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Fr, 12. März 2010, 09:35

Unternehmen::Personalien

Simon Phipps in Vorstand der OSI gewählt

Simon Phipps, früherer Open-Source-Vorstand bei Sun, wurde in den Vorstand der Open Source Initiative (OSI) gewählt.

Simon Phipps, Vorstandsmitglied der OSI

Simon Phipps

Simon Phipps, Vorstandsmitglied der OSI

Wie in jedem Jahr standen auch in diesem Jahr wieder Wahlen zum Vorstand der OSI an. Während der Ausgang der Wahlen insgesamt noch nicht bekanntgegeben wurde, hat Simon Phipps bereits Kenntnis erhalten, dass er in den Vorstand gewählt wurde. Die Wahl kommt nicht aus heiterem Himmel, denn Phipps war schon zuvor »Beobachter«. Die Beobachter können die Kommunikation des Vorstands mitverfolgen und Ratschläge geben.

Die Open Source Initiative (OSI) ist ihrer Satzung zufolge eine Organisation, die lediglich aus einem Vorstand besteht. Zuletzt gehörten dem Vorstand einschließlich des Präsidenten Michael Tiemann elf Personen an.

Neue Vorstandsmitglieder amtieren zunächst für ein Jahr. Die Amtszeit verlängert sich auf drei Jahre, wenn sie erneut kandidieren und wiedergewählt werden, und später jeweils um weitere drei Jahre. Damit wird jedes Jahr ein Teil der Posten vakant und muss neu besetzt werden.

Simon Phipps war bis vor wenigen Tagen Open-Source-Vorstand von Sun, das nun Oracle heißt. In knapp zehn Jahren brachte er bei Sun zahlreiche wichtige Open-Source-Initiativen auf den Weg, und er gehört auch dem Vorstand von OpenSolaris an, für den er ein letztes Mal für eine weitere Amtszeit kandidiert.

Für Phipps ist die OSI nach wie vor sehr bedeutend, auch wenn sie in der Öffentlichkeit nicht so viel Profil zeigt. Die OSI-Definition von Open Source sei ein »Gold-Standard«, auf den man jederzeit verweisen könne. Die Organisation besitze zudem die höchste Autorität, wenn es um die Frage gehe, was Open Source ist und was nicht. Auch die Initiative, Open-Source-Lizenzen zu konsolidieren, veraltete oder fehlerhafte Lizenzen zu aktualisieren und redundante zu vermeiden oder zurückzuziehen, sei weiterhin wichtig.

Allerdings befürwortet Phipps auch Änderungen. Die OSI sollte seiner Ansicht nach zu einer Organisation werden, die auch Mitglieder aufnimmt und nicht nur aus dem Vorstand besteht. Außerdem will er die OSI zum Initiator von weltweiten Aktivitäten machen, die die Freiheit von Software als Ziel bekannt machen und fördern. Dies könnte Informations- und Schulungsmaßnahmen, Entwicklung von Richtlinien und eventuell organisatorische Unterstützung von Open-Source-Projekten sein.

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