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Fr, 26. März 2010, 10:47

Software::Datenbanken

MongoDB 1.4 fertiggestellt

MongoDB, eine dokumentenorientierte Datenbank, ist in Version 1.4 erschienen. MongoDB gehört zu den sogenannten NoSQL-Datenbanken (Not only SQL), die zugunsten der Leistung auf einige Eigenschaften der relationalen Datenbanksysteme, z.B. Schema, Sperrmechanismen oder dynamische Abfragen, verzichten. Die schemafreie MongoDB speichert die Daten in BSON-Strukturen (binary JSON), unterstützt Replikationen und eignet sich sehr gut für große Objekte wie Videos oder große Bilder.

Die Entwickler arbeiteten drei Monate an MongoDB 1.4 und implementierten in dieser Zeit Verbesserungen in der gleichzeitigen Verarbeitung von Abfragen und in der Speicherung von Indexen, die zu schnellen Suchen herangezogen werden können. Die Indexe lassen sich jetzt im Hintergrund erstellen, so dass andere Operationen auf MongoDB nicht mehr blockiert sind, während ein Index erstellt wird. Bei Suchen auf Indexen werden reguläre Ausdrücke besser ausgewertet. Verglichen mit MongoDB 1.2 konnten die Entwickler die Leistung der Datenbank merklich steigern. Einfügungen sollen 10 bis 30 Prozent schneller erfolgen, die Geschwindigkeit, mit der Abragen bearbeitet werden, steigt linear zur Anzahl der MongoDB zur Verfügung stehenden Prozessorkerne.

MongoDB 1.4 macht das Starten von abgeschalteten Slaves, die Replikationen der Datenbank enthalten, einfacher. Neue Slaves können mit Hilfe eines Schnappschusses schnell aufgesetzt werden. Anwender können jetzt für jede Datenbank ein eigenes Verzeichnis anlegen und den Serverstatus im Browser abfragen. Die Query-Sprache wurde überarbeitet und es ist eine zweidimensionale Suche auf Geospatial-Indexen möglich.

Wer MongoDB 1.4 einsetzen möchte, findet die dokumentenorientierte Datenbank als Quellcode oder für Linux, Mac OS X, Solaris und Windows im Download-Bereich des Projekts.

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