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Di, 2. März 2010, 13:24

Software::Video

FFmpeg-Projekt vermeldet Fortschritte

Wie die Entwickler der freien Werkzeugsammlung für Video- und Audiokonvertierung, -bearbeitung und -handhabung, FFmpeg, bekannt gaben, unterstützt das Paket jetzt etliche neue Codecs.

Fast ein Jahr nach der letzten stabilen Version von FFmpeg stellt das Projekt die Früchte der Arbeit der vergangenen Monate vor. Zu den Neuerungen der noch nicht näher benannten Version gehören unter anderem ein neuer Decoder für das Indeo5-Video-Format sowie für das vorwiegend in Computer- und Videospielen eingesetzte Bink-Videoformat der Firma RAD Game Tools. Darüber hinaus enthält die kommende Version von FFmpeg Audio-Decoder für die Codecs Adaptive Multi-Rate (AMR-NB), Sipro, MPEG-4 ALS und WMA-Voice.

Zu den weiteren Neuerungen gehören laut Changelog darüber hinaus die Unterstützung von Bluray-PGS-Untertiteln, ein Real Time Streaming Protocol Multiplexer, Unterstützung von IFF PBM/ILBM-Bitmaps sowie ein Tool zur Ermittlung von Informationen aus Multimediadateien. Zu den weiteren Verbesserungen zählen unter anderem Decoder für Auravision Aura 1/2, CDG, TwinVQ, Electronic Arts Madcow und V210. Eine Liste aller Änderungen kann dem Changelog entnommen werden.

FFmpeg stellt ein unter der GNU Lesser General Public License oder GNU General Public License stehendes Projekt dar, das neben Bibliotheken auch zahlreiche Tools zur Handhabung von Multimediadaten bereitstellt. Die wohl wichtigste Komponente des Projektes stellt libavcodec dar. Im Gegensatz zu vielen anderen Bibliotheken oder Codec-Sammlungen kombiniert die Bibliothek nicht bestehende Codecs zu einer Sammlung, sondern bietet völlig neu entwickelte Lösungen, die sich unter verschiedenen Betriebssystemen nativ betreiben lassen. Die Bibliothek dient deshalb zahlreichen Video-, Audio und Multimedia-Projekten als Basis und findet aufgrund ihrer liberalen Lizenz auch Anwendung in kommerziellen Produkten. Unter Linux setzen unter anderem MPlayer, Xine und VLC auf die Bibliothek auf.

Wann eine neue Version von FFmeg offiziell verfügbar sein wird, steht noch nicht fest. Das Team benennt das Release intern als »next«. Anwender, die bereits von den neuen Funktionen des Projektes profitieren möchten, finden die aktuellen Quellen im Repositorium von FFmpeg.

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