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Fr, 19. Februar 2010, 14:01

Software::Desktop::KDE

Kdenlive 0.7.7 veröffentlicht

Der nichtlineare Video-Editor Kdenlive steht in Version 0.7.7 bereit und bringt neben Korrekturen auch die Unterstützung von Nvidia-Grafikchips.

Kdenlive 0.7.7 unterstützt Themes

kdenlive.org

Kdenlive 0.7.7 unterstützt Themes

Offiziell dient die neue Version in erster Linie zur Korrektur einiger Fehler und Erweiterung um ein paar kleine Features: So kann die Oberflächenfarbe jetzt mittels »Themes« angepasst werden, die Tastaturbelegungen wurden verbessert, ein neuer Timeline-Editing-Modus wurde implementiert (Normal und Overwrite), Eigenschaften wie das Clip-Seitenverhältnis können für mehrere Clips gleichzeitig geändert werden und der Untertitel-Editor beherrscht nun Outlines.

Doch daneben verwendet Kdenlive nun auch das Video-Framework MLT Version 0.5.0 benötigt. Wer sich dort wiederum die Release-Notes zu Gemüte führt, findet den unscheinbaren Hinweis »added decoding H.264 with NVIDIA VDPAU«. Und das bedeutet nicht weniger, als dass zum Dekodieren von AVCHD-Strömen bei geeigneter NVIDIA-Grafikkarte die GPU verwendet wird. Doch um in diesen Genuss zu kommen, muss FFmpeg mit Unterstützung für VDPAU kompiliert sein. Dazu muss man meist selbst Hand anlegen. Wenn diese Hürde genommen ist, sollte auf entsprechend ausgestatteten Linux-Systemen ein wirklich schneller AVCHD-Schnitt möglich sein. Und das, bevor so etwas unter Windows oder Mac OS X auf breiter Front verfügbar ist.

Quellcode und Binärpakete des in mehrere Sprachen übersetzten Programms können auf der Downloadseite des Projekts gefunden werden. Zum einfachen Compilieren des Quellcodes, der von zahlreichen Bibliotheken Gebrauch macht, bietet das Team den grafischen Builder Wizard an. (Jens Ramhorst/hjb)

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