Das schöne an HTML5, Silverlight und IE ist, dass man dem IE einfach das Chrome Plugin umhängen kann, und schon ist der IE HTML5-fähig.
Bevor ich als Web-Developer von allen anderen das Herunterladen eines Plugins verlange, das einem unfreien Protokoll zur Verbreitung verhilft, verlange ich lieber von den IE-Benutzern das Herunterladen eines Plugins, das einem freien Protokoll zur Verbreitung verhilft. Die IE-Benutzer sind das eh gewöhnt.
Kinder, ihr solltet wissen, was von gnome zu halten ist. aber es gibt auch vorteile. bspw. gefällt mir im ggs. zu kde, dass jede option sofort aktiv und sichtbar wird. das ist gut.
Wer über sinnlose Postings wie meine herziehen möchte, soll das Bitte in diesem Thread tun. Das es solch einen Thread geben wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Mono und Miguel de Icaza bieten genug Grund sie zu kritisieren. Das hat nichts mit bashen zu tun, sondern mit der Äußerung von Meinungen, und dafür sind die Kommentare ja auch da. IMO ist es z.B. der grundfalsche Weg, außgerechnet das proprietäre Silverlight nachzuprogrammieren: Man wird immer Microsoft in der Entwicklung nachlaufen, MS defibiert, wie Silverlight auszusehen hat und kann aufgrund seiner Marktmacht auch sehr einfach Mono/Moonlight inkompatibel zu MS.NET machen, ob Patentabkommen oder nicht. Es wäre eigentlich an der Zeit gewesen, eine eigene RIA-Plattform auf OSS-Basis zu bauen um Flash zu ersetzen/ergänzen. Stattdessen programmiert ein fast ausschließlich von Novell bezahltes Team mit exklusivzugriff auf Silverlight/.NEt code eine proprietäre Software nach...
Das streite ich nicht ab. Wenn sie wollen, sollen sie. Als OSS-Firma sollten sie aber was für die Community tun und komplett freie Software verbreiten, anstelle Mono in diverse Tools wie Desktopwikis oder Mediaplayer zu pushen, um eine Art "Marktmacht" aufzubauen. (Mag man paranoid nennen, aber wenn man Miguels Blog liest hat es echt den Anschein)
'Stattdessen programmiert ein fast ausschließlich von Novell bezahltes Team mit exklusivzugriff auf Silverlight/.NEt code eine proprietäre Software nach'
Ich schließe mich meinem Vorredner an: Novell kann mit seinem Geld machen was es will.
Wer etwas anderes programmiert haben möchte, soll es gefälligst selbst bezahlen...
Dann sollte andere Firmen erst einmal soviel für die Community tun, wie es Novell heutes schon macht.
Novell hat gelernt: Anstatt kostenlos für Andere zu entwickeln, verlegen die sich inzwischen auf Sachen, die andere Distributionen aus verschiedensten Gründen nicht aufnehmen wollen oder können...
Oder kann sich jemand vorstellen, daß Debian 'Moonlight' aufnehmen wird ?
Debian und Softwarepatente ist halt so eine Sache. Denn Debian ist keine Firma und bei Debian ist in punkto Geld auch nichts zu holen. Debian schaut, ob bestimmte Patente "acitively enforced" werden oder nicht und liefert dann seine Distribution mit den entsprechenden Multimediacodecs, die allesamt auf freier Software beruhen, aus. In punkto Moonlight wird Debian wohl ähnlich pragmatisch vorgehen, zumal Moonlight natürlich keine Microsoft-Codecs braucht, um zu funktionieren.
debian mag keine Firma sein, Redhat schon. Sogar eine sehr erfolgreiche. Damit das so bleibt werden auch sie sich nicht in die Mono-light Falle begeben.
Moonlight braucht MS codecs um zu funktionieren. Okay, man koennte auf ton und video verzichten, aber dafür werden flash applets(welche ja hiermit ersetzt werden sollen) einfach zu haeufig verwendet.
Und Moonlight schreibt mehr oder weniger MS codecs vor und nicht etwa theora and friends.
> Moonlight braucht MS codecs um zu funktionieren.
Braucht es nicht. Zumindest wenn du eine Version benutzt die FFMPEG als Backend benutzt. Und das ist bei den Versionen von Debian bzw. Ubuntu der Fall :
Von Kevin Krammer am Mo, 21. Dezember 2009 um 13:41 #
Miguel de Icaza scheibt in den Kommentaren zu seinem Blog, dass es derzeit drei Implementierungen gibt: keine Codecs (praktisch eine Art Dummyimplementierung), ffmpeg und Microsoft Codecs.
Ist natürlich schade, dass sie keine GStreamer Implementierung haben, vielleicht hat Systemintegration auch keine sehr hohe Priorität.
Die Kommentare zu den Blogs sind teilweise viel informativer als die Blogs ansich, weil eben auf spezielle Sachen eingegangen werden kann. So betätigt Miguel auch ganz explizit, dass Microsoft kein Interesse an Gleichwertigkeit von Moonlight hat, bzw. noch nicht mal Gleichwertigkeit von Silverlight auf andere Betriebsystemen als Windows.
Naja, an anderen Stellen ist Debian da nicht so tollerant, z.b. bei den cdrtools, bei denen das Makesystem und einige Tools unter CCDL, andere unter GPL stehen. Eigentlich kein Problem, aber das ist auch kein technisches oder lizensrechtliches sondern nur ein persönliches zwischen dem Debian Maintainer des Pakets und dem Entwickler der Software - als der Streit schon persönlich wurde hatten sich damals die Debian Leute natürlich hinter ihren Maintainer gestellt, was dazu führte, das die halbgaaren Argumente der einen Seite als Wahrheit, die der anderen als Trollerei wahrgenommen wurden - was dann dazu führte, dass nun fast alle Distributionen den alten, nicht mehr gewarteten Fork einsetzen und somit den Anwendern fehlerhaften DVD und fehlendes BluRay Brennen zumuten - und auf beiden Seiten scheint der Stolz viel zu groß zu sein, als das man auch nur daran dächte, einen Fehler einzugestehen, wodurch diese sinnlose Situation auch noch heute besteht
Bei der entscheidung gegen cdrecord geht es um lizenzrechtliche Probleme. Jeder(!) (debian, RedHat legal, FSF,...) kommt zu dem gleichen Schluss: Die CDDL ist nicht GPL kompatibel. Nur Jörg Schilling sieht das anders und kommt dann in regelmäßigen Abständen immer wieder mit den gleichen Argumenten, die er bis heute aber nicht belegen konnte/wollte.
Hm, also OpenSolaris wird standardmäßig mit den cdrtools ausgeliefert, meinst du, Sun würde das tun, wenn sie da irgendwelche Konsequenzen fürchten müssten?
Bei der ist Jörg Schilling (und Sun) auf der einen Seite und alle nahmenhaften Rechtsexperten der GNU/Linux Szene auf der anderen (Debian, FSF, RedHat-legal, SFLC).
Als Leie sage ich mal: Es gibt das nette Sprichwort "auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand". Bevor das also niemand vor Gericht entscheiden lässt ist man auf der sichereren Seite, wenn man das Risiko umgeht und dazu haben sich mittlerweile wohl alle (die meisten?) Distributionen entschieden.
Aber wer soll den wen verklagen? Jörg Schilling? Wohl kaum, es ist ja seine Software, da kann er ja eine Lizenz wählen, wie er will - und sich selbst verklagen kann er ja auch nicht. Die FSF weil seine Lizenzen sich angeblich widersprechen? Eher nicht.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Jörg Schilling nicht der einzige cdrtools Autor ist. Von daher gibt es potentiell genug Leute die wegen einer Lizenzverletzung klagen könnten. Wäre er der einzieg Autor, dann hätte er cdrtools bestimmt schon lange komplett unter die CDDL gestellt.
Evtl könnten selbst Anwender eine Distribution verklagen, wenn diese angibt ein Produkt unter der GPL anzubieten und der Anwender bei genauerem hinsehen merkt, dass essentielle Teile ihm doch nicht die Rechte der GPL einräumen. Das ist dann keine Lizenzverletzung im klassischen Sinn, aber mit Blick auf andere Gesetze könnte dort sicher Spielraum für eine mögliche Klage bestehen.
Lange Rede kurzer Sinn, cdrtool lässt juristische Fragen offen die mind. so viele negativ beantworten wie es positiv beantworten. Es ist also sicher mehr als nur ein "persönliches Ding", wie am Anfang des Thread dargestellt. Das wollte ich richtigstellen und denke das habe ich getan.
Von historiker am Di, 22. Dezember 2009 um 15:30 #
Es ist also sicher mehr als nur ein "persönliches Ding" Im Grunde schon. So eine Lizenz ist nicht in Stein gemeißelt. Sie wurde ja ursprünglich auch deshalb geändert, weil die GPL es wohl nicht erlaubte, auf die Unveränderlichkeit von Codeabschnitten zu bestehen, die auf eine unmodifizierte Version der cdrtools prüfen und gegebenenfalls eine Warnung ausgaben, dass es keinen offiziellen Support für diese Version gibt. Die hat schilly afaik auch erst eingefügt, nachdem der Debian Maintainer, dessen Patches er abwies sie trotzdem in der Debian version der cdrtools anwandte - schilliys meinte, dass er das ja machen dürfe, er solle es dann blos nicht mehr cdrtools nennen. Als seine technische Lösung für das Problem sich nicht mit der GPL vereinbaren lies änderte er kurzerhand die Lizens zu einer, die ihm das erlaubte.
Nicht in main, kein support. Rate mal warum? Mono ist wie ein Atomkraftwerk kurz vor dem Supergau. Helle rote Lichter blinken, Alarmsirenen heulen auf, Passanten schreien, aber manchje ignorieren jede Warnung, jedes Anzeichen.
Blöd nur das er von Debian und nicht von Ubuntu spricht. Dort gibt es kein "main" sondern nur "free" und "non-free". Und Moonlight liegt unter "free". Also wars nix mit dem Super-GAU.
Oder anders ausgedrückt :
Wenn Debian keine Probleme mit Moonlight, wo liegt dann das Problem überhaupt?
Von Kevin Krammer am Sa, 19. Dezember 2009 um 12:25 #
Blöd nur das er von Debian und nicht von Ubuntu spricht. Dort gibt es kein "main" sondern nur "free" und "non-free".
Sicher? Ich seh hier "main", "contrib" und "non-free"
Nicht da Nukleus nicht falsch liegen würde, denn Moonlight scheint sehr wohl in "main" zu sein: http://ftp.de.debian.org/debian/pool/main/m/moon/moonlight-plugin-core_1.0.1-3_i386.deb
> Stattdessen programmiert ein fast ausschließlich von Novell bezahltes > Team mit exklusivzugriff auf Silverlight/.NEt code eine proprietäre Software nach...
SKANDAL!!!1elf
Da bleibt ich lieber bei GNU/Linux denn hier wurde nichts proprietäres nachprogrammiert! Den UNIX war schon immer frei, und Linux wurde auch nicht als alternative zu einem Kommerziellen OS entwickelt und ist garantiert patentfrei. Solche Projekte wie DotGNU .. äh .. Mono hätten als GNU Projekt nie eine Chance. Wozu auch sowas wie Moonlight, wenn es Gnash als absolut freie Alternative gibt, welche nichts mit proprietärer Software zu tun hat. M$$$$ Technologien braucht doch keiner, sogar mein auf Linux basiertet NAS, kommt im Windows Netzwerk ganz und gar mit freien Tools wie Samba zurecht!
Von flash-hasser am Fr, 18. Dezember 2009 um 15:46 #
Endlich eine freie Alternative zu diesem unsäglichem Flash - hoffentlich setzt sich moonlight schnell durch, es ist deutlich performanter und zudem noch OpenSource
Wie soll sich das denn durchsetzen? Moonlight 2 ist jetzt herausgekommen, allerdings ist Silverlight 3 aktuell und es gibt auch schon eine Silverlight 4 Beta. Adobe Flashplayer für Linux ist hingegen zur Zeit im Hinblick auf die Versionsnummer (zur Zeit 10) auf gleicher Augenhöhe mit der Windowsversion.
Naja, dafür ist der Flash Player auch proprietär - es ist ja nichts neues, dass OSS Programme ihren unfreien Pendants meist etwas hinterherhinken, aber das liegt doch vor allem an den unkooperativen Konzernen.
Ob Moonlight wirklich "frei" ist? Das zugrundeliegende Silverlight ist ganz bestimmt nicht frei und natürlich mit Patenten "verseucht". Gerade Moonlight scheint einige Lizenzprobleme mitzubringen, die Mono an sich gar nicht betreffen. Siehe die Fedora-"Giftliste": http://fedoraproject.org/wiki/ForbiddenItems#Moonlight
originaler wird es nicht mehr, oder? Da die AT&T es selbst nicht vorantrieb, BSD aber direkt darauf basierte, ist es für mich das Original. Linux ist ja zunächst von Grund auf neuer Clone.
Wenn Microsoft dieselben Druckmittel gegen Linux hätte wie sie gegen Mono-light besitzen, gäb es kein Linux mehr. Warte mal ab bis Mono-light sich erst einmal unersetzlich gemacht hat.
es stimmt, dass SL3 aktuell ist, aber die paar Anwendungen, die im Netz sind setzen meist auf SL2 auf. Insofern ist Moonlight aktuell genug. Es dauert meist eh ein Jahr, bis die Entwickler auf das Neuste umgestiegen sind. Somit kommt Moonlight/Mono eigendlich immer pünktlich genug.
Eben. Flash funktioniert unter Windows meist einwandfrei und unter Linux sieht es in letzter Zeit auch so aus, als hätte Adobe recht gute Arbeit geleistet. Was sollte die "Großen" wie YouTube und co. dazu bewegen, auf Silverlight umzusteigen - gerade jetzt, wo sie doch HTML5-Videos implementieren? Wahrscheinlich gar Nichts.
also Microsoft hat ja echt eine "schlechte" Leistung, wenn es darum geht, Leute zu überreden, ihre Technologien einzusetzen:
1. Ihr Email-Software ist hoffnungsloser Underdog, oder etwa doch nicht? 2. Der Internet Explorer als Webstandard ist nie passiert?! 3. Die Zeit als ActiveX überall dominierte, habt ihr schon vergessen?! Das war wohl nur wirklich viel zu unsicher, sonst wäre es noch immer da. 4. Und Rechner ohne Windows kaufen geht, theoretisch. Kostet halt nur mehr, aber den Luxus lassen wir uns gerne was kosten, nicht wahr?! 5. Ihr Office hat richtig viel Konkurrenz, oder doch nicht? Komisch, im Grunde waren alle anderen Suites doch besser. 6. Ihr Webserver hat lange gegen Apache aufgeholt, wie war das überhaupt möglich? 7. Welches Format haben Dokumente in Firmen, wenn nicht Microsoft-Formate?
Also im ernst, kann sein, dass Silverlight nicht ziehen wird. Aber dagegen wetten würde ich erst, wenn es wirklich nicht passiert ist. Bis dahin finde ich Nichts selbstverständlich. Insbesondere zieht nicht das Argument, dass eine andere Technologie besser ist.
zu Outlook (Express) gab es jede Menge Alternativen. Ich hatte Pegasus Mail etwa, oder Netscape Mail. Danach hatte ich Outlook, weil es im MSDN Universal Subscription Package durch die Office-Installation eh dabei war.
Der IE3 war ein feiner Browser, aber sicher nicht der Beste. Sein Gewinn war ja auch Gegenstand von Kartellprozessen in den USA, in denen Microsoft verurteilt wurde, weil es sein Monopol missbrauchte.
Bei ActiveX erinnere ich mich noch daran, dass es wirklich viele Seiten gab, die welche installieren wollten und ohne nicht taten. So ähnlich wie später dann Flash.
Rechner ohne Windows? In Deutschland wurden mal 10% mit OS/2 verkauft. Das war nur eine Phase, was an Praktiken lag, für die Microsoft später auch verurteilt wurde. Dass Rechner ohne Windows mehr Geld kosten, ist ein leicht überprüfbares Fakt. Und man beachte die kurze Phase als Linux 100% des Netbook-Marktes hatte, bis es dann verdrängt wurde. Oder die traurige Geschichte von Snapdragon, für das Asus sich z.B. entschuldigt hat, weil es "unfertige" Hardware gezeigt hat. Lief halt nicht unter Windows.
Zum Office gab von von Lotus (IBM) und von Novell (Wordperfect) sehr gute Alternativen. Das hat Microsoft damals über "RTF" gelöst, das genau so lange ein Standard war, wie die anderen viel mehr Marktanteil hatten.
Und der IIS hat 26% Marktanteil. Ich weiß, für uns ist Apache mit 50+ Anteil ein Erfolg, aber so viel weniger ist das nicht.
Und alternative Formate gab es jede Menge. Etwa RTF. Ich habe meine "Firma" damals mit Lotus 1-2-3 und Wordperfect betrieben, bevor ich auf MS Office umstieg, weil es ja eh für mich umsonst war (MSDN Universal Subscription, die ich hatte, um Visual Basic Komponenten anzubieten, und Visual C++ als Compiler für meine Crossplattform-Software zu haben).
Es gab immer bessere Alternativen. Für alles was Microsoft hatte.
"Und der IIS hat 26% Marktanteil. Ich weiß, für uns ist Apache mit 50+ Anteil ein Erfolg, aber so viel weniger ist das nicht."
Dieser Abschnitt irritiert mich. Nach netcraft hat der IIS 21%, der Apache 47%, also mehr als das doppelte. Das ist ein sehr großer Unterschied. Wobei die Zahlen natürlich mit großer Vorsicht zu geniesen sind, siehe qq.com. Jedoch würde ich einfach mal sagen es ein Erfolg ist das deutlich mehr als 50% der Webseiten wie es dort gemessen wird von Open Source Webservern ausgeliefert werden. Schon deutlich kleinere Erfolge wurden groß gefeiert.
ich hab die Zahlen jetzt nicht so exakt gehabt, nur gesehen, dass der Trend inzwischen wieder besser wurde. Es waren auch mal 35% für IIS.
Allerdings wie kann es sein, dass IIS überhaupt soviel benutzt wird? Warum ist das nicht nahe 0 geblieben. Das ist eindeutig auch nicht-technischen Verdiensten zuzuschreiben.
Die Ursache liegt in der mehr als ungenauen Zählung. Da sie ja nicht die Server zählen können (nicht zuverlässig zumindest), zählen sie die Domains. Nur kann eben ein Server hunderte Domains haben, oder tausende. Deswegen hat auch der qq.com Server so einen hohen Anteil, und Google.
Zudem nutzt MS den Server selbst stark, und hatte zwischenzeitlich firmen quasi bestochen ihre Domainparkingserver mit dem IIS laufen zu lassen. Das hat die Statistik stark verfälscht.
Allerdings wird der Apache sicherlichin Zukunft sinken, es gibt einfach sehr gute Alternativen wie nginx, die zudem auch gleich noch wegen ihrer Rolle als Proxy häufig in den Statistiken auftauschen.
nginx? Der steht doch unter der bösen BSD-Lizenz. Boa, Cherokee und Roxen sind doch mit die einzigen, die man als echter Freie-Software-Fan nutzen darf.
> Bei ActiveX erinnere ich mich noch daran, dass es wirklich viele Seiten gab, die welche installieren wollten und ohne nicht taten. So ähnlich wie später dann Flash.
Zumal Flash im IE als ActiveX-Control realisiert ist.
In meinen Augen hat Microsoft das das Problem, das WebSeiten-Gestalter Flash nehmen wollen, weil sie glauben, damit viel Benutzer mit Animationen erreichen zu können. Also die Plattformen Win/Linux/Apple.
Nun kann Microsoft sagen: "Ja unter Linux/Apple" geht es auch. Damit etabliert sich dann eine Technik, egal wie gut oder schlecht sie ist. Im meinen Augen ist allein das schon ein Thema zur Diskussion.
Im OpenSource-Bereich gibt es sehr viele gute Programmierer. Warum schreiben die nicht mal was neues, statt was zu portieren, das andere Firmen closed-source anbieten. - Gerade der Gedanke, das damit in meinen Augen aktiver Code auf meiner Rechner per Plugin kommt (sorry so sehe ich das) macht mir ganz stark Bauchschmerzern.
Wo bleibt da das Recht des Benutzers auf nachvollziehbare Sicherheitskonzepte mit Identitätsmanagement?
Von vicbrother am Fr, 18. Dezember 2009 um 20:40 #
Wie kommt es, dass in dieser Woche drei Icaza-Meldungen zu lesen sind?
Zuerst möchte sich GNOME von der freien Softwarewelt lösen, dann erscheint ein Silverlight am GNOME-Horizont und nun wird es dunkel und der Mond geht auf: Moonlight2.
Könnte es sein, dass Microsoft da seine Finger drin hat? Vielleicht wird ja 2010 das Jahr von Windows 7? Oder kommt doch etwa GNOME 3.0??
> Zuerst möchte sich GNOME von der freien Softwarewelt lösen,
Wo stand das. Es stand nur zur Diskussion ob es eine Abstimmung geben soll, ob Gnome aus der "Free Software Foundation" austreten soll. Mehr nicht. Und wie schon andere festgestellt haben, wäre das weder das Ende von Gnome und noch das Ende der freien Softwarewelt.
> dann erscheint ein Silverlight am GNOME-Horizont
Ah ja, was hat denn Silverlight mit Gnome zu tun? Moonlight benutzt Gtk+ bzw. Gtk#. Zudem funktioniert es auch unter KDE.
> Könnte es sein, dass Microsoft da seine Finger drin hat?
Und die Amis waren nie auf dem Mond.
> Vielleicht wird ja 2010 das Jahr von Windows 7? Oder kommt doch etwa GNOME 3.0??
Das Jahr 2010 wird das Jahr des Tigers. Und Gnome 3.0 kommt im September.
zumal es zur Abstimmung, ob Gnome in GNU verbleibt, nicht gekommen ist, weil keine Mehrheit gegen GNU nicht denkbar wäre.
Ansonsten sind die Mono und Silverlight Leute auf Planet Gnome und Teil der Gnome Community. Das ist ja gerade Teil des Streits: Darf der Plan eines Teils der Community auf der Plattform der Community erscheinen oder nicht.
In finde, dass Gnome dazu stehen sollte, was ein Teil der Leute will, und was die Mehrheit will. Mono gehört zu ihrem Ökosystem und Niemand von Gnome muss sich deshalb kritisieren lassen, solange es nicht die offizielle Linie wird.
Es gibt ja auch die Vala-Leute, die wesentlich bessere Chancen haben, und z.B. in APT2 auch Strahlkraft ausserhalb von Gnome haben, in Debian etwa. Ich selbst überlege es in einem Projekt einzusetzen, und hätte mir gewünscht Vala wäre schon damals eingeführt worden, als der Streit gegen C++ lief. Da wäre die Wirkung viel grösser gewesen.
Von vicbrother am Sa, 19. Dezember 2009 um 11:00 #
Es stand nur zur Diskussion ob es eine Abstimmung geben soll, ob Gnome aus der "Free Software Foundation" austreten soll.
Ist das nicht die freie Softwarewelt?
Und wie schon andere festgestellt haben, wäre das weder das Ende von Gnome und noch das Ende der freien Softwarewelt.
Habe ich nicht behauptet.
Ah ja, was hat denn Silverlight mit Gnome zu tun? Moonlight benutzt Gtk+ bzw. Gtk#. Zudem funktioniert es auch unter KDE.
Auch gedit funktioniert unter der KDE - aber nur weil die Libs dafür mitgeladen werden. Moonlight funktioniert daher auch unter der KDE, aber es sind GNOME-Entwickler die Moonlight, Silverlight und Mono entwickeln, keine KDE-Entwickler. Die Folge ist damit klar: Der Einzug von Mono und Co in GNOME.
Und die Amis waren nie auf dem Mond.
Beweis es: Zeige uns dochmal aktuelle Fotos von den Landestellen ohne Landefährenreste
Von Kevin Krammer am Sa, 19. Dezember 2009 um 12:37 #
Ist das nicht die freie Softwarewelt?
Sicher ein wichtiger Bestandteil, aber nicht die Gesamtheit. Viele Freie Software Produkte sind keine GNU Projekte, KDE zum Beispiel.
Auch gedit funktioniert unter der KDE - aber nur weil die Libs dafür mitgeladen werden.
Jedes Programm braucht seine Bibliotheken, daher ist es mehr eine Frage, ob ein Programm irgendwelche Abhängigkeiten zu einem bestimmten "Desktop" oder "Workspace" hat. gedit sicher nicht.
...aber es sind GNOME-Entwickler die Moonlight, Silverlight und Mono entwickeln, keine KDE-Entwickler.
Ich würde sagen es sind Mono-, Silverlight- und Moonlight-Entwickler. Entwickler können bei mehr als einem Projekte beteiligt sein. Eigentlich ist da sogar ziemlich häufig der Fall.
>ob Gnome aus der "Free Software Foundation" austreten soll.
GNOME war nie in der FSF. Es ging um die zugehörigkeit zum GNU Projekt und auch das wurde nie ernsthaft dikutiert/abgestimmt sondern war nur ein (blöde) Idee von zwei Leuten (zum Vergleich die GNOME Foundation hat 355 Mitglieder).
Mist, Mea Culpa. Meinte natürlich das GNU-Projekt.
Diskutiert wurde schon darüber ob es eine Abstimmung geben soll. Aber diese Abstimmung ist wohl hinfällig, da es schon jetzt zu viele Gegenstimmen gab.
Ich weiß nicht ob du den vollständigen Thread gelesen hast. Ich habe die Liste aboniert und den geamten Thread verfolgt. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass dies ernst diskutiert wurde. Wie gesagt, dass war eher eine (blöde) Reaktion von zwei Leuten die dann noch ein paar Antworten hervorgerufen hat, indenen dieser "Vorschlag" aber nie ernsthaft diskutiert wurde. IMHO zumindest.
Die Patentproblematik sollten sie schon richtig auflösen. Vertrauen kann man durch geeignete Rechtskonstrukte schaffen. Silverlight/Moonlight ist eine vielversprechende Alternative zu Flash.
Die ersten beiden Moonlight-Anwendungen die ich ausgeführt habe, crashten mit cryptischen Runtime exceptions und liefen alles andere als stabil, als sie dann liefen. Da ist mir Flash wirklich lieber.
Von java-bohne am Sa, 19. Dezember 2009 um 21:48 #
Also wenn man das im schnellen Intranet für Unternehmenszwecke einsetzen will, dann sind Java Applets da sicher die bessere Lösung, die funktionieren garantiert überall gleich und basieren auf stabiler, erprobter Technologie.
Wenn ich bei Microsoft was zu sagen hätte, würde ich Silverlight für Windows, MacOS X und Linux solange pushen, bis Flash in der Versenkung verschwunden ist. Dann würde ich dafür sorgen, daß die Windows-Version Features hat, die nur unter Windows funktionieren (properitäre Codecs usw.), sodaß Websiten die das neuste Silverlight vorraussetzen, nicht mehr unter Linux bzw. MacOS X funktionieren.
Aber zum Glück ist man bei Microsoft nicht so drauf, daher sollte man ruhig bedenkenlos Moonlight pushen und dafür sorgen, daß Siverlight auch unter Linux Flash ersetzen kann.
Korrekt, und wenn man unbedingt noch mehr Rechenleistung braucht oder C Lib verwenden möchte, würd noch Google Native Client in der Versenkung warten. Das wirklich Open Source. Damit hat man eine Super Erweiterung zu HTML5 & Javascript die Flash/Silverlight überflüssig macht außer bei Webcam und Mic Steuerung aber da kommt auch noch was.
Von Flying Circus am Mo, 21. Dezember 2009 um 10:40 #
Nicht nur theoretisch.
Wie z.B. ein Blinder (das politisch korrekte Wort dafür fällt mir gerade nicht ein, ich will niemanden kränken oder herabwürdigen) manche Firmenseiten nutzen soll, ist mir ein Rätsel. Da wird geFLASHt, daß der Monitor qualmt.
Ernst gemeinte Frage. Eines der Kernelemente von Open Source ist die Möglichkeit von Forks um einseitige Kontrolle der Anwendungen zu verhindern. Mit dem "Patentversprechen" wird ausgesagt, dass in diesem Fall nur Moonlight zwar ganz klar von Microsofts patenten direkt beeinflusst wird, aber auch nur diese Anwendung vorerst von Ansprüchen freigestellt wird. Für Forks gilt das nicht, womit Microsoft eine extrem einseitige Kontrolle über das ganze Projekt - nicht nur die jetzigen Versionen sondern auch alle künftigen Entwicklungen hat.
Dass das mit freier Software nicht vereinbar ist steht außer Frage - aber ist die GPLv3 wirklich die einzige Open Source Lizenz unter der dies nicht koscher ist? Ist das auch der Grund warum Moonlight ausschließlich unter LGPL v2 ohne v3 Option steht?
Und der Sinn deines Posts ist welcher?
Sebalin.
Bevor ich als Web-Developer von allen anderen das Herunterladen eines Plugins verlange, das einem unfreien Protokoll zur Verbreitung verhilft, verlange ich lieber von den IE-Benutzern das Herunterladen eines Plugins, das einem freien Protokoll zur Verbreitung verhilft. Die IE-Benutzer sind das eh gewöhnt.
bspw. gefällt mir im ggs. zu kde, dass jede option sofort aktiv und sichtbar wird.
das ist gut.
ansonsten steckt gnome in den 90ern fest.
IMO ist es z.B. der grundfalsche Weg, außgerechnet das proprietäre Silverlight nachzuprogrammieren: Man wird immer Microsoft in der Entwicklung nachlaufen, MS defibiert, wie Silverlight auszusehen hat und kann aufgrund seiner Marktmacht auch sehr einfach Mono/Moonlight inkompatibel zu MS.NET machen, ob Patentabkommen oder nicht.
Es wäre eigentlich an der Zeit gewesen, eine eigene RIA-Plattform auf OSS-Basis zu bauen um Flash zu ersetzen/ergänzen. Stattdessen programmiert ein fast ausschließlich von Novell bezahltes Team mit exklusivzugriff auf Silverlight/.NEt code eine proprietäre Software nach...
(Mag man paranoid nennen, aber wenn man Miguels Blog liest hat es echt den Anschein)
Ich schließe mich meinem Vorredner an: Novell kann mit seinem Geld machen was es will.
Wer etwas anderes programmiert haben möchte, soll es gefälligst selbst bezahlen...
Novell hat gelernt: Anstatt kostenlos für Andere zu entwickeln, verlegen die sich inzwischen auf Sachen, die andere Distributionen aus verschiedensten Gründen nicht aufnehmen wollen oder können...
Oder kann sich jemand vorstellen, daß Debian 'Moonlight' aufnehmen wird ?
Da es in den USA ja Softwarepatente gibt, muss Mono & Moonlight automatisch für die ganze Welt schlecht und böse sein.
Auch wenn es im Rest der Welt keine Softwarepatente gibt...
Denn Debian ist keine Firma und bei Debian ist in punkto Geld auch nichts zu holen.
Debian schaut, ob bestimmte Patente "acitively enforced" werden oder nicht und liefert dann seine Distribution mit den entsprechenden Multimediacodecs, die allesamt auf freier Software beruhen, aus.
In punkto Moonlight wird Debian wohl ähnlich pragmatisch vorgehen, zumal Moonlight natürlich keine Microsoft-Codecs braucht, um zu funktionieren.
Und Moonlight schreibt mehr oder weniger MS codecs vor und nicht etwa theora and friends.
Braucht es nicht. Zumindest wenn du eine Version benutzt die FFMPEG als Backend benutzt. Und das ist bei den Versionen von Debian bzw. Ubuntu der Fall :
http://wiki.debian.org/Teams/DebianMonoGroup/Moonlight
Ist natürlich schade, dass sie keine GStreamer Implementierung haben, vielleicht hat Systemintegration auch keine sehr hohe Priorität.
Die Kommentare zu den Blogs sind teilweise viel informativer als die Blogs ansich, weil eben auf spezielle Sachen eingegangen werden kann.
So betätigt Miguel auch ganz explizit, dass Microsoft kein Interesse an Gleichwertigkeit von Moonlight hat, bzw. noch nicht mal Gleichwertigkeit von Silverlight auf andere Betriebsystemen als Windows.
Bei der entscheidung gegen cdrecord geht es um lizenzrechtliche Probleme. Jeder(!) (debian, RedHat legal, FSF,...) kommt zu dem gleichen Schluss: Die CDDL ist nicht GPL kompatibel. Nur Jörg Schilling sieht das anders und kommt dann in regelmäßigen Abständen immer wieder mit den gleichen Argumenten, die er bis heute aber nicht belegen konnte/wollte.
Bei der ist Jörg Schilling (und Sun) auf der einen Seite und alle nahmenhaften Rechtsexperten der GNU/Linux Szene auf der anderen (Debian, FSF, RedHat-legal, SFLC).
Als Leie sage ich mal: Es gibt das nette Sprichwort "auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand". Bevor das also niemand vor Gericht entscheiden lässt ist man auf der sichereren Seite, wenn man das Risiko umgeht und dazu haben sich mittlerweile wohl alle (die meisten?) Distributionen entschieden.
Die FSF weil seine Lizenzen sich angeblich widersprechen? Eher nicht.
Evtl könnten selbst Anwender eine Distribution verklagen, wenn diese angibt ein Produkt unter der GPL anzubieten und der Anwender bei genauerem hinsehen merkt, dass essentielle Teile ihm doch nicht die Rechte der GPL einräumen. Das ist dann keine Lizenzverletzung im klassischen Sinn, aber mit Blick auf andere Gesetze könnte dort sicher Spielraum für eine mögliche Klage bestehen.
Lange Rede kurzer Sinn, cdrtool lässt juristische Fragen offen die mind. so viele negativ beantworten wie es positiv beantworten. Es ist also sicher mehr als nur ein "persönliches Ding", wie am Anfang des Thread dargestellt. Das wollte ich richtigstellen und denke das habe ich getan.
Im Grunde schon. So eine Lizenz ist nicht in Stein gemeißelt.
Sie wurde ja ursprünglich auch deshalb geändert, weil die GPL es wohl nicht erlaubte, auf die Unveränderlichkeit von Codeabschnitten zu bestehen, die auf eine unmodifizierte Version der cdrtools prüfen und gegebenenfalls eine Warnung ausgaben, dass es keinen offiziellen Support für diese Version gibt.
Die hat schilly afaik auch erst eingefügt, nachdem der Debian Maintainer, dessen Patches er abwies sie trotzdem in der Debian version der cdrtools anwandte - schilliys meinte, dass er das ja machen dürfe, er solle es dann blos nicht mehr cdrtools nennen. Als seine technische Lösung für das Problem sich nicht mit der GPL vereinbaren lies änderte er kurzerhand die Lizens zu einer, die ihm das erlaubte.
Blöd nur das er von Debian und nicht von Ubuntu spricht. Dort gibt es kein "main" sondern nur "free" und "non-free". Und Moonlight liegt unter "free". Also wars nix mit dem Super-GAU.
Oder anders ausgedrückt :
Wenn Debian keine Probleme mit Moonlight, wo liegt dann das Problem überhaupt?
Sicher?
Ich seh hier "main", "contrib" und "non-free"
Nicht da Nukleus nicht falsch liegen würde, denn Moonlight scheint sehr wohl in "main" zu sein:
http://ftp.de.debian.org/debian/pool/main/m/moon/moonlight-plugin-core_1.0.1-3_i386.deb
> Team mit exklusivzugriff auf Silverlight/.NEt code eine proprietäre Software nach...
SKANDAL!!!1elf
Da bleibt ich lieber bei GNU/Linux denn hier wurde nichts proprietäres nachprogrammiert! Den UNIX war schon immer frei, und Linux wurde auch nicht als alternative zu einem Kommerziellen OS entwickelt und ist garantiert patentfrei. Solche Projekte wie DotGNU .. äh .. Mono hätten als GNU Projekt nie eine Chance. Wozu auch sowas wie Moonlight, wenn es Gnash als absolut freie Alternative gibt, welche nichts mit proprietärer Software zu tun hat.
M$$$$ Technologien braucht doch keiner, sogar mein auf Linux basiertet NAS, kommt im Windows Netzwerk ganz und gar mit freien Tools wie Samba zurecht!
Moonlight 2 ist jetzt herausgekommen, allerdings ist Silverlight 3 aktuell und es gibt auch schon eine Silverlight 4 Beta.
Adobe Flashplayer für Linux ist hingegen zur Zeit im Hinblick auf die Versionsnummer (zur Zeit 10) auf gleicher Augenhöhe mit der Windowsversion.
Das zugrundeliegende Silverlight ist ganz bestimmt nicht frei und natürlich mit Patenten "verseucht".
Gerade Moonlight scheint einige Lizenzprobleme mitzubringen, die Mono an sich gar nicht betreffen.
Siehe die Fedora-"Giftliste":
http://fedoraproject.org/wiki/ForbiddenItems#Moonlight
Gruss,
Kay
Zu dumm das BSD nicht das Orginal UNIX ist!
originaler wird es nicht mehr, oder? Da die AT&T es selbst nicht vorantrieb, BSD aber direkt darauf basierte, ist es für mich das Original. Linux ist ja zunächst von Grund auf neuer Clone.
Gruss,
Kay
Wenn Microsoft dieselben Druckmittel gegen Linux hätte wie sie gegen Mono-light besitzen, gäb es kein Linux mehr. Warte mal ab bis Mono-light sich erst einmal unersetzlich gemacht hat.
Davon ist nicht auszugehen. Silverlight hat quasi Null Verbreitung.
also Microsoft hat ja echt eine "schlechte" Leistung, wenn es darum geht, Leute zu überreden, ihre Technologien einzusetzen:
1. Ihr Email-Software ist hoffnungsloser Underdog, oder etwa doch nicht?
2. Der Internet Explorer als Webstandard ist nie passiert?!
3. Die Zeit als ActiveX überall dominierte, habt ihr schon vergessen?! Das war wohl nur wirklich viel zu unsicher, sonst wäre es noch immer da.
4. Und Rechner ohne Windows kaufen geht, theoretisch. Kostet halt nur mehr, aber den Luxus lassen wir uns gerne was kosten, nicht wahr?!
5. Ihr Office hat richtig viel Konkurrenz, oder doch nicht? Komisch, im Grunde waren alle anderen Suites doch besser.
6. Ihr Webserver hat lange gegen Apache aufgeholt, wie war das überhaupt möglich?
7. Welches Format haben Dokumente in Firmen, wenn nicht Microsoft-Formate?
Also im ernst, kann sein, dass Silverlight nicht ziehen wird. Aber dagegen wetten würde ich erst, wenn es wirklich nicht passiert ist. Bis dahin finde ich Nichts selbstverständlich. Insbesondere zieht nicht das Argument, dass eine andere Technologie besser ist.
Gruss,
Kay
Sebalin.
Da gibt es wenig gute Alternativen.
> 2. Der Internet Explorer als Webstandard ist nie passiert?!
Da gab es wenig gute Alternativen.
> 3. Die Zeit als ActiveX überall dominierte, habt ihr schon vergessen?! Das war wohl nur wirklich viel zu unsicher, sonst wäre es noch immer da.
ActiveX hat sich nie durchgesetzt. Auch damals nicht.
> 4. Und Rechner ohne Windows kaufen geht, theoretisch. Kostet halt nur mehr, aber den Luxus lassen wir uns gerne was kosten, nicht wahr?!
Da gab es wenig gute Alternativen.
> 5. Ihr Office hat richtig viel Konkurrenz, oder doch nicht? Komisch, im Grunde waren alle anderen Suites doch besser.
Da gab es wenig gute Alternativen.
> 6. Ihr Webserver hat lange gegen Apache aufgeholt, wie war das überhaupt möglich?
IIS war nie eine Alternative. Auch damals nicht.
7. Welches Format haben Dokumente in Firmen, wenn nicht Microsoft-Formate?
Da gab es wenig gute Alternativen.
ActiveX hat sich schon durchgesetzt, nur halt nicht in Webbrowsern.
zu Outlook (Express) gab es jede Menge Alternativen. Ich hatte Pegasus Mail etwa, oder Netscape Mail. Danach hatte ich Outlook, weil es im MSDN Universal Subscription Package durch die Office-Installation eh dabei war.
Der IE3 war ein feiner Browser, aber sicher nicht der Beste. Sein Gewinn war ja auch Gegenstand von Kartellprozessen in den USA, in denen Microsoft verurteilt wurde, weil es sein Monopol missbrauchte.
Bei ActiveX erinnere ich mich noch daran, dass es wirklich viele Seiten gab, die welche installieren wollten und ohne nicht taten. So ähnlich wie später dann Flash.
Rechner ohne Windows? In Deutschland wurden mal 10% mit OS/2 verkauft. Das war nur eine Phase, was an Praktiken lag, für die Microsoft später auch verurteilt wurde. Dass Rechner ohne Windows mehr Geld kosten, ist ein leicht überprüfbares Fakt. Und man beachte die kurze Phase als Linux 100% des Netbook-Marktes hatte, bis es dann verdrängt wurde. Oder die traurige Geschichte von Snapdragon, für das Asus sich z.B. entschuldigt hat, weil es "unfertige" Hardware gezeigt hat. Lief halt nicht unter Windows.
Zum Office gab von von Lotus (IBM) und von Novell (Wordperfect) sehr gute Alternativen. Das hat Microsoft damals über "RTF" gelöst, das genau so lange ein Standard war, wie die anderen viel mehr Marktanteil hatten.
Und der IIS hat 26% Marktanteil. Ich weiß, für uns ist Apache mit 50+ Anteil ein Erfolg, aber so viel weniger ist das nicht.
Und alternative Formate gab es jede Menge. Etwa RTF. Ich habe meine "Firma" damals mit Lotus 1-2-3 und Wordperfect betrieben, bevor ich auf MS Office umstieg, weil es ja eh für mich umsonst war (MSDN Universal Subscription, die ich hatte, um Visual Basic Komponenten anzubieten, und Visual C++ als Compiler für meine Crossplattform-Software zu haben).
Es gab immer bessere Alternativen. Für alles was Microsoft hatte.
Gruss,
Kay
Dieser Abschnitt irritiert mich. Nach netcraft hat der IIS 21%, der Apache 47%, also mehr als das doppelte. Das ist ein sehr großer Unterschied. Wobei die Zahlen natürlich mit großer Vorsicht zu geniesen sind, siehe qq.com.
Jedoch würde ich einfach mal sagen es ein Erfolg ist das deutlich mehr als 50% der Webseiten wie es dort gemessen wird von Open Source Webservern ausgeliefert werden. Schon deutlich kleinere Erfolge wurden groß gefeiert.
ich hab die Zahlen jetzt nicht so exakt gehabt, nur gesehen, dass der Trend inzwischen wieder besser wurde. Es waren auch mal 35% für IIS.
Allerdings wie kann es sein, dass IIS überhaupt soviel benutzt wird? Warum ist das nicht nahe 0 geblieben. Das ist eindeutig auch nicht-technischen Verdiensten zuzuschreiben.
Gruss,
Kay
Zudem nutzt MS den Server selbst stark, und hatte zwischenzeitlich firmen quasi bestochen ihre Domainparkingserver mit dem IIS laufen zu lassen. Das hat die Statistik stark verfälscht.
Allerdings wird der Apache sicherlichin Zukunft sinken, es gibt einfach sehr gute Alternativen wie nginx, die zudem auch gleich noch wegen ihrer Rolle als Proxy häufig in den Statistiken auftauschen.
Boa, Cherokee und Roxen sind doch mit die einzigen, die man als echter Freie-Software-Fan nutzen darf.
Zumal Flash im IE als ActiveX-Control realisiert ist.
Genauso kannst du sagen, Gnash ist auch frei.
Nun kann Microsoft sagen: "Ja unter Linux/Apple" geht es auch. Damit etabliert sich dann eine Technik, egal wie gut oder schlecht sie ist. Im meinen Augen ist allein das schon ein Thema zur Diskussion.
Im OpenSource-Bereich gibt es sehr viele gute Programmierer. Warum schreiben die nicht mal was neues, statt was zu portieren, das andere Firmen closed-source anbieten. - Gerade der Gedanke, das damit in meinen Augen aktiver Code auf meiner Rechner per Plugin kommt (sorry so sehe ich das) macht mir ganz stark Bauchschmerzern.
Wo bleibt da das Recht des Benutzers auf nachvollziehbare Sicherheitskonzepte mit Identitätsmanagement?
Zuerst möchte sich GNOME von der freien Softwarewelt lösen, dann erscheint ein Silverlight am GNOME-Horizont und nun wird es dunkel und der Mond geht auf: Moonlight2.
Könnte es sein, dass Microsoft da seine Finger drin hat? Vielleicht wird ja 2010 das Jahr von Windows 7? Oder kommt doch etwa GNOME 3.0??
Wo stand das. Es stand nur zur Diskussion ob es eine Abstimmung geben soll, ob Gnome aus der "Free Software Foundation" austreten soll. Mehr nicht. Und wie schon andere festgestellt haben, wäre das weder das Ende von Gnome und noch das Ende der freien Softwarewelt.
> dann erscheint ein Silverlight am GNOME-Horizont
Ah ja, was hat denn Silverlight mit Gnome zu tun? Moonlight benutzt Gtk+ bzw. Gtk#. Zudem funktioniert es auch unter KDE.
> Könnte es sein, dass Microsoft da seine Finger drin hat?
Und die Amis waren nie auf dem Mond.
> Vielleicht wird ja 2010 das Jahr von Windows 7? Oder kommt doch etwa GNOME 3.0??
Das Jahr 2010 wird das Jahr des Tigers. Und Gnome 3.0 kommt im September.
zumal es zur Abstimmung, ob Gnome in GNU verbleibt, nicht gekommen ist, weil keine Mehrheit gegen GNU nicht denkbar wäre.
Ansonsten sind die Mono und Silverlight Leute auf Planet Gnome und Teil der Gnome Community. Das ist ja gerade Teil des Streits: Darf der Plan eines Teils der Community auf der Plattform der Community erscheinen oder nicht.
In finde, dass Gnome dazu stehen sollte, was ein Teil der Leute will, und was die Mehrheit will. Mono gehört zu ihrem Ökosystem und Niemand von Gnome muss sich deshalb kritisieren lassen, solange es nicht die offizielle Linie wird.
Es gibt ja auch die Vala-Leute, die wesentlich bessere Chancen haben, und z.B. in APT2 auch Strahlkraft ausserhalb von Gnome haben, in Debian etwa. Ich selbst überlege es in einem Projekt einzusetzen, und hätte mir gewünscht Vala wäre schon damals eingeführt worden, als der Streit gegen C++ lief. Da wäre die Wirkung viel grösser gewesen.
Gruss,
Kay
Ist das nicht die freie Softwarewelt?
Und wie schon andere festgestellt haben, wäre das weder das Ende von Gnome und noch das Ende der freien Softwarewelt.
Habe ich nicht behauptet.
Ah ja, was hat denn Silverlight mit Gnome zu tun? Moonlight benutzt Gtk+ bzw. Gtk#. Zudem funktioniert es auch unter KDE.
Auch gedit funktioniert unter der KDE - aber nur weil die Libs dafür mitgeladen werden. Moonlight funktioniert daher auch unter der KDE, aber es sind GNOME-Entwickler die Moonlight, Silverlight und Mono entwickeln, keine KDE-Entwickler. Die Folge ist damit klar: Der Einzug von Mono und Co in GNOME.
Und die Amis waren nie auf dem Mond.
Beweis es: Zeige uns dochmal aktuelle Fotos von den Landestellen ohne Landefährenreste
Und Gnome 3.0 kommt im September.
Warten wir es ab. Das ist noch ein weiter Weg...
Sicher ein wichtiger Bestandteil, aber nicht die Gesamtheit. Viele Freie Software Produkte sind keine GNU Projekte, KDE zum Beispiel.
Auch gedit funktioniert unter der KDE - aber nur weil die Libs dafür mitgeladen werden.
Jedes Programm braucht seine Bibliotheken, daher ist es mehr eine Frage, ob ein Programm irgendwelche Abhängigkeiten zu einem bestimmten "Desktop" oder "Workspace" hat.
gedit sicher nicht.
...aber es sind GNOME-Entwickler die Moonlight, Silverlight und Mono entwickeln, keine KDE-Entwickler.
Ich würde sagen es sind Mono-, Silverlight- und Moonlight-Entwickler.
Entwickler können bei mehr als einem Projekte beteiligt sein.
Eigentlich ist da sogar ziemlich häufig der Fall.
GNOME war nie in der FSF. Es ging um die zugehörigkeit zum GNU Projekt und auch das wurde nie ernsthaft dikutiert/abgestimmt sondern war nur ein (blöde) Idee von zwei Leuten (zum Vergleich die GNOME Foundation hat 355 Mitglieder).
Diskutiert wurde schon darüber ob es eine Abstimmung geben soll. Aber diese Abstimmung ist wohl hinfällig, da es schon jetzt zu viele Gegenstimmen gab.
--- A.
Dennoch ist es durchaus sinnvoll als Interimslösung. Besser als Flash ist es allemal.
Da ist mir Flash wirklich lieber.
Aber zum Glück ist man bei Microsoft nicht so drauf, daher sollte man ruhig bedenkenlos Moonlight pushen und dafür sorgen, daß Siverlight auch unter Linux Flash ersetzen kann.
Das wirklich Open Source. Damit hat man eine Super Erweiterung zu HTML5 & Javascript die Flash/Silverlight überflüssig macht außer bei Webcam und Mic Steuerung aber da kommt auch noch was.
Wie z.B. ein Blinder (das politisch korrekte Wort dafür fällt mir gerade nicht ein, ich will niemanden kränken oder herabwürdigen) manche Firmenseiten nutzen soll, ist mir ein Rätsel. Da wird geFLASHt, daß der Monitor qualmt.
Eines der Kernelemente von Open Source ist die Möglichkeit von Forks um einseitige Kontrolle der Anwendungen zu verhindern.
Mit dem "Patentversprechen" wird ausgesagt, dass in diesem Fall nur Moonlight zwar ganz klar von Microsofts patenten direkt beeinflusst wird, aber auch nur diese Anwendung vorerst von Ansprüchen freigestellt wird. Für Forks gilt das nicht, womit Microsoft eine extrem einseitige Kontrolle über das ganze Projekt - nicht nur die jetzigen Versionen sondern auch alle künftigen Entwicklungen hat.
Dass das mit freier Software nicht vereinbar ist steht außer Frage - aber ist die GPLv3 wirklich die einzige Open Source Lizenz unter der dies nicht koscher ist?
Ist das auch der Grund warum Moonlight ausschließlich unter LGPL v2 ohne v3 Option steht?