Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Mi, 24. Februar 2010, 19:05

Hardware::Netbooks

»Alex« soll Computeranfängern helfen

Gegen eine monatliche Gebühr bietet der Hersteller »The Broadband Computer Company« ein Linux-Laptop mit einem vorkonfigurierten Betriebssystem und funktionell veränderter Software für Computerneulinge an.

Linux-Laptop »Alex«

The Broadband Computer Company

Linux-Laptop »Alex«

Menschen, die den Anschluss an das Internetzeitalter bislang verpasst haben und alle anderen, die aus irgendwelchen Gründen, nicht gut mit Computern zurechtkommen, sind wohl die wichtigste Zielgruppe für den neuen Einsteigerlaptop »Alex«. Nicht nur der Name des Linux-Computers ist einfach gehalten, auch der Funktionsumfang ist überschaubar. Mit vereinfachten Versionen anderer Programme deckt der Laptop dennoch sämtliche Basisfunktionen von E-Mail über Bildbearbeitung oder Textverarbeitung ab. »Alex ist nicht als Supercomputer gedacht«, so Barney Morrison-Lyons vom Hersteller The Broadband Computer Company, gegenüber der BBC. »Wir versuchen nicht, uns in den aktuellen Computermarkt einzukaufen.«

Auch das Bezahlmodell ist ungewöhnlich: Alex-Käufer bezahlen eine monatliche Gebühr von knapp 40 Pfund und erhalten dafür Telefon-Support, Software-Updates und Internetanschluss. Gerade wegen des beschränkten Funktionsumfangs ist Alex ein ambitioniertes Projekt. Die Hersteller hoffen, dass sich der Einsteiger-Laptop samt Softwarepaket zu einer populären Alternative zu Windows- und Mac-Betriebssystemen entwickelt. Die Idee dahinter sei es, den Umgang mit dem Computer wieder einfach und angenehm zu machen, so Andy Hudson, einer der Gründer der Herstellerfirma.

Für die monatliche Gebühr erhalten Alex-Nutzer zudem Anti-Viren-Software und zehn GB Online-Speicherplatz. Zusätzlich kann sich der User mit einem mitgelieferten USB-Stick auf jedem beliebigen Alex-Laptop anmelden und auf seine persönlichen Daten und Programme zugreifen. Die Hersteller glauben jedenfalls an den Erfolg des Produkts - sie haben sich die Entwicklung nach eigenen Angaben mehr als 2,5 Mio. Pfund kosten lassen. (pte)

Werbung
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung