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Mo, 10. April 2000, 08:29

Software::Desktop

Netscape gewinnt den Browser-Krieg

Steve Savitzky schreibt auf LinuxToday, daß Netscape den "Krieg", den Kampf um Marktanteile, gegen den Internet Explorer so gut wie gewonnen hat.

Dafür gibt es laut Steve 4 gute Argumente:

1. Durch die Verwendung von Themes und Skins ist das Outfit des Browsers für jede Verwendung anpaßbar. Jede Firma, die Mozilla mitliefert, kann ihn an ihr Erscheinungsbild anpassen. Auch die Benutzeroberfläche, die in XML definiert ist, kann sehr weitgehend verändert werden. Die Lizenz erlaubt das ohne weiteres, und Mozilla belegt nur etwa 1% des Platzes einer CD. Er kann daher fast jedem Produkt beigelegt werden.

2. Man kann komplette Applikationen schreiben, die unter Mozilla laufen. Nicht unbedingt in Javaskript, aber mit entsprechenden Modulen oder Plugins in Python, LISP, oder was auch immer.

3. Mozilla ist standardkonform und verzichtet auf die HTML-Erweiterungen früherer Tage, die nicht konform sind. Im Gegensatz dazu versucht IE, eigene Standards durchzudrücken.

4. Mozilla kann in Embedded Systemen eingesetzt werden, wenn auch nicht gerade in den allerkleinsten. Er ist auf fast jedes Betriebssystem portierbar. Da die Computer der Zukunft tragbar und nicht Windows-basiert sind, wird IE hier keine Rolle mehr spielen.

Zwar ist Netscape derzeit weder stabil noch komplett, doch das ist nur noch eine Frage der Zeit.

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