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Di, 16. März 2010, 12:33

Software::Distributionen::Debian

Debian erhält neuen cdbuilder-Server

Die Administratoren des Debian-Projektes aktivieren heute einen neuen cdbuilder-Server, der die offiziellen Debian-ISO-Dateien erzeugt, sobald alle Softwarepakete einer neuen Debian-Version fertig sind.

Software in the Public Interest (SPI)

Debians neuer Server des deutschen Serverherstellers Thomas Krenn nutzt zwei Intel Xeon-Prozessoren zur Erzeugung der ISO-Dateien. Diese werden dann auf ein RAID-Array mit 24 Festplatten geschrieben. Anschließend werden die Dateien auf mehrere Spiegelserver kopiert. Von dort können sie von Debian-Benutzern heruntergeladen werden. »Das rasche Erzeugen der ISO-Dateien ist ein kritischer Punkt bei jeder Debian-Veröffentlichung. Sobald alle Softwarepakete fertig sind, erwarten Debian-Benutzer die ISO-Dateien innerhalb kürzester Zeit. Bei über 25.000 Paketen für zwölf Rechner-Architekturen ist das schon eine Herausforderung«, so Steve McIntyre, Debian-Projektleiter.

Das alte System benötigte laut McIntyre um die 20 Stunden für einen vollständigen Build aller Architekturen. »Das neue System ist weitaus performanter und erlaubt uns, mehrere Arbeiten parallel zu erledigen. Das verkürzt die benötigte Zeit auf unter zwei Stunden«, so Steve McIntyre weiter. Mit der neuen Hardware hat das Debian-Projekt deshalb laut eigenen Aussagen ausreichend Ressourcen, um die ISOs der nächsten Debian-Version Squeeze in einer vertretbaren Zeit sicher und zuverlässig zu erstellen. Selbst bei einem Stromausfall sind alle Daten inklusive RAID-Cache geschützt.

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