Jupp. Latein ist tot und gehört begraben. Nur Pseudointellektuelle benutzen das. Denn wenn man nicht gut genug Fremdsprachen beherrscht, um Artikel vernünftig zu übersetzen, sollte man das besser lassen.
Ja, allerdings. Habe mich aber mal mit einem angehenden Deutschlehrer darüber unterhalten. Er war der Auffassung, dass man anhand von Latein am besten Sprache im allgemeinen zeigen kann. Es wäre daher unheimlich wichtig, Latein zu lernen und zu lehren. Unrecht hat er damit zwar nicht, aber es dennoch nicht konsequent zuende gedacht. Klar ist es einfach, anhand von Latein allgemeine Dinge zu zeigen, _wenn man Latein kann_. Aber erstmal dahin zu kommen ist weit mehr Aufwand, als diese Dinge gleich in der vorhandenen Sprache zu zeigen. Zumal es weit günstiger ist, als Anschauungsbeispiel eine zweite lebendige und keine tote zu lehren. Englisch würde sich hier prima anbieten. Und was er ganz außer Acht gelassen hat: Latein lernt man im Allgemeinen, wenn man genau diese Dinge schon in viel früheren Jahrgängen an der Muttersprache gezeigt bekommen hat.
Aber das wollte er nicht kapieren. (ja, und ich nicht, dass Latein dennoch viel zu wichtig ist...)
Mit viel Aufwand eine tote Sprache zu lernen, die man nur braucht, um andere lebendige Sprachen besser zu verstehen, die man ja dann dennoch zusätzlich lernen muss, ist ja so viel einfacher... pff...
Sorry, musste mich grad mal nochmal darüber aufregen.
Wenn z.B. Herr Öttinger Englisch ab der 5.Klasse hätte lernen dürfen, anstatt erst ab der 9. (Latein war seine 1. Fremdsprache in der 5. Klasse), dann wäre ihm diese leidige Geschichte vor ein paar Wochen nicht passiert. Hinzu kommt, dass im Lateinunterricht meist kein Latein gesprochen wird, man unterhält sich nicht auf Latein, man übersetzt nur, und das zumeist auch nur in eine Richtung (Lateinisch-Deutsch). Das ist IMHO eine ziemliche "Bildungskatastrophe". Ein in diesem Sinne gelehrtes Latein ist kein Ersatz für "gelebten" Englisch- oder Französischunterricht.
"Ein Repository (engl. für Lager, Depot), auch Repositorium, ist ein verwaltetes Verzeichnis zur Speicherung und Beschreibung von digitalen Objekten. Bei den verwalteten Objekten kann es sich beispielsweise um Programme (Software-Repository), Publikationen (Dokumentenserver), Datenmodelle (Metadaten-Repository) oder betriebswirtschaftliche Verfahren handeln. Häufig beinhaltet ein Repository auch Funktionen zur Versionierung der verwalteten Objekte."
Kann ja nicht sein, dass es nach all der Zeit immer noch keine benutzerfreundliche Möglichkeit gibt unter Linux Blu-rays abzuspielen. Die CD zu rippen bevor man sie abspielt ist irgendwie keine Lösung.
Und was willst du jetzt damit sagen??? Wenn man diesen Artikel auf Phoronix genau liest wirds doch deutlich, das Blu Ray ein Thema ist, aber nicht DAS Thema! Ich wünsche mir auch BR für Linux obwohl ich noch keine einzige Scheibe besitze, aber deswegen die Worte "Kann ja nicht sein" einem Projekt gegenüber zu äußern, welches uns mit super Software beliefert, finde ich daneben!
Hast du mal auf's Datum von dem Artikel geschaut? Das ist jetzt ziemlich genau ein Jahr her. Blu-ray support hat ganz offensichtlich keine Priorität bei ffmpeg.
Das "Kann ja nicht sein" bezog sich nicht auf ffmpeg speziell, sondern auf die Gesamtsituation. Seit 2007 gibt es jetzt Blu-rays auf dem Markt und Linux hat immernoch keine Möglichkeit diese abzuspielen. Dabei muss hier - im Gegensatz zur DVD - gar nichts geknackt werden. Die AACS Algorithmen sind bekannt. Die User müssten sich nur einen geleakten Schlüssel besorgen.
> Und das macht es jetzt legaler? Da musste ich schon ein wenig schmunzeln.
In diesem Fall ist es doch völlig egal ob das legal ist oder nicht. Jeder User muss selbst entscheiden ob er das mit seinem Gewissen/Gesetz vereinbaren kann. Die Implementierung des AACS Algorithmus ist jedenfall nicht illegal.
Dazu kommt noch, dass dich kein Richter der Welt verurteilen wird, wenn du bei deiner legal erworbenen DVD/Blu-ray den Kopierschutz umgehst um das Ding anschauen zu können. So sehr wurden unsere Gesetzgeber/Richter dann doch noch nicht von der Content-Industrie eingekauft.
Mit MakeMKV soll das wohl ganz gut funktionieren, dass kan inzwischen auch Streaming direckt an den media Player. Es soll wohl alle bisher erschienenen AACS und BD+ Titel abspielen können, ist leider nicht völlig frei. Ansonsten gibt es noch dumphd, die ausgabe kann man auch direkt an den player pipen: ./dumphd.sh --infile:BDMV/STREAM/00002.m2ts /media/cdrom | vlc -
hab das leider alles nicht ausprobieren können, da ich über kein BluRay Laufwerk verfüge.
Von Optimierungen Ja oder nein? am Mi, 3. März 2010 um 07:42 #
Das ist eine berechtigte Frage.
Wenn ein Codec erstmal implementiert ist und funktioniert, dann könnte es ja sein, daß der Code als "fertig" abgehakt wird und keine weiteren Performanceoptimierungen hinzukommen. Denn das Suchen nach Bottlenecks kostet Zeit und der ein oder andere Entwickler möchte sich sicher auf das nächste noch fehlende Feature stürzen und wenn der Codec bei seinem modernen Rechner schnell genug ist, warum sollte man sich dann noch mit Optimierungen befassen?
Daher wäre es doch mal höchst interessant zu wissen, wie das beim FFmpeg Projekt gemacht wird. Wird alter funktionierender Code noch mal durchgeschaut und geprüft an welcher Stelle man die Geschwindigkeit noch ein Quentchen verbessern könnte oder bleibt der Code so wie er ist?
Wer hat die Entwicklung von ffmpeg verfolgt und kann dazu etwas sagen?
Habe mit Freude zur Kenntnis genommen, dass tatsächlich Bemühungen gegen den übermässigen Gebrauch von Anglizismen unternommen werden
Ja, und durch ganz knorkige Latinismen ersetzt werden. Tolle Wolle...
Jupp. Latein ist tot und gehört begraben.
Nur Pseudointellektuelle benutzen das. Denn wenn man nicht gut genug Fremdsprachen beherrscht, um Artikel vernünftig zu übersetzen, sollte man das besser lassen.
Buzzwörter stinken in allen Sprachen.
> Latein ist tot und gehört begraben
Ja, allerdings. Habe mich aber mal mit einem angehenden Deutschlehrer darüber unterhalten. Er war der Auffassung, dass man anhand von Latein am besten Sprache im allgemeinen zeigen kann. Es wäre daher unheimlich wichtig, Latein zu lernen und zu lehren. Unrecht hat er damit zwar nicht, aber es dennoch nicht konsequent zuende gedacht. Klar ist es einfach, anhand von Latein allgemeine Dinge zu zeigen, _wenn man Latein kann_. Aber erstmal dahin zu kommen ist weit mehr Aufwand, als diese Dinge gleich in der vorhandenen Sprache zu zeigen. Zumal es weit günstiger ist, als Anschauungsbeispiel eine zweite lebendige und keine tote zu lehren. Englisch würde sich hier prima anbieten. Und was er ganz außer Acht gelassen hat: Latein lernt man im Allgemeinen, wenn man genau diese Dinge schon in viel früheren Jahrgängen an der Muttersprache gezeigt bekommen hat.
Aber das wollte er nicht kapieren. (ja, und ich nicht, dass Latein dennoch viel zu wichtig ist...)
Mit viel Aufwand eine tote Sprache zu lernen, die man nur braucht, um andere lebendige Sprachen besser zu verstehen, die man ja dann dennoch zusätzlich lernen muss, ist ja so viel einfacher... pff...
Sorry, musste mich grad mal nochmal darüber aufregen.
Wenn z.B. Herr Öttinger Englisch ab der 5.Klasse hätte lernen dürfen, anstatt erst ab der 9. (Latein war seine 1. Fremdsprache in der 5. Klasse), dann wäre ihm diese leidige Geschichte vor ein paar Wochen nicht passiert.
Hinzu kommt, dass im Lateinunterricht meist kein Latein gesprochen wird, man unterhält sich nicht auf Latein, man übersetzt nur, und das zumeist auch nur in eine Richtung (Lateinisch-Deutsch). Das ist IMHO eine ziemliche "Bildungskatastrophe". Ein in diesem Sinne gelehrtes Latein ist kein Ersatz für "gelebten" Englisch- oder Französischunterricht.
Ebenfalls auch beschrieben, Repositorium ist eine Ortsbezeichnung, also ein Aufbewahrungsort und nicht die Quelle selber.
Fälschlicherweise wird "Repository" mit Quelle, oder Paketquelle oftmals übersetzt.
Wenn schon die Medien mit ihrem Bildungsauftrag nicht mehr hinterher kommen, muss das eben Pro-Linux übernehmen.
"Wenn schon die Medien mit ihrem Bildungsauftrag nicht mehr hinterher kommen, muss das eben Pro-Linux übernehmen."
Pro-Linux ist definitiv auch ein Teil der Medien. Da musst du die Medien, die du meinst schon genauer definieren.
So genau willst du das also wissen?
Einen verbrieften Bildungsauftrag haben die gebührenfinanzierten Medien.
Laut Leo heißt repository u. a. Quelle ...
Dann liegt "Leo" auch falsch.
dict.cc
"Ein Repository (engl. für Lager, Depot), auch Repositorium, ist ein verwaltetes Verzeichnis zur Speicherung und Beschreibung von digitalen Objekten. Bei den verwalteten Objekten kann es sich beispielsweise um Programme (Software-Repository), Publikationen (Dokumentenserver), Datenmodelle (Metadaten-Repository) oder betriebswirtschaftliche Verfahren handeln. Häufig beinhaltet ein Repository auch Funktionen zur Versionierung der verwalteten Objekte."
Wikipedia
Cool das es IFF PBM/ILBM unterstützt
Das Format kommt vom Amiga.
Genau das habe ich auch gedacht. Komisch.
lg
Erik
Bringt diese Version auch endlich Blu-ray AACS support?
http://www.phoronix.com/scan.php?page=news_item&px=NzE0Ng
Kann ja nicht sein, dass es nach all der Zeit immer noch keine benutzerfreundliche Möglichkeit gibt unter Linux Blu-rays abzuspielen. Die CD zu rippen bevor man sie abspielt ist irgendwie keine Lösung.
Wieviel Minuten bekommst du denn auf eine Schreibe drauf?
Verstehe nicht was du meinst?
Ich rede davon, dass es unter Linux keine Möglichkeit gibt Blu-rays direkt abzuspielen ohne sie vorher zu rippen.
Mit Schreibe war selbstverständlich Scheibe gemeint.
Weil du hier von einer CD gesprochen hast. Wäre mir neu, dass das technisch möglich ist.
Mit "CD" meinte ich eigentlich "Blu-Ray".
Und was willst du jetzt damit sagen???
Wenn man diesen Artikel auf Phoronix genau liest wirds doch deutlich, das Blu Ray ein Thema ist, aber nicht DAS Thema!
Ich wünsche mir auch BR für Linux obwohl ich noch keine einzige Scheibe besitze, aber deswegen die Worte "Kann ja nicht sein" einem Projekt gegenüber zu äußern, welches uns mit super Software beliefert, finde ich daneben!
Hast du mal auf's Datum von dem Artikel geschaut? Das ist jetzt ziemlich genau ein Jahr her. Blu-ray support hat ganz offensichtlich keine Priorität bei ffmpeg.
Das "Kann ja nicht sein" bezog sich nicht auf ffmpeg speziell, sondern auf die Gesamtsituation. Seit 2007 gibt es jetzt Blu-rays auf dem Markt und Linux hat immernoch keine Möglichkeit diese abzuspielen. Dabei muss hier - im Gegensatz zur DVD - gar nichts geknackt werden. Die AACS Algorithmen sind bekannt. Die User müssten sich nur einen geleakten Schlüssel besorgen.
> Die User müssten sich nur einen geleakten Schlüssel besorgen.
Und das macht es jetzt legaler? Da musste ich schon ein wenig schmunzeln.
> Und das macht es jetzt legaler? Da musste ich schon ein wenig schmunzeln.
In diesem Fall ist es doch völlig egal ob das legal ist oder nicht. Jeder User muss selbst entscheiden ob er das mit seinem Gewissen/Gesetz vereinbaren kann. Die Implementierung des AACS Algorithmus ist jedenfall nicht illegal.
Dazu kommt noch, dass dich kein Richter der Welt verurteilen wird, wenn du bei deiner legal erworbenen DVD/Blu-ray den Kopierschutz umgehst um das Ding anschauen zu können. So sehr wurden unsere Gesetzgeber/Richter dann doch noch nicht von der Content-Industrie eingekauft.
Überhaupt müssten die erst einmal wissen, was du zu hause mit deiner BluRay und deinem PC so anstellst
Mit MakeMKV soll das wohl ganz gut funktionieren, dass kan inzwischen auch Streaming direckt an den media Player.
Es soll wohl alle bisher erschienenen AACS und BD+ Titel abspielen können, ist leider nicht völlig frei.
Ansonsten gibt es noch dumphd, die ausgabe kann man auch direkt an den player pipen:
./dumphd.sh --infile:BDMV/STREAM/00002.m2ts /media/cdrom | vlc -
hab das leider alles nicht ausprobieren können, da ich über kein BluRay Laufwerk verfüge.
Das ist eine berechtigte Frage.
Wenn ein Codec erstmal implementiert ist und funktioniert, dann könnte es ja sein, daß der Code als "fertig" abgehakt wird und keine weiteren Performanceoptimierungen hinzukommen.
Denn das Suchen nach Bottlenecks kostet Zeit und der ein oder andere Entwickler möchte sich sicher auf das nächste noch fehlende Feature stürzen und wenn der Codec bei seinem modernen Rechner schnell genug ist, warum sollte man sich dann noch mit Optimierungen befassen?
Daher wäre es doch mal höchst interessant zu wissen, wie das beim FFmpeg Projekt gemacht wird.
Wird alter funktionierender Code noch mal durchgeschaut und geprüft an welcher Stelle man die Geschwindigkeit noch ein Quentchen verbessern könnte oder bleibt der Code so wie er ist?
Wer hat die Entwicklung von ffmpeg verfolgt und kann dazu etwas sagen?