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Mo, 22. März 2010, 11:17

Software::Büro

KOffice 2.2 Beta 1 bringt Kexi zurück

Das KOffice-Team hat die erste Betaversion von KOffice 2.2 fertig gestellt. Mit dieser Version ist auch wieder die Datenbank-Komponente Kexi in dem KDE-Office-Paket enthalten. Die Entwickler streben an, KOffice 2.2 im Mai fertig zu stellen.

Die Vorabversion gibt einen Ausblick auf das, was Nutzer erwarten dürfen. Neben dem verlorenen Kind Kexi brachten die Entwickler auch einige neue Features in die KDE-Bürosoftware, darunter Import-Filter für Microsofts OOXML-Formate. KWord hat wieder eine eigene Rechtschreibprüfung, eine verbesserte Änderungsverwaltung und kann mit RDF-Metadaten umgehen. Zudem nahmen sich die Entwickler einiger Fehler an, die das Textlayout betreffen. Das Zeichenprogramm Krita unterstützt zukünftig die Formate ppm, xcf und jpeg2000. Es kann GIF-Grafiken importieren, den automatischen Pinsel rotieren und Metadaten in einer neuen Listenansicht anzeigen. Zeichenoperationen lassen sich im Makro-Editor bearbeiten und die Ebenen-Transparenz ist während des Zeichnens deaktiviert. Die Entwickler überarbeiteten den Dialog für die Größenänderung von Bildern und implementierten eine Popup-Palette, aus welcher Entwickler den für ihre Zwecke am besten geeigneten Pinsel auswählen können.

Das Vektorzeichenprogramm Karbon unterstützt das Ändern von SVG-Filter-Regionen und CSS-Styles im SVG-Import-Filter, die Präsentationskomponente KPresenter offeriert Präsentationsvariablen. KOffice 2.2 ist die erste Version, an deren Entwicklung externe Firmen und Organisationen einen nicht unterheblichen Anteil haben. Nokia, das KOffice auch für Maemo anbietet, investierte viel in die Arbeit an den generellen Verbesserungen und besseren Importfiltern für MS-Office-Formate. NLnet trug zur Arbeit an der Änderungsverwaltung und an den RDF-Metadaten bei und sandte, ebenso wie die KO GmbH, Teilnehmer zum ODF Plugfest und zur OpenOffice.org-Konferenz.

Die Entwickler hofften, das sie die in KOffice enthaltene Nutzerschnittstelle und Features pünktlich mit der Version 2.2 für Endbenutzer fertigstellen und zudem Schnittstellen schaffen könnten, an die Erweiterungen externer Entwickler andocken können. Um diese Ziele zu erreichen, fehlten allerdings Zeit und Arbeitskräfte, so dass sie sich auf eine Reorganisation und Verbesserung der vorhandenen Bibliotheken beschränken. Eine Ausnahme soll Krita bilden, dessen Nutzerschnittstelle gemäß den Entwicklern schon sehr brauchbar ist.

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