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Fr, 5. Februar 2010, 14:14

Software::Desktop::Gnome

Mozilla fördert GNOME-Barrierefreiheit

Die GNOME Foundation hat bekannt gegeben, dass Mozilla gemeinsam mit GNOME an der Barrierefreiheit der Desktopumgebung arbeitet und diese auch finanziell unterstützt.

Für das Jahr 2010 stellt die Mozilla Corporation der GNOME-Stiftung 10.000 US-Dollar zur Verfügung. Gemessen an den Jahreseinnahmen der Mozilla Corporation ist dies nur ein winziger Betrag. Er genügt aber, um einigen GNOME-Entwicklern die Teilnahme an der CSUN-Konferenz zu ermöglichen. Die CSUN-Konferenz (25th Annual International Technology & Persons with Disabilities Conference) findet dieses Jahr vom 22. bis 27. März in San Diego, Kalifornien, statt. Es ist eine der führenden Konferenzen für Technologien, die Menschen mit Behinderungen helfen sollen. Auf dieser Konferenz soll ein GNOME-Hackfest stattfinden, und die GNOME-Entwickler können direkt auf die Wünsche von behinderten Personen eingehen und deren Feedback mitnehmen.

Das Thema Barrierefreiheit spielt bei GNOME und Mozilla schon seit Jahren eine Rolle, so förderte Mozilla das freie Desktopsystem schon 2008 mit 10.000 US-Dollar für das Programm »GNOME Accessibility Outreach«, das laut GNOME zu erheblichen Verbesserungen bei der Barrierefreiheit von GNOME geführt hat. Sowohl bei GNOME als auch bei Mozilla bleibt aber wohl noch viel zu tun.

Ein Ergebnis der Förderung durch Mozilla 2008 war die Unterstützung von Accessible Rich Internet Applications (ARIA), die in das Screen-Reader-Programm eingebaut wurde. Orca hilft stark sehbehinderten Benutzern durch die Vergrößerung von Dokumenten und Blinden durch Textausgaben via Braille-Zeile oder Sprachausgabe. Daneben wurden weitere Verbesserungen in GNOME durchgeführt, die die Kombination von GNOME und Firefox zu einer guten freien Alternative zu kommerziellen Produkten für Sehbehinderte machen. Laut Willie Walker, Leiter des GNOME-Barrierefreiheits-Teams, nutzen seither mehr und mehr Sehbehinderte GNOME.

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