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Mo, 1. Februar 2010, 22:31

Software::Distributionen::Debian

Grafischer Debian-Installer in der Schwebe

Fehler in GTK+ in Verbindung mit DirectFB sind nach Angaben eines Debian-Entwicklers dafür verantwortlich, dass die Distribution womöglich schon bald ohne eine grafisches Installationsprogramm ausgeliefert wird – die erste Alpha-Version muss bereits ohne die grafische Oberfläche auskommen.

Installations-Bootscreen von Debian 5.0

Hans-Joachim Baader (hjb)

Installations-Bootscreen von Debian 5.0

Wie Josselin »Joss« Mouette in seinem Blog schreibt, wird die kommende Testversion (Alpha1) des Debian-Installers ohne eine grafische Oberfläche auskommen müssen. Verantwortlich für die Misere sind nach Angaben des Entwicklers diverse »schwerwiegende Probleme« in Gtk+, die es nicht erlauben, den Installer unter DirectFB zu starten.

Einen Ausweg aus der Misere sieht der Entwickler im Moment noch nicht. Eine Lösung wäre eine Korrektur der Fehler, wie sie bereits früher durchgeführt wurde, als GTK+ sich ebenfalls sträubte, mit der eingesetzten DirectFB zusammen zu arbeiten. Ein Entwickler, der sich dieser Aufgabe annehmen könnte und vor allem Kenntnis von der Materie hat, ist allerdings noch nicht in Sicht. Eine weitere Möglichkeit wäre eine Portierung von DirectFB auf X11. Das würde aber diverse Nachteile nach sich ziehen. Unter anderem würde die Größe der Installationsmedien steigen. Der Entwickler hält die Lösung in der momentanen Situation allerdings immer noch für durchführbar. Doch auch andere Möglichkeiten kommen in Frage, um vor allem Fremdsprachen bei der Installation zu unterstützen.

Die Situation scheint allerdings so schwerwiegend zu sein, dass Joss bereits das Ende der Anwendung befürchtet. Die Einstellung des grafischen Installers würde allerdings auch das Ende der Unterstützung zahlreicher Sprachen im Debian-Installer bedeuten.

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