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Fr, 12. März 2010, 13:15

Software::Kommunikation

Ärger um Mozilla Jetpack SDK

Kurz nach der Freigabe der ersten Version des SDK (Software Development Kit) hat die auf das Design von UI-Elementen spezialisierte Firma MetaLab Plagiatvorwürfe gegen die Applikation erhoben – Mozilla reagierte bereits und änderte die Benutzerelemente.

Vergleich der Bedienelemente (links: Jetpack SDK; rechts: MetaLab)

metalabdesign.com

Vergleich der Bedienelemente (links: Jetpack SDK; rechts: MetaLab)

Einem unschönen Vorwurf musste sich die Mozilla Foundation diese Woche stellen. Wie das auf UI-Design spezialisierte Unternehmen »MetaLab« bekannt gab, entsprangen die bei der Vorstellung des Mozilla Jetpack SDK genutzten UI-Elemente nicht der Feder der Mozilla-Entwickler, sondern seien schlicht von einem früheren Design des Unternehmens kopiert worden. Dabei sei nicht nur die Idee des Designs übernommen worden, sondern Grafiken teils komplett eingesetzt worden. MataLab kontaktierte die Mozilla-Verantwortlichen bereits Ende November und machte die Organisation darauf aufmerksam. Zeitgleich unterbreitete das Unternehmen Mozilla ein Angebot für die Nutzung des UI-Designs.

Wie der Gesprächsnotiz entnommen werden kann, lehnte die Mozilla Foundation Ende Dezember das Angebot ab und teilte MetaLab mit, »eigene erstklassige UI/Grafik-Entwürfe« werde Mozilla allerdings bei den kommenden Projekten in Betracht ziehen. Umso verwunderter zeigte sich MetaLab bei der offiziellen Veröffentlichung von Mozilla Jetpack SDK. Die zuvor bemängelten Designentwürfe waren unverändert genutzt worden.

Mozilla entschuldigte sich bereits für den Fauxpas. Wie die Organisation bekannt gab, handelte es sich bei dem vorgestellten Design, das die fraglichen Elemente enthielt, um eine Entwicklungsversion. Das eigentliche Design sei bereits geändert worden. Lediglich die Bilder und die Videos, die das neue Produkt vorstellten, enthielten noch die fraglichen Elemente. Das Team, das für die Erstellung der Präsentation zuständig war, war sich laut Mozilla der Designgleichheit nicht bewusst. Die Bildmaterialien seien deshalb bereits entfernt und durch aktuelle ersetzt worden.

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