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Do, 28. Januar 2010, 13:19

Software::Branchenlösungen

OpenGeo Suite 1.0

OpenGeo hat die Version 1.0 seiner auf freier Software basierenden OpenGeo Suite herausgegeben, welche verschiedene Anwendungen enthält, um geografische Daten mit anderen Daten zu verbinden.

Die OpenGeo Suite besteht aus dem GeoServer, der geografische Daten und Landkarten bereitstellt, dem GeoWebCache und den Schnittstellenbibliotheken OpenLayers/GeoExt. Mit dieser Version wurde die Sammlung um den GeoExplorer, ein browserbasiertes Werkzeug zum Zusammenstellen und Veröffentlichen von Kartenmaterial, den Karten-Styler, ein Rezeptbuch mit Codebeispielen, und ein Dashboard für die administrativen Aufgaben ergänzt. Als Datenbank nutzt OpenGeo standardmäßig PostgreSQL, für diverse Projekte, beispielsweise PostGIS und Google Earth werden Schnittstellen bereitgestellt.

OpenGeo bietet die Software-Sammlung als Community-Version zum kostenlosen Download an. Diese enthält weder technische Unterstützung noch eine Versorgung mit Upgrades. Wer auf diese Dinge Wert legt, kann die Enterprise Edition ordern, deren jährliche Lizenzkosten von 8.000 bis 98.000 US-Dollar reichen. Abhängig von der Variante sind in dem Preis Unterstützung für mehr als einen Prozessor, Fehlerbeseitigungen, Schulungsangebote, Unterstützung für Java-Applikationsserver, Oracle und SQL Server, Tuning usw. enthalten. Die Enterprise Edition kann 30 Tage lang kostenlos getestet werden.

Als Zielgruppe nennt OpenGeo beispielhaft Regierungsbehörden, Transportunternehmen oder Unternehmen, die ihr Geld mit Geo-Informationen verdienen. OpenGeo sitzt in New York und wurde im Frühjahr 2008 gegründet. Die Arbeit an einzelnen Komponenten begann allerdings bereits wesentlich früher, die erste Version des GeoServers erschien etwa 2001 als Ein-Mann-Projekt von Rob Hranac. Darauf aufbauend wuchs das Entwicklerteam und mit ihm die angebotenen Komponenten. OpenGeo beschäftigt heute wichtige Entwickler anderer freier Projekte wie PostGIS oder OpenLayers.

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