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Mi, 20. Januar 2010, 09:23

Software::Desktop

Firefox plant neues Entwicklungsmodell

Die Firefox-Entwickler haben offenbar Firefox 3.7 aus den Planungen gestrichen. Stattdessen wollen sie in künftigen Updates von Firefox 3.6 nicht nur wichtige Korrekturen, sondern auch neue Funktionen liefern.

Vor einigen Wochen deutete sich die Änderung der Pläne der Entwickler bereits an. Updates von Firefox 3.6, der in wenigen Tagen erscheinen dürfte, sollen nicht nur wichtige Korrekturen, sondern auch neue Funktionen enthalten. Es handelt sich Funktionen, die eigentlich für Firefox 3.7 oder 4.0 geplant waren. Da Firefox 4.0 aber nicht vor dem 4. Quartal 2010 erscheinen wird, hätten die Benutzer auf diese Funktionen fast ein Jahr warten müssen, selbst wenn sie schon früher fertig wären.

Laut ComputerWorld wurde diese Änderung nun durch den Direktor von Firefox, Mike Beltzner, bestätigt. Firefox 3.7 wird daher nicht erscheinen, denn er wird durch die Updates von Firefox 3.6 überflüssig und würde nur den Entwicklungsprozess aufhalten, so das Firefox-Team. Das erste dieser Updates von Firefox 3.6 erhielt den Codenamen »Lorentz« nach einen Nationalpark in Neuguinea. Dieses Update wird eine Trennung der Prozesse, in denen Plugins laufen, vom Browserprozess bringen.

Diese Trennung ist ein erstes Ergebnis des Projekts »Electrolysis«, das zum Ziel hat, jeden Browser-Tab in einem eigenen Prozess laufen zu lassen. Im Fall eines Absturzes wäre dann nur noch ein Tab, aber nicht der ganze Browser betroffen. Der Google-Browser Chrome besitzt diese Fähigkeit schon jetzt.

Ein »guter« Kandidat für ein Plugin, das in einem separaten Prozess läuft, ist das Flash-Plugin von Adobe - laut Mozilla für mehr Abstürze von Firefox verantwortlich als jedes andere Plugin.

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