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Thema: Stromverbrauch und Speichernutzung von GNOME, KDE, LXDE und Xfce

97 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von am Di, 9. März 2010 um 14:24 #

Zu hoher Stromverbrauch!

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    Von heed am Di, 9. März 2010 um 14:31 #

    Also auf dem Macbook habe ich mit GNOME fünfeinhalb Stunden Freude. Mehr schafft Mac OS X auch nicht.

    0
    Von Mir am Mi, 10. März 2010 um 10:09 #

    Seltsam, ich nutze Gnome seit vielen Jahren auf auf dem Laptop und kann mich wirklich nicht über den Stromverbrauch beklagen.

    Die Laufzeiten entsprechen ziemlich genau dem, was der Hersteller für ein simples Windows-System, das ich aber nicht nutze, ansetzt.

    • 0
      Von irgendwer am Mi, 10. März 2010 um 14:54 #

      Das kommt eben immer auf's Laptop drauf an. Ich habe da zwei getrennte Erfahrungen gemacht. Ein Gerät, generell eher ein Langläufer, läuft unter Linux von Haus aus genauso lange wie unter Windows. Mit Powertop lässt sich zusätzlich noch eine Kleinigkeit rausholen. Es läuft somit am Ende unter Linux gar länger.

      Ein anderes Gerät ist da völlig versaut. Naja, ist eigentlich eh ein Gamingnotebook und daher der Stromverbrauch eh Nebensache, also eh viel zu hoch, trotz Mobil-CPU (also keine Desktop-CPU) und Mobilchipsatz. Unter Linux ist dort der Verbrauch generell nochmal um einiges schlechter als unter Windows. Und wenn man sich die DSDT disassembliert/anguckt... echt... ein einziges Meer von "if windows ... if nonwindows..." (also so in der Art, weiß nicht mehr genau wie die Abfragen genau aussahen). Jedenfalls ist das meiner Erinnerung nach so sehr verwuselt und gar in verschiedene Windows-Versionen aufgeteilt, dass ich mir gut vorstellen kann, dass die froh sind, dass das Gerät überhaupt halbwegs läuft.

      Das soll aber bei moderneren Geräten besser geworden sein. Zu der Zeit (Windows XP SP1) hat man scheinbar überhaupt nicht nach irgendwelchen ACPI-Dokumenten gearbeitet, sondern schlicht mit Windows XP getestet und solange dran rumgeschraubt, bis es damit lief. Ich möchte nicht wissen, wie der Verbrauch solcher Geräte dann unter Vista/7 aussieht. Wahrscheinlich auch nicht besser. (Hat man ja schon gehört. Generell soll Windows Vista/7 bessere Stromspareigenschaften aufweisen als Windows XP. Die ersten Tests damals nach der Vista-Einführung haben aber gezeigt, dass es bei einigen Geräten teils deutlich anders aussieht. Tja... langjähriges XP-optimieren halt)

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Von Chilli am Di, 9. März 2010 um 14:29 #

Kann mir jemand sagen, wie gut das neuste KDE unter aktiven Compositing mit den integrierten Clarkdale (Core i3, Core i5) GPUs läuft?

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Von harald am Di, 9. März 2010 um 14:37 #

aus einem beitrag von heise.de hab ich die erkentniss das speicherverbrauch nicht grundsätzlich schlecht ist.
schlieslich soll der computer optimal genutzt werden. es ist also sinnvoll eher zu viel im voraus im ram zu haben damit es bei dedarf sofort vorhanden ist als zu ungenutzen ram zu haben.

also lässt sich das kriterium ram so einfach nicht bestimmen.

  • 1
    Von free ram am Di, 9. März 2010 um 14:43 #

    aus einem beitrag von heise.de hab ich die erkentniss das speicherverbrauch nicht grundsätzlich schlecht ist.

    :D Das hat bestimmt ein Firefox-Fan geschrieben um die Memory-Leaks seines Browsers schönzureden.

    1
    Von Lurchi am Di, 9. März 2010 um 14:48 #

    ? Kapier ich ja nicht. Natürlich ist es sinnvoll, so viel RAM wie möglich zu haben, damit man in keine Speicherprobleme kommt. Genau deswegen ist es aber auch sinnvoll, wenig RAM zu verbrauchen, denn irgendwo ist jeder RAM-Riegel begrenzt. Vom Portemonnaie mal abgesehen. Und diese Ressourcen zu schonen fängt auch bei der Desktop-Umgebung an.

    • 1
      Von Erik am Di, 9. März 2010 um 16:07 #

      > Genau deswegen ist es aber auch sinnvoll, wenig RAM zu verbrauchen
      Nein. Idealzustand ist, wenn RAM (ergänzend durch Caching) vollständig benutzt und (bei Bedarf) sofort wieder freigegeben werden kann.

      Dann gibt es keine Engpässe, und gleichzeitig wird unnötige Interaktion mit den Datenträgern vermieden.


      lg
      Erik

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        Von vicbrother am Di, 9. März 2010 um 22:29 #

        Lieber Erik, du hast recht.
        Aber leider zählt das hier nicht - hier wird nur auf "Weniger ist Mehr" geachtet und daher GNOME etc gepusht. Das unter Linux sonst alle stolz sind, wenn der Speicher gut genutzt wird, wird im Bezug auf leider Desktopvergleiche umgedreht. Schade, aber diese Debatte wird nicht objektiv geführt werden.

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        Von irgendwer am Mi, 10. März 2010 um 15:07 #

        Eben. Ja. Den zur Verfügung stehenden Ram.

        Aber. Wenn eine Anwendung beim Hantieren der gleichen Daten mehr Speicher verbraucht als eine andere ist das dennoch schlecht.

        Natürlich ist (als Beispiel) ein DB-Server, der bei 4GB Ram eine 3GB Datenbank einfach gleich im Speicher behält je nach Situation um einiges schneller als einer, der die 4GB nicht nutzt schön bei seinen 256kb bleibt und so jedes Fitzelchen Daten pro Anfrage neu von der Platte laden muss. Dennoch ist ein DB-Server, der eine 3,5GB Datenbank im gleichen Speicher behalten kann, nochmal besser. Und letztendlich ist ein DB-Server, dessen Caches auf 4GB eingestellt sind, auf einem 2GB-System vielleicht gar schlechter als besagter 256kb-Server. Es kommt also immer auf die Situation drauf an.

        Auf einem modernen Net- Note- oder Desktop-System mit mehr als 1GB Ram spricht nichts gegen KDE. Auf einem System mit mehr als 2GB Ram spricht generell auch nichts gegen Vista. Dennoch nutze ich auf meinem Notebook hier LXDE und das hat 1A seine Gründe. :-P
        (nämlich die nur zur Verfügung stehenden 256MB RAM)

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    Von mschiff am Di, 9. März 2010 um 14:52 #

    Sorry, aber so allgemein ausgedrückt ist das TOTALER Schwachfug.

    Wenn, dann trift dies für den KERNEL zu, der unbenutzten Speicher als HDD-Cache benutzt.

    Ein Anwendung, die mehr verbraucht als unbedingt nötig, und vor allem einmal vereinnahmten Speicher nie wieder freigibt ist einfach schlecht programmiert oder fehlerhaft.

    Es gibt natürlich Anwendungen, bei denen ein hoher Speicherverbrauch durchaus gerechtfertigt ist: Ich denke da an ein Office-Programm dass ein Dokument mit vielen Bilder offen hat und eine Bearbeitungs-Historie von 100 Schritten. Oder Grafik-Tools wie gimp, Renderapplikationen wie Blender etc.

    • 1
      Von free ram am Di, 9. März 2010 um 14:56 #

      Sehe ich genauso.

      RAM hat hauptsächlich für meine in Bearbeitung befindlichen Daten da zu sein, nicht für die Programme selbst! Die sollten so sparsam wie möglich sein.

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      Von Sascha am Di, 9. März 2010 um 15:44 #

      Ähm, nicht zwangsläufig.
      Man kann ja auch diverse Dinge im Voraus cachen, um im entscheidenden Moment Performance zu gewinnen.

      Und für eine VM kann es durchaus gut sein, z.B. die Garbage-Collection später durchzuführen, solange noch genug RAM frei ist. Nach deiner Aussage müsste ja andauernd "aufgeräumt" werden um ja kein kb RAM zu verschenken.

      Es ist wie immer, der Tradeoff muss stimmen und der verschiebt sich eben mit der Zeit, da die Systeme mehr RAM zur Verfügung haben. Btw: Optimal wäre natürlich ein angepasstes Verhalten des Programmes: Cachen, wenn noch viel RAM frei ist, sparsamer werden, wenn nicht...

      • 1
        Von mschiff am Di, 9. März 2010 um 16:20 #

        Du hast ja recht. Nur scheint es da keinen GC zu geben ;-) Oder er kommt selten bis nie zum Einsatz.

        Ich fange ja nicht an, Applikationen zu beenden etc, weil mich der angezeigte Wert des verbrauchten Speichers stört, sondern weil das System tatsächlich unertragbar langsam wird und der kernel anfängt durchaus aktive Anwendungen in den swap zu schieben, wiel er keine Luft mehr hat.

    0
    Von Robert am Di, 9. März 2010 um 22:45 #

    Natürlich ist der RAM zum verwenden da. Aber ich will nicht 1GB nach dem hochfahren durchs System belegt haben *zu.vista.schau*. RAM sollte durch die Programme verwendet werden (und auch da so schonend wie möglich, ohne zu cachen *graus*) und nicht durch das Grundsystem.

    • 0
      Von ihdsfisdfsd am Do, 11. März 2010 um 16:52 #

      Ist halt ne Frage des Benutzers. Bestimmte Features brauchen halt eine bestimmte Menge an RAM... Und wenn die Features es wert sind, können sie von mir aus auch 2 GB fressen. Ich habe übrigens 4 GB, fast immer ne WindowsXP-VM im Hintergrund laufen, massenweise Firefox-Fenster, andere Programme und alles läuft flüssig. :D

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Von zettberlin am Di, 9. März 2010 um 14:45 #

Also ich teste gerade ebenfalls alle 4 Systeme und bei mir sieht das in etwa so aus:

LXDE ca. 180MB
XFCE ca. 350MB
GNOME ca. 400MB
KDE ca. 1000MB

in KDE und GNOME sind die Effekte eingeschaltet, ich bezweifle, dass das viel ausmacht.

Wenn Nepomuk an ist und Strigi indiziert, verbraucht KDE hier bis zu 2,4 Gig... Schaltet man Nepomuk ab, geht der Verbrauch auf etwa 600MB herunter...

Und KDE läuft trotzdem flüssig. Gefühlt ist lediglich LXDE spürbar schneller. Und LXDE ist auch der einzige Kandidat, bei dem der Lüfter nicht durchläuft und fast nie aufheult.

Prinzipiell finde ich es OK, dass ein modernes System auch die marktübliche Ausstattung von Rechnern nutzt.

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    Von Odol am Di, 9. März 2010 um 15:03 #

    O_o welche Distribution hast du für den KDE-Test benutzt? Unter Gentoo komme ich bei KDE4 selbst mit Nepomuk und Strigi auf ca. 280MB nach dem start.

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      Von zettberlin am Di, 9. März 2010 um 17:03 #

      > welche Distribution hast du für den KDE-Test benutzt?

      KUBUNTU10.4 a3

      OK: dass ist eine alpha aber das sollte sich doch wohl eher in Abstürzen äußern (tut es auch aber recht wenig) immerhin läuft Nepomuk scheinbar ganz normal durch und funktioniert auch durchaus...

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      Von nox am Mi, 10. März 2010 um 01:19 #

      Gentoo ist da auch etwas anders als Kubuntu wenn es darum geht was da so alles im Hintergrund mitwerkelt.

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      Von Antitroll am Mi, 10. März 2010 um 08:46 #

      > O_o welche Distribution hast du für den KDE-Test benutzt? Unter Gentoo komme ich bei KDE4 selbst mit Nepomuk
      > und Strigi auf ca. 280MB nach dem start.

      Wie er auf den riesigen Speicherverbrauch bei KDE kommt, kann ich auch nicht nachvollziehen. Es ist jedenfalls nicht der "normale" Verbrauch eines KDE Systems.

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    Von oldmcdonald am Di, 9. März 2010 um 15:44 #

    Ich weiß zwar nicht, wie das funktioniert, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich die Desktop-Environments mit Ihrem Speicherverbrauch an den vorhandenen Speicher anpassen - bei einem Thinkpad mit 128MB hat LXDE gerade so gepasst. Bei Firefox fing dann das Auslagern an. Mit Fvwm bin ich noch deutlich darunter geblieben, aber auch da gings mit Firefox auf die Festplatte.
    Jetz habe ich 512MB und schon sieht das alles ganz anders aus - dafür kann man über die Performance allerdings nicht mehr meckern...

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    Von Scotty am Di, 9. März 2010 um 16:03 #

    So sollte ein Testbericht aussehen: übersichtlich, verständliche Zahlen und logischer Schreibstil. Zettberlin, schreib mehr :-)

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    Von zxy am Di, 9. März 2010 um 16:28 #

    Der übergroße CPU- Und RAM-Bedarf von Nepomuk ist bekannt. Das ist für OpenSuse mit der Hauptgrund gewesen, nach dem Beagle-Desaster und der nachfolgenden "Rebellion" in den eigenen Reihen Nepomuk standardmäßig u.a. in der KDE 4.3.x-Version von OpenSuse 11.2 ausgeschaltet zu lassen.
    IMHO sinkt der CPU- und RAM-Bedarf unter KDE4 ganz deutlich, wenn man weder Akonadi noch Nepomuk benutzt.

    • 0
      Von zettberlin am Di, 9. März 2010 um 16:59 #

      > sinkt der CPU- und RAM-Bedarf unter KDE4 ganz deutlich, wenn man weder Akonadi noch Nepomuk benutzt.

      Akonadi geht eigentlich, kann jedenfalls nicht feststellen, dass das sehr viel verbraucht.
      Der Stress mit nepomuk scheint vor allem von virtuoso zu kommen, das verbraucht jedenfalls mit Abstand die meiste Prozessorlast. Akonadi kommt ohne virtuoso aus, weil es nur mit an sich schon strukturierten Daten in Text zu tun hat...

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    Von fon77 am Di, 9. März 2010 um 16:58 #

    Hmm... die Zahlen für KDE4 kann ich bei mir nicht nachvollziehen. Die von Phoronix genauso wenig. Mein KDE4 verbraucht ganze 270 MB nach dem Hochfahren - da laufen dann schon Krusader, Konsole und das eine oder andere Plasmoid, Effekte sind auch aktiviert. Keine Ahnung wie bei anderen Leuten Werte jenseits der 500MB oder gar von 1GB entstehen!?

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    Von Maxe am Di, 9. März 2010 um 18:16 #

    Und wieviel Prozent der angegebenen Werte sind *aktiv*?

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      Von zettberlin am Mi, 10. März 2010 um 10:19 #

      >Und wieviel Prozent

      Den Unterschied zwischen cache, buffer und used habe ich schon herausgefunden. ;-)

      Übrigens scheint sich das System nach ein paar Tagen zu konsolidieren. Ich schalte meinen Rechner abends immer aus (ich weiss, dass das lame ist... :lol: ). Nach dem neu Anschalten bleibe ich jetzt immer zwischen 800 - 900, solange Strigi nicht indiziert.
      Allerdings hat Nepomuk 5000 Dateien im Index, bei einem Bestand von reichlich 25000 Dateien in den markierten Verzeichnissen. Die Suchergebnisse sind auch eher zweifelhaft. Suche ich nach "watchtower" findet Nepomuk zwar die Akkorde und den Text in eine chordpro-Datei und in einem OO-Dokument aber weder den Song von Dylan noch die Version von Hendrix, die beide auf der Platte sind...
      Mit locate finde ich die :?

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    Von lilili am Di, 9. März 2010 um 19:16 #

    Also mein Notebook hier hat nur 512 GB RAM und KDE 4 läuft hier trotzdem relativ flüssig. na gut Nepomuk habe ich gekickt da ich so was so gut wie nie benötige.

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    Von Trollhunter am Di, 9. März 2010 um 20:17 #

    Öhm, mein komplettes System verbraucht gerade mal 600 - 700 MB mit offenem Firefox, Amarok, Kopete, Ktorrent und aktivem Nepoku bzw Strigi...

    Also stimmt da definitiv was ned an deinen Zahlen!

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      Von zettberlin am Mi, 10. März 2010 um 10:23 #

      > mein komplettes System verbraucht gerade mal 600 - 700 MB

      Was ist das denn genau für ein System?

      In Ubuntu 9.10 hatte ich fast die gleichen Zahlen wie Du, allerdings in einer VM getestet, die nur 800MB RAM zugewiesen hatte...

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    Von Lars am Mi, 10. März 2010 um 10:55 #

    Vermutlich hast Du auch in der Reihenfolge getestet ...

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Von mschiff am Di, 9. März 2010 um 14:47 #

Ich finde, dass der verschwenderische Umgang mit Hauptspeicher bei KDE eines der momentanen Hauptprobleme ist.

Ich unterstelle hier auch einfach mal eine ganze Menge Speicher-Lecks in allen möglichen Komponenten, denn der für Anwendungen zur Verfügung stehende Speicher wird mit zunehmender Zeit immer weniger.

Ich nutze KDE 4.4.1 auf einem Laptop mit 3GB RAM. Es sollte doch eigentlich so sein, dass der größte RAM-Bereich eines Computers den "eigentlichen" Applikationen zur Verfügung steht. Und alles was nicht benötigt wird kann als HDD-Cache benutzt werden.

Leider ist es mit KDE mittlerweile so, dass das "Basis-System" den größten Teil des Speichers verbrät...

Um das nachvollziehen zu können, reicht es nicht, den Rechner zu booten, sich einzuloggen und einmal auf den Verbrauch der einzelnen KDE-Komponenten zu achten, sondern man muss KDE auch über ein paar Tage hinweg benutzen - ohne Neustart, ohne Logout.

Dann sieht man, dass z.B. knotify4 - also der Teil, der nur dazu da ist, per Message-Bus Nachrichten entgegen zu nehmen und hübsch auf dem Desktop darzustellen mal eben locker über HUNDERT MEGABYTE verbraucht.

Wie ermittelt man den Speicherverbrauch eines Prozesses?

Für einen schnellen Blick schaue ich dazu im top oder htop auf den "RES"-Wert. Dieser schliesst "Shared" Speicher AFAIK aus, bezieht also keine Libs mit ein, die auch voin anderen Prozessen benutzt werden.

Wenn man es genau wissen will benutzt man "exmap".

Noch ist mein KDE 4.4.1 Desktop relativ frisch, sprich ich kann vielleicht noch einen Tag damit arbeiten, bis es nicht mehr geht:

akregator: 108M
knotify4: 99M
kontact: 111M
knotes: 61M
kwin: 44M
kdeinit4: plasma-desktop: 37M
[einige andere it ca 30-40M]
krunner: 28M

Bei den meisten dieser Prozesse frage ich mich wirklich: Müssen die wirklich soviel Speicher belegen?

  • 0
    Von Odol am Di, 9. März 2010 um 15:06 #

    >> Noch ist mein KDE 4.4.1 Desktop relativ frisch, sprich ich kann vielleicht noch einen Tag damit arbeiten, bis es nicht mehr geht

    Also wie du nun darauf kommst, musst du aber noch mal etwas deutlicher erklären. Demnach müsste ja - wenn man nach den Test-Werten bei Phoronix geht - Gnome und die anderen Systeme ein paar Tage später "nicht mehr gehen".

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      Von mschiff am Di, 9. März 2010 um 16:07 #

      Ich gehe nach meinen eigenen Erfahrungen als KDE Nutzer:

      Von Tag zu Tag brauchen die Einzelkomponenten mehr Speicher. Ein "sichtbare" Applikation wie akregator kann ich mal eben beenden und wieder neu starten um den Speicherverbauch etwas zu bändigen. Aber mit den "unsichbaren" Dingen wie knotify geht das nicht so einfach. Da hilft dann irgendwann nur noch ausloggen und wieder einloggen.

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        Von TeaAge am Di, 9. März 2010 um 16:29 #

        Das Problem hatte ich mit knotify mit KDE 4.2. Zur Zeit mit KDE 4.3 hab ich das Problem nicht mehr. Selbst nach einer Woche ohne Neustart (ich geh immer in den Standby) hat knotify ~8MB. Hoffentlich hat sich da nicht wieder ein ähnlicher Fehler mit 4.4 eingeschlichen ...

        Naja, in KDE 4.2 hab ich damals immer knotify abgeschossen. Danach wurde es automatisch neugestartet und es wurde nicht mehr soviel RAM verschwendet ... das war aber auch schon nervig.

        Ansonsten braucht bei mir KDE im Betrieb (Kontact ink. Akregator, Konqueror, Dolphin, Konsole und Nepomuk) etwa 500MB. Das ist sicherlich kein Spitzenwert aber ich kann damit leben.

        Gruß

        • 0
          Von norbo am Di, 9. März 2010 um 18:56 #

          > Hoffentlich hat sich da nicht wieder ein ähnlicher Fehler mit 4.4 eingeschlichen ...

          Bei mir läuft KDE 4.4.0 auf Mandriva, und knotify4 braucht 2.6 MB (neu gestartet hab ich vor 10 Tagen zum letzten mal).

          > Ansonsten braucht bei mir KDE im Betrieb (...) etwa 500MB.

          Sieht hier ganz ähnlich aus, insgesamt 512 MB. Wobei 30 MB auf Opera fallen, und die Mandriva-spezifischen Applets (net_applet, draksnapshot, mdkapplet) nochmal über 60 MB schlucken.

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        Von WALART am Di, 9. März 2010 um 17:10 #

        Also bei meinem KDE muss das scheinbar Wochen dauern, vielleicht Monate. Jedenfalls länger als die Kiste läuft, und das ist beinahe rund um die Uhr. Letzte Uptime 24 Tage.

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    Von zxy am Di, 9. März 2010 um 16:35 #

    "Leider ist es mit KDE mittlerweile so, dass das "Basis-System" den größten Teil des Speichers verbrät..."

    Ich verstehe immer noch nicht, wie Deine 3GB RAM dank KDE4 überhaupt "vollaufen" können.
    Die entsprechenden Werte kurz vor dem "Punkt des Nicht-Mehr-Funktionierens" wären da sehr interessant.

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    Von ac am Di, 9. März 2010 um 17:44 #

    > Wie ermittelt man den Speicherverbrauch eines Prozesses?

    Wenn das zugrunde liegende Binary nicht statisch kompiliert ist - und das ist es der Normalfall - gar nicht, da man beim "Aufaddieren" zu falschen Ergebnissen kommt. Vernünftigerweise ermittelt man das Gesamtverhalten eines Systems in bestimmten Zuständen. Dies betrifft u.a. CPU-Last, IO-Verhalten und eben auch den Speicherverbrauch. Letzteres ermittelt man mit einem Tool wie Exmap¹ - definitiv nicht mit free, ps und top.


    [1] http://www.berthels.co.uk/exmap/
    http://ktown.kde.org/~seli/download/exmap/

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    Von seven am Di, 9. März 2010 um 18:21 #

    >..Dann sieht man, dass z.B. knotify4 - also der Teil, der nur dazu da ist, per Message-Bus Nachrichten entgegen zu nehmen und hübsch auf dem Desktop darzustellen mal eben locker über HUNDERT MEGABYTE verbraucht.

    Der Lacher war mal als ich SuSE11 installiert hatte. Knotify meldete sich alle paar Sekunden um mir mitzuteilen, dass er abgestützt sei. Das Ding war einfach nicht wegzubekommen weil diese Meldung eine Benutzung der Distribution praktisch umöglich machte.

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    Von Peter am Mi, 10. März 2010 um 05:08 #

    Wenn man nicht gerade irgend einen Webdienst auf seiner Kiste laufen lässt, kann man doch getrost mehrmals am Tag aus- und wieder einschalten. Das scheint Deiner Aussage nach ja zu einem schlankeren System zu führen und Kilowattstunden spart's auch.

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Von Barristan am Di, 9. März 2010 um 15:05 #

Wengistends kann ich zukünftig auf diesen Artikel verweisen, wenn noch mal jemand behauptet, dass Linuxprogramme sparsamer mit dem Arbeitsspeicher umgehen.

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    Von Odol am Di, 9. März 2010 um 15:09 #

    Kommt immer darauf an mit was man vergleicht. Gegenüber WinXP hast du wohl recht. Jedoch dürfte selbst KDE gegenüber Vista (und auch Win7) noch recht gut dastehen.

    Außerdem steht im Artikel ja auch deutlich, dass man die Ergebnisse dieses Test mit Vorsicht beachten sollte. Also als Verweis für künftige Diskussionen taugt dieser Test nichts.

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    Von Vater Rhein am Di, 9. März 2010 um 16:19 #

    >> Wengistends kann ich zukünftig auf diesen Artikel verweisen,
    >> wenn noch mal jemand behauptet, dass Linuxprogramme
    >> sparsamer mit dem Arbeitsspeicher umgehen.

    Dazu (Speicherverbrauch von verschiedenen Betriebssystemen) steht doch aber gar nichts im Artikel.

    Aber wenn z.B. KDE geladen ist, dann sollten Qt-Programme nicht mehr so ins Gewicht fallen da viele Bibliotheken zusammen benutzt werden. Bei Windows hingegen sind die meisten Programme statisch gelinkt, damit man sie auch schön ohne Installation bzw. Abhängigkeitsprobleme zum Laufen bekommt. Somit ist es also gut, wenn KDE alle wichtigen Libs beim Starten in den Speicher bewegt, die anderen Programme brauchen dann beim Starten und im Betrieb weniger Speicher.

    Wenn du kochst, legst du dir doch auch alle Sachen auf der Arbeitsfläche parat und gehst nicht wegen jeder Kartoffel einzeln in den Keller.

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Von michael am Di, 9. März 2010 um 15:19 #

Ich glaube, in der Zusammenfassung wurde die zweite Seite des Phoronix-Artikels vergessen. Hier wird nämlich doch ein gravierender Unterschied im Stromverbrauch festgestellt:

"KDE 4.4.1 ended up consuming the most amount of power during this test with an average rate of 14.1 Watts while LXDE did the best at 12.9 Watts, or a 9% reduction in the power drain. GNOME 2.29.1 was second best in terms of consuming the least amount of power with an average of 13.1 Watts while Xfce was slightly behind at 13.3 Watts."

Das sollten die KDE-Entwickler mal näher untersuchen (ich bin übrigens selbst begeisterter KDE-Nutzer). In Zeiten von Netbook und Co. ist das ja kein unbedeutender Faktor!

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Von fritz am Di, 9. März 2010 um 15:25 #

Mir ist doch total egal, wie viel Recourcen der DE verbraucht. Im allgemein ist es zwar so, dass eine große Datei langsamer ist aber das muss nicht unbedingt so sein. Alte Rechner kann ich sowieso nicht gebrauchen, da ich Leistung brauche und sowieso 8 bzw. 16GB habe. Da interessiert mich nicht, ob ich 200 MB mehr oder weniger habe. Ich weise darauf hin, dass das für mich zutrifft und ich absolut Verständnis dafür habe, wenn einem mit einem alten Rechner das wichtig ist. Ich habe nur das Gefühl, als ob man hier oft Qualität mit Größe gleichsetzt. Ich denke, dass KDE auch das meiste bietet und logischerweise auch am schwersten ist. Es ist doch schön, dass es unterschiedliche Desktops gibt in allen Größen etc.

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    Von mschiff am Di, 9. März 2010 um 16:04 #

    Die Verhältnismässigkeit sollte aber stimmen.

    Mit einer "Hey jeder Rechner hat doch eh genug RAM also machen wir uns um der Verbrauch keine Gedanken"-Einstellung ist noch keine wirklich gute Anwendung entstanden.

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      Von Fritz am Di, 9. März 2010 um 18:11 #

      Ich sag ja auch nicht, dass damit allen gedient ist aber es gibt genug Software, die gewachsen ist und trotzdem performanter geworden ist. Mir persönlich ist das am wichtigsten. Ich brauche beruflich halt einfach Leistung. Wenn man Sachen rendert und Filmschnitt macht mit Konstruktion auf der anderen Seite, dann braucht man einfach Leistung. Wenn etwas länger dauert kostet das Geld und nicht wenn ich neue Technik brauche. Ich sag ja auch gar nicht, dass das für jeden zutrifft aber ich kann sagen, dass mir das halt egal ist und denke, dass es noch andere gibt, denen es ähnlich geht. Und natürlich ist zum einen schlanke Software meist schneller, was einfach ein Naturgesetz ist aber nicht unbedingt. Ich will nur sagen, dass es unterschiedliche Anforderungen und technische Voraussetzungen gibt und zum Glück jeder seinen Desktop wählen kann. Da KDE auch Funktional am vollsten ist braucht er auch am meisten, was auch normal ist. Aber ob er jetzt gut oder schlecht ist, kann ich doch nicht einfach beantworten. Nur sollte auch kein allgemeines Kriterium sein, das ein Desktop zu groß ist.

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Von carlos am Di, 9. März 2010 um 16:02 #

Die haben mehr oder weniger ein Vergleich von verschiedenen Ubuntu Versionen gemacht.
Ihr haette auch mal die kommentare zu dem phorenix Artikel durchlesen sollen.
Auf vielen anderen Distros verbrauch KDE nach dem starten um die ~ 300mb.

Um ehrlich zu sein finde ich Persönlich das dieser Artikel nicht gerade von Qualität strotzt.

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    Von Kawa am Di, 9. März 2010 um 18:30 #

    So sieht es aus!

    Kommentar vom migiz zu dem Phoronixtest, der genau meine Meinung widergibt:

    „I think you need to rethink these tests. The only true way to know how the DE performs is to do a vanilla install. I don't use Ubuntu so I don't know what extras they add. I can say that I run Arch with a full vanilla install of KDE 4.4.1. When I boot my system up it takes less than 200MB of ram. I also know that when XFCE 4.6 was released I tested it and the system used under 100MB of ram.

    I hope that everyone realizes that these results can only be applied to an Ubuntu system and other distros will have different results.“

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      Von zxy am Di, 9. März 2010 um 23:22 #

      Ähnliche drastische Unterschiede im Hinblick auf den RAM-Verbrauch gibt es auch zwischen Xubuntu und Debian Lenny mit Xfce:

      http://distrowatch.com/weekly.php?issue=20090427
      "Xubuntu 9.04 vs Debian 5.0.1 Xfce"

      Xubuntu 9.04 verbrauchte unter den gewählten Testbedingungen 140.60 MB RAM, Debian Lenny XFce allerdings nur 64,95 MB RAM.

      Mit KDE 4 dürfte das im Hinblick auf die verschiedenen Distros ähnlich sein, Nepomuk einmal ausgenommen.

      Die Diskussionsektion zum obigen Distrowatch-Artikel ist bei der Bewertung der Testergebnisse sehr hilfreich, da hier der Autor sehr bereitwillig im Hinblick auf mögliche Testfehler diskutiert und in Einzelfällen auf konkrete Einwände hin auch Tests wiederholt hat.

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        Von Barristan am Mi, 10. März 2010 um 12:45 #

        Und? Dann vergleich halt xfce mit kde unter debian lenny, dann wirst du etwa die selben Unterschiede feststellen, wie bei xbuntu.

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          Von zxy am Mi, 10. März 2010 um 13:39 #

          Du hast den wesentlichen Punkt überlesen.

          XFce als Desktopumgebung hat keinerlei "Verantwortung" für den unterschiedlich hohen RAM-Bedarf von "XFce-Distros".
          XFce selbst hat unter beiden Distros (Ubuntu bzw. Debian) den annähernd gleichen RAM-Bedarf. Das gilt auch für KDE4.

          Der höhere RAM-Bedarf von Xubuntu im Vergleich zu Debians XFce-Variante liegt allein am "(X)UBuntu-"Bloat", eben an dem, was zusätzlich an Gnome- und OS-Diensten in Ubuntu im Vergleich zu Debian gestartet wurde.
          Wenn Kubuntus KDE4 die Ubuntu-Dienste aus der Gnome-Edition ebenfalls ganz oder teilweise mitladen müßte, um überhaupt im Ubuntu-Sinne "funktionieren" zu können (wie das z.B. bei Xubuntus XFce der Fall ist), dann wäre der hohe bzw. höhere RAM-Bedarf im Vergleich zu Gnome auch nicht weiter verwunderlich.

          Das ist auch die wesentliche Fehlerquelle im durchgeführten Phoronixtest. Keine der getesteten Distros braucht zwingend diese angegebenen hohen RAM-Werte, das ist zum größten Teil das Werk des momentanen Ubuntu 10.04.
          Bei Ubuntu 10.04 handelt es sich im übrigen immer noch um eine Alpha-Version. Wie man eine solche Dev-und Test-Distro aufgrund der sehr wahrscheinlich immer noch vorhandenen Bugs (z.B. Memory Leaks in Linux-Basisanwendungen) guten Gewissens für einen derartigen RAM-Test verwenden kann, das kann wohl nur der Autor wissen.

          In diesem Sinne sollten Dir auch die unterschiedlich hohen "RAM-Verbrauchszahlen" in den beiden getesteten Xubuntus (140.60 MB RAM (Distrowatch; Xubuntu 9.04) vs. 343MB RAM (Phoronix; (X)Ubuntu 10.04)) zu denken geben (es handelt sich jeweils um XFce 4.6.x).

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Von LX am Di, 9. März 2010 um 16:10 #

Einen großen Teil des verbrauchten RAMs und der allgemeinen Last / des Akkuverbrauchs werden die Daemons im Hintergrund verursachen. Wie verhält sich bspw. Ubuntu, wenn man Fluxbox anstelle eines DEs verwendet?

Gruß, LX

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Von frogbert am Di, 9. März 2010 um 16:32 #

setup 1 (aus der Erinnerung):

laptop mit 160 mb ram+altes kde 3+sidux
RAM bei ca. 80mb*

setup 2 (aus der Einnnerung)

Powerworksstäschn mit 4 gig+altes kde 3+sidux
RAM bei ca 300 (?!)mb*

Was 'lernt' uns das?

Wahrscheinlich nüschte-oder: Mit vollen Hosen ist gut Pupen!
Trotzdem: Danke, Herr Phoronix (der mit den Fischen heißt übrigens Verleihnix)!

*nach dem Einloggen; Desktop geladen

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Von DerAndere am Di, 9. März 2010 um 16:51 #

Versteht mich nicht falsch, nicht, dass ich meine, man sollte verschwenderisch mit dem Speicher umgehen, aber wo ist das Problem, wenn eine Umgebung viel Speicher benötigt, WENN (!) es nicht dazu führt, dass es zu einem Engpass kommt? Ich meine das grundsätzlich so: Je mehr im RAM ist, desto schneller müsste (theoretisch) die Oberfläche sein - wenn aber der RAM knapp wird, sinkt einfach der Verbrauch, die Oberfläche benötigt weniger RAM ist dafür aber auch langsamer.

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Von SONA am Di, 9. März 2010 um 17:00 #

Wäre der Test nicht um einiges aussagekräftiger gewesen, wenn man die verschiedenen DE´s mit einer stabilen Distribution getestet hätte?

Der Test fand dem Bericht nach auf einem Ubuntu Lucid Alpha Snapshot vom 7.03.2010 statt.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 09. Mär 2010 um 17:05.
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Von D.Cent am Di, 9. März 2010 um 17:04 #

Sorry, aber bei mir (4 GB RAM System / OpenSuSE 11.2) habe ich trotz Updater, Klipper, KMix, KMail, Kopete und Firefox mit KDE "nur" 450 MB belegt - wie hat man also die 522 MB im Test hinbekommen?

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Von dgrat am Di, 9. März 2010 um 17:24 #

ich habe btw mit opensuse und kde4 sowohl mit dem nvidia als auch mit dem intel-treiber ein speicherleck in xorg. xorg verbraucht einfach immer mehr ram im laufe der zeit. der prozess wächstund wächst^^ evtl hängt das damit zusammen.
bei kde wirddas sicherlich nicht anders sein, denke nicht, dass die alles mit valgrind getestet haben.

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Von glasen am Di, 9. März 2010 um 17:57 #

Der Autor von Phoronix ist bekannt dafür sehr oft handwerkliche Fehler bei seinen Tests zu machen. So gab es im Oktober 2008 einen Vergleich zwischen verschiedenen Ubuntuversionen bei denen die damals neuesten Versionen deutlich schlechter als die älteren Versionen abschnitten. So soll Ubuntu 7.04 in einigen Test bis zu 25% (!) besser als Ubuntu 8.10 abgeschnitten haben.

Am Ende stellte sich noch einigem Diskutieren in Phoronix-Forum heraus, das die Ergebnisse der Test fehlerhaft waren. Durch eine einfache Plausibilitätsprüfung (Langsameres System bringt bessere Ergebnisse unter Ubuntu 8.10 als das im Test verwendete System) wurden die Testergebnisse als komplett falsch entlarvt. Nur ist der fehlerhafte Artikel bis heute online, es fehlt auch jeder Kommentar seitens des Autors zu den fehlerhaften Ergebnissen.

Michael (Der Autor von Phoronix.com) ist dafür bekannt Alles und Jedes mit seiner Phoronix-Test-Suite zu testen, ohne sich auch nur überhaupt einen Gedanken darüber zu machen ob der Testaufbau überhaupt einen Sinn macht.

So werden regelmäßig diverse Distributionen und Betriebssysteme miteinander verglichen, obwohl einzig und allein die verschiedenen Compilerversionen miteinander verglichen werden (z.B. jüngst PC-BSD 8.0 vs. Kubuntu 9.10 bzw. GCC 4.2.1 vs. GCC 4.3.2). Anstatt die System-eigenen Programme zu benutzen um einen wirklichen Vergleich zu haben (z.B. LAME von PC-BSD vs. LAME von Ubuntu 9.10), wird grundsätzlich erst einmal alle benutzte Software kompiliert.

So ein Vorgehen ergibt aber nur dann Sinn, wenn man Hardware miteinander vergleichen will und grundsätzlich immer die gleiche Softwarebasis benutzt. Will man aber eine Distribution miteinander vergleichen (auf identischer Hardware), muss man dafür sorgen das man auch die Programme benutzt die eine Distribution mitliefert. Erst dann kann man sagen "Distribution A ist schneller als Distribution B". Ob die besseren Ergebnisse dann wiederum damit zusammenhängen will eine Distribution wegen eines besseren Compilers die schnelleren Programme hat , spielt dann keine Rolle. Man hat ja dann bewusst die Leistung der gesamten Distribution gemessen.

Wie auch immer, die ganze Diskussion zeigt man wieder sehr schön wie leicht wir Menschen uns von irgendwelchen Zahlen beeinflussen lassen und wie sehr das Lagerdenken im Linux-Umfeld verwurzelt ist.

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    Von Edelweiss am Mi, 10. März 2010 um 08:14 #

    >> Wie auch immer, die ganze Diskussion zeigt man wieder sehr schön wie leicht wir Menschen uns von irgendwelchen Zahlen beeinflussen lassen und wie sehr das Lagerdenken im Linux-Umfeld verwurzelt ist.

    Davon mal abgesehen, dass ich Phoronix für ein sinnfreies Schwanzlängen-Portal halte, wundert es mich jetzt schon, dass ausgerechnet Sie solche Äusserungen tätigen. ;)

    http://glasen-hardt.de/?p=73

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Von archux am Di, 9. März 2010 um 18:02 #

Also mein Archlinux mit KDE SC und aktiviertem Nepumuk, Strigi und 3d Effekten braucht direkt nach dem booten gerade einmal 280mb ich glaube der eigentliche Speicherfresser ist hier ubuntu. Auf 500mb komme ich nur mit geöffnetem Konqueror Kontact Dolphin und Systemmonitor!

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    Von Thomas Schuetz am Mi, 10. März 2010 um 06:44 #

    Ich denke auch, der Autor hat in dem Artikel eher dargestellt, wie übel speicherfressend Ubuntu ist. Ich habe keine Ahnung, was da noch im Hintergrund läuft, aber es muss viel sein. Ich habe einen Rechner, auf dem nur Archlinux mit xfce und einem mp3-Player installiert ist, reine Jukebox. Nach dem Starten belegt er ganze 59 MB-Ram, habe gerade mal geguckt... Und unter Ubuntu belegt xfce das 6-fache??? Tut mir leid, aber irgendwie macht mir dieser Artikel Ubuntu sehr unsympathisch...

    Außerdem fand ich den Unterschied zu XFCE und LXDE interesant - was sind 30 MB?? 30 MB machen ja selbst auf einem 10 jahre alten Rechner keinen wirklichen Unterschied. Und auch wenn LXDE so toll als schlanke Alternative hochgejubelt wird, XFCE fühlt sich _deutlich_ runder an.

    Gruß,

    Thomas

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Von Michael am Di, 9. März 2010 um 19:01 #

So weit ich das Original verstehe bezieht sich der Unterschied von 0.2 watt auf den "Idle" Modus über 60sec

Wenn der jeweilige Browser und Dateimanager gestartet wird und ein paar Menüs geöffnet werden, gibt es schon einen Unterschied KDE 14.1W, GNOME 13.1 W und LXDE 12.9W sowie eine um 2 Grad erhöhte Temperatur (48) unter KDE.

Ich denke der zweite Teil des Testes ist der eigentliche Test!

MfG

P.S. geschrieben von meinem G1 :-) sorry

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Von NaJa am Di, 9. März 2010 um 20:51 #

Bei der täglichen Arbeit mit KDE fällt es immer wieder auf dass dieser Desktop deutlich langsamer ist als Gnome. Selbst bei aktiviertem Compiz unter Gnome. Compiz läuft absolut flüssig. Selbst auf meinem Atom getriebenen Netbook. KDE hingegen ruckelt wie Sau. Programme hängen zwischendurch immer wieder kurz, oder stürzen gar ganz ab. Wenn man bei Dolphin die Thumbnails aktiviert, dann kann man nicht genug CPU- und RAM-Ressourcen haben. Es kommt auch öfters vor dass man Thumbnail-Prozesse händisch abschießen muss. Auch wenn man Dolphin schon längst geschlossen hat. Schade eigentlich.

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Von ich am Mi, 10. März 2010 um 12:18 #

http://blog.martin-graesslin.com/blog/2010/03/ist-phoronix-eine-verlassliche-quelle/

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Von Suche OS für 128 MB RAM Rechne am Mi, 10. März 2010 um 14:59 #

und bot einen gut benutzbaren Desktop.


Irgendwas machen die Gnome, KDE, LXDE und Xfce Entwickler falsch.

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Von germanitalo am Mi, 10. März 2010 um 17:26 #

Die Herrschaften, die diese Messungen durchgeführt haben, sollten mal ihre Messinstrumente und Pupillen eichen! Wie erklärt sich sonst, dass ich auf einem Rechner mit nur 256 MB Arbeitsspeicher einen flotten KDE-Desktop (Version 3.5.10) habe? Arbeitsspeicher 44% frei, Auslagerungsspeicher (Swap) zu 100% frei.
Man sollte nicht jeden Quatsch ernst nehmen, der hier "berichtet" wird.
Prost! :D

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    Von glasen am Mi, 10. März 2010 um 17:57 #

    Vielleicht weil du KDE 3.5.1 anstatt KDE 4.4.2 einsetzt und auch sonst einiges an deinem System getunt hast?

    Der Test ist von einer Standardinstallation ausgegangen und nicht von einer "Ich trimme mein System auf möglichst geringe Resourcenverschwendung-Eigeninstallation". Wenn es nach dem ginge, müsste ich auch aufschreien und schreiben "!11!! Mein Ubuntu belegt nur 85MB direkt nach dem Start !!!11!!!", oder "DOS 3.0 benötigte nur 256KB Hauptspeicher!!!!111!!!!"

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      Von germanitalo am Do, 11. März 2010 um 00:37 #

      In einem Punkt hast du recht, in anderen nicht. Ich setze sehr bewusst KDE 3.5 ein, weil ich diesen ganzen optisch oppulenten Quatsch (siehe Vista) nicht brauche.
      Wenn ich es recht sehe, brauche ich Arbeitsspeicher für Anwendungen und nicht für das Betriebssystem. Mein System, über das ich schrieb, ist eine Standardinstallation von Mepis Linux, auf einem 6 Jahre alten Rechner, 1,8 Ghz, Pentium4, mit 256 Mb Ram und knapp einem GB Swap. Ich denke, das Tuning hält sich in Grenzen.
      Prost ;)

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Von ms am Do, 11. März 2010 um 13:26 #

KDE 4.4.1, Opensuse 11.1, ohne 3d, Maschine(intel Celeron 1400MHz, 512mb RAM) läuft schon den ganzen Tag und wird von vielen Studenten für Internet etc genutzt... Firefox offen, 2 plasmoids auf dem Desktop.

Ergebnis laut ksysguard: 220mb Speicher belegt(+Zwischenspeicher). Eben, als Yast 90 Pakete aktualisiert hat, waran's 50mb mehr...

Was machen wir hier falsch?

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    Von hjb am Do, 11. März 2010 um 13:49 #

    Ihr habt kein 3D!!1! Das spart schon massenweise Speicher. Zudem sind bei 512 MB auch die Speicherverwaltungs-Strukturen selbst schon kleiner.

    Das bestätigt, was ich schon bei meinen Tests immer wieder festgestellt habe: Der Speicherverbrauch ist total hardwareabhängig.

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      Von ms am Do, 11. März 2010 um 18:19 #

      ok, hier zuhause auf dem Laptop (debian sid) mit 3d bei wxga+, mit kontact, iceweasel, kopete, dolphin, okular, wpagui und einigen plasmoids habe ich jetzt nach einiger Zeit ~920 mb (kde 4.3.4)...

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Von SchlafenderArroganterMichel am Mo, 23. Juli 2012 um 12:37 #

Der JWM ist ein Panel und ein Fenstermanager und braucht bei mir so ca. 3 MB RAM.

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