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Do, 4. Februar 2010, 16:21

Software::Entwicklung

Projekt Bauhaus: Deklarative GUI-Entwicklung mit Qt Creator

Die Qt-Entwicklungsabteilung bei Nokia bereitet für die nächste Version von Qt Creator eine Möglichkeit vor, die Oberfläche mit der Sprache QML zu erstellen.

Same Game - implementiert in QML

Nokia

Same Game - implementiert in QML

Die kommenden Versionen 4.7 und 4.6.x der freien Klassenbibliothek Qt sollen nach dem Willen der Entwickler die deklarative Erstellung von Oberflächen besser unterstützen. Dazu dient die neue Sprache QML, die eine Erweiterung von JavaScript darstellt und eine deklarative Syntax für viele Aspekte der GUI mitbringt, die an Cascading Style Sheets (CSS) erinnert. Das Ziel von QML ist es, eine bessere Zusammenarbeit von Designern und Entwicklern zu ermöglichen.

Für die Qt-Entwickler wird QML die Art, wie Oberflächen entwickelt werden, revolutionieren. Eine bereits recht stabile Testversion steht für erste Experimente zum Download bereit. Das neue System wurde in den Qt Creator integriert und läuft bei Qt als »Projekt Bauhaus«.

Mit QML lassen sich vollständige Programme entwickeln, wobei die Programmlogik dann in JavaScript implementiert wird. Eine zweite Verwendungsmöglichkeit ist offenbar die Verwendung als Erweiterungssprache in Qt, wobei die Hauptfunktionalität in C++ geschrieben wird.

Das Projekt besteht aus vier Hauptkomponenten, an denen momentan noch gearbeitet wird. Der Text-Editor in Qt Creator erhält Syntax-Unterstützung für QML mit farbiger Syntax-Hervorhebung, Code-Vervollständigung und kontextsensitiver Hilfe. Ein visueller QML-Editor soll das grafische Entwerfen von Oberflächen ermöglichen, wie es jetzt schon etwas traditioneller mit dem Qt Designer möglich ist. Dieser Editor wird tief in Qt Creator integriert, um einen nahtlosen Wechsel zwischen dem Editieren von Quellcode und dem grafischen Editieren zu ermöglichen. Außerdem wird ein QML-Debugger integriert.

Die aktuelle Version 1.3.80 von Qt Creator kann zusammen mit QML direkt vom Blog des Entwicklers heruntergeladen werden. Wer es nicht selbst ausprobieren will, kann auch ein Video von Qt Creator in Aktion sehen.

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