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Di, 16. Februar 2010, 11:44

Gesellschaft::Politik/Recht

Galiciens Regierung rührt Werbetrommel für Open Source

Die Regierung der autonomen spanischen Region Galicien möchte ihre Behörden und Bürger zu vermehrtem Einsatz freier Software bewegen. Um das zu erreichen, plant das regionale Ministerium für Modernisierung und technologische Innovation, seine vorangegangenen Initiativen in diesem Bereich bündeln, und startet eine begleitende Werbekampagne.

Das Ministerium ließ verlauten, dass diese Initiativen bisher nicht den gewünschten Erfolg erzielten und weder Verwaltungen noch Firmen oder Bürger verstärkt mit Open-Source-Software arbeiten. Zu diesen Initiativen zählte beispielsweise das 2005 gestartete Open-Source-Referenz- und Servicezentrum Mancomun, das regionalen IT-Firmen entsprechende Services und Ressourcen anbieten soll. »Diese Aktionen verliefen isoliert und es mangelte an Koordination und einer übergreifenden Strategie«, so das Ministerium.

Jetzt will die Regierung der geringen Open-Source-Verbreitung mit einer Werbekampagne, technischen Workshops und anderen Initiativen Beine machen und hat die Stiftung zur Förderung industrieller Qualität und technologischer Entwicklung beauftragt, Vorschläge zusammenzutragen, wie eine solche Kapagne aussehen könnte. Die Stiftung soll dann mit anderen involvierten Organisationen, etwa Universitäten, der Vereinigung der galicischen freien Software-Unternehmen und Anwendergruppen freier und Open-Source-Software, über die nötigen durchzuführenden Aktivitäten entscheiden.

Das Ministerium für Modernisierung und technologische Innovation investiert in die Kampagne zur verstärkten Nutzung von Open-Source-Software, weil es sich davon erhofft, dass sich damit die digitale Kluft überwinden und die öffentlichen Mittel effizienter verwenden lassen.

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