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Thema: Fluendo stellt Media Center für Linux vor

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von glasen am Di, 16. März 2010 um 23:00 #

Du man aber eine Lizenz als Soft -und Hardwarehersteller benötigt, damit man legal seine Produkte z.B. in Deutschland vermarkten darf, ist es Makulatur ob du als Privatmann keine Lizenz benötigst.

Klar, bisher hat noch keiner der Patentinhaber von MP3 (Thomson, Fraunhofer Institut, usw.) noch keinen Entwickler der freien Codecs verklagt. Aber ein Freibrief auf Dauer ist das nicht. Deshalb wurde ja auch Ogg Vorbis entwickelt.

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    Von zxy am Di, 16. März 2010 um 23:33 #

    "ist es Makulatur ob du als Privatmann keine Lizenz benötigst."

    Nein, Du kannst einfach freie Software benutzen. In den allermeisten Fällen kommen zudem die meisten Distros niemals in die Nähe der kommerziellen 100.000-US-Dollargrenze im Hinblick auf Verkaufseinnahmen.

    "Aber ein Freibrief auf Dauer ist das nicht. Deshalb wurde ja auch Ogg Vorbis entwickelt."

    Die MP3-Patente laufen übrigens allesamt bis 2018 aus, die MP3-Dekoderpatente sogar schon in der ersten Hälfte der 2010er-Dekade.

    Ogg Vorbis sollte man benutzen, da es das bessere Audioformat ist und wenn man tatsächlich auf MP3 verzichten kann. Die meisten Nutzer können und wollen Letzteres nicht.

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    Von Anonymous am Mi, 17. März 2010 um 09:38 #

    Patentinhaber von MP3 (Thomson, Fraunhofer Institut, usw.)

    Haben die das Patent nicht längst verkauft ? Wenn der Zoll über die CeBit trabt und Wegezoll für MP3- Player nacherhebt, sind die doch von so einer italienischen Patent- Troll- Klitsche namens Sisvel aufgegleist worden, oder ?

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      Von zxy am Mi, 17. März 2010 um 15:06 #

      Es gibt ja nicht nur ein MP3-Patent. Zudem sieht die Sache mit MP3-Abspielfähigkeiten von Geräten wieder völlig anders aus. Bestimmte MP3-Patente gelten ja schließlich auch in Deutschland, obgleich hier keine Softwarepatente gültig sind. Das liegt an der Art und Weise dieser Patente selbst, d.h. an deren Formulierung und Zielsetzung.

      Normalerweise kümmert man sich im Vorhinein um die entsprechenden MP3-Lizenzen, bevor man ein solches MP3-fähiges Gerät in den Verkauf bringt.
      Es gibt drei Inhaber von MP3-Patenten, Sisvel/Philips, Alcatel/Lucent und Fraunhofer/Thomson. Microsoft etwa hatte für Windows die MP3-Lizenzgebühren an Fraunhofer bezahlt, wurde aber trotzdem von Alcatel/Lucent verklagt. Wie bekannt, hat Microsoft schließlich gewonnen. Sie hatten anscheinend korrekt lizenziert.

      Im Hinblick auf Privatnutzer und Linux ist die Situation ohnehin nicht dramatisch, auch wenn man vielleicht keine freie Software (libmad) benutzen möchte. Das Fluendo-MP3-Plugin ist kostenlos herunterladbar und das kommerzielle Konkurrenzprodukt RealPlayer kostet ebenfalls nichts. RealPlayer für Linux spielt neben MP3 auch noch Windows Media Audio und Video 9 ab.

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