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Mi, 6. Januar 2010, 16:00

Software::Systemverwaltung

openQRM 4.6 mit modernisierter Oberfläche

Das openQRM-Team hat Version 4.6 der offenen Rechenzentren-Verwaltungs-Plattform herausgegeben, die viele neue Funktionen und erleichterte Bedienbarkeit mitbringt.

Die neue Cloud-Verwaltung mit Kostenrechner

openqrm.org

Die neue Cloud-Verwaltung mit Kostenrechner

Die Entwicklung von openQRM wird jetzt wesentlich von der openQRM Enterprise GmbH unterstützt, die von drei der Hauptentwickler der Software im Dezember gegründet wurde.

Die wohl auffälligste Neuerung der neuen Version 4.6 ist die Überarbeitung der Benutzeroberfläche. Das «Data-Center-Dashboard« wurde neu gestaltet und bietet nun einen aufgeräumten und kompletten Überblick über Status und Leistung aller beteiligten Subsysteme. Das neu strukturierte Menü im Administrationsbereich soll zusätzlich die Bedienbarkeit verbessern, alle häufig genutzten Funktionen finden sich nun nach Ansicht der Entwickler, wo man sie erwartet.

Eine der wichtigsten neuen Funktionen in openQRM 4.6 ist der «CloudSelector«, den der Cloud-Administrator benutzt, um individuelle Produkte (z.B. Prozessor, Speicher, Festplattengrößen, virtuelle Maschinentypen usw.) und deren Preise zu definieren. Die überarbeitete Cloud-Konfiguration erlaubt es nun, den Wert der virtuellen Cloud-Computing-Währung CCU (Cloud Computing Unit) in einer regulären Währung (z.B. USD oder Euro) festzulegen. Für Cloud-Benutzer wurde ein Kostenrechner hinzugefügt, der die anfallenden stündlichen, täglichen und monatlichen Kosten einer Cloud-Appliance berechnet. Zusätzlich ermöglicht eine neue »Privates Cloud-Image«-Funktion den Cloud-Benutzern, eigene Server-Templates anzulegen und zu verwalten. Eine weitere Neuigkeit in openQRM 4.6 ist, dass der openQRM-Server nun in einem SSL-verschlüsselten Bereich arbeitet und transparente Unterstützung für verschiedene Serverarchitekturen (i386 und x86_64) mitbringt.

Mittels des neuen »AWS-Plugins«, einer Schnittstelle zu Amazon EC2, unterstützt openQRM 4.6 nun auch »Hybrid Cloud Computing«. Das AWS-Plugin integriert öffentliche Cloud-Anbieter und soll es möglich machen, Systeme transparent von openQRM z.B. in Amazon-, Eucalyptus- oder UEC-Clouds zu migrieren oder System-Images (AMIs) dieser externen Clouds in openQRM zu importieren. So soll es einfach wie noch nie werden, Serverkapazitäten bei Betriebsspitzen auszulagern.

Neu in openQRM 4.6 ist auch eine verbesserte Paketierung der RPM- und Debian-Pakete und eine webbasierte Installationsroutine, die es wesentlich vereinfachen soll, openQRM aufzusetzen. Außerdem wurden zwei neue Plugins hinzugefügt, die nun auch »lokales Deployment« von virtuellen Xen- und KVM-Maschinen auf lokalen LVM-Volumes unterstützen. Diese beiden neuen Plugins und deren Möglichkeiten sind auch in openQRMs Cloud-Portal integriert, und sie unterstützen jetzt auch den Betrieb von anderen Betriebssystemen außer Linux, wie z.B. Windows und Solaris.

Weitere Screenshots, ein detailliertes Änderungslog und die Möglichkeit, die öffentliche openQRM-Demo-Cloud selbst zu testen, findet man auf der Produktseite. (Matt Rechenburg/hjb)

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