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Di, 2. März 2010, 10:23

Software::Netzwerk

Samba 3.5 unterstützt SMB2 und 100ns-Zeitstempel

Die Samba-Entwickler haben Samba, eine freie Implementierung des SMB-Protokolls, das Linux-Rechnern ermöglicht, in Windows-Netzwerken Datei- und Druckdienste anzubieten, in Version 3.5 zum Download freigegeben.

Mit der neuen Version unterstützt Samba die Zeitstempelauflösung von Windows, womit, ein Kernel 2.6.22 oder neuer und glibc größer 2.6 vorausgesetzt, die 100ns-Zeitstempel von Windows genutzt werden können. Das Nutzerhandbuch »Using Samba« wurde aus dem Tarball entfernt und kann bei Bedarf von einer Webadresse abgerufen werden. Werkzeuge wie net, smbclient sowie libsmbclient können von Winbind gepufferte Berechtigungsnachweise nutzen. Laut den Entwicklern ist das nützlich, weil Anwender sich beispielsweise via Nautilus mit einem Samba-Server verbinden können, ohne Nutzernamen und Passwort wiederholt eingeben zu müssen.

Um eine unsichere Standardkonfiguration zu vermeiden, wurde der Wert von »wide links« auf »no« gesetzt. Samba 3.5 enthält eine experimentelle Implementation des von Windows Vista und Windows 7 verwendeten SMB2-Protokolls, das mittels »max protocol = smb2« aktiviert werden kann. Dank »cups encrypt« lassen sich verschlüsselte Verbindungen zu Cups-Servern aufbauen und Winbind funktioniert jetzt asynchron und blockiert nicht mehr, wenn etwa 'getent group' bzw. 'getent passwd' laufen. Das neue VFS-Modul »scannedonly« filtert die Ergebnisse eines Antivierenprogramms und zeigt Anwendern nur virenfreie Dateien an. Samba-Nutzer können alle Neuerungen und Änderungen dem Changelog entnehmen.

Momentan ist Samba 3.5 nur als Quellcode verfügbar, die auf der Projektwebseite angebotenen Binärpakete sind teilweise schon etwas betagt.

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