "runtergeputzt"worden.
                                  Braucht mir niemand was zu sagen, ich habe das zu genüge oft miterlebt und gesehen,
                                  leider rutschte ich auch mal in dieses mehr als unsägliche Verhalten hinein.
                                  Das habe ich, hoffe ich, jetzt mittlerweile überstanden.

                                  Nein, ich bin auch kein Fanboy, mir ist es völlig egal wer was benutzt.
                                  Entscheidend ist, was tut das OS für mich?
                                  Es ist eine rein technische Orientierung und nur ein Mittel,
                                  damit ich mit meinem Computer das tun kann was ich will.
                                  Mehr und nicht weniger als das.


                                  gruss dirk

                                  Score: 3 Von TeaAge am Mo, 21. Dezember 2009 um 14:24 #
                                  > tja, und es hat eben seinen Grund, warum ich Ubuntu nutze.

                                  Das glaube ich und das will ich dir auch gar nicht nehmen. Jeder soll das nutzen womit er zufrieden ist.

                                  Aber was du hier machst ist: "Es funktioniert bei mir, also ist es das Beste für alle" und "Es funktioniert bei mir nicht als ist es der letzte Mist".
                                  Und genau das ist Fanboy-Geschwafel. Es sind persönliche Erfahrungen die nichts wert sind, genauso wenig wie meine persönlichen Erfahrungen etwas wert sind (bezogen auf diese Diskussion).

                                  Im Übrigen "mit den Umständen entsprechend" meinte ich, die Limitierung der unterstützten Hardware auf dem Gebiet hat sich viel getan in der Zwischenzeit. Was die Bedienbarkeit angeht, hat sich dagegen wenig verändert.

                                  >Ich wollte keine heilige Kuh schlachten. Ehrlich nicht.
                                  >Wie war das nochmal mit dem Fanboygequatsche?

                                  Glaubst du ich bin ein Debian-Fanboy? Das ist lustig, wo ich doch eigentlich nie Debian benutz hab. Der Grund das Debian aber stabiler als die meisten anderen Distris ist liegt daran, dass Debian lange und gut getestete Software verwendet (und daher auch immer etwas ältere).


                                  > Es wird schon seinen Grund haben, warum Ubuntu am meisten genutzt wird

                                  Definitiv: Gutes Marketing und eine gute Distribution.

                                  Über das Marketing kommen die Leute zu Ubuntu und Ubuntu ist so gut, dass sie damit zufrieden sind und keinen Sinn im Wechsel sehen.

                                  Viele Wechseln aber dann vielleicht doch früher oder später, als Neugier oder gezwungen durch schlecht unterstützte Hardware und denen gefällt die neue Distribution oder eben nicht.

                                  Um mal auf den Punkt zu kommen:
                                  * Zu sagen: "Ubuntu funktioniert bei mir am Besten und sagt mit am meisten zu" ist mMn legitim
                                  * Zu sagen: "Ubuntu ist das Beste was es gibt auf der Welt" regt mich auf. "Ubuntu" kann man dabei durch jedes andere Betriebssystem ersetzten.

                                  Ich nutze Ubuntu eben nicht. Das liegt zwar weniger an der Hardwareerkennung (da hab ich allgemein weniger Problem) als viel mehr daran, dass mir bspw. ein zentrales Kontrollzentrum fehlen würde. Und, um das mal klar zu stellen, ich nutze den Rechner zum Arbeiten. Ich hab keine Lust auf Konfigurationsorgien, auf Problemsuche oder sonstiges. Ich will mir eine Distribution installieren, noch die ein oder andere Software nachinstallieren und dann arbeiten können.

                                  Ich hab auch nichts gegen Ubuntu, im Gegenteil. Wenn mich einer nach einer Empfehlung fragt, nenne ich ihm "Ubuntu, openSUSE und Mandriva".
                                  * Ubuntu bietet dabei die beste Dokumentation
                                  * Mandriva bietet ein super Kontrollzentrum und damit kenn ich mich am besten aus
                                  * openSUSE bietet ebenfalls ein gutes Kontrollzentrum

                                  und was ich von Marc Shuttleworth halte, hab ich auch schon in einem anderen Post geschrieben.

                                  Gruß

                                  • Score: 3 Von Idiotenpfleger am Mo, 21. Dezember 2009 um 17:54 #
                                    das mit dem

                                    "Es funktioniert bei mir, also ist es das Beste für alle" und "Es funktioniert bei mir nicht als ist es der letzte Mist".

                                    dass das Blödsinn ist, ist ja prinzipiell richtig. Nur kommt man an dieser Stelle in ein ziemliches Dilemma. Denn aus welchem Erfahrungsschatz soll man denn kommunizieren, außer aus dem eigenen? Wenn ich sage "ich habe mal irgendwo gelesen, dass xy richtig gut/scheiße/mies/super ist"... dann fällt doch jeder darüber her und zerpflückt alles. Insofern ist persönliche Erfahrung schon etwas wert.

                                    Außerdem habe ich (soweit ich mich erinnern kann, und wenn nicht: dann habe ich es vergessen) solche Äußerungen immer als meine eigenen Erfahrungen kenntlich gemacht. Entweder durch den Kontext oder durch die Wortgruppe "bei mir" o.ä. Wenn jemand daraus schließt, dass ich sage "läuft bei mir, also läuft es überall", "läuft bei mir schlecht, also ist es überall Dreck", dann tut das derjenige mit Absicht. Das kommt übrigens oft vor, wenn es jemand wagt, sich positiv über Ubuntu zu äußern. Dann wird immer versucht, denjenigen in die Fanboy-Ecke zu stellen.
                                    Von mir aus....
                                    Ich sehe auch nicht alles positiv bei Ubuntu. Da gibt es auch Dinge, die mir nicht gefallen. Vorallem in den letzten beiden Versionen. Aber diese Dinge zu ändern ist immer noch weniger Arbeit als der Konfick-Marathon, den andere Distris dem User abverlangen.

                                    >>Glaubst du ich bin ein Debian-Fanboy? Das ist lustig, wo ich doch eigentlich nie Debian benutz hab. Der Grund das Debian aber stabiler als die meisten anderen Distris ist liegt daran, dass Debian lange und gut getestete Software verwendet (und daher auch immer etwas ältere).<<

                                    also mit Binsenweisheiten kannst Du gut um Dich werfen. Das muss man Dir lassen.
                                    Mir ist es übrigens richtig dolle egal, ob irgendjemand von irgendwas ein Fanboy ist. Was mir aber richtig zuwider ist, ist: zuerst "Fanboy-Vorwürfe" starten und dann aber die "öffentliche Ordnung" wiederherstellen, wenn jemand gegen "die Norm" verstößt. Und dieser "Normverstoß" war eben die Äußerung meinerseits, dass Ubuntu so stabil ist wie Debian. Wie konnte ich nur?
                                    Nein, natürlich ist Ubuntu "in der Skala, bzgl. Stabilität eine Kategorie niedriger einzuordnen"!! Denn an die heilige Stabilitäts-Kuh Debian greift keiner so schnell, schon gar nicht mit dem Schandfleck Ubuntu im Gepäck! Das darf dann schon eher irgendwer anders. Aber ganz sicher nicht Ubuntu!

                                    Was ist nun blödsinniger? Mein "Fanboygequatsche" oder Deine öffentliche Netzüberwachung bzgl. Normeinhaltung? Für mich ist es naturgemäß Deine öffentliche Netzüberwachung bzgl. Normeinhaltung, wer hätte auch was anderes erwartet?
                                    Wem bringt das jetzt was? Mir jedenfalls nix.

                                    Wie ich schon in den vorangegangenen Beiträgen geäußert habe, geht es mir persönlich auf die Nerven, wenn

                                    1. Leute, die sich positiv über Ubuntu äußern, als Fanboys abgekanzelt werden

                                    2. Ubuntu als Schmarotzer hingestellt wird

                                    3. immer wieder die Frage aufgeworfen wird (verbunden mit einer guten Prise Jammerei): "Was machen denn die besser?" und dann danach großflächig "die verblöden die User ja nur", "das ist alles Marketinghype", "Ubuntu is evil" ausgestreut wird.

                                    und das nur, weil Ubuntu die meisten User hat? Was für ein Schwachsinn... und was für eine armselige Denkweise. Denn was hindert die anderen Distris, es ebenso zu machen? Nix. Der Shuttleworth hat auch nirgends einen Zettel angepinnt, wo draufsteht "wir machen das so und wenn ihr es auch so macht, verbieten wir es euch".

                                    was hier aber sträflicherweise vergessen wurde, ist, den Kroah-Link zu posten. Kann das bitte jemand nachholen?

                                    • Score: 3 Von TeaAge am Mo, 21. Dezember 2009 um 18:38 #
                                      > Außerdem habe ich (soweit ich mich erinnern kann, und wenn nicht: dann habe ich es vergessen) solche Äußerungen immer als meine eigenen Erfahrungen kenntlich gemacht.

                                      Du hattest geschrieben: " Ubuntu ist eben am nutzerfreundlichsten. Punkt." und das ist schon sehr allgemein geschrieben.
                                      An dieser Stelle kommen wir aber in Probleme. Denn wir haben wir immer wieder zwei Punkte diskutiert ohne sie zu trennen. Nämlich Hardwareerkennung und Benutzbarkeit. Während in der Hardwareerkennung doch sehr große Unterschiede in den Erfahrungen liegen können, ist die Benutzerfreundlichkeit doch wesentlich objektiver, wobei es auch hier zu großes Meinungsverschiedenheiten kommt. Von daher sollten wir uns darauf zur Diskussion festlegen, schließlich war ja auch das der Punkt auf den ich so gereizt reagiert habe.

                                      Und nun ja, da sehe ich nun mal keinen großen Unterschied. Denn die Benutzerfreundlichkeit beschränkt sich zu 95% auf die Benutzerfreundlichkeit von Gnome.

                                      Gruß

                                      • Score: 3 Von Idiotenpfleger am Mo, 21. Dezember 2009 um 19:13 #
                                        .... ich sehe einen kleinen aber feinen Unterschied:

                                        Dokumentation. Dokumentation ist DER zentrale Punkt bzgl. Benutzerfreundlichkeit und Benutzbarkeit.

                                        Es gibt meiner Meinung nach keine Distri, die eine bessere Doku hat, als Ubuntu. Der Benutzer kommt ohne großartige Umstände an jegliche Informationen, die er braucht. Auch ohne in Foren fragen zu müssen.
                                        Sollte ich hier falsch liegen, dann bitte ich um Nennung derjenigen Distri, die eine bessere Doku und bessere Wikis als Ubuntu hat.

                                        Dokumentation ist für mich wie gesagt ein wesentlicher Bestandteil von Benutzerfreundlichkeit. Was helfen mir ach so hochgestochene Tools, wie das conrol center in Mandriva oder Yast in Suse, wenn ich als unbedarfter Nutzer beispielsweise nicht weiß, wie ich den Alsamixer einstellen soll, damit überhaupt mal ein Ton kommt? Soll ich mich deshalb erst in einem Forum anmelden, meine Frage stellen, ggf. eine RTFM-Antwort bekommen? Oder ist es besser, sich durch ein Wiki zu wühlen, das so riesig ist, dass man für alles Infos bekommt? Für mich ist letzteres besser.
                                        Außerdem trainiert selber-lesen und ausprobieren die Kenntnisse viel besser, als Forum, Frage stellen, zwei Tage warten, nachmachen. Man versteht so auch viel leichter Zusammenhänge. Und das trainiert wiederum die Kenntnisse. Natürlich nur, wenn man als User das auch will.

                                        Ubuntu und die Gemeinschaft ringsum stellt jegliche Info sehr leicht erreichbar zur Verfügung. Wenn ich eine andere Distri ausprobiert habe, habe ich eigentlich immer vergeblich in deren Doku nach Info zu bestimmten Dingen gesucht. Ganz schlimm war dabei Debian in meinen Augen. Kann ja sein, dass es da ein Wiki o.ä. gibt. Wenn, dann ist es gut versteckt...
                                        Also, was tut man dann? Richtig, man liest eben wieder in der Ubuntu-Doku/ubuntuusers-Wiki. In den Dokus der anderen Distris suche ich schon gar nicht mehr. Die Zeit kann man sich sparen, denn man findet eh nix.

                                        Nun stellt sich mir die Frage: warum vernachlässigen die anderen ihre Doku und ihre Wikis? Weil das alles sowieso schon bei Ubuntu steht? Weil Info's rausgeben den elitären Status einzelner Profis gefährden könnte? Oder warum?
                                        Und wenn nun ein Debian-, Suse-, Mandriva-User schonmal in der Ubuntu-Doku suchen muss, damit er sein Problem lösen kann, dann liegt es doch nahe, dass er irgendwann mal darüber nachdenkt, Ubuntu zu benutzen, wenn er schon das Wiki dazu benutzt. Oder?
                                        Also: da kommen wir doch der Antwort auf die Frage "was machen die besser?" einen kleinen Schritt näher.

                                        Mir fehlt in diesem Zusammenhang eben nur die Antwort auf die Frage: warum tun das die anderen Distris nicht auch so, wie Ubuntu? Liegt es an der Manpower? Ubuntu hat auch mal klein angefangen. Tja, es gab aber damals schon mehr Info und öffentlich zugängliche Problemlösungen als bei den anderen. Das hat mehr User angezogen. Das wiederum hat die Informationsfülle ansteigen lassen, was wiederum noch mehr User angezogen hat... usw.
                                        Ein Teufelskreis, nicht war?

                                        Ist schon blöd, wenn man nicht anders kann, als elitär zu sein und zu denken.

                                        • Score: 3 Von TeaAge am Mo, 21. Dezember 2009 um 20:01 #
                                          Ja, da muss ich dir recht geben.
                                          Die Dokumentation ist wohl das größte Plus von Ubuntu. Ob man das zur Benutzerfreundlichkeit zählen will, steht wohl wieder auf einem anderen Blatt.

                                          Warum die bei anderen Distributionen nicht so gut ist kann ich schlecht beurteilen. Bzw. ich kann es nur bei Mandriva. Und da ist es die fehlende Manpower.

                                          Naja letztlich bleibt es bei dem, wie es ist. Jeder Nutzer muss sich selbst entscheiden was für ihn wie wichtig ist.

                                          Gruß

                        Score: 3 Von Nich schon wieder! am Mo, 21. Dezember 2009 um 15:28 #
                        Und Linux (der kernel) macht von einer Desktop-Ditrie genau wie viel Prozent des Quellcodes aus?
                    Score: 3 Von BXL am Fr, 18. Dezember 2009 um 21:58 #
                    Debian ist zwar eine großartige Distribution, ABER es war (ist) alles andere als Benutzerfreundlich! Fakt ist doch, das Ubuntu es schaffte aus Debian endlich eine anwenderfreundliche, kompakte Distribution zu gestalten. Sicherlich, das haben zuvor auch schon Mandrake und Fedora geschafft, nur wurden von diesen Distributionen (die doch eher "regional" populär waren) nie die "Massen" von migrationswilligen PC-Benutzern erreicht. Abgesehen davon wird meiner Meinung nach Debian zu oft und zu stark durch die "Politik" beeinflusst und in seiner Entwicklung auch behindert.
                    Score: 3 Von Idiotenpfleger am Sa, 19. Dezember 2009 um 06:22 #
                    schonmal auf der Ubuntu Homepage die Augen (das ist das was in Deinem Schädel vor deinem hoffentlich vorhandenen Gehirn in zwei Höhlen steckt) aufgemacht und gelesen:

                    Ubuntu is a community developed operating system

                    Debian is "the rock upon which Ubuntu is built".

                    ???

                    Was wollt ihr "Ubuntu lobt nicht jeden einzelnen"-Jammerlappen eigentlich? Manchmal ist es schon richtig peinlich, Linux zu benutzen. Denn man wird immer nur mit Jammerlappen und selbstbeweireucherern gleichgesetzt. Dabei gehts eigentlich nur um Funktion. Und wenn Debian, Suse und weiß der Geier was ja ach sooo toll sind: warum funktionieren sie dann nicht so gut wie Ubuntu? Ach weil Ubuntu denen das alles WEGnimmt, wenn sie es verwenden, stimmts?

                    Meine Güte.... Wenn ich mir vorstelle, dass Linux den Durchbruch auf dem Desktop mal schaffen sollte... dann wären solche Jammerfuzzis, die jahrelang den gleichen Müll labern am Drücker in der Softwarewelt... das wäre ja nicht zum aushalten.

              Score: 3 Von ... am Fr, 18. Dezember 2009 um 16:23 #
              Und wer hat die Entwickler bezahlt?
        Score: 3 Von Kein Lemming am Fr, 18. Dezember 2009 um 16:21 #
        [i]Klar, aber Canonical hat Linux überhaupt erst endnutzertauglich gemacht.[/i]
        A so ein Schmarrn! Die haben nur eine gewaltige Marketingbüchse aufgemacht, als erkannt wurde, was aktuelle ,,Linux Technologie'', die allerdings auch in anderen Distribution zu finden ist (und sogar schon früher), zu leisten im Stande ist. Wer sich vorher noch gar nicht an ,,Linux'' (extra in Anführungszeichen) herangetraut hatte oder nur mit Dinosauriern a la Debian, Slackware, Gentoo oder LFS experimentiert hatte, gab dem angepriesenen Ubuntu eine Chance. Selbstredend waren nicht nur etliche Debian Anhänger begeistert.

        Zu unterschätzen ist allerdings nicht die Anzahl der Windows Nutzer, die sowas wie Ubuntu nur als Dualsystem installiert haben und es deutlich weniger nutzen.

        Score: 3 Von norbo am Fr, 18. Dezember 2009 um 16:46 #
        Klar, aber Canonical hat Linux überhaupt erst endnutzertauglich gemacht.

        Korrekt wäre: Canonical hat Debian überhaupt erst endnutzertauglich gemacht. Es gibt Distributionen, die boten lange bevor Ubuntu das Licht der Welt erblickte schon zentrale Konfigurationswerkzeuge zur Einrichtung von Hard- und Software, nur so als Beispiel. Natürlich kennt ein Ubuntu K(dingsbums) K(wasauchimmer) mehr Hardware als ein SuSE 7.3, ist schneller installiert, kann WLAN und S2RAM etc. Aber so gut wie alle Verbesserungen, die Ubuntu in den letzten 5 Jahren erfahren hat, kamen von Upstream und sind somit in alle Distributionen eingeflossen. Oder was hebt denn das aktuelle Ubuntu so massiv von den anderen auf Anfänger und Umsteiger ausgerichteten Distributionen der aktuellen Generation ab? (Ausser dass Dir die Software-Auswahl, Farben und die "Community" besser gefallen.)

        Was Shuttleworth allerdings wirklich begriffen hat, ist dass ohne Hype und viel Rummel nichts läuft, und sei die Software noch so gut. Mozilla hat es vorgemacht, Shuttleworth macht es nach, alle anderen (Novell, Mandriva, Redhat) leider nicht. Damit meine ich jetzt nicht die fanatischen Anhänger, über die ich hier gelegentlich herziehe (die schrecken Neulinge eher ab), sondern allgemeine Medienpräsenz, nicht-technische Werbung, gratis-CDs und die Vermittlung eines tollen Lebensgefühls. Was die alt-eingesessenen Distributionen in diese Richtung bisher abgeliefert haben, ist gelinde gesagt stümperhaft. Abseits von Serverräumen interessiert sich niemand für eine nüchterne Aufzählung von Fakten, da geht es um Lebensgefühl, Life Style!!! Apple ist GEIL!!! Linux hingegen ist immernoch das Zeug für picklige Kellerkinder. Und das obwohl das Paketmanagement enorme Vorteile bei Updates und Festplattenverbrauch bietet und der Preis von Linux unschlagbar ist. Ohne eine breit angelegte Werbekampagne, die die öffentliche Wahrnehmung von Linux in etwas Positives, das man unbedingt haben muss (vgl. iPhone) ändert, wird Linux nie den Massenmarkt erobern. Diejenigen, die sich von technischen Argumenten überzeugen lassen, sind schon längst da, alle anderen kommen erst wenn der Linux Life Style auch bei der Allgemeinheit für etwas "cooles" und "hippes" steht.

        Score: 3 Von energyman am Fr, 18. Dezember 2009 um 23:33 #
        falsch.

        Das war Suse, Mandriva.

        Mepis hat debian benutzbar gemacht.

        Ubuntu hat vor allem gezeigt, was ordentliches Marketing erreichen kann.

      Score: 3 Von Christopher Roy Bratusek am Fr, 18. Dezember 2009 um 13:57 #
      Großer Dank gebürt natürlich dem Urknall, der die Erschaffung von Atomen, Molekühlen und letztendlich auch von Kohlenstoffeinheiten (u. a. Menschen) und Rohstoffen zur Computerebauung ermöglicht hat.
      Score: 3 Von zzz am Fr, 18. Dezember 2009 um 13:57 #
      Man sollte hier endlich editieren können, das ist wirklich nervig. :-)
      Das "der" im ersten Satz ist zuviel.
Score: 3 Von One of us am Fr, 18. Dezember 2009 um 14:25 #
Hätte ich so viel Kohle, würde ich auch zuerst etwas aufbauen, und dann das Tagesgeschäft anderen überlassen und nur das machen, was mich interessiert und mir am meisten Spaß macht. Insofern - absolut verständlich.

Ich weiß, dass die Aktivitäten Canonicals kontrovers diskutiert werden, dennoch: Danke für Ubuntu! Es hat mich (nachhaltig) zu Linux gebracht, auch wenn ich mittlerweile eine andere Distribution benutze.

Score: 3 Von Heckmeckeckdreckweg am Fr, 18. Dezember 2009 um 15:46 #
Wenn ich mir diese kotaumachenden Trolle hier so ansehe...

Mark Shuttleworth rettet die Welt! Nix dagegen! Doch wer rettet die Welt vor Mark Shuttleworth?

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