Ich habe nur festgestellt, dass, wenn du auf mich gehört hättest, du diese Entwicklung absehen konntest. Ich wollte nun aber nicht als Besserwisser dastehen...
Fedora 13 kommt mit gnote 0.72 statt Tomboy, aber Tomboy ist tatsächlich offizieller Bestandteil der Gnome Desktop Suite.
Die "I am not afraid of people writing code" Kampagne hat mittlerweile auch die letzten Mono-Kritiker mundtot gemacht und bis auf Fedora kriegt man den Kram jetzt wohl bei den meisten Distributionen von Haus aus installiert. Tomboy sei Dank und wenn Mono sowieso schonmal da ist, dann kann man ja auch gleich noch weitere Anwendungen dazuklatschen.
Neulich habe ich gelesen, dass mit Docky (aus Gnome DO) in Zusammenhang mit der Gnome-Shell experimentiert wird, wenn Gnome3 erstmal von Mono abhängen sollte, dann sieht es irgendwie böse aus. Naja, im Vertrauen darauf dass Novell nicht mit Microsoft mauschelt und sich Moonlight und Mono gegenüber den Originalen behaupten werden droht uns ja weder eine Patent- noch eine Plattformfalle.
Von "Stoppen" habe ich nichts geschrieben. Aber viele Nutzer, die jetzt noch Mono samt Monoanwendungen z.B. sofort nach der Ubuntu-Installation löschen, würden dies dann nicht mehr tun. Mono würde dann zu einer Art Selbstläufer werden.
Ein sehr populäres Mono-Entfernungs-HowTo findet sich u.a. hier: http://www.theopensourcerer.com/2009/04/23/how-to-remove-mono-from-ubuntu-904-jaunty-jackalope/
Die momentanen Monoprogramme sind keine schlechten Programme, aber auch nichts Besonderes, Alternativen ohne Mono gibt es genug.
Und frag Dich doch bitte einmal, was man mit den gängigen Monoanwendungen unter KDE4 so anfangen soll. Die entsprechenden Softwarenischen sind dort schon "belegt".
Ich persönlich putze Mono und die zugehörigen Monoanwendungen immer sofort von der Festplatte. Allerdings verfahre ich genauso auch mit anderer Nicht-Mono-Software, die ich nicht benutzen möchte, wie z.B. Brasero und Evolution. Es gibt halt Besseres.
Es geht doch gar nicht darum irgendwas zu einem Selbstläufer zu machen. Mono ist einfach eine Entwicklungsplattform von vielen, die ein paar Anwendungsentwickler gerne benutzen, weil sie ihnen gefällt.
Ein sehr populäres Mono-Entfernungs-HowTo findet sich u.a. hier: http://www.theopensourcerer.com/2009/04/23/how-to-remove-mono-from-ubuntu-904-jaunty-jackalope/
Ich frage mich, was in den Köpfen solcher Leute vorgeht. Was stellen die sich eigentlich vor? Dass der Patentanwalt an ihrer Wohnungstür klingelt? Meine Güte, es gibt nicht einmal Softwarepatente bei uns!
Die momentanen Monoprogramme sind keine schlechten Programme, aber auch nichts Besonderes, Alternativen ohne Mono gibt es genug.
Ist doch schön, dass es Softwarevielfalt gibt. Wäre doch doof wenn es für jede Softwarenische nur eine Anwendung gäbe.
Und frag Dich doch bitte einmal, was man mit den gängigen Monoanwendungen unter KDE4 so anfangen soll.
Also nur weil es Softwarepatente bei uns (noch) nicht gibt, schadet deren Existenz in anderen Ländern dennoch dem Open-Source-Gedanken - argumentiere doch daher nicht mit "bei uns ist alles besser"
Allerdings verstehe ich die GNOME-Agrumentation nicht. Man möchte den Entwicklern die Sprache freistellen. Gut, allerdings wird die Wartung des Gesamtsystems schwierig. Nun wählen einige Entwickler aber Mono, dann werden sie verteufelt. Vielleicht sollte GNOME sich offiziell mal positionieren?
Den normalen Nutzer wird es nicht interessieren, ob Mono, C#, C++, Ocaml, Python, Perl, Ruby, Java, Haskell, Lua oder ein Bash-Skript eingesetzt wird, wichtig ist allein die Funktionalität, Bedienbarkeit, Performance und Fehlerfreiheit der Anwendung. Die Verantwortung, ob die Lizensierung für die Anwender rechtlich unproblematisch ist, ist m.E. der Distributor. Novell hat das erkannt, Debian scheint dies egal zu sein (zumindest wenn die Mono-Anwendungen und -Pakete in den USA verfügbar sind).
Also nur weil es Softwarepatente bei uns (noch) nicht gibt, schadet deren Existenz in anderen Ländern dennoch dem Open-Source-Gedanken - argumentiere doch daher nicht mit "bei uns ist alles besser"
Softwarepatente sind generell ablehnenswert, da ist sich ja wohl hoffentlich jeder hier einig. Nur ist Mono als Free-Software-Projekt da nicht gefährdeter als andere Free-Software-Projekte. Schau dir doch die Apple-Patente an, die Apple gegen HTC ins Feld zieht. Da sind Patente dabei wie "Object Oriented Graphics System", "Object-Oriented Event Notification System With Listener Registration" und "Time-Based, Non-Constant Translation Of User Interface Objects Between States" (hat nicht Qt erst kürzlich mit Kinetic eine State-Machine für UI-Animationen eingeführt?).
Man möchte den Entwicklern die Sprache freistellen. Gut, allerdings wird die Wartung des Gesamtsystems schwierig.
Die Anwendungen werden von den jeweiligen Maintainern/Entwicklern gewartet. Das klappt am besten, wenn das in der Programmiersprache ihrer Wahl gemacht wird. Damit eine Anwendung in GNOME aufgenommen wird muss sie gut gewartet sein, sonst wird sie abgelehnt. Würde eine Anwendung schlecht gewartet, dann würde sie auch wieder aus den GNOME-Releases rausfliegen.
Nun wählen einige Entwickler aber Mono, dann werden sie verteufelt.
Nicht vom GNOME-Projekt. Eigentlich nur von FUD-Trollen in Foren.
Vielleicht sollte GNOME sich offiziell mal positionieren?
Wozu? Die Position ist klar. Anwendungen, die sich für Aufnahme bewerben und qualitativ gut sind und zum GNOME-Projekt ins Portfolio passen und den Anwendern einen Nutzen bringen werden aufgenommen. Auch Mono-Anwendungen, so geschehen vor 4 Jahren mit Tomboy. Seitdem hat sich keine Mono-Anwendung für Aufnahme beworben.
Die Verantwortung, ob die Lizensierung für die Anwender rechtlich unproblematisch ist, ist m.E. der Distributor.
Für den Anwender ist das sowieso völlig egal. Es wäre das Problem der Entwickler.
Novell hat das erkannt, Debian scheint dies egal zu sein (zumindest wenn die Mono-Anwendungen und -Pakete in den USA verfügbar sind).
Zu recht, da Mono nicht mehr und nicht weniger gefährdet ist als alle anderen Free-Software-Projekte.
Die Anwendungen werden von den jeweiligen Maintainern/Entwicklern gewartet. Das klappt am besten, wenn das in der Programmiersprache ihrer Wahl gemacht wird. Damit eine Anwendung in GNOME aufgenommen wird muss sie gut gewartet sein, sonst wird sie abgelehnt. Würde eine Anwendung schlecht gewartet, dann würde sie auch wieder aus den GNOME-Releases rausfliegen.
Theoretisch trifft das zu, praktisch ist es wie immer nicht ganz so glatt. Neulich habe ich einen Blogbeitrag vom Zeitgeist-Entwickler gelesen, der sich darüber beschwert hat, dass seine tolle Arbeit noch immer nicht so richtig Einzug in Gnome gehalten hat. Seiner Meinung nach müsste Zeitgeist längst integraler Bestandteil von Nautilus und der Gnome-Shell sein.
Daraufhin meldete sich ein Core Developer zu Wort und meinte, es wäre hilfreich wenn Zeitgeist nun - nach der Proof of Concept Phase und dem Rapid Development sozusagen - nach C und oder Vala portiert würde. Darin wiederum ist das Zeitgeist-Team nicht besonders fit. Das ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt, die Kernentwickler am Desktiop und den Libraries sind C-Gurus und eben nicht gleichermaßen Python oder Mono-Freaks. Sobald es dann zu Überschneidungen (z.B. bessere Integration) kommt, hat man ein Problem und so entwickelt man nebeneinander her und aneinander vorbei.
Meiner Meinung nach ist KDE in dem Punkt im Vorteil und ich hätte gehofft, dass Gnome 3 zu einer Konsolidierung führt, indem man alle die Bibliotheken ausmistet (wird gemacht) und alle Kernbestandteile nach C oder Vala portiert (AFAIK nict einmal diskutiert worden). Viele Bindings zu haben ist ja eine gute Sache und in Mono oder Python stellt man sicher schnell mal was lauffähiges auf die Beine, leider fehlt aber ein Prozess und eine Richtlinie, wodurch am Ende alles was zum eigentlichen Desktop oder der Desktop-Suite gehören soll wieder "nach Hause" kommt (C/Vala).
Ist es nicht auch ein Problem die verwendeten Schnittstellen für alle Sprachen in glecher Qualität bereitzustellen? Dafür erfordert es im Core-Team doch Entwickler die die verschiedenen Sprachen können...
Im Jahr 2010 anzufangen, alle Kernbestandteile nach C zu portieren, wäre auch so ziemlich das dümmste, was man machen kann. C ist nichts anderes als eine Altlast, ungefähr so wie COBOL. Mit einem Unterschied: bei COBOL sind sich wenigstens alle darüber einig, dass es eine Altlast ist. Auf diese Einsicht wird man wohl bei den meisten C-Programmierern noch 10-20 Jahre warten müssen.
Vielleicht ändert sich da ja Einiges, falls Novell vom Hedgefonds Elliott Associates tatsächlich übernommen werden sollte. In diesem Zusammenhang dürfte die Tatsache viel wichtiger sein, dass Novell die Unixrechte gehören. SCO lässt grüßen. Aber dieses Mal ließen sich diese Unixrechte dann gegenüber Linuxdistributoren wohl auch wirklich durchsetzen.
Dem würde ich nicht zustimmen. Das SCO-Verfahren wurde irgendwann eingestellt, weil die Unix-Rechte wie du schreibst eh bei Novell liegen - stimmt! Die angeblichen Verletzungen dieser Rechte durch Linux sind niemals bewiesen worden!
"geteilte Ansicht und Reorganisation der Browser-Oberfläche in Nautilus" jetzt muss nur noch Evince eine ähnlich gute kopier funktion wie kpdf (oder okular) bekommen und ich würde sofort zu gnome wechseln
ich mag gnome (super stabil und so) aber es gibt ein paar funktionen, die ich täglich brauch und leider nur kde hat
Okular ist wirklich cool, und die KDE4 Progs starten auch irgendwie schneller und lassen sich auch an den GTK look anpassen, im Gegensatz zu der 3er Version. In Debian installiere ich dann nur systemsettings und stelle da den GTK theme ein und die GTK icons. Die Paar MB mehr die es an libs reinzieht machen mir nichts aus, denn das Prog ist um Laengen besser als Evince. Es kann pdf, djvu, odt, chm und vielleicht auch noch mehr.
Okular ist wirklich cool, und die KDE4 Progs starten auch irgendwie schneller und lassen sich auch an den GTK look anpassen, im Gegensatz zu der 3er Version.
Es ist halt leicht eine farbenfrohe Anwendung grau erscheinen zu lassen, aber eine graue Anwendung kann nicht plötzlich farbenfroh sein.
Fakt ist: KDE-Anwendungen können aussehen wie GNOME-Anwendungen aber nicht umgekehrt. Das bestätigt meine Ansicht, das GNOME nur eine echte Untermenge der KDE ist.
Andersrum: KDE ist eine Untermenge von GNOME, weil es sich in GNOME untergeordnet einfügt. Wenn ich will, dass alle Anwendungen hinsichtlich Theme einheitlich aussehen, dann nehme ich GNOME.
Naja, GNOME ist halt wie die DDR grau, erstarrt und von einer alten unflexiblen Politikrige geführt. Da lebe ich doch lieber im KDE-Wunderland, wo jeder Tastendruck ein Zauberspruch und jeder Knopf ein magisches Item ist...
Nein, die KDE-Nutzer dürfen bei GNOME unterschlupfen, wenn sie Erholung oder Erleuchtung suchen.
Naja, GNOME ist halt wie die DDR grau
vicbrother, dir wurde schon hundertmal erklärt, dass man Farben, Themes etc. einstellen kann. Keine Ahnung, weshalb du darauf so fixiert bist. Im übrigen sehe ich z.B. hier:
Da lebe ich doch lieber im KDE-Wunderland, wo jeder Tastendruck ein Zauberspruch und jeder Knopf ein magisches Item ist...
Wenn du mal erwachsen bist, dann holt dich Mama vielleicht auch aus dem Ikea-Kinderparadies ab. Bis dahin sei es dir natürlich gegönnt weiter im bunten Bällebad zu plantschen.
Was hast du gegen das Kinderparadies bei IKEA? Ich finde Umgebungen, die die Kreativität fördern spannend: Kreatives Desktop Environment.
Na, deine Kreativität scheint es jedenfalls nicht zu fördern, sonst würdest du auf pro-linux.de nicht immer wieder die gleichen altbekannten Trollfloskeln abspulen und dich jedesmal von neuem als völlig Lernresistent zeigen.
Ich finde diesen Mono-hype in GNOME nicht gut, konnte damit aber leben. Dann ist Gimp rausgeflogen um für Mono platz zu machen. Ich konnte damit lebe. Nun aber auch noch Windows 7 Screenshots bei einem GNOME release und keiner sagt was? Ist mir doch egal ob Miguel mit Balmer ins Bett steigt aber wo ist der Wiederstand geblieben GNOME da nicht mit reinzuziehen? RMS hat recht, GNOME ist zum Vasallen von Microsoft geworden. Nicht mit mir. Ich bin auf XFCE umgestiegen und das ist viel schneller und runder. Probiert es einfach mal aus!
Dann ist Gimp rausgeflogen um für Mono platz zu machen.
GIMP war noch nie Teil der GNOME-Releases. Oder verwechselst du hier Ubuntu mit GNOME? Außerdem wurde nicht für Mono Platz gemacht. Das war schon 8.04 mit F-Spot auf der Live-CD.
Nun aber auch noch Windows 7 Screenshots bei einem GNOME release und keiner sagt was?
Den Screenshot hat Pro-Linux ausgesucht, und es wurde was gesagt (lies mal den ersten Beitrag).
Ja ich freue mich auch auf das neue Ubuntu Release. Es läuft als Entwicklerversion schon jetzt auf dem Testrechner. Nur über das Neue Look & Feel mag man sich definitiv streiten. Ich habe es inzwischen so verändert das es mir gefällt. Jetzt schaut es eben absolut nicht mehr nach dem offiziellen Look & Feel von Ubuntu 10.04 aus.
kennt sich jemand mit gnome aus? hab das problem, dass auf dem desktop automatisch alle gemounteten partitionen beim starten von gnome erscheinen. wie stelle ich das ab beim gnome?
ist tomboy unter 7 wirklich der einzige screenshot den man hier zu gnome 2.30 liefern kann? :/
Wer sagt denn, dass das 7 sein muss?
Der Screenshot ist echt Pro-Linux! Mann, mann, mann... Viva Closed-Sources-Support!
Das habe ich mir beim Screenshot auch gedacht. Windows Vista/7 und Tomboy, daher weht also der Wind in der Gnome Community
GNOME ist mittlerweile wohl so häßlich, dass Windows für Screenshots herhalten muss - bitter, aber das war eine absehbare Entwicklung.
Fein, hast mal wieder deine Wurst gelegt.
Ich habe nur festgestellt, dass, wenn du auf mich gehört hättest, du diese Entwicklung absehen konntest. Ich wollte nun aber nicht als Besserwisser dastehen...
Stehst du ja auch nicht.
Naja es zeigt zumindest, dass es leichter ist die neueste Tomboy Version unter Windows zu installieren
.
Generell ist es ja leichter top aktuelle Programmversionen unter älteren oder neuen Windowsversionen zu installieren.
Ich dachte es gäbe keine Mono Anwendungen in Gnome. Hoffentlich entfernt Redhat das Ding aus der Gnome installation von Fedora 13.
Wenn es wenigstens eine Killerapp wäre, an der man nicht vorbei kommt. Aber eine sinnlose, virtuelle Zettelsammlung -- was für ein Quatsch.
Ach, so sinnlos ist das gar nicht. Aber man kann auch GNote verwenden, dass die selbe Funktionalität ohne Mono liefert - Das benutze ich sehr gerne!
Fedora 13 kommt mit gnote 0.72 statt Tomboy, aber Tomboy ist tatsächlich offizieller Bestandteil der Gnome Desktop Suite.
Die "I am not afraid of people writing code" Kampagne hat mittlerweile auch die letzten Mono-Kritiker mundtot gemacht und bis auf Fedora kriegt man den Kram jetzt wohl bei den meisten Distributionen von Haus aus installiert. Tomboy sei Dank und wenn Mono sowieso schonmal da ist, dann kann man ja auch gleich noch weitere Anwendungen dazuklatschen.
Neulich habe ich gelesen, dass mit Docky (aus Gnome DO) in Zusammenhang mit der Gnome-Shell experimentiert wird, wenn Gnome3 erstmal von Mono abhängen sollte, dann sieht es irgendwie böse aus. Naja, im Vertrauen darauf dass Novell nicht mit Microsoft mauschelt und sich Moonlight und Mono gegenüber den Originalen behaupten werden droht uns ja weder eine Patent- noch eine Plattformfalle.
"Die "I am not afraid of people writing code" Kampagne hat mittlerweile auch die letzten Mono-Kritiker mundtot gemacht"
Zum Glück kann man echte Kritik, die es aus gutem Grund an Mono gibt, nicht mit einer solchen Kampagne mundtot machen. Das wäre auch schlimm
Was kann schon böses an Code sein. Hier ein Beispiel aus Windows 3.1:
if DOS.getVersion() == "DR_DOS": raise SystemError
Oder kann Code etwa doch böse sein?
Gruss,
Kay
Nur gibt es keine echte Kritik an Mono, nur dümmliches FUD.
Die beste Antwort auf vermeintlichen FUD wäre doch, monobasierte Killerapplikationen für Linux anzubieten.
Bisher ist das jedoch nicht geschehen.
Inwiefern würde das den FUD stoppen?
Von "Stoppen" habe ich nichts geschrieben.
Aber viele Nutzer, die jetzt noch Mono samt Monoanwendungen z.B. sofort nach der Ubuntu-Installation löschen, würden dies dann nicht mehr tun. Mono würde dann zu einer Art Selbstläufer werden.
Ein sehr populäres Mono-Entfernungs-HowTo findet sich u.a. hier:
http://www.theopensourcerer.com/2009/04/23/how-to-remove-mono-from-ubuntu-904-jaunty-jackalope/
Die momentanen Monoprogramme sind keine schlechten Programme, aber auch nichts Besonderes, Alternativen ohne Mono gibt es genug.
Und frag Dich doch bitte einmal, was man mit den gängigen Monoanwendungen unter KDE4 so anfangen soll. Die entsprechenden Softwarenischen sind dort schon "belegt".
Ich persönlich putze Mono und die zugehörigen Monoanwendungen immer sofort von der Festplatte. Allerdings verfahre ich genauso auch mit anderer Nicht-Mono-Software, die ich nicht benutzen möchte, wie z.B. Brasero und Evolution. Es gibt halt Besseres.
Mono würde dann zu einer Art Selbstläufer werden.
Es geht doch gar nicht darum irgendwas zu einem Selbstläufer zu machen. Mono ist einfach eine Entwicklungsplattform von vielen, die ein paar Anwendungsentwickler gerne benutzen, weil sie ihnen gefällt.
Ein sehr populäres Mono-Entfernungs-HowTo findet sich u.a. hier:
http://www.theopensourcerer.com/2009/04/23/how-to-remove-mono-from-ubuntu-904-jaunty-jackalope/
Ich frage mich, was in den Köpfen solcher Leute vorgeht. Was stellen die sich eigentlich vor? Dass der Patentanwalt an ihrer Wohnungstür klingelt? Meine Güte, es gibt nicht einmal Softwarepatente bei uns!
Die momentanen Monoprogramme sind keine schlechten Programme, aber auch nichts Besonderes, Alternativen ohne Mono gibt es genug.
Ist doch schön, dass es Softwarevielfalt gibt. Wäre doch doof wenn es für jede Softwarenische nur eine Anwendung gäbe.
Und frag Dich doch bitte einmal, was man mit den gängigen Monoanwendungen unter KDE4 so anfangen soll.
KDE4 interessiert mich ehrlich gesagt nicht.
Also nur weil es Softwarepatente bei uns (noch) nicht gibt, schadet deren Existenz in anderen Ländern dennoch dem Open-Source-Gedanken - argumentiere doch daher nicht mit "bei uns ist alles besser"
Allerdings verstehe ich die GNOME-Agrumentation nicht. Man möchte den Entwicklern die Sprache freistellen. Gut, allerdings wird die Wartung des Gesamtsystems schwierig.
Nun wählen einige Entwickler aber Mono, dann werden sie verteufelt. Vielleicht sollte GNOME sich offiziell mal positionieren?
Den normalen Nutzer wird es nicht interessieren, ob Mono, C#, C++, Ocaml, Python, Perl, Ruby, Java, Haskell, Lua oder ein Bash-Skript eingesetzt wird, wichtig ist allein die Funktionalität, Bedienbarkeit, Performance und Fehlerfreiheit der Anwendung. Die Verantwortung, ob die Lizensierung für die Anwender rechtlich unproblematisch ist, ist m.E. der Distributor. Novell hat das erkannt, Debian scheint dies egal zu sein (zumindest wenn die Mono-Anwendungen und -Pakete in den USA verfügbar sind).
Also nur weil es Softwarepatente bei uns (noch) nicht gibt, schadet deren Existenz in anderen Ländern dennoch dem Open-Source-Gedanken - argumentiere doch daher nicht mit "bei uns ist alles besser"
Softwarepatente sind generell ablehnenswert, da ist sich ja wohl hoffentlich jeder hier einig. Nur ist Mono als Free-Software-Projekt da nicht gefährdeter als andere Free-Software-Projekte. Schau dir doch die Apple-Patente an, die Apple gegen HTC ins Feld zieht. Da sind Patente dabei wie "Object Oriented Graphics System", "Object-Oriented Event Notification System With Listener Registration" und "Time-Based, Non-Constant Translation Of User Interface Objects Between States" (hat nicht Qt erst kürzlich mit Kinetic eine State-Machine für UI-Animationen eingeführt?).
Man möchte den Entwicklern die Sprache freistellen. Gut, allerdings wird die Wartung des Gesamtsystems schwierig.
Die Anwendungen werden von den jeweiligen Maintainern/Entwicklern gewartet. Das klappt am besten, wenn das in der Programmiersprache ihrer Wahl gemacht wird. Damit eine Anwendung in GNOME aufgenommen wird muss sie gut gewartet sein, sonst wird sie abgelehnt. Würde eine Anwendung schlecht gewartet, dann würde sie auch wieder aus den GNOME-Releases rausfliegen.
Nun wählen einige Entwickler aber Mono, dann werden sie verteufelt.
Nicht vom GNOME-Projekt. Eigentlich nur von FUD-Trollen in Foren.
Vielleicht sollte GNOME sich offiziell mal positionieren?
Wozu? Die Position ist klar. Anwendungen, die sich für Aufnahme bewerben und qualitativ gut sind und zum GNOME-Projekt ins Portfolio passen und den Anwendern einen Nutzen bringen werden aufgenommen. Auch Mono-Anwendungen, so geschehen vor 4 Jahren mit Tomboy. Seitdem hat sich keine Mono-Anwendung für Aufnahme beworben.
Die Verantwortung, ob die Lizensierung für die Anwender rechtlich unproblematisch ist, ist m.E. der Distributor.
Für den Anwender ist das sowieso völlig egal. Es wäre das Problem der Entwickler.
Novell hat das erkannt, Debian scheint dies egal zu sein (zumindest wenn die Mono-Anwendungen und -Pakete in den USA verfügbar sind).
Zu recht, da Mono nicht mehr und nicht weniger gefährdet ist als alle anderen Free-Software-Projekte.
Die Anwendungen werden von den jeweiligen Maintainern/Entwicklern gewartet. Das klappt am besten, wenn das in der Programmiersprache ihrer Wahl gemacht wird. Damit eine Anwendung in GNOME aufgenommen wird muss sie gut gewartet sein, sonst wird sie abgelehnt. Würde eine Anwendung schlecht gewartet, dann würde sie auch wieder aus den GNOME-Releases rausfliegen.
Theoretisch trifft das zu, praktisch ist es wie immer nicht ganz so glatt. Neulich habe ich einen Blogbeitrag vom Zeitgeist-Entwickler gelesen, der sich darüber beschwert hat, dass seine tolle Arbeit noch immer nicht so richtig Einzug in Gnome gehalten hat. Seiner Meinung nach müsste Zeitgeist längst integraler Bestandteil von Nautilus und der Gnome-Shell sein.
Daraufhin meldete sich ein Core Developer zu Wort und meinte, es wäre hilfreich wenn Zeitgeist nun - nach der Proof of Concept Phase und dem Rapid Development sozusagen - nach C und oder Vala portiert würde. Darin wiederum ist das Zeitgeist-Team nicht besonders fit. Das ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt, die Kernentwickler am Desktiop und den Libraries sind C-Gurus und eben nicht gleichermaßen Python oder Mono-Freaks. Sobald es dann zu Überschneidungen (z.B. bessere Integration) kommt, hat man ein Problem und so entwickelt man nebeneinander her und aneinander vorbei.
Meiner Meinung nach ist KDE in dem Punkt im Vorteil und ich hätte gehofft, dass Gnome 3 zu einer Konsolidierung führt, indem man alle die Bibliotheken ausmistet (wird gemacht) und alle Kernbestandteile nach C oder Vala portiert (AFAIK nict einmal diskutiert worden). Viele Bindings zu haben ist ja eine gute Sache und in Mono oder Python stellt man sicher schnell mal was lauffähiges auf die Beine, leider fehlt aber ein Prozess und eine Richtlinie, wodurch am Ende alles was zum eigentlichen Desktop oder der Desktop-Suite gehören soll wieder "nach Hause" kommt (C/Vala).
Ist es nicht auch ein Problem die verwendeten Schnittstellen für alle Sprachen in glecher Qualität bereitzustellen? Dafür erfordert es im Core-Team doch Entwickler die die verschiedenen Sprachen können...
Das zu automatisieren ist das Ziel von http://live.gnome.org/GObjectIntrospection
Daraufhin meldete sich ein Core Developer zu Wort
Der Kommentar war nicht von einem Core Developer, sondern von einem "Jamie".
Im Jahr 2010 anzufangen, alle Kernbestandteile nach C zu portieren, wäre auch so ziemlich das dümmste, was man machen kann. C ist nichts anderes als eine Altlast, ungefähr so wie COBOL. Mit einem Unterschied: bei COBOL sind sich wenigstens alle darüber einig, dass es eine Altlast ist. Auf diese Einsicht wird man wohl bei den meisten C-Programmierern noch 10-20 Jahre warten müssen.
Es redet ja niemand von ANSI C...
Vielleicht ändert sich da ja Einiges, falls Novell vom Hedgefonds Elliott Associates tatsächlich übernommen werden sollte.
In diesem Zusammenhang dürfte die Tatsache viel wichtiger sein, dass Novell die Unixrechte gehören. SCO lässt grüßen. Aber dieses Mal ließen sich diese Unixrechte dann gegenüber Linuxdistributoren wohl auch wirklich durchsetzen.
Dem würde ich nicht zustimmen. Das SCO-Verfahren wurde irgendwann eingestellt, weil die Unix-Rechte wie du schreibst eh bei Novell liegen - stimmt! Die angeblichen Verletzungen dieser Rechte durch Linux sind niemals bewiesen worden!
Lg!
Hallo -bm-,
ich würde Dir ja am liebsten zustimmen aber die unendliche Geschichte geht weiter
http://www.heise.de/newsticker/meldung/SCO-vs-Linux-Der-Prozess-kann-beginnen-948084.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/SCO-vs-Linux-Vom-Berufungsgericht-zum-Obersten-Gerichtshof-953890.html
SCO behauptet sich hartnäckiger als jeder Zombie .. einfach nicht totzukriegen.
Gruß
cleaner
"geteilte Ansicht und Reorganisation der Browser-Oberfläche in Nautilus"
jetzt muss nur noch Evince eine ähnlich gute kopier funktion wie kpdf (oder okular) bekommen und ich würde sofort zu gnome wechseln
ich mag gnome (super stabil und so)
aber es gibt ein paar funktionen, die ich täglich brauch und leider nur kde hat
Dann nutzt doch einfach Okular unter GNOME, das kann doch nicht so das Problem sein oder?
Gruß
Und welche wären das?
Steht da doch, nur die Kopierfunktion in Okular fehlt ihm...
Okular ist wirklich cool, und die KDE4 Progs starten auch irgendwie schneller und lassen sich auch an den GTK look anpassen, im Gegensatz zu der 3er Version.
In Debian installiere ich dann nur systemsettings und stelle da den GTK theme ein
und die GTK icons. Die Paar MB mehr die es an libs reinzieht machen mir nichts aus,
denn das Prog ist um Laengen besser als Evince. Es kann pdf, djvu, odt, chm und
vielleicht auch noch mehr.
Okular ist wirklich cool, und die KDE4 Progs starten auch irgendwie schneller und lassen sich auch an den GTK look anpassen, im Gegensatz zu der 3er Version.
Es ist halt leicht eine farbenfrohe Anwendung grau erscheinen zu lassen, aber eine graue Anwendung kann nicht plötzlich farbenfroh sein.
Das KDE Standardthema ist i. Ü. auch blau-grau, genauso wie das von GNOME. Nur für den Fall, das dir das engangen sein sollte.
Fakt ist: KDE-Anwendungen können aussehen wie GNOME-Anwendungen aber nicht umgekehrt. Das bestätigt meine Ansicht, das GNOME nur eine echte Untermenge der KDE ist.
Andersrum: KDE ist eine Untermenge von GNOME, weil es sich in GNOME untergeordnet einfügt.
Wenn ich will, dass alle Anwendungen hinsichtlich Theme einheitlich aussehen, dann nehme ich GNOME.
Also sind GNOME-Nutzer auf die KDE angewiesen.
Naja, GNOME ist halt wie die DDR grau, erstarrt und von einer alten unflexiblen Politikrige geführt. Da lebe ich doch lieber im KDE-Wunderland, wo jeder Tastendruck ein Zauberspruch und jeder Knopf ein magisches Item ist...
Also sind GNOME-Nutzer auf die KDE angewiesen.
Nein, die KDE-Nutzer dürfen bei GNOME unterschlupfen, wenn sie Erholung oder Erleuchtung suchen.
Naja, GNOME ist halt wie die DDR grau
vicbrother, dir wurde schon hundertmal erklärt, dass man Farben, Themes etc. einstellen kann. Keine Ahnung, weshalb du darauf so fixiert bist. Im übrigen sehe ich z.B. hier:
http://amarok.kde.org/files/amarok2.0.2.png
weitaus mehr graue Flächen als hier:
http://www.novell.com/products/desktop/img/preview_screenshots/banshee11.png
Da lebe ich doch lieber im KDE-Wunderland, wo jeder Tastendruck ein Zauberspruch und jeder Knopf ein magisches Item ist...
Wenn du mal erwachsen bist, dann holt dich Mama vielleicht auch aus dem Ikea-Kinderparadies ab. Bis dahin sei es dir natürlich gegönnt weiter im bunten Bällebad zu plantschen.
Erholung und Erleuchtung bei der Verwendung von GNOME ist wie der Blick auf eine graue Betonwand und dem passenden "ohmmmm..."
Was hast du gegen das Kinderparadies bei IKEA? Ich finde Umgebungen, die die Kreativität fördern spannend: Kreatives Desktop Environment.
Was hast du gegen das Kinderparadies bei IKEA? Ich finde Umgebungen, die die Kreativität fördern spannend: Kreatives Desktop Environment.
Na, deine Kreativität scheint es jedenfalls nicht zu fördern, sonst würdest du auf pro-linux.de nicht immer wieder die gleichen altbekannten Trollfloskeln abspulen und dich jedesmal von neuem als völlig Lernresistent zeigen.
>> wo jeder Tastendruck ein Zauberspruch
Bei mir auch. Und ich kenne weitaus mehr Zaubersprüche als du. z. B.:
(bind-keys global-keymap "C-S-v" '(display-message (format nil "Vicbrother im Straßenfeger des Jahres:\n\t\tVerblendung")))
:3
Was besseres fällt euch dazu nicht ein?
um welche kopierfunktion gehts?
In Okular kann man in einem PDF einen Bereich makieren und in herauskopieren
(text in Zwischenablage, Bild in Zwischenablage, Bild in Datei)
Text funktioniert, hab grad kein PDF mit Bildern parat.
Bild Kopieren geht ebenfalls im GNOME Dokumentenbetrachter (Evince): Rechte Maustaste auf Bild und dann im Kontextmenü "Bild kopieren" wählen.
Ich finde diesen Mono-hype in GNOME nicht gut, konnte damit aber leben. Dann ist Gimp rausgeflogen um für Mono platz zu machen. Ich konnte damit lebe. Nun aber auch noch Windows 7 Screenshots bei einem GNOME release und keiner sagt was? Ist mir doch egal ob Miguel mit Balmer ins Bett steigt aber wo ist der Wiederstand geblieben GNOME da nicht mit reinzuziehen? RMS hat recht, GNOME ist zum Vasallen von Microsoft geworden. Nicht mit mir. Ich bin auf XFCE umgestiegen und das ist viel schneller und runder. Probiert es einfach mal aus!
Dann ist Gimp rausgeflogen um für Mono platz zu machen.
GIMP war noch nie Teil der GNOME-Releases. Oder verwechselst du hier Ubuntu mit GNOME? Außerdem wurde nicht für Mono Platz gemacht. Das war schon 8.04 mit F-Spot auf der Live-CD.
Nun aber auch noch Windows 7 Screenshots bei einem GNOME release und keiner sagt was?
Den Screenshot hat Pro-Linux ausgesucht, und es wurde was gesagt (lies mal den ersten Beitrag).
Ich muss sagen ich finde es sehr faszinierend wie schnell sich gnome im moment entwickelt. Ich freu mich schon richtig auf Ubuntu 10.04
Ja ich freue mich auch auf das neue Ubuntu Release. Es läuft als Entwicklerversion schon jetzt auf dem Testrechner. Nur über das Neue Look & Feel mag man sich definitiv streiten. Ich habe es inzwischen so verändert das es mir gefällt. Jetzt schaut es eben absolut nicht mehr nach dem offiziellen Look & Feel von Ubuntu 10.04 aus.
kennt sich jemand mit gnome aus?
hab das problem, dass auf dem desktop automatisch alle gemounteten partitionen beim starten von gnome erscheinen. wie stelle ich das ab beim gnome?
Frag lieber in einem Forum für deine Distribution nach. Das hier ist ein Troll-Forum und kein Support-Forum.
Siehe Konfigurationseditor: /apps/nautilus/desktop/volumes_visible